DE75667C - Ein in die Tischplatte versenkbarer Spielteller - Google Patents
Ein in die Tischplatte versenkbarer SpieltellerInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
- A47B25/00—Card tables; Tables for other games
Landscapes
- Pinball Game Machines (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Teller wird an den Ecken von Spieltischen angebracht; er ist so beschaffen, dafs
er beim Nichtgebrauch mit. der Tischplatte in einer Ebene liegt, dagegen beim Gebrauch
mittels geringer Drehung versenkt werden kann, um Geld, Spielmarken u. s. w. aufzunehmen.
Fig. ι zeigt den Teller in Ansicht von oben. Fig. 2, 3 und 4 sind Schnitte mit theilweiser
Ansicht.
Wie aus den Fig. 2 bis 4 hervorgeht, ist die zur Aufnahme des Tellers in den Spieltisch
eingedrehte Vertiefung mit einem Blechring a ausgekleidet, der behufs besserer Befestigung
mit einem Flantsch oder Rand versehen ist und mittels Holzschrauben in dem Tisch befestigt
wird. Dieser Ring α besitzt drei oder mehrere senkrechte Schlitze b, Fig. 2, die in
zwei waagrechte Schlitze bl auslaufen, so dafs der Schlitz die Form eines auf den einen der
beiden Schenkel b1 aufgestellten U erhält. In diesen Schlitzen laufen kurze Stifte e, die an den
nach unten umgebörtelten Rand c1 des eigentlichen Tellers c angenietet sind. In Fig. 3 ist
der Teller c in seiner höchsten, in Fig. 4 in seiner tiefsten Lage dargestellt.
Der Teller c füllt mit der Umbörtelung c1
den Ring α fast vollständig aus; die Umbörtelung c1 ist bedeutend niedriger, als der
Ring α hoch ist, so dafs in der tiefsten Lage (Fig. 4) über dem Teller c ein Raum bleibt,
der genügend tief ist, um Münzen u. dergl. hineinzulegen, so dafs also diese Münzen nicht
vom Tische fortgeschoben werden können.
An jedem der Stifte e ist aufsen eine Spiralfeder f befestigt, deren anderes Ende in einen
Haken i des Ringes eingehakt ist. Die Spiralfedern haben daher das Bestreben, den Teller
stets links herum, also in der dem Pfeil in Fig. ι entgegengesetzten Richtung zu drehen,
oder mit anderen Worten, die Stifte e stets in das Ende der Schlitze b1 , Fig. 2, hineinzuziehen.
Will man daher den Teller aus seiner Anfangslage (Fig. 2) zum Gebrauch versenken,
so mufs man zunächst den Teller von Hand in der Richtung des Pfeiles (Fig. 1) so verdrehen,
dafs die drei Stifte e über den senkrechten Theil b des Schlitzes gelangen. Nunmehr
ist es leicht, den Teller niederzudrücken; ist der Teller unten angekommen, so ziehen
ihn die Spiralfedern f wieder links herum, die Stifte e gleiten also in dem unteren waagrechten
Theil bl des Schlitzes, wie Fig. 4 zeigt, und man kann nun den Teller loslassen, ohne dafs
er von selbst in die Höhe geht.
Will man nach Beendigung des Spieles den Teller wieder· in die ursprüngliche Lage (Fig. 2
und 3) bringen, so hat man nur nöthig, den Teller in der Pfeilrichtung (Fig. 1) ein wenig
zu drehen, worauf, nachdem die Stifte e wieder unter den senkrechten Theil b des Schlitzes
gelangt sind, die unter dem Teller befindliche Spiralfeder d den Teller hochschnellt und
gleichzeitig die Spiralfedern f ihn in die Ruhestellung (Fig. 2) zurückbringen.
Die Ausschnitte g im Holz des Spieltisches k erlauben den Spiralfedern freie Beweglichkeit.
Es ist klar, dafs man den Teller noch in anderer als der geschilderten Weise ausführen kann;
beispielsweise können die U-förmigen Schlitze b b1 auch V-förmig gestaltet werden, wobei
der untere Spitzwinkel des V seitlich, also nach
Claims (1)
- links (Fig. 2) gerichtet, zu liegen kommt. Diese Ausführung hätte den Vortheil, dafs man gleichzeitig mit dem Drehen des Tellers in der Pfeilrichtung (Fig. 1) den Teller auch niederdrücken kann, und dafs, wenn die Stifte e in ihre äufserste Lage nach rechts, also in die Spitze des V-Winkels, gekommen sind und diese überschritten haben, die Spiralfedern / selbsttätig den .Teller ganz herunterdrücken, wobei dann die Stifte in dem unteren Schenkelschlitz gleiten. Diese Ausführung hätte aber den Nachtheil, dafs der umgekehrte Vorgang, nämlich das Hochheben des Tellers aus seiner tiefsten Lage (Fig. 4) in die Anfangslage (Fig. 2 und 3), schwieriger zu bewirken wäre.Statt der U- oder V-förmigen Schlitze kann man auch Z-förmige Schlitze anwenden; in diesem Falle müssen aber die Spiralfedern i weggelassen werden und man hat demnach den Teller von Hand in die Endlagen zu bringen. Ordnet man den mittleren Theil dieses Z-Schlitzes entsprechend schräg an, so wird die Feder d im Stande sein, den. Teller aus der Tieflage in die Hochlage zu bringen, nachdem man durch Drehen die Stifte e an die Vereinigung des unteren waagrechten und des schrägen Theiles des Z-Schlitzes gebracht hat. Ist dann der Teller durch die Feder d hochgedrückt worden, so müssen die Stifte e durch Verdrehen des Tellers wieder an das Ende des oberen waagrechten Theiles des Z-Schlitzes gebracht werden.Paten τ-Anspruch:' Ein in die Tischplatte versenkbarer Spielteller, dessen Hoch- und Tiefstellung dadurch gesichert wird, dafs die Stifte e desselben in U-, V- oder Z-förmigen Schlitzen b b1 der Tischplattenvertiefung gleiten.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE75667C true DE75667C (de) |
Family
ID=348607
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT75667D Expired - Lifetime DE75667C (de) | Ein in die Tischplatte versenkbarer Spielteller |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE75667C (de) |
-
0
- DE DENDAT75667D patent/DE75667C/de not_active Expired - Lifetime
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