AT227182B - Vorrichtung zum Fertigstellen gefüllter und verschlossener Kreuzbodenbeutel - Google Patents

Vorrichtung zum Fertigstellen gefüllter und verschlossener Kreuzbodenbeutel

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AT227182B
AT227182B AT96262A AT96262A AT227182B AT 227182 B AT227182 B AT 227182B AT 96262 A AT96262 A AT 96262A AT 96262 A AT96262 A AT 96262A AT 227182 B AT227182 B AT 227182B
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Habra Werk Ott Kg
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  Vorrichtung zum Fertigstellen gefüllter und verschlossener Kreuzbodenbeutel 
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Fertigstellen gefüllter und verschlossener Kreuzboden- beutel, die aus Papier mit heisssiegelfähiger Beschichtung od. dgl. oder aus Kunststoff-Folien bestehen und für flüssige, halbflüssige, pastöse, pulverförmige, körnige oder sonstige   Füllgüter   bestimmt sind, bei denen ein völlig dichter Abschluss gewünscht wird. Die sonstigen Eigenschaften der Verpackung werden u. a. durch die Art der Beschichtung bestimmt. 



   Nach dem Stammpatent Nr. 213337 wird der Kreuzboden mit einer durchgehenden Längssiegelnaht abgeschlossen, und an zwei gegenüberliegenden Seiten stehen dreieckförmige Bodenendlappen ab. Es sind der Breite der nach aussen freihängenden Beutel od. dgl. angepasste Pressbacken für die Bodenendlappen paarweise an dem Aussenumfang einer Trommel od. dgl. angeordnet. Diese Trommel kann auch als Sie- geltrommel zum nachträglichen Verschweissen der Bodenendlappen ausgebildet sein. Eine solche Siegel- trommel ist vornehmlich um eine horizontale Achse drehbar. 



   Die Erfindung betrifft eine verbesserte Ausführung einer solchen Siegeltrommel nach dem Stammpa- tent, u. zw. soll sich der kreisförmige Arbeitsverlauf in der horizontalen Ebene vollziehen, d. h. die Sie- geltrommel ist um eine vertikale Achse drehbar, u. zw. sind an der Unterseite von Dreharmen gegensei- tig verstellbare   Preys- un   Siegelbacken angesetzt und diese arbeiten mit einem zwischen die Klappen einlegbaren Heizkörper zusammen. 



   Eine Vorrichtung nach der Erfindung ist besonders für schwere Beutel gedacht oder für solche, deren geringe Steifigkeit eine schonende Behandlung erforderlich macht. Diese Vorrichtung bietet noch den weiteren Vorteil, dass sie gleichzeitig als Umlenkrad einer Transportkette dient, welche die zu ver- schliessenden Beutel zuführt und die endgültig verschlossenen Beutel an eine Abgabestation weiterleitet. 



   Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung, u.   zw. Fig. l   eine Gesamt- vorderansicht teilweise im Schnitt, Fig. 2 eine Oberansicht   der Fig. 1, Fig. 3 einen Teilschnitt, entspre-   chend der Fig.   l   einer weiteren Ausführungsform, Fig. 4 einen entsprechenden Teilschnitt einer weiteren
Ausführung für den Aufnahmekasten der Beutel an der Transportkette. 



   Mit 1 ist eine Transportkette bezeichnet, welche um das Kettenrad 2 geführt wird. Dieses Kettenrad dreht sich um eine stillstehende Achse 3, welche an einem Ständer 4 befestigt ist. Mit dem Kettenrad 2 ist eine Säule 5 verbunden, die sich zusammen mit dem Kettenrad um die Achse dreht. 



   An der Transportkette 1 befinden sich Aufnahmekästen 6, welche abschwenkbare Seitenwandungen 7 und 8 besitzen, während die Rückwand 9 fest angeordnet ist. In die Aufnahmekästen 6 sind die Beutel 10 eingesetzt, deren Bodenlappen 11 nach aussen abgebogen sind. Bei diesen Bodenendlappen 11 sind die beim Kreuzbodenverschluss sich bildenden äusseren Dreiecke bereits abgeschnitten, u. zw. durch eine nicht gezeichnete Schneidevorrichtung. Die stehengebliebenen Lappen 11 werden durch Leitbleche 12 nach oben gerichtet, wie die Fig. 2 zeigt. 



   An der Säule 5 befinden sich Armstümpfe 13 für die Befestigung von Siegelbacken 14 und 15. Die Siegelbacke 15 ist an einem am Teil 13 angesetzten horizontalen Tragarm 16 angeordnet und auf diesem befindet sich eine entgegen der Wirkung einer Feder 17 verstellbare Hülse 18, an der die Siegelbacke 14 angesetzt ist. An dem Tragarm 16, an dessen Aussenende die Siegelbacke 15 sitzt, ist ausserdem noch eine Führungsrolle 19 befestigt. An der Siegelbacken-Hülse 18 befindet sich noch eine weitere Führungrolle 20. Diese Führungsrollen legen sich an die Aussenseite einer ringförmigen Steuerkurve 21 an, die an 

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   Tragarmen 21a befestigt ist.

   Bei Verbreiterung der Steuerkurve werden die beiden Siegelbacken 14 und 15 gegeneinander geschoben und drücken die nach oben stehenden Bodenendlappen 11 an einen Heizkörper 22, in dem beispielsweise eine Heizspirale 23 eingelegt sein kann. Dieser Heizkörper 22 befindet sich an Tragarmen 24, die an den horizontalen Tragarmen 16 angesetzt sein können, zu welchem Zweck man die Hülsen 18 an der Unterseite entsprechend ausspart. Es ist auch möglich, die Heizkörper 22 mit ihren Stützen 24 an Tragarmen 25 anzusetzen, welche ebenfalls zur Befestigung der Steuerkurve 21 dienen können. 



  Die Arbeitsweise dieser Vorrichtung gestaltet sich wie folgt : Die Transportkette 1 mit den Aufnahmekästen 6 und den darin stehenden Beuteln bewegen sich in der Pfeilrichtung X mit gleichmässiger Geschwindigkeit. Die Bodenendlappen sind zwischen den Leitblechen 12 hochgestellt und werden an der Stelle Y von den Siegelbacken 14 und 15 erfasst und können an die Heizkörper 22 angepresst werden. 



  Die Dauer der Siegelzeit kann durch die Wahl des Teilkreisdurchmessers bei gegebener Leistung bestimmt werden. 



  Bei der Stelle Z ist die Siegelzeit beendet. Die Siegelbacken 14 und 15 entfernen sich von den Heizkörpern 22 und geben die Bodenendlappen 11 frei. Der Beutel fällt nach unten auf eine Auflage 26 und kann von hier aus weitertransportiert werden. 



  Während des Transportes der Beutel im Bereich der Siegeltrommel verbleiben die Beutel noch in den Kästen 6 der Transportkette und bevor sie in die Stellung Z gelangen, werden Seitenwandungen 7 und 8 abgeklappt, so dass die Beutel freigelegt sind und bei dem Weitertransport in die Stellung Z aus den Kästen herausbewegt werden können. Bei diesen kurzen Vorbewegungen aus der Stellung V, woselbst in Fig. 2 die abgeklappte Seitenwandung 8 und die bereits umgelegte Wand 7 des Kästchens zu sehen ist, werden die Beutel 10 von den Siegelbacken 14 und 15 freihängend bis in die Stellung Z vorgeführt. Es handelt sich nur um eine kurze Strecke, so dass hiebei die gefüllten Beutel nicht wesentlich belastet werden. ; Bei der Ausführung nach Fig. 3 sind die Siegelbacken 14a und 15a an horizontalen Tragschienen 26 bei 27 und 28 angelenkt.

   Am oberen Ende können ebenso wie bei der Ausführung nach Fig. 1 über Rollen 19a und 20a mit der Steuerkurve 21 die Siegelbacken 14a und 15a geöffnet und geschlossen werden. 



  Bei einer Ausführung nach Fig. 4 sind die Aufnahmekästen 6 nicht unmittelbar auf die Kette 1 aufgesetzt, sondern an dieser ist eine Verlängerung 29 befestigt, an der dann die Aufnahmekästen 6 sitzen. 



  Diese Ausführung gibt die Möglichkeit, die Beutel senkrecht in eine Auffang- und Transportvorrichtung fallen zu lassen. 



  PATENTANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zum Fertigstellen gefüllter und verschlossener Kreuzbodenbeutel od. dgl., vornehmlich aus Kunststoff-Folien, Papier mit heisssiegelfähiger Beschichtung od. dgl., bei denen der obere Kreuzboden mit einer durchgehenden Längssiegelnaht abgeschlossen ist und an zwei gegenüberliegenden Seiten im wesentlichen dreieckförmige Bodenendlappen nach aussen abstehen, nach Patent Nr. 213337, dadurch gekennzeichnet, dass die Siegeltrommel bei kontinuierlichem, kreisförmigem Arbeitsverlauf um eine vertikale Achse drehbar ist, an der Unterseite von Dreharmen gegenseitig verstellbare Siegelbacken angesetzt sind und diese mit einem zwischen die Bodenendlappen einlegbaren Heizkörper zusammenarbeiten.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die in einer horizontalen Ebene arbeitende Siegelvorrichtung gleichzeitig als Umlenkrad einer mit Aufnahmekästen besetzten Transportkette für die gefüllten Beutel ausgebildet ist.
AT96262A 1962-02-06 1962-02-06 Vorrichtung zum Fertigstellen gefüllter und verschlossener Kreuzbodenbeutel AT227182B (de)

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AT96262A AT227182B (de) 1962-02-06 1962-02-06 Vorrichtung zum Fertigstellen gefüllter und verschlossener Kreuzbodenbeutel

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