AT226503B - Vorrichtung zum Sichten von körnigem Gut in verschiedene Kornklassen - Google Patents

Vorrichtung zum Sichten von körnigem Gut in verschiedene Kornklassen

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AT226503B
AT226503B AT787760A AT787760A AT226503B AT 226503 B AT226503 B AT 226503B AT 787760 A AT787760 A AT 787760A AT 787760 A AT787760 A AT 787760A AT 226503 B AT226503 B AT 226503B
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Standard Filterbau Gmbh
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  Vorrichtung zum Sichten von körnigem Gut in verschiedene Kornklassen 
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Sichten von körnigem Gut in verschiedenen Kornklassen auf von der Sichtluft überströmten, schräg und übereinander angeordneten, mit Durchbrechungen versehenen Sichtplatten, die vorzugsweise gemeinsam mit einem Schwingantrieb versehen sind, wobei sich über der obersten Platte die Gutaufgabe befindet. Die erfindungsgemässe Vorrichtung verfolgt das Ziel, eine preiswerte, betriebssichere und genau auf ganz bestimmte Trennstufen einstellbare Vorrichtung zu schaffen. 



   Dies wird gemäss der Erfindung dadurch erreicht, dass in den einzelnen Sichtplatten die Durchbrechungen in Abständen voneinander angeordnet sind, die ein Mehrfaches der Weite einer Durchbrechung in der Richtung des Luftstromes ausmachen, der schräg aufwärts entgegen der Gutbewegung über die Sichtplatten geführt ist, wodurch sich im Zusammenhang mit der mehrfachen Beaufschlagung des Sichtgutes durch den Luftstrom eine Auseinanderziehung der einzelnen austretenden Fraktionen ergibt. Zweckmässig weisen die Durchbrechungen in den Sichtplatten die Form von Schlitzen, vorzugsweise Querschlitzen, auf. 



   Erfindungsgemäss wird demnach das gleichmässig verteilte und dosierte Gut mehreren von oben nach unten geneigten, übereinanderliegenden Kanälen zugeführt, durch die sich ein gleichmässiger Luftstrom entgegen der Gefällrichtung bewegt, wobei das Gut selbst auf den unteren Flächen mehrere Male erneut dem Luftstrom aufgegeben wird. 



   Vorzugsweise sind die Sichtplatten in einem schräg angeordneten und beidseits stirnseitig offenen, schwingbaren Windschacht angeordnet, wobei in der Schachtdecke die Eintrittsöffnungen und im Schachtboden in der. Neigungsrichtung hintereinander mehrere Austragsöffnungen für das Gut vorgesehen sind. 



   Weitere Einzelheiten der Erfindung gehen aus der Zeichnung hervor, die schematisch   ein Ausfüh-   rungsbeispiel der Erfindung in senkrechtem Schnitt in Fig. 1 darstellt und in Fig. 2 eine Einzelheit zeigt. 



   Die gesamte Vorrichtung wird durch einen Antrieb 1 zum Zwecke des Guttransportes in Schwingungen versetzt. Aus dem nicht schwingenden Aufgabebehälter 2 läuft das Gut, gleichmässig auf der ganzen Breite verteilt, über die Schachtdecke 3 des schräg liegenden Schachtes und bei den Durchbrechungen bzw. Eintrittsöffnungen 4 in den obersten Windkanal des Schachtes ein. Durch Umsetzen der Abdeckungen bzw. Deckbleche 5 auf den Eintrittsöffnungen 4 ist es möglich, das Gut in die verschiedenen als Schlitze ausgebildeten Eintrittsöffnungen wahlweise einlaufen zu lassen. Die Sichtplatten 6 haben gleichmässig verteilte Durchbrechungen 7. Sämtliche Durchbrechungen 7 sind vorzugsweise als Schlitze ausgebildet und in Luftströmungsrichtung jedoch schräg zu dieser und zu den Sichtplatten in letztere eingeschnitten (Fig. 2).

   Die Sichtplatten 6 setzen sich oben in Leitblechen 8 fort, die die Luft wirbelfrei nach dem Absaugstutzen 9 umleiten. Der Schachtboden 10 hat mehrere Austragsöffnungen 11',   11",     11".   



   Der Ablauf des Sichtvorganges gemäss der Erfindung ist folgender :
Der Luststrom tritt in Richtung der Pfeile a in die Sichtkanäle ein, durchströmt diese bis ans Ende b und trennt das Gut auf diesem Wege entsprechend der Wirkung der Resultierenden aus den Komponenten der verschiedenen Fallgeschwindigkeiten der einzelnen Körnungen und der Luftgeschwindigkeit. Die mit der feinsten Körnung beladene Luft geht durch den Absaugstutzen 9 zu einem Abschneider, wo diese Körnung in bekannter Weise aus der Luft abgeschieden wird. Sie führt das Feinstkorn ab, dessen Bewegung 

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 entsprechend der Geschwindigkeitskomponenten-Richtung c flacher ist.

   Das   gröbere   Korn, entsprechend der   Komponentenrichtung   c-. d, verlässt die Vorrichtung durch die Austragsöffnung   11'im   Schachtboden 10, das noch grössere Korn entsprechend der   Komponentenrichtung   von   d - e   durch die Austragsöffnung 11"usw. Das gröbste Korn fällt schliesslich bei f aus der Vorrichtung. 



   Je nachdem, durch welche der Eintrittsöffnungen 4 das Gut aufgegeben wird, verändern sich die verschiedenen Trennungsbereiche. Die Durchbrechungen 7 in den Sichtplatten 6 verlaufen in Bewegungsrichtungder Luft schräg zu den Sichtplatten, damit das Gut leichter in Richtung der Luftgeschwindigkeit umgelenkt wird. 



   Die Aufteilung der Vorrichtung in einzelne flache Kanäle verhütet, dass ungleichmässige Luftgeschwindigkeiten und Verwirbelungen auftreten, die die Trennung in die einzelnen gewünschten Kornklassen ungünstig beeinflussen. 



   Dadurch, dass das entsprechend den verschiedenen Geschwindigkeiten getrennte Gut von der zwischen den einzelnen Durchbrechungen 7 der Sichtplatten 6 gelegenen Fläche der Sichtplatten 6 aufgefangen und durch die Durchbrechungen 7 in die sich darunter bewegende Luft immer wieder erneut aufgegeben wird, ergibt sich, dass kugelige und kubische Kornformen sowie die Zwischenformen gleicher Grösse in einem eigenen Bereich gesichtet werden,   d. h.   dass die Streuung der einzelnen Kornklassen in benachbarte Kornklassen geringer wird. Ausserdem wird erreicht, dass der durch die Eintrittsöffnungen 4 einlaufende Gutstrom innerhalb der Vorrichtung in einzelne Teilströme aufgeteilt wird und diese dünneren Teilströme von der Luft genauer nach Kornklassen getrennt werden. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Vorrichtung zum Sichten von körnigem Gut in verschiedenen Kornklassen auf von der Sichtluft überströmten, schräg und übereinander angeordneten, mit Durchbrechungen versehenen Sichtplatten, die vorzugsweise gemeinsam mit einem Schwingantrieb versehen sind, wobei sich über der obersten Platte die   Gutaufgabe   befindet, dadurch gekennzeichnet, dass in den einzelnen Sichtplatten (6) die Durchbrechungen (7) in Abständen voneinander angeordnet sind, die ein Mehrfaches der Weite einer Durchbrechung in der Richtung des Luftstromes ausmachen, der schräg aufwärts entgegen der Gutbewegung über die Sichtplatten geführt ist, wodurch sie im Zusammenhang mit der mehrfachen Beaufschlagung des Sichtgutes durch den Luftstrom eine Auseinanderziehung der einzelnen austretenden Fraktionen ergibt.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchbrechungen (7) in den Sichtplatten (6) die Form von Schlitzen, vorzugsweise Querschlitzen, aufweisen.
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sichtplatten (6) in einem schräg angeordneten und beidseits stirnseitig offenen, schwingbaren Windschacht angeordnet sind, wobei in der Schachtdecke (3) die Eintrittsöffnungen (4) und im Schachtboden (10) in der Neigungsrichtung hintereinander mehrere Austragsöffnungen (11', 11", 11'") für das Gut vorgesehen sind..
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchbrechungen (4) in der Schachtdecke (3) einzeln verschliessbar sind, zweckmässig mit aufgeschraubten Deckblechen (5).
    5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchbrechungen (7) in den im Inneren des Gehäuses befindlichen Sichtplatten (6) schräg in diesen verlaufen, vorzugsweise entgegengesetzt zur Neigung der Sichtplatten (6 ; Fig. 2).
    6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch Leitbleche (8) an den oberen Enden der Sichtplatten (6), die in den Absaugstutzen hineinragen.
AT787760A 1959-11-27 1960-10-20 Vorrichtung zum Sichten von körnigem Gut in verschiedene Kornklassen AT226503B (de)

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