DE75667C - Ein in die Tischplatte versenkbarer Spielteller - Google Patents

Ein in die Tischplatte versenkbarer Spielteller

Info

Publication number
DE75667C
DE75667C DENDAT75667D DE75667DA DE75667C DE 75667 C DE75667 C DE 75667C DE NDAT75667 D DENDAT75667 D DE NDAT75667D DE 75667D A DE75667D A DE 75667DA DE 75667 C DE75667 C DE 75667C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plate
pins
slot
turning
shaped slots
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT75667D
Other languages
English (en)
Original Assignee
C. MÜLLER in Berlin N., Chorinerstrafse 62
Publication of DE75667C publication Critical patent/DE75667C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B25/00Card tables; Tables for other games

Landscapes

  • Pinball Game Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Teller wird an den Ecken von Spieltischen angebracht; er ist so beschaffen, dafs er beim Nichtgebrauch mit. der Tischplatte in einer Ebene liegt, dagegen beim Gebrauch mittels geringer Drehung versenkt werden kann, um Geld, Spielmarken u. s. w. aufzunehmen.
Fig. ι zeigt den Teller in Ansicht von oben. Fig. 2, 3 und 4 sind Schnitte mit theilweiser Ansicht.
Wie aus den Fig. 2 bis 4 hervorgeht, ist die zur Aufnahme des Tellers in den Spieltisch eingedrehte Vertiefung mit einem Blechring a ausgekleidet, der behufs besserer Befestigung mit einem Flantsch oder Rand versehen ist und mittels Holzschrauben in dem Tisch befestigt wird. Dieser Ring α besitzt drei oder mehrere senkrechte Schlitze b, Fig. 2, die in zwei waagrechte Schlitze bl auslaufen, so dafs der Schlitz die Form eines auf den einen der beiden Schenkel b1 aufgestellten U erhält. In diesen Schlitzen laufen kurze Stifte e, die an den nach unten umgebörtelten Rand c1 des eigentlichen Tellers c angenietet sind. In Fig. 3 ist der Teller c in seiner höchsten, in Fig. 4 in seiner tiefsten Lage dargestellt.
Der Teller c füllt mit der Umbörtelung c1 den Ring α fast vollständig aus; die Umbörtelung c1 ist bedeutend niedriger, als der Ring α hoch ist, so dafs in der tiefsten Lage (Fig. 4) über dem Teller c ein Raum bleibt, der genügend tief ist, um Münzen u. dergl. hineinzulegen, so dafs also diese Münzen nicht vom Tische fortgeschoben werden können.
An jedem der Stifte e ist aufsen eine Spiralfeder f befestigt, deren anderes Ende in einen Haken i des Ringes eingehakt ist. Die Spiralfedern haben daher das Bestreben, den Teller stets links herum, also in der dem Pfeil in Fig. ι entgegengesetzten Richtung zu drehen, oder mit anderen Worten, die Stifte e stets in das Ende der Schlitze b1 , Fig. 2, hineinzuziehen. Will man daher den Teller aus seiner Anfangslage (Fig. 2) zum Gebrauch versenken, so mufs man zunächst den Teller von Hand in der Richtung des Pfeiles (Fig. 1) so verdrehen, dafs die drei Stifte e über den senkrechten Theil b des Schlitzes gelangen. Nunmehr ist es leicht, den Teller niederzudrücken; ist der Teller unten angekommen, so ziehen ihn die Spiralfedern f wieder links herum, die Stifte e gleiten also in dem unteren waagrechten Theil bl des Schlitzes, wie Fig. 4 zeigt, und man kann nun den Teller loslassen, ohne dafs er von selbst in die Höhe geht.
Will man nach Beendigung des Spieles den Teller wieder· in die ursprüngliche Lage (Fig. 2 und 3) bringen, so hat man nur nöthig, den Teller in der Pfeilrichtung (Fig. 1) ein wenig zu drehen, worauf, nachdem die Stifte e wieder unter den senkrechten Theil b des Schlitzes gelangt sind, die unter dem Teller befindliche Spiralfeder d den Teller hochschnellt und gleichzeitig die Spiralfedern f ihn in die Ruhestellung (Fig. 2) zurückbringen.
Die Ausschnitte g im Holz des Spieltisches k erlauben den Spiralfedern freie Beweglichkeit. Es ist klar, dafs man den Teller noch in anderer als der geschilderten Weise ausführen kann; beispielsweise können die U-förmigen Schlitze b b1 auch V-förmig gestaltet werden, wobei der untere Spitzwinkel des V seitlich, also nach

Claims (1)

  1. links (Fig. 2) gerichtet, zu liegen kommt. Diese Ausführung hätte den Vortheil, dafs man gleichzeitig mit dem Drehen des Tellers in der Pfeilrichtung (Fig. 1) den Teller auch niederdrücken kann, und dafs, wenn die Stifte e in ihre äufserste Lage nach rechts, also in die Spitze des V-Winkels, gekommen sind und diese überschritten haben, die Spiralfedern / selbsttätig den .Teller ganz herunterdrücken, wobei dann die Stifte in dem unteren Schenkelschlitz gleiten. Diese Ausführung hätte aber den Nachtheil, dafs der umgekehrte Vorgang, nämlich das Hochheben des Tellers aus seiner tiefsten Lage (Fig. 4) in die Anfangslage (Fig. 2 und 3), schwieriger zu bewirken wäre.
    Statt der U- oder V-förmigen Schlitze kann man auch Z-förmige Schlitze anwenden; in diesem Falle müssen aber die Spiralfedern i weggelassen werden und man hat demnach den Teller von Hand in die Endlagen zu bringen. Ordnet man den mittleren Theil dieses Z-Schlitzes entsprechend schräg an, so wird die Feder d im Stande sein, den. Teller aus der Tieflage in die Hochlage zu bringen, nachdem man durch Drehen die Stifte e an die Vereinigung des unteren waagrechten und des schrägen Theiles des Z-Schlitzes gebracht hat. Ist dann der Teller durch die Feder d hochgedrückt worden, so müssen die Stifte e durch Verdrehen des Tellers wieder an das Ende des oberen waagrechten Theiles des Z-Schlitzes gebracht werden.
    Paten τ-Anspruch:
    ' Ein in die Tischplatte versenkbarer Spielteller, dessen Hoch- und Tiefstellung dadurch gesichert wird, dafs die Stifte e desselben in U-, V- oder Z-förmigen Schlitzen b b1 der Tischplattenvertiefung gleiten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT75667D Ein in die Tischplatte versenkbarer Spielteller Expired - Lifetime DE75667C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE75667C true DE75667C (de)

Family

ID=348607

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT75667D Expired - Lifetime DE75667C (de) Ein in die Tischplatte versenkbarer Spielteller

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE75667C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE75667C (de) Ein in die Tischplatte versenkbarer Spielteller
DE2256828B2 (de) Selbstnivellierende speicher- und ausgabevorrichtung
DE611294C (de) Matratzentraeger aus Metall fuer Holzbettstellen
AT230054B (de) Schrank mit ausschwenkbaren Fächern
DE960378C (de) Verriegelungsvorrichtung fuer in der Laenge veraenderbare Moebelbeine
DE21605C (de) Maschine zum Schneiden der Gummizüge für Schäfte
DE16852C (de) Spieltisch
DE961323C (de) Metronom
AT122916B (de) Scheiben-Streifen- und Würfelschneider für Kartoffeln und anderes Gemüse und Obst.
DE512590C (de) Geflochtener Korb
DE572667C (de) Aufhaengeoese fuer hoelzerne Gegenstaende mit frei offenstehender OEse
AT221254B (de) Einrichtung zum Aufbewahren von Schlüsseln
AT231642B (de) Regal zur Schaustellung und Aufbewahrung von Gegenständen aller Art, insbesondere von Büchern
DE725116C (de) Foerderbandtrog, insbesondere fuer Garbenfoerderer an Dreschmaschinen
DE299C (de) Münzen-Sichtvorrichtung
CH284123A (de) Zementmessgefäss.
CH189277A (de) Einrichtung an einem Kinoschaukasten zur Befestigung der Bilder.
DE2031200A1 (de) Schutzbarriere
DE1753067A1 (de) Mit einer Lade versehener Kasten bzw.Lade fuer einen derartigen Kasten
CH173819A (de) Aufhängevorrichtung für plattenförmige oder flächenhaft ausgebreitete Gegenstände.
CH148143A (de) Vertikal-Registratur-Kasten.
DE19414C (de) Bewegungs-Mechanismus der Einlageplatten an Ausziehtischen
DE1940663U (de) Im freien aufstellbares, zusammenlegbares grillgerat.
DE1788601U (de) Tablett fuer geschirr od. dgl.
CH176951A (de) Steilkartei, insbesondere mit in der Seitenrichtung gestaffelten Karten.