AT227072B - Verfahren zum Verbinden von Drahtgeweben - Google Patents

Verfahren zum Verbinden von Drahtgeweben

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AT227072B
AT227072B AT565360A AT565360A AT227072B AT 227072 B AT227072 B AT 227072B AT 565360 A AT565360 A AT 565360A AT 565360 A AT565360 A AT 565360A AT 227072 B AT227072 B AT 227072B
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wire
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Hoechst Ag
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  Verfahren zum Verbinden von Drahtgeweben 
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Verfahren zum Verbinden von   DrahLgeweben,   deren Kette aus thermoplastischen Kunststoffdrähten und deren Schuss aus thermoplastischen Kunststoff- oder Metalldrähten besteht, durch Vernähen, das dadurch gekennzeichnet ist, dass die Gewebe mit Hilfe eines Heissschneidegerätes durchtrennt werden, wobei bei Vorliegen von Geweben, deren Kette und Schuss aus thermoplastischen Kunststoffdrähten bestehen, die   Kett- und   Schussdrähte an ihren Kreuzungsstellen verschweisst bzw.

   bei Vorliegen eines engmaschigen Gewebes, dessen Kette aus thermoplastischen Kunststoffdrähten und dessen Schuss aus Metalldraht besteht, die Kettdrähte   an der Schnittstelle untereinander verschweisst   und schliesslich die beiden so vorbereiteten Gewebeenden durch Vernähen mit Polyäthylendraht zu einem endlosen Drahtgewebe verbunden werden. 



   Bei den in der Industrie viel verwendeten endlosen Metallsieben boten sich bisher bei der Verbindung der Drahtgewebeenden keine besonderen Schwierigkeiten, da die Verbindung derartiger Metallsiebe durch Verlöten der zu verbindenden Drahtgewebeenden zu bewerkstelligen ist. Ausserdem ist es aus der franz. 



  Patentschrift Nr.   862. 967   bekannt, solche an ihren Enden verschweissten   Metalldrahtgewebe   mit Hilfe eines Metalldrahtes   oder-bändchens   miteinander zu verbinden. Bei Geweben hingegen, die aus thermoplastischen Kunststoffdrähten, wie beispielsweise Drähten aus Polyamiden, Polyestern und Polyolefinen, allein oder in Mischung mit Metalldrähten bestehen, die sich für die Herstellung von endlosen Sieben für die Grossindustrie immer mehr durchsetzen und eine grosse Anzahl von Vorteilen gegenüber den Metall- 
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 wie beispielsweise durch Aneinanderlegen der freien unbearbeiteten Gewebeenden und Vernähen derselben mit einem geeigneten Nähmaterial oder ein Verklammern der zu verbindenden Gewebeenden,

   ist insbesondere die geringe Zugfestigkeit und meistens starke Versteifung an den Verbindungsstellen sehr nachteilig. 



   Nach dem Verfahren der Erfindung hingegen werden diese Nachteile vermieden und insbesondere die Zugfestigkeit der Verbindungen von Gewebeenden aus thermoplastischen Drähten allein oder in Mischung mit Metalldrähten verbessert. 



   Die erfindungsgemässe Herstellung der Verbindung zweier Drahtgewebeenden erfolgt in der Weise, dass das zu verbindende Drahtgewebe, das auf die gewünschte Länge zugeschnitten werden soll, mit Hil- 
 EMI1.2 
 bzw.neben einem Schussdraht, so dass neben der Durchschneidung des Drahtgewebebandes gleichzeitig eine Verschweissung des Schussdrahtes mit den Kettdrähten erfolgt. 



   Man erhält also zunächst ein   verschweisstes Drahtgewebeende, das mit   dem andern zu verbindenden freien Gewebeende, das auf die gleiche Weise, wie bereits vorher beschrieben, an seinem Ende verschweiss wurde, mittels Vernähen endgültig miteinander verbunden wird. 



   Hiebei wird also ein gleichzeitiges Abschneiden eines endlosen Drahtgewebebandes und gleichzeitiges Verschweissen des einen erhaltenen Drahtgewebeendes erreicht. 



   Bei Vorliegen eines Gewebes, dessen Kette aus thermoplastischen Kunststoffdrähten und dessen Schuss 

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 aus Metalldraht besteht, ist es notwendig, dass die Kettdrähte so eng liegen, dass sie beim Durchtrennen mit dem Heissschneidegerät untereinander verschweisst werden. 



   Die auf die beschriebene Weise gemäss der Erfindung hergestellten Verbindungen von Drahtgeweben   aus thermoplastischen Kunststoffdrähten oder Mischungen von   thermoplastischen Kunststoffdrähten und Metalldrähten weisen eine Zugfestigkeit auf, die etwa bis zu 75% der des verwendeten unbearbeiteten Drahtgewebes beträgt und ausserdem, insbesondere bei Verbindungen, die mit Polyäthylendraht vernäht wurden, eine ausgezeichnete Biegsamkeit aufweisen. Nach den bisher bekannten Verbindungsarten von Drahtgeweben konnte keine so grosse Zugfestigkeit und Freiheit von Steifigkeit erreicht werden. 



   Das Verfahren gemäss der Erfindung ist insbesondere für Drahtgewebe geeignet, die aus thermoplastischen Kunststoffen, wie beispielsweise Polyamiden, Polyestern und Polyolefinen, bestehen. Als geeignetes Material zum Vernähen der nach dem Verfahren hergestellten Drahtgewebeenden hat sich insbesondere Polyäthylendraht erwiesen. Wegen der geringen Steifigkeit dieses Materials wird die Naht verhältnismässig flach und bleibt geschmeidig. Bei Siebgeweben für die Feinpapierindustrie wird ausserdem die Bildung der   sogenannten Wasserzeichen   mit dieser Verbindungsart vorteilhaft vermieden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zum Verbinden von Drahtgeweben, deren Kette aus thermoplastischen Kunststoffdrähten und deren Schuss aus thermoplastischen Kunststoff- oder Metalldrähten besteht, durch Vernähen, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewebe mit Hilfe eines Heissschneidegerätes durchtrennt werden, wobei bei Vorliegen von Geweben, deren Kette und Schuss aus thermoplastischen Kunststoffdrähten bestehen, die Kett- und Schussdrähte an ihren Kreuzungspunkten verschweisst bzw. bei Vorliegen eines engmaschigen Gewebes, dessen Kette aus thermoplastischen Kunststoffdrähten und dessen Schuss aus Metalldraht besteht, die Kettdrähte an der Schnittstelle untereinander verschweisst und schliesslich die beiden so vorbereiteten :
    7ewèbeenden durch Vernähen mit Polyäthylendraht zu einem endlosen Drahtgewebe verbunden werden.
AT565360A 1959-07-24 1960-07-22 Verfahren zum Verbinden von Drahtgeweben AT227072B (de)

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