AT225505B - Zusatzvorrichtung für Tafelscheren - Google Patents

Zusatzvorrichtung für Tafelscheren

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AT225505B
AT225505B AT589161A AT589161A AT225505B AT 225505 B AT225505 B AT 225505B AT 589161 A AT589161 A AT 589161A AT 589161 A AT589161 A AT 589161A AT 225505 B AT225505 B AT 225505B
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AT
Austria
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scrap
funnel
shears
knife
additional device
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Application number
AT589161A
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English (en)
Inventor
Rudolf Ing Neumann
Original Assignee
Voest Ag
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Description


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  Zusatzvorrichtung für Tafelscheren 
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 werken od. ähnl. Betrieben, anfallenden Schrottstreifen ist häufig nur unter laufendem Einsatz menschli- cher Arbeitskraft möglich. Der Grund hiefür liegt in der durch die Verwindung der Schrottstreifen, die durch   Materialqualität,   Blechstärke und Besäumbreite unterschiedlich bedingt ist, hervorgerufenen, völligen Re-   gellosigkeit des Abfalles,   die dessen Weiterleitung zu den Schrottscheren erschwert. Bei Kreismessersche- ren, die Besäumschnitte an den Blechlängsrändern auszuführen haben, ist es zwar bereits bekannt, unter- halb der Messer eine Schrottschere anzuordnen und dieser die Saumstreifen durch eine trichterförmige Zu- führung zuzuleiten, wobei die Teilstücke dann aus dtr Schrottschere abwärts in einen entsprechenden Be- hälter fallen.

   Hier handelt es sich aber um eine für Tafelscheren unbrauchbare Konstruktion, weil die
Saumstreifen nur einfach in der Zufuhrrichtung zur Kreismesserschere   weiterbefördert   und zerteilt zu wer- den brauchen, wogegen bei Tafelscheren die Blechstreifen quer zur Vorschubrichtung abgeschnitten wer- den, demnach in ganz anderer Lage anfallen und ausserdem viel stärker verwunden werden. 



   Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, das Zerkleinern der Schrottstreifen und den Transport des
Abfalles zu entsprechenden Behältnissen bei Tafelscheren mit einer verhältnismässig einfachen Vorrichtung sicher und selbsttätig zu ermöglichen. 



   Die Erfindung. bei der ebenfalls eine unterhalb der Schermesser angeordnete Schrottschere samt   trieb-   terförmiger Zuführung Verwendung findet, besteht im wesentlichen darin, dass der Zuführtrichter, an den unteren festen Scherbalken der Tafelschere angeschlossen, sich über dessen ganze Länge erstreckt und die Messer der Schrottscherc quer zum Tafelscherbalken angeordnet sind, wobei die Schrottschere die zerkleinerten Schrottstreifen nach der Seite auf einen Transporteur od. dgl. abschiebt. Die Erfindung geht dabei von der Erkenntnis aus, dass die Schrottstreifen unmittelbar bei der Tafelschere am gesetzmässigsten anfallen und daher am sichersten erfasst werden können. Bedingt durch den Schrägschnitt bei Tafelscheren wird, wie immer sich der Streifen auch krümmt und verwindet, dieser beim Anschnitt zuerst abgebogen. 



  Der Streifen muss also mit seinem zuerst abgebogenen   Anschnittcnde   voran in den Trichter fallen, wodurch er bereits so ausgerichtet ist, dass das unmittelbar nachfolgende Zerkleinern mit der Schrottschere keine Schwierigkeiten mehr bereitet. Die Teilstücke haben dann bereits solcr geringe Abmessungen, dass ihr Weitertransportauf einem Transporteur beliebiger Ausführung zu einem Schrottkübel   od. dgl.   einfach und hemmungslos vor sich gehen kann. Da die Schrottschere die Teilstücke selbst abschiebt, ist für alle diese Arbeiten kein Bedienungsmann notwendig. 



   Eine besonders zweckmässige Konstruktion ergibt sich, wenn die Schrottschere aus einem   z. B.   in an sich bekannter Weise mit Hilfe eines Kurbeltriebes parallel zum Tafelscherbalken waagrecht hin- und herschiebbaren, die Trichtermündung intermittierend freigebenden Messer und einem am gegenüberliegenden   Trichterrand vorgesehenen festen Gegenmesser besteht,   wobei die untere Messerführung zugleich einen Bo-   denanschlag für die durch die Trichtermündung tretenden   Schrottstreifen bildet.

   Der in den Trichter einfallende Schrottstreifen rutscht also, sobald das Schrottschermesser die Trichtermündung freigibt, abwärts, bis er an der unteren Messerführung aufsteht, worauf das sich zurückschiebende Messer mit Hilfe des festen Gegenmessers ein entsprechendes Teilstück abschneidet und anschliessend gleich auf den Transporteur abschiebt. Diese Vorgänge wiederholen sich entsprechend, so dass sich insgesamt eine laufende Zerkleine- 

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 rung der anfallenden Schrottstreifen ergibt. 



   Der Trichter ist vorzugsweise so ausgebildet, dass die im Bereich des tieferen Endes der schrägen Ta-   felschermesserkante angeordnete Trichterseitcnwand steller als die gegendberliegende verläuft.   Diese Form entspricht den Vorgängen an der Tafelschere, bei denen zuerst der Streifen am Anschnitt abgebogen wird. 



  Nach vollendetem Schnitt rutscht der Streifen dann auf der flacheren Trichterwand zur Trichtermiindung. 



  Um bei etwaigen doch vorkommenden Verklemmungen von Schrottstreifen im Trichter rasch Abhilfe zu schaffen, ist es zweckmässig, eine der Trichterseitenwände gegebenenfalls fernbedienbar aufklappbar auszubilden, so dass derartige Verklemmungen rasch beseitigt werden können. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise schematisch dargestellt, u. zw. zeigen Fig. l eine Tafelschere mit Zusatzvorrichtung im Teilschnitt und Fig. 2 einen Querschnitt hiezu nach der Linie II-II der   Fig. 1.   



   Die Tafelschere besteht aus einem in Seitenführungen 1 auf-und abgehenden Scherbalken 2 mit   schrä-   ger Messerkante3 und einem unteren festen Scherbalken 4. Im Anschluss an den   Seherbal   en4   is. ein Tricle   ter 5 vorgesehen, wobei die im Bereich des tieferen Endes der schrägen Tafelschermesserkante 3 ange- 
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 termündung 8 ist eine Schrottschere vorgesehen, die aus einem mit Hilfe eines Kurbeltriebes 9 waagrecht parallel zum Scherbalken 4 hin-und herschiebbaren Messer 10 mit   Messerträger   11 und einem am gegen-   überliegenden Trichterrand vorgesehenen festen Gegenmesser 1 besteht.   Mit 13 ist ein an die untere Mes- serführung 14 anschliessender Transporteur beliebiger Ausführung bezeichnet. 



   Der von der Blechtafel 15   abzuschneidende   Schrottstreifen 15a wird beim Abwärtsgehen des Scher- balkens 2 zunächst beim Anschnitt   (Fig. l rechte Seite)   abgebogen und krümmt sich bei weiterer Schnitt-   führung immer mehr gegen die   Trichterwand 7, so dass er nach vollendeter Abtrennung an dieser Wand ab- wärtsrutscht und durch die Trichtermündung 8 vortritt, bis er an der unteren Messerführung 14 aufsteht. 



   Durch die hin-und hergehende Bewegung des   Messerträgurs   11 mit dem Messer 10 wird nun ein dem Abstand der   Messerführung   14 von der Trichtermündung 8 entsprechendes Teilstück abgetrennt und auf den
Transporteur 13 abgeschoben. Sobald das Messer 10 bzw. der Messerträger 11 die Trichtermündung wieder freigegeben hat, wiederholt sich der Vorgang. Die Vorderwand 16 des Trichters kann als Tür aufklappbar ausgebildet sein, um allenfalls vorkommende Verklemmungen innerhalb des Trichters beseitigen zu können. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1.   Zusatzvorrichtungfür Tafelscheren unter Verwendung einer unterhalb   der Schermesser angeordneten Schrottschere samt trichterförmiger Zuführung, dadurch gekennzeichnet, dass der   Zuführtrichter   (5), an den unteren festen Scherbalken (4) der Tafelschere (1 - 4) angeschlossen, sich über dessen ganze Länge erstreckt und die Messer (10,12) der Schrottschere   (9 - 12,   14) quer zum Tafelscherbalken angeordnet sind, wobei die Schrottschere die   zerkleinerten Schrottstreifen   (15a) nach der Seite auf einen Transporteur (13)   od. dgl.   abschiebt. 



   2. ZusatzvorrichtungnachAnspruchl, dadurch gekennzeichnet, dassdie Schrottschere aus einem   z. B.   in an sich bekannter Weise mit Hilfe eines Kurbeltriebcs (9) waagrecht parallel zum Tafelscherbalken (4) hin-und herschiebbaren, die Trichtermündung (8) intermittierend freigebenden Messer (10) und einem am gegenüberliegenden Trichterrand vorgesehenen festen Gegenmesser (12) besteht, wobei die untere Messerführung (14) zugleich einen Bodenanschlag für die durch die Trichtermündung tretenden Schrottstreifen (15a) bildet.

Claims (1)

  1. 3. Zusatzvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, dass die im Bereich des tie- ferenEndes der schrägen Tafelschermesserkante (3) angeordnete Trichterseitenwand (6) steiler als die gegenüberliegende (7) verläuft.
    4. Zusatzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine (16) der Trichterseitenwände aufklappbar ist.
AT589161A 1961-07-31 1961-07-31 Zusatzvorrichtung für Tafelscheren AT225505B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2924379A1 (de) * 1979-06-16 1981-01-08 Siemag Transplan Gmbh Scherenanlage zum schopfen der enden und/oder zum abtrennen von probenstuecken an auf bunde gewickeltem walzband o.dgl.
DE3028538A1 (de) * 1980-07-28 1982-02-25 Siemag Transplan Gmbh, 5902 Netphen Scherenanlage zum schopfen der enden und/oder zum abtrennen von probenstuecken an auf bunde gewickeltem walzband o.dgl.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2924379A1 (de) * 1979-06-16 1981-01-08 Siemag Transplan Gmbh Scherenanlage zum schopfen der enden und/oder zum abtrennen von probenstuecken an auf bunde gewickeltem walzband o.dgl.
DE3028538A1 (de) * 1980-07-28 1982-02-25 Siemag Transplan Gmbh, 5902 Netphen Scherenanlage zum schopfen der enden und/oder zum abtrennen von probenstuecken an auf bunde gewickeltem walzband o.dgl.

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