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Wasserschiff für Küchenherde
Die Erfindung betrifft ein Wasserschiff für Küchenherde mit einem abhebbaren Deckel, welcher durch am Wasserschiff vorgesehene Halteelemente in der abgestellten Lage gesichert gehalten ist. Zu diesem
Zweck erhielt das Wasserschiff bei einer bekannten Herdkonstruktion aussen entlang seines oberen Randes einen im Querschnitt stufenförmigen Rahmen und einen von dessen Stufengrund aufragenden oben zur Stu- fe abgewinkelten Ansatz, welcher vom abgewinkelten Raud des aufrechtstehenden Deckels zu dessen Ab- stützung hintergriffen wird. Dadurch wird am oberen Rand des Wasserschiffes eine rinnenartige Rast gebil- det, in der sich das vom Deckel ablaufende Kondenswasser sammeln und zum Teil in das Wasserschiff abfliessen kann.
Bei dieser bekannten Ausführung muss der Deckel einen abgewinkelten Rand besitzen, damit er den abgebogenen Ansatz des Rahmens hintergreifen kann, wenn er aus der horizontalen Schliesslage in die Abstellage aufgeklappt wird. DerDeckelrand und der Ansatz werden dabei im Ausmass des auf sie vom Dek- kel jeweils ausgeübten Hebelmomentes beansprucht.
Es wird daher angestrebt, dieses Problem mit möglichst einfachen Mitteln zu lösen und dabei als
Stütze für den Deckel einen Teil der Behälterwand auszunützen. Dieses Ziel wird gemäss der Erfindung dadurch erreicht, dass an der Innenseite mindestens einer Wasserschiffwand eine im Querschnitt doppel- winkel- oder Z-förmige Leiste angeordnet ist, welche zusammen mit der betreffenden ebenen Wasserschiffwand eine Art Tasche bildet, in die der abgehobene Deckel mit einer seiner Kanten einstellbar ist.
Dabei ist es von Vorteil, wenn die winkelförmige Leiste in einer den zulässigen Höchststand des Wasserinhaltes anzeigenden Höhe an der Wasserschiffwand innenseitig angeordnet ist.
Eine weitere erfindungsgemässe Massnahme besteht darin, dass der frei aufragende Profilschenkel der doppelwinkelfòrmigen Leiste in Richtung zur Wasserschiffwand. 1in abgebogen ist und bei Verwendung eines Deckels mit abgewinkeltem Rand den abgewinkelten Rand des in die. Tasche eingestellten Deckels hintergreift, um den Deckel vor dem AU3wärtskippen zu sichern.
In der Zeichnung sind beispielsweise Ausführungsformen der erfindungsgemässen Anordnung veranschaulicht. Es zeigt : Fig. l eine beispielsweise Anordnung im Querschnitt und Fig. 2 im Längsschnitt durch das Wasserschiff. Fig. 3 und Fig. 4 stellen eine weitere Ausfuhrungsform der Erfindung im Quer- bzw.
Längsschnitt dar.
Bei der Ausführungsform nach Fig. l und R ist mit 1 das Wasserschiff und mit 2 der Deckel bezeichnet. An der Seitenwand 3 des Wasserschiffes 1 ist am oberen Teil derselben an der Innenseite eine winkeloder Z-förmige Leiste 4 angeordnet, welche zusammen mit der Wand 3 eine Art Tasche 5 bildet. In diese Tasche 5 kann der abgehobene Deckel 2 mit einer seiner Kanten eingeschoben werden. Hiebei ist es gleichgültig ob der Deckel 2, wie Fig. 2 zeigt, mit einer seiner schmalen oder mit einer seiner breiten Kanten in die Tasche 5 eingeschoben wird. Wird er mit seiner schmalen Kante eingeschoben, so läuft das am Deckel befindliche Kondenswasser senkrecht in die Wanne zurück.
Bei Benützung der breiten Kante zum Einschieben, wird das Kondenswasser auch der, über das Wasserschiff hinausragenden Kanten, durch die schräge Lage derselben, in dieses zurückgeleitet. Selbstverständlich kann auch die zweite gegenüberliegende Längswand des Wasserschiffes mit der winkel- oder Z-förmigen Leiste 4 ausgestattet wer- den, so dass es dem Benützer frei steht, die ihm bequemste Seite zum Abstellen des Deckels zu benützen.
Die winkel- oder z-förmigen Leisten müssen nicht über die ganze Breite der Wasserschiffseitenwand reichen. Sie sind in einer solchen Höhe an der zugehörigen Seitenwand angebracht, dass eine sichere Abstützung des eingeschobenen Deckels gewährleistet ist.
Bei einer andern beispielsweisen Ausführungsform nach Fig. 3 und 4 ist die freie Kante 6 der die Ta-
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sehe 5 bildenden winkel-oder Z-förmigen Leiste 4 in Richtung zur Seitenwand 3 abgebogen, so dass sich der umgebördelte Rand des eingeschobenen Deckels 2 an der Kante 6 und der Deckel 2 selbst an der Kante der Seitenwand 3 abstützen kann.
Das am Deckel befindliche Kondenswasser kann auch bei dieser Ausführungsform in das Wasserschiff zurückfliessen. Die Anbringung der Leiste 4 an der gegenüberliegenden Längswand ist auch in diesem Fall möglich.
Besonders bei der zuletzt geschilderten Ausführungsform ist es möglich, die Leisten 4 gleichzeitig als Marke für das Höchstmass des einzufüllenden Wassers zu benützen.
Die winkel- oder Z-förmigen Leisten 4 können bei beiden geschilderten Ausführungsformen auf einfache Weise durch punkt- oder Nahtschweissung an den Seitenwänden des Wasserschiffes befestigt werden.
Da die von den Leisten 4 mit zugehörigen Seitenwänden 3 gebildeten Taschen 5 nach mehreren Seiten offen sind, wird auch das Emaillieren des Wasserschiff- bzw. des Tascheninneren nicht behindert.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Wasserschiff für Küchenherde, bei welchen der Deckel in aufgeklappter Stellung gehalten ist, ohne sein gänzliches Abheben zu behindern, dadurch gekennzeichnet, dass an der Innenseite mindestens einer Wand des Wasserschiffes eine doppelwinkel-oder Z-förmige Leiste angeordnet ist, welche zusammen mit der betreffenden ebenen Wasserschiffwand eine Art Tasche bildet, in welche der abgehobene Deckel mit'einer seiner Kanten eingeschoben wird.