AT226871B - Abdichtungseinrichtung an regenerativen Wärmeaustauschern - Google Patents
Abdichtungseinrichtung an regenerativen WärmeaustauschernInfo
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Description
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Abdichtungseinrichtung an regenerativen Wärmeaustauschern
EMI1.1
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durch einen fest angeschlossenenHeizgaseintrittskanal 2 zugeführt und verlassen die Kammer durch einen unteren Heizgasaustrittskanal3. Die Luft tritt von links unten durch einen innerhalb des Heizgasaustrittskanals 3 fest eingebauten Rohrkrümmer 4 axial ein, strömt durch einen unteren Drehstutzen 5 und eine Heizfläche 6 in einen oberen Drehstutzen 7 und von dort in einen stationären Lufiaustrittskrümmer 8 innerhalb des Heizgaseintrittskanals 2.
Die beiden Drehstutzen 5 und 7 sind koaxial zur zylindrischen Regeneratorkammer 1 gelagert und verbinden jeweils in zwei übereinanderliegenden Rotationsebenen 9,10 die Regeneratorstirnflächen mit den zentralen Luftein-und-austrittsöffnungen der Rohrkrümmer 4,8. Der Drehstutzen 7 ist unmittelbar auf den oberen Tragrollen 17 abgestützt und trägt seinerseits auch das Gewicht des unterenDrehstutzens 5, der mittels einer Welle 11 zentral am oberen Drehstutzen 7 aufgehängt ist. Beide Drehstutzen 5 und 7 sind bei dieser Ausführungsweise mit balligen Nabenbohrungen 30 versehen, so dass sie ihre Winkellage zur Welle 11 derart verändern können, dass ihre Dichtungsflanschen 29 auch beim Verzug durch Wärmedehnung parallel zu den Regeneratorstirnflanschen 28 bleiben können.
Die auftretenden Wärmelängsdehnungen werden dadurch ausgeglichen, dass beide Drehstutzen in einer nachgiebigen Halterung durch eine zentrale Feder 27 mit einstellbarer Kraft gegen die Tragrollen 17 angedrückt werden. Diese Feder ist an der Lufteintrittsseite auf die Drehstutzennaben aufgesteckt.
Der erforderliche Federdruck wird mit Stellmuttern 12 eingestellt.
Der Antrieb der Drehstutzen 5 und 7 erfolgt über ein Kammrad 14 am Umfang des oberen Drehstutzens 7 und ein seitliches Zahnrad 15. Die Antriebswelle 13 ist ausserhalb des Gehäuses gelagert.
Fig. 2 zeigt schematisch und beispielsweise eine Draufsicht auf die Dichtflächen einer Regeneratorstirnwand. Zur besseren Übersicht ist von der feststehenden Regeneratorkammer 1 nur die äussere zylindrische Wandung mit einem Stirnflansch 28 und den an diesem Stirnflansch verstellbar gelagerten Rollen 17 eingezeichnet. Vom anschliessenden Drehstutzen sind lediglich die Dichtflächen dargestellt. Diese bestehen aus einem äusseren ringförmigen Dichtungsflansch 29, der in Verbindung mit vier radialen Dichtleisten 39 und der inneren ringförmigen Dichtfläche 40 den doppelten Ringsektor-Anschlussquerschnitt bildet. Wie ersichtlich, verhalten sich bei dieser Aufteilung der Regeneratorstirnfläche durch die radialen Dichtleisten 39 die für den Gasdurchtritt freibleibenden Sektoren zur Querschnittsfläche der Luftanschlüsse etwa wie 2 : 1.
Der äussere Dichtungsflansch 29 hat eine Lauffläche 41 für die Tragrol- len 17, auf denen'die drehbaren Teile abgestützt sind.
In den Fig. 3 und 4 ist ein Beispiel für die Konstruktion der Tragrollen 17 und deren Befestigung am Oberteil der Regeneratorkammer 1 im einzelnen dargestellt. Wie ersichtlich, steht die Tragrolle 17 durch einen Längsschlitz 18 im oberen Anschlussflansch der zylindrischen Regeneratorkammer 1 in Berührung mit der dichtenden Lauffläche 41 des oberen Dichtungsflansches 29, der in Verbindung mit einem weiteren Ringflansch 42 durch Anordnung von Bolzen 43 das Kammrad 14 bildet. Zur einfachen Montage ist die Rollenlagerung mit ihren Elementen zur Höheneinstellung auf einer gemeinsamen Grundplatte 19 befestigt. Das Prinzip dieser einstellbaren Rollenlagerung ist vergleichbar mit der Lagerung einer Spannrolle für einen Riementrieb. Die Rollenachse 20 ist in zwei parallelen, seitlichen Laschen 21 fest eingebaut.
Die Laschen 21 sind ihrerseits um die feste Achse 22 hebelartig schwenkbar und werden durch die Stellschraube 23 in ihrer Winkellage zur Horizontalen eingestellt, womit die Höhenlage der Rolle 17 und damit die Breite des Dichtungsspaltes 24 in jeweils erforderlichem Masse verändert werden kann. Die Rolle läuft auf zwei Kugellagern 25, die innerhalb der Nabe und auf der Rollenachse seitlich derart distanziert sind, dass im Längsschlitz 18 nur ein geringes seitliches Spiel für das freie Laufen der Rolle benötigt wird. Zur Begrenzung des freibleibenden Luftspaltes zwischen der Rolle und ihrer Durchtrittsöffnung ist ein zweiteiliges Abschirmblech 26 angeordnet, mit welchem der Luftspalt in Längsrichtung des Schlitzes durch Verschieben der Blechhälften gegeneinander auf das geringstmöglichste Mass eingestellt werden kann.
Fig. 5 zeigt eine weitere Ausführungsform des Lufterhitzer, bei welcher der Drehstutzen 7 unmittelbar auf den oberen Tragrollenl 7 abgestützt ist und seinerseits auch das Gewicht des unteren Drehstutzens 5 trägt, der mit der Welle 11 zentral am oberen Drehstutzen aufgehängt ist. Die auftretenden Wärmelängsdehnungen innerhalb der zylindrischen Regeneratorkammer 1 werden hiebei durch den federnd beweglichen Dichtungsrahmen 16 am unteren Drehstutzen 5 ausgeglichen. Das erforderliche Mass der Federung wird durch mehrere am äusseren Dichtungsflansch angeordnete Federn 44 erreicht, die in ähnlicher Weise als einstellbare Druckfedern ausgebildet sind wie die zuvor beschriebene Federanordnung nach Fig. l. Der Antrieb der drehbaren Teile erfolgt auch bei dieser Ausführungsart über das Kammrad 14 am Umlang des oberen Drehstutzens 7.
Die Fig. 6, 7 und 8 zeigen eine weitere Möglichkeit der Anordnung von einstellbaren Tragrollenla-
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gern ausserhalb des Regeneratorgehäuses. Die Rolle 17 läuft in diesem Falle innerhalb des Regeneratorge- häuses auf einer Welle 31, die ausserhalb des Gehäuses in einem Flanschlager 32 gelagert ist. Der Be- festigungsflansch dieses Lagers ist mit Langlöchern 34 versehen und somit gegenüber den fest angeord- neten Schraubenbolzen 33 in der Höhe verschiebbar. Die Verstellung des Lagers und damit die Einregu- lierung des Dichtungsspaltes 24 wird mit der Stellschraube 36 vorgenommen, welche einen horizontal auf einer Gleitschiene 35'mit Winkelprofil beweglichen Keil 35 verschiebt, der mit einer passenden, schrä- gen Fläche des Lagerflansches in Eingriff steht.
Die Elemente zur Höheneinstellung des Tragrollenla- gers 32 sind auf einer gemeinsamen Grundplatte 37 befestigt. Zwischen der Grundplatte 37 und dem
Flanschlager 32 ist eine Dichtung 38 aus wärmeisolierendem Material angeordnet.
Fig. 9 stellt eine Sonderausführung für Lufterhitzer mit grösseren Abmessungen dar, bei welcher die
Drehstutzen5 und 7 fest mit der zentralen Welle 11 verbunden sind. Bei dieser Ausführung ist die Welle 11 auf einem nicht gezeichneten Axiallager ausserhalb des Regeneratorgehäuses abgestützt und trägt ihrer- seits auch die Gewichte der beiden Drehstutzen 5 und 7. Die dichtenden Anschlussflanschen sind in die- sem Falle bei beiden Drehstutzen ähnlich wie im Beispiel nach Fig. 5 zu getrennten Dichtleistenrahmen 16 zusammengefasst, die beweglich gegenüber den Drehstutzen und in der Höhe einstellbar auf den Trag- rollen 17 abgestützt sind.
Fig. 10 zeigt beispielhaft und schematisch eine besondere Ausführungsform für den Dichtleistenrah- men, bei welcher die äussere dichtende Lauffläche der Tragrollen 17 sich beiderseits der sektorförmigen
Luftanschlussquerschnitte nur bogenförmig jeweils über einen Winkel von etwa 600 erstreckt. Zur ein- wandfreien Abstützung und Distanzierung eines solchen Dichtleistenrahmens sind, wie dargestellt, min- destens 12 Tragrollen erforderlich, die gleichmässig auf dem Umfang verteilt angeordnet sind.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Abdichtungseinrichtung an regenerativen Wärmeaustauschern mit höheneinstellbaren Tragrollen für die Dichtungsrahmen, die mit den sektorförmigen, den Stirnflächen einer ortsfesten Regeneratorkam- mer zugekehrten Enden der zugeordneten Drehstutzen des Wärmeaustauschers gegebenenfalls axial ver- schiebbar verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Lager der Tragrollen an der Aussenseite des
Gehäuses des Wärmeaustauschers höheneinstellbar befestigt sind und die Rollen bzw. Wellen samt Rollen durch Ausschnitte im Gehäuse in das Innere desselben hineinragen, wobei die Ausschnitte im Gehäuse durch einstellbare Bleche od. dgl. abdeckbar sind.
Claims (1)
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragrollen (17) mit einem Seg- mentteil ihrer vorzugsweise gleichbleibenden Stärke aufweisenden und gegebenenfalls über Axialkugel- lager auf Achsen (20) frei drehbaren Rollenscheibe durch einen Schlitz (18) im Gehäuse - z. B. im Stirn- flansch (28) - in dessen Inneres hineinragen (Fig. 3, 4).3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch eine vorzugsweise aus zwei bei- derseits jeder Tragrolle (17) angeordneten Laschen (21) bestehende und die Achse (20) tragende Wippe, die an ihrem einen Ende-z. B. über einen Schwenkbolzen (22) und ein ihn haltendes Tragorgan-am Gehäuse, z. B. am Stirnflansch (28), angelenkt und deren anderes Ende - etwa über eine mit dem Gehäu- se vorzugsweise fest verbundenen Stellschraube (23) - höheneinstellbar ist (Fig. 3).4. Einrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3, gekennzeichnet durch zwei gegenüber dem Gehäuse ein-und feststellbare Abschirmbleche (26) zur Einstellung der Länge des Schlitzes (18) auf die jeweilige Segmentlänge der Scheibe (17), wobei vorzugsweise auch die Schlitzbreite mittels des längeren Schen- kels der als Winkelbleche ausgebildeten Abschirmbleche (26) einstellbar ist (Fig. 3).5. Einrichtung nach Anspruch 1 mit jeweils einem mit der Tragrolle fest verbundenen Bolzen, der ausserhalb des Gehäuses fliegend gelagert ist, in das Gehäuseinnere hineinragt und an seinem freien Ende die Rolle trägt, dadurch gekennzeichnet, dass für den Durchtritt des Bolzens (31) im Gehäuse ein Schlitz und zwischen Lager (32) und Gehäuse bzw. einer mit dem Gehäuse fest verbundenen Grundplatte (37) eine diesen Schlitz in allen Lagen überdeckende Dichtungsplatte (38) vorgesehen ist, wobei die Grund- platte alle Teile der Rollenlagerung und -einstellung trägt (Fig. 7, 8).6. Einrichtung nach Anspruch 5. gekennzeichnet durch ein mit der Gehäusewand verbundenes Flansch- lager (32) mit Langlöchern (34) zur Aufnahme von am Gehäuse bzw. an der Grundplatte (37) befestigten Schraubenbolzen (33) (Fig. 7,8).7. Einrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch eine mit dem Gehäuse fest verbundene und senkrecht zur Gehäuseachse verlaufende Gleitschiene (35')fur einen Stellkeil (35), der über eine Stellschraube (36) einstellbar ist und mit seiner andern Keilfläche auf eine entsprechende Gegenfläche am <Desc/Clms Page number 4> Flanschlager (32) einwirkt.8. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Dichtungsflanschen (29) der Dichtungsrahmen auf den Tragrollen (17) mit an ihrer Unterseite angeordneten Dichtungsflächen (41) abstützen, die breiter sind als die im Gehäuse (1. 28) vorgesehenen Durchtrittsschlitze für die Tragrollen (17), wobei gegebenenfalls die Dichtungsflächen (41) bzw. ihre Träger als durchgehender Ring ausgebildet sind (Fig. 3, 4).9. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die gegenüber den Drehstutzen (5,7) axial einstellbaren Dichtungsrahmen (16) unter Druck, z. B. von insbesondere einstellbaren Federn, gegen die Tragrollen (17) anliegen (Fig. 9).10. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die auf den höheneinstellbaren Tragrollen laufenden Drehstutzen (5, 7) gegenüber ihren Lagerwellen und damit auch gegenüber der Achse des Wärmeaustauschers winkeleinstellbar sind.11. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehstutzen (5,7) über vorzugsweise eine zentrale und insbesondere einstellbare Feder (27) gegen die Rollenlagerung drückbar sind (Fig. l, 6).12. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11 mit lotrechter Wärmeaustauscherachse, dadurch gekennzeichnet, dass eine für den oberen (7) und den unteren Drehstutzen (5) gemeinsame Welle (11) das Gewicht auf den Anlagedruck des unteren Drehstutzens (5) aud den oberen (7) überträgt.13. Einrichtung nach den Ansprüchen 11 und 12 mit unterem Frischlufteintritt, dadurch gekennzeichnet, dass die zentrale Feder am unteren Drehstutzenpaar (5) angeordnet und ihr Druck z. B. über Stellmuttern (12) einstellbar ist (Fig. 6).
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