AT227008B - Gelenk für Feuerzeuge, Anzünder od. dgl. - Google Patents

Gelenk für Feuerzeuge, Anzünder od. dgl.

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AT227008B
AT227008B AT961260A AT961260A AT227008B AT 227008 B AT227008 B AT 227008B AT 961260 A AT961260 A AT 961260A AT 961260 A AT961260 A AT 961260A AT 227008 B AT227008 B AT 227008B
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AT
Austria
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lighters
rolled
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joint according
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AT961260A
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Inventor
Alfred Racek
Johann Raganitsch
Original Assignee
Alfred Racek
Johann Raganitsch
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  Gelenk für Feuerzeuge, Anzünder od. dgl. 



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Gelenk für Feuerzeuge, Anzunder od. dgl. mit zwei gegeneinander verschwenkbaren, aus Flachmaterial gefertigten Teilen. 



   Es ist bekannt, aus Flachmaterial, z. B. Blech, gefertigte Teile mit Hilfe einer Einschubachse verschwenkbar zu verbinden. Nachteilig macht sich hiebei bemerkbar, dass die Achsen gesondert angefertigt werden müssen und auch das Einschieben derselben einen eigenen Arbeitsgang erfordert. Da jedoch gerade z. B. aus Blech erzeugte Teile meistens Massenprodukte sind, führt jeder unnötige Arbeitsgang zu einer erheblichen Erhöhung der Herstellungskosten und zu einer Verzögerung im Arbeitsprozess. Aus eben diesen Gründen bestehen die Lagerstellen bei derartigen Erzeugnissen fast durchwegs nur aus ins Blech gestanzten Löchern und die Lagerlänge entspricht hiebei der Stärke des Bleches. Will man   mit solch relativ   kurzen Lagern eine dauerhaftere Gelenkverbindung erhalten, so müssen die Lagerlängen restlos ausgenützt werden.

   In vielen Fällen lässt man die Achsen daher über die Lagerstellen hervorragen. Es gibt jedoch viele Anwendungsgebiete, bei denen aus Platzmangel die Achsen nach Durchsetzen der Lager mit deren Enden bündig abschneiden müssen. Zur restlosen Ausnützung der Lagerlängen müssten in solcher Fällen die Achsen, unter der Voraussetzung, dass deren präzise Längen bei den verschiedenen Herstel-   lungsmöglichkeiteI1   ohne Schwierigkeiten erreichbar sind, aber auch an ihren Enden scharfkantig ausgebildet sein. Dies wäre jedoch nur durch Abdrehen erreichbar, ein Arbeitsgang, welcher aber für derartige Massengüter zu kostspielig   ist.

   Ausserdem   wäre das Einschieben von scharfkantigen Achsen in ebenso ausgebildete Lager zu zeitraubend. Üblicherweise werden daher die Achsen von einem Draht laufend abgeschnitten und weisen infolge dieser Herstellungsmethode an ihren Enden Facetten auf. Ist dies auch für das Einschieben der   Achsen wünschenswert   bzw. in vielen Fällen sogar erforderlich, so werden doch die wirksamen Lagerlängen hiedurch wesentlich herabgesetzt. Als Folge hievon halten   z.

   B.   die mit solcherart 
 EMI1.1 
 einander verschwenkbaren, aus Flachmaterial gefertigten Teilen, welches die oberwähnten Nachteile dadurch behebt, dass erfindungsgemäss der eine Teil zwei einander gegenüberliegende Wandungen mit je einer, für die Lagerung des zweiten Teiles vorgesehenen Öffnung aufweist und an dem zweiten Teil an den, den Wandungen zugekehrten Seiten je ein seitlich vorspringender Lappen ausgebildet ist, die zu zwei Gelenkzapfen eingerollt sind. Zweckmässigerweise wird das Gelenk so ausgebildet, dass die an die Lappen angrenzenden Bereiche des zweiten Teiles samt diesen zu zwei hohlen Zapfen eingerollt und infolge der Einrollrichtung die vom Ausstanzen herrührenden Grate in das Innere der Hohlzapfen verlegt sind. 



   Es besteht hiebei die Möglichkeit, wenigstens einen Abschnitt eines der beiden zu verbindenden Teile, vorzugsweise des die Zapfen tragenden Teiles, zum Einschnappen derselben in die zugehörigen Widerlager des andern Teiles federnd auszubilden. 



   Die Erfindung ist im folgenden an   Hand einerbeispielswei5enAusfuhrungsform   näher erläutert, die in der Zeichnung dargestellt ist. Es zeigt Fig. 1 einen Schnitt durch eine erfindungsgemässe Gelenksverbindung, Fig. 2 den Stanzteil für einen der beiden in Fig. 1 dargestellten Teile in Ansicht und Fig. 3 einen Schnitt nach Linie III-III der Fig. 2. 



   Wie in Fig. 1 gezeigt, sind zwei Teile   l,   2 gelenkig miteinander verbunden, die aus Flachmaterial gefertigt sind. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel stellt der Teil 1 einen Deckel eines Feuerzeuges und   derTeil   2 dessen Betätigungsglied dar. Der Teil 2 weist einen annähernd U-förmigen Querschnitt auf und besitzt einen durch eine Ausnehmung 3 unterbrochenen Steg 4 sowie zwei rechtwinkelig zu diesem abgewinkelte Wangen 5. Aus jeder Wange ist eine kleine Lippe 6 nach innen herausgebogen, welche ei- 

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   nem von den Wangen abgetrennten, federnd ausgebildeten Abschnitt 7 des Steges 4 als Anschlag dienen. 



  Der Steg 4 ist über die Wangen 5 hinaus mit einem Fortsatz 8 nach oben verlängert. Aus den Fig. 1 und 2 ist zu entnehmen, dass der Teil 2 aus Blech gestanzt und der Fortsatz 8 des Steges 4 gegabelt ist. An den beiden Enden des gegabelten Fortsatzes des Teiles 2 ist je ein seitlich nach aussen vorspringender Lappen ausgebildet, die beide samt den angrenzenden Bereichen des Teiles zu zwei hohlen Zapfen 9 eingerollt sind. Mit 10 sind in Fig. 2 die Faltungslinien bezeichnet, entlang welcher die Wangen 5 in einem späteren Arbeitsgang abgewinkelt werden. Wie aus Fig. l entnehmbar, sind die Zapfen 9 in Löchern 11 des ebenfalls aus Blech gefertigten Teiles 1 gelagert. Die Lappen bzw. die aus ihnen gerollten Zapfen 9 ragen seitlich gerade um die Materialstärke des Teiles 1 vor, damit sie nach Einsetzen in die Löcher 11 bündig mit der Aussenwandung des Teiles 1 abschliessen.

   Es gibt aber auch Gelenke, bei denen es genügt, nur einen aus einem seitlichen vorspringenden Lappen gerollten Zapfen 9 vorzusehen. Es ist zweckmässig, das Einrollen der Zapten ! in einem Arbeitsgang mit dem Ausstanzen des Teiles durchzutuhren, wobei die Lappen vorzugsweise in einem derartigen Richtungssinn eingerollt werden, dass die vom Ausstanzen herrührenden Grate im Innern der Hohlzapfen 9 zu liegen kommen. Bei der Betätigung des in Fig. 1 dargestellten Gelenkes werden die Zapfen 9 nur an den in den Richtungen des Doppelpfeiles A gelegenen Zonen belastet. Es ist vorteilhaft, die Stelle 12 des Zusammenstosses jedes zu einem Zapfen 9 eingerollten Lappens in eine unbelastete Zone dieses Zapfens zu verlegen. Also, wie gezeigt, seitlich anzuordnen. 



  Um einen raschen Zusammenbau zu ermöglichen ist wenigstens ein Abschnitt der beiden zu verbindenden Teile 1, 2 zum Einschnappen der Zapfen 9 in die zugehörigen Widerlager, z. B. Löcher 11, federnd ausgebildet. In zweckmässiger Weise wird dies bei dem Zapfen tragenden Teil 2 oder wenigstens einem Abschnitt desselben ausgeführt. Bei dem in der Zeichnung gezeigten Ausführungsbeispiel ist, wie aus Fig. 2 entnehmbar, hiezu der die Zapfen 9 aufweisende Fortsatz 8 gegabelt. Um die Federwirkung zu vergrössern, ist der Steg 4 durch die Ausnehmung 3 unterbrocfien. Die ertindungsgemäMen Gelenke sind sehr billig, denn wie bereits ausgeführt, können die Zapfen in einem Arbeitsgang mit dem Ausstanzen der Teile eingerollt werden.

   Weiters ist es beim Zusammenbau der Gelenkverbindung nur notwendig, den zapfentragenden Teil mit einem seiner Zapfen in eines der Widerlager einzuschieben und den zweiten Zapfen mit Hilfe einer leichten Verdrehung der beiden Teile gegeneinander zum Einschnappen zu bringen. Hiedurch ergibt sich eine bedeutende Zeitersparnis, welche sich ebenfalls auf die Herstellungskosten günstig auswirkt. Sehr vorteilhaft ist es, dass die seitlichen Lappen scharfkantig gestanzt werden können und infolgedessen die aus diesen gerollten Zapfen an ihren Enden auch scharfkantig sind. Mit Hilfe dieser nach der Erfindung gerollten Zapfen werden die gesamten Lagerlängen wirkungsvoll ausgenützt, wodurch z. B. mit erfindungsgemäss ausgebildeten Gelenken versehene Feuerzeuge über dreissigtausend Betätigungen erlauben. 



  PATENTANSPRÜCHE : 1. Gelenk für Feuerzeuge, Anzünder od. dgl. mit zwei gegeneinander verschwenkbaren, aus Flach- material gefertigten Teilen, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Teil (1) zwei einander gegenüberliegende Wandungen (11') mit je einer, für die Lagerung des zweiten Teiles (2) vorgesehenen Öffnung (11) aufweist und an dem zweiten Teil an den, den Wandungen zugekehrten Seiten je ein seitlich vorspringender Lappen ausgebildet ist, die zu zwei Gelenkzapfen (9) eingerollt sind.

Claims (1)

  1. 2. Gelenk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die an die Lappen angrenzenden Bereiche des zweiten Teiles (2) samt diesen zu zwei hohlen Zapfen (9) eingerollt und infolge der Einrollrichtung die vom Ausstanzen herrührenden Grate in das Innere der Hohlzapfen verlegt sind.
    3. Gelenk nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Abschnitt eines der beiden zu verbindenden Teile (l, 2), vorzugsweise des die Zapfen (9) tragenden Teiles (2), zum Einschnappen derselben in die zugehörigen Widerlager (11) des andern Teiles (1) federnd ausgebildet ist.
    4. Gelenk nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der die Zapfen (9) tragende Teil (2) zumindest in deren Bereich gegabelt ist.
    5. Gelenk nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stelle (12) des Zusammenstosses der Enden jedes zu einem Zapfen (9) eingerollten Lappens in eine beim Verschwenken unbelastete Zone verlegt ist.
AT961260A 1960-12-22 1960-12-22 Gelenk für Feuerzeuge, Anzünder od. dgl. AT227008B (de)

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