AT227747B - Isolationsfolie für Unterlagsplatten von Eisenbahnschienen - Google Patents
Isolationsfolie für Unterlagsplatten von EisenbahnschienenInfo
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Description
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Isolationsfolie für Unterlagsplatten von Eisenbahnschienen
EMI1.1
Auftragen der Mischung auf die Trägerfolie mit einem Haftmittel beschichtet werden kann. Auch in diesem Falle ist die Folie nicht mehr als 1, 2 mm stark.
Eine derart hergestellte Isolationsfolie hat neben ausreichenden elektrischen Isolationseigenschaften den Vorzug, dass sie infolge des Anteiles an haftfähigem Bitumen, Kunststoff od. dgl. eine ausgezeichnete Haftung sowohl am Stahl als auch am Beton vor allem im Betriebszustand des Gleises gewährleistet, infolge des hohen Prozentsatzes an mineralischen Stoffen dagegen eine grosse Druck- und Schubfestigkeit und daher eine bisher nicht erreichte Dauerhaftigkeit gegen alle im Bahnbetrieb auftretenden Beanspruchungen aufweist.
Beim Einbau der Isolationsfolie wird in der Weise vorgegangen, dass die Isolationsfolie gegebenenfalls
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auf einen die günstigste Haftwirkung ihres Bitumenanteiles gewährleistenden Grad erwärmt und in diesem
Zustand zwischen Betonschwelle und Unterlagsplatte eingelegt und festgepresst wird. Auf diese Weise wer- den alle Unebenheiten der Auflagerflächen der Unterlagsplatte und der Schwelle ausgeglichen und eine einwandfreie druck-und schubfeste Verbindung von ausreichender Isolationswirkung zwischen Unterlags- platte und Schwelle erzielt.
In der Zeichnung ist die erfindungsgemässe Betonschwellenisolation in einer beispielsweisen Ausfüh- rungsform in den Fig. 1 und 2 im Aufriss und Grundriss dargestellt. Fig. 3 zeigt die Isolationsfolie allein im Grundriss zur Darstellung in Fig. l.
Die Folien für die elektrische Isolation der Unterlagsplatten gegenüber den Betonschwellen werden aus einer Mischung von mineralischen Stoffen und einem Bindemittel hergestellt. Als Bindemittel wird hartes, gegebenenfalls geblasenes Bitumen verwendet. An mineralischen Stoffen werden feinste kristalline
Carbonate u. dgl. mit einer maximalen Korngrösse von 0,05 mm herangezogen. Aus der Mischung wird unter Einwirkung von Wärme durch Walzen oder Pressen eine gleichförmig starke Filmschichte von höchstens l, 2 mm Stärke, vorzugsweise 0,9 mm stark hergestellt. Die Isolationsfolien werden sofort der Form der Unterlagsplatte angepasst, u. zw. so, dass sie vorzugsweise im Flächenausmass etwas kleiner als die
Plattenauflagerfläche sind.
Die fertigen Isolationsfolien haben im allgemeinen einen Anteil an Bitumen von 10 - 200/0 und an mineralischen Stoffen von 90-80%. Diese Isolationsfolie ist aus Fig. 3 der Zeichnung zu ersehen und enthält zweckmässig zwei Ausschnitte für den Durchtritt der Befestigungsschrauben.
Eine solche Isolationsfolie wird zur Erhöhung der Haftkraft ihres Anteiles an Bitumen an den Auflagerflächen der Unterlagsplatte und der Betonschwelle zweckmässig auf eine entsprechende Temperatur erwärmt und in diesem Zustand zwischen die Schwelle 2 und die auf sie aufzusetzende Unterlagsplatte 3 eingelegt. Bei genügend warmem Zustand der Isolationsfolie ist es möglich, die Unebenheiten der Plattenauflagerfläche und des gegebenenfalls noch frischen Betons der Schwelle durch Aufdrücken der Unterlagsplatte weitgehend auszuschalten und so einen satten Sitz beider Flächen mit grösstmöglichster Haftung und Schubkraftübertragungsfähigkeit bei gleichmässiger Stärke der Isolationsfolie zu erreichen.
Wenn man aber die Isolationsfolie auf einer oder auf beiden Seiten mit einer dünnen Schicht Bitumen oder Kunststoff vonhoher Haftfähigkeit bedeckt, dann wird die Isolationsfolie sofort an der Unterlagsplatte bzw. am Beton der Betonschwelle haften und auf diese Weise eine schubfeste Verbindung zwischen den beiden Bauteilen sichern.
Für besondere Fälle kann es erwünscht sein, die mit einem Bindemittel versehenen mineralischen Stoffe von feinster Korngrösse mindestens auf der einen Seite einer eine hohe Haftfähigkeit aufweisenden Kunststoffolie in dünner Schicht aufzutragen und mit dieser zu einer hohen Schub-und Druckkräften widerstehenden Isolationsfolie unter Druck zu verbinden. Zusätzlich kann eine solche Isolationsfolie auf der die aus dem mineralischen Stoff gebildete Schicht aufweisenden Seite noch mit einer Klebeschicht versehen werden.
In Fig. 1 ist die Isolationsfolie 1 schematisch mit einem stark ausgezogenen Strich zwischen der Betonschwelle 2 und einer Unterlagsplatte 3 angedeutet. Die Unterlagsplatte 3 wird mittels zweier Schwel- lenschrauben 4 auf die Betonschwelle 2 niedergepresst und dadurch festgehalten. Die Unterlagsplatte 3 trägt die Schiene 5 und die beiden Klemmplättchen 6. Diese werden in bekannter Weise mittels Hakenschrauben 7 und Muttern und Federzug auf die Unterlagsplatte 3 (Rippenplatte) niedergepresst, um den Schienenfuss festzuhalten.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Isolationsunterlage für Unterlagsplatten von Eisenbahnschienen, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einer durch Pressen oder Walzen auf eine Stärke von zirka 1, 2 mm gebrachten und der Form der Unterlagsplatte angepassten Folie besteht, die aus einer Mischung aus mineralischen Stoffen von feinster Korngrösse, z, B. maximale, 05 mm, und grosser Rauhheit sowie aus einem Bindemittel, wie z. B. Bitumen oder einem thermoplastischen Material, gebildet ist.
Claims (1)
- 2. Isolationsunterlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Folie aus einer Mischung von 10-20% hartem, gegebenenfalls geblasenem Bitumen von 90-80% mineralischen Stoffen, wie kristallinen Carbonaten od. dgl., gebildet ist.3. Isolationsunterlage nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die aus den mineralischen Stoffen und dem Bindemittel gebildete Folie einen Zusatz von hoher Haftfähigkeit gegenüber dem Stahl und dem Beton der Schwelle aus einem Kunststoff, z. B. thermoplastischem Kunststoff, enthält. <Desc/Clms Page number 3>4. Isolationsunterlage nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Folie zusätzlich an mindestens einer ihrer beiden Auflagerflächen durch Auftragen einer an sich bekannten Haftschicht, z. B. eines Kunststoffklebers. haftfähig gemacht ist.5. Isolationsunterlage nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens auf der einen Seite einer eine haftfähige Oberfläche aufweisenden Kunststoffolie die aus mineralischem Stoff und dem Bindemittel bestehende Mischung angeordnet und mit dieser zusammen zu einer Isolationsfolie mit einer maximalen Stärke von l, 2 mm durch Walzen oder Pressen vereinigt ist.
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