AT225599B - Verfahren zum Wasserabstoßendmaschen von Baumaterialien - Google Patents

Verfahren zum Wasserabstoßendmaschen von Baumaterialien

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AT225599B
AT225599B AT532960A AT532960A AT225599B AT 225599 B AT225599 B AT 225599B AT 532960 A AT532960 A AT 532960A AT 532960 A AT532960 A AT 532960A AT 225599 B AT225599 B AT 225599B
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sep
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Union Chimique Belge Sa
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zum Wasserabstossendmachen von
Baumate rialien 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 
<tb> 
<tb> Verfahren(Me <SEP> : <SEP> Ph <SEP> - <SEP> 60 <SEP> : <SEP> 40) <SEP> ; <SEP> (Me <SEP> + <SEP> Ph) <SEP> : <SEP> Si <SEP> = <SEP> 1, <SEP> 5 <SEP> 15 <SEP> Gew.-Teile
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 
<tb> 
<tb> Stearinsäure <SEP> 2, <SEP> 5 <SEP> Gew.-Teile <SEP> 
<tb> Morpholin <SEP> 1, <SEP> 1 <SEP> Gew. <SEP> -Teile <SEP> 
<tb> Toluol <SEP> 15 <SEP> Gew.-Teile
<tb> Natriumdiäthylsulfosuccinat <SEP> 0, <SEP> 7 <SEP> Gew.-Teile <SEP> 
<tb> Wasser <SEP> 65, <SEP> 7 <SEP> Gew. <SEP> -Teile. <SEP> 
<tb> 



  Emulsion <SEP> B.
<tb> 



  Methylpolysiloxan <SEP> Me <SEP> : <SEP> Si <SEP> = <SEP> 1, <SEP> 6 <SEP> 15 <SEP> Gew.-Teile
<tb> Octylphenylpolyoxyäthylenglycol <SEP> 3 <SEP> Gew.-Teile
<tb> Petroleumdestillat <SEP> (White-spirit) <SEP> 15 <SEP> Gew.-Teile
<tb> Wasser <SEP> 67 <SEP> Gew.-Teile
<tb> 
 Als Beispiele für die Emulsionen der Schutzsubstanz werden die folgenden genannt :

   Emulsion C. 
 EMI2.2 
 
<tb> 
<tb> Acrylsäureäthylstyrolmischpolymerisat <SEP> (55-45) <SEP> 40 <SEP> Gew.-Teile
<tb> Natriumalkylphenylpolyoxyäthylenglycolsulfonat <SEP> 1, <SEP> 5 <SEP> Gew. <SEP> -Teile <SEP> 
<tb> Oleocetylpolyoxyäthylenglycol <SEP> 1 <SEP> Gew.-Teil
<tb> Wasser <SEP> 57, <SEP> 5 <SEP> Gew.-Teile <SEP> 
<tb> 
 Emulsion D. 
 EMI2.3 
 
<tb> 
<tb> Butadien-Styrol-Mischpolymerisat <SEP> (70-30) <SEP> 40 <SEP> Gew.-Teile
<tb> Alkylphenylpolyoxyäthylenglycol <SEP> 2, <SEP> 5 <SEP> Gew.-Teile <SEP> 
<tb> Wasser <SEP> 57, <SEP> 5 <SEP> Gew.-Teile <SEP> 
<tb> 
 
 EMI2.4 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



   Nach einer raschen Lufttrocknung wurden die verschiedenen Platten 2 min lang auf 500C erwärmt. 



  Am nächsten Morgen wurden diese Platten hinsichtlich ihrer Perlbildung und Wasserabsorption geprüft. 



   Die Perlbildung ist in einer qualitativen Art nach dem Winkel, den ein Wassertropfen auf der Oberfläche der Platte ausbildet, bestimmt worden. 



   Die Perlbildung ist für die Platten 1-6 gut, und sie tritt an einer nicht behandelten Platte (Platten 0) überhaupt nicht auf. 



   Was die Wasserabsorption betrifft, so wurde diese auf folgende Art bestimmt. 



     Die Ränder der Asbestzementplatten   wurden mit einerParaffinschicht abgedeckt, um eine Oberfläche von 400 cm2 (20 x 20 cm) genau festzulegen, hierauf wurde die Platte gewogen und das erhaltene Gewicht a notiert. 



   Auf die Oberfläche wurde sodann   100 ems destilliertes Wasser aufgegossen. Dieses   wurde 1 h lang einwirken gelassen, worauf es wieder abgegossen wurde. Wenn Tropfen an der Oberfläche hängen geblieben waren, wurden sie mit einem Wischtuch abgetrocknet. Hierauf wurde die Platte neuerlich gewogen und das erhaltene Gewicht b notiert. 



   Die Wasserabsorption pro Quadratmeter nach 1 h beträgt daher 25 (b-a) Gramm. 



   Die erhaltenen Wasserabsorptionsergebnisse sind in der tieferstehenden Tabelle zusammengestellt. 



  Die angegebenen Ziffern sind Mittelwerte aus zwei parallelen Versuchen, ausgedrückt in Gramm pro Quadratmeter. 



   Tabelle I 
 EMI3.1 
 
<tb> 
<tb> Platten <SEP> Wasserabsorption
<tb> 0 <SEP> 408
<tb> 1 <SEP> 137
<tb> 2 <SEP> 120
<tb> 3 <SEP> 50
<tb> 4 <SEP> 42
<tb> 5 <SEP> 40
<tb> 6 <SEP> 38
<tb> 
 
Bei. einer andern Versuchsreihe wurden zwei Platten, die aus derselben Charge wie die Platten 0-6 stammten und die die gleichen physikalischen und mechanischen Eigenschaften aufwiesen, folgenderma- ssen behandelt : Zuerst wurden auf die Platten pro Quadratmeter 20 g der Emulsion A und anschliessend 22 g der Emulsion C aufgestrichen. Bei Vornahme der erwähnten Prüfungsversuche ergab sich, dass die Wasserabsorption genau dieselbe war, wie in der Tabelle I für die Platten 3 angegeben worden ist. 



   Das Verfahren der Erfindung kann daher sowohl in einer oder in zwei aufeinanderfolgenden Operationen ausgeführt werden. Man kann also entweder   die schützende Substanz   und die Silikonemulsion gleichzeitig auf die Platten auftragen oder man kann zuerst die emulgierte schützende Substanz und hernach die Silikonemulsion auf die Plattenoberfläche aufbringen. 



   Das Auftragen der Emulsionen kann auf jede beliebige Art vorgenommen werden : Anfeuchten, Aufsprühen, Auftragen mit dem Pinsel oder der Walze usw. Die Mengen der notwendigen, wirksamen Stoffe schwanken entsprechend der Beschaffenheit des Materiales und sind hauptsächlich von der Porosität desselben abhängig. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zum Wasserabstossendmachen von Baumaterialien, die freien Kalk enthalten, dadurch gekennzeichnet, dass man auf diese Materialien Silikone und eine schützende Substanz für diese Silikone gegen den freien Kalk aufbringt, wobei diese schützende Substanz ein Mischpolymerisat der Ester der Acrylsäure, Methacrylsäure und Styrol, Alphamethylstyrol oder Vinyltoluol, Vinylchlorid-VinylacetatMischpolymerisat, Butadien-Styrol-Mischpolymerisat und Butadien-Acrylnitril-Mischpolymerisat oder 
 EMI3.2 


Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 4>
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die Silikone und die schützende Substanz gleichzeitig aufträgt.
    4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3 ! dadurch gekennzeichnet, dass man pro Quadratmeter 2-4 g Silikone und 10-25 g schützende Substanz aufträgt.
AT532960A 1959-07-23 1960-07-11 Verfahren zum Wasserabstoßendmaschen von Baumaterialien AT225599B (de)

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