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Verfahren zur Festlegung und Überwachung einer Artikelbewegung
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ist'es möglich, automatisch Tabellen zu bilden, die eine sofortige Summen- oder Produktenbildung mit verhältnismässig einfachen Maschinen oder auch durch Kopfrechnung erlauben. Das Nebeneinanderlegen
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tragszeile auf fremde Formulare, so dass die oben angeführten teuren Übertragungs- und Sortiermaschinen überflüssig sind.
Das erfindungsgemässe Verfahren ist besonders vorteilhaft bei Magazinen mit mehreren tausend Artikelpositionen verwendbar, wie sie im Grosshandel üblich sind. Hier wird zweckmässig ein Formularheft verwendet, in dem jede Seite eine Artikelzeilen-Kolonne besitzt und die rechten Seiten rechts, die lin-
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auch die Seitenzahl der Grundformulars-Seite. Die Randstreifen der gleichen Seiten werden nun mittels der Fixpunkte bzw. Lochungen nebeneinandergelegt und durch ein Klebeband od. dgl. senkrechtzur Streifenlänge zusammengefasst, so dass die Streifen gleicher Seiten Streifenblätter und damit Tabellen bilden, in denen jede Zeile der gleichen Artikelposition entspricht.
In dieser Weise können die Randstreifen nach verschiedenen Merkmalen, wie nach Datum oder nach Kunden, geordnet werden, und man erhält z. B. durch Nebeneinanderlegen von Warenausgangsstreifen pro Tag die Summe der Ausgänge je Artikel für diesen Tag, ebenso bei den Eingangsstreifen die Summen der Eingänge je Artikel. Durch Nebeneinanderlegen von Altbestand-, Tagesausgangs- und Tageseingangsstreifen kann sofort ein neuer Lagerbestandsstreifen gebildet werden, auf dem der Neubestand jedes einzelnen Artikels vermerkt ist. Durch Nebeneinanderlegen von Tagesstreifen können Wochenstreifen, Monatsstreifen und durch Monatsstreifen Jahresstreifen erhalten werden.
Durch Nebeneinanderlegen von Randstreifen der Fakturen einer bestimmten Kunde kann sofort der artikelmässige Geschäftsverkehr nach Menge und Zeitraum tabellenartig überblickt werden, ohne dass hiezu eine Maschine notwendig wäre. Durch Nebeneinanderlegen eines Warenausgangsstreifens mit einem Rohgewinnstreifen und durch Multiplikation der
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rechenbar ist.
Die Zeichnungen veranschaulichen als Beispiel in Fig. 1 ein einzelnes Formular, in Fig. 2 ein Formularheft, in Fig. 3 eine Streifenblattabelle, in Fig. 4 eine Streifenblattabelle zur Ermittlung des Lagerbestandes und in Fig. 5 eine Streifenblattabelle zur Ermittlung des Bruttogewinnes.
In Fig. 1 ist der Randstreifen 1 des Grundformulars 2 ersichtlich, auf dem alle Artikel des Sortiments in einer Zeilenkolonne 3 untereinander gedruckt sind. Jede Druckzeile besitzt am Randstreifen eine gleiche Zeile ohne Beschriftung, in die die variablen Merkmale des Grundformulars, z. B. Name, Anschrift, Belegnummer, Datum, Menge und/oderPreis, bei der Warenbereitstellung übertragen werden. Die Seitenzahl 4 des Grundformulars ist auch am Randstreifen gedruckt. Der Randstreifen ist längs einer Linie 6 mittels einer Schneidmaschine oder durch Perforationleicht abtrennbar. Zur Streifenblattabellenbildung besitzt er z. B. zwei Fixpunkte 5, die als Lochungen ausgebildet sind.
Fig. 2 zeigt ein Heft, das aus Formularen gemäss Fig. 1 gebildet ist und für beliebig viele Artikelpositionen dient. Die abtrennbaren Randstreifen sind auf den linken Seiten links, auf den rechten Seiten rechts neben den Zeilenkolonnen vorgesehen. Die Seitenzahlen derGrundformularseiten sind auch auf den Randstreifen gedruckt.
Fig. 3 zeigt eine Streifenblattabelle, in der die abgeschnittenen Streifen vieler Formulare der gleichen Seite (z. B. der Seite 3) mittels zweier Klebebänder 7 zu einer Tabelle zusammengefügt sind. Durch Addition der auf den Streifen eingetragenen Werte je Zeile senkrecht zur Streifenlänge werden Summen je Zeile, d. h. je Artikelposition ermittelt, die zeilengerecht in einen Sammelstreifen 8 eines gleichen Formulars eingetragen werden.
Fig. 4 zeigt die Berechnung des Lagerbestandes für einen bestimmten Artikel, wobei der letzte Bestandstreifen B, der Tagesausgangsstreifen A, der Tageseingangsstreifen E und ein neuer Bestandstreifen B nebeneinandergelegt werden und vorteilhafterweise mittels einer Rechenmaschine zeilenmässig saldiert werden.
In Fig. 5 ist eine Tabelle zur Ermittlung des Rohgewinnes dargestellt, wobei die Werte eines Tagesausgangsstreifens A mit den zeilengerechten Werten eines Rohgewinnstreifens B multipliziert werden und die Produkte auf einen neuen Tagesrohgewinnstreifen El festgehalten sind. Durch Addition der Zahlen auf dem Streifen E ist der Gesamtrohgewinn je Tag errechenbar.