AT225261B - Verfahren zur Herstellung dünner Isolierstoffolien - Google Patents

Verfahren zur Herstellung dünner Isolierstoffolien

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  Verfahren zur Herstellung dünner Isolierstoffolien 
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung dünner, insbesondere unter 6   l   starker elektrisch, vorzugsweise dielektrisch beanspruchbarer Isolierstoffolien, die zunächst durch einen auf einem imprägnierten Trägerband aufgebrachten Lackfilm gebildet werden und dann von diesem Träger abgelöst werden, wobei das Trägerband vor dem Lackieren mit einem hochschmelzenden Kohlenwasserstoff imprägniert wird. 



   Durch das Auftragen des hochschmelzenden Kohlenwasserstoffs soll erreicht werden, dass sich die   Dünnfolie   nicht so weit mit dem Trägerband verbindet, dass sie danach nur mehr sehr schwer oder überhaupt nicht von diesem gelöst werden kann. Gleichzeitig sollen die Poren im Trägermaterial von dem Überzug ausgefüllt werden, wodurch eine glatte Oberfläche erzielt wird.

   Es hat sich nun herausgestellt, dass es sehr wichtig ist, das Imprägniermittel in einer ganz bestimmten Menge aufzubringen, da einerseits bei einer zu geringen Imprägniermittelmenge die Poren nicht genügend ausgefüllt werden und ausserdem die Lackschichten sich mit Teilen des Trägerbandes zu stark verbinden und anderseits bei zu grosser Imprägniermittelmenge und der dann entstehenden zu starken Wachsschicht diese abblättert und sich beim Ablösen der Diinnfolien vom Träger zusammen mit der Dünnfolie ablöst, was ebenfalls unerwünscht ist. 



   Es wird deshalb erfindungsgemäss vorgeschlagen, dass der Träger mit einer solchen Menge des hochschmelzenden Kohlenwasserstoffs imprägniert wird, dass auf beide Seiten des Trägers Imprägniermittelschichten in der Stärke von zirka 1/2 bis 1 p entstehen. 

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Claims (1)

  1. Das Imprägnieren der Trägerbänder mit einem hochschmelzenden Kohlenwasserstoff, z. B. Hartwachs oder Polyäthylen, erfolgt dadurch, dass die Trägerbänder im aufgewickelten Zustand als Rolle mit dem heissen, flüssigen Imprägniermittel getränkt werden. Anschliessend werden sie in heissem Zustand abgespult und zur Glättung über eine hochglanzpolierte wassergekühlte Walze geführt. Um nun die gewünschte Imprägniermittelschichtdicke zu erzielen, kann man nun bei gleichmässiger Aufspulung der zu imprägnierenden Rolle die in die Rolle eindringende Imprägniermittelmenge durch die Aufspulhärte steuern, wodurch gleichzeitig die Imprägniermittebchichtstärke bestimmt wird. Die Aufspulhärte kann gemessen werden durch die Eindrücktiefe einer Kugel in die aufgespulte Rolle. Als besonders geeignet hat sich z.
    B. bei einer 150 mm breiten Rolle mit 200 mm j ! f, die auf einen 75 mm-Stahlkem gewickelt war und aus unlackierten 12 je. dickem Kondensatorpapier der Satinage A (darunter versteht man ein Kondensatorpapier, das so stark gepresst ist, dass seine Wichte einen Wert von 1, 15 bis 1, 25 erreicht) bestand, eine Auf- spulharte erwiesen, die bei einer Kugel von 10 mm 0 bei 5 kg Belastung eine Eindrücktiefe von 0,6 mm ergab. Die aufgenommene Wachsmenge beträgt hiebei zirka 3 glm PATENTANSPRÜCHE : 1.
    Verfahren zur Herstellung dünner, insbesondere unter 6 li starker elektrisch, vorzugsweise dielektrisch beanspruchter Isolierstoffolien, die zunächst durch einen auf einem imprägnierten Trägerband aufgebrachten Lackfilm gebildet werden und dann von diesem abgelöst werden, wobei das Trägerband vor dem Lackieren mit einem hochschmelzenden Kohlenwasserstoff imprägniert wird, dadurch gekennzeich- iet, dass der Träger mit einer solchen Menge des hochschmelzenden Kohlenwasserstoffs, z. B. Hartwachs oder Polyäthylen, imprägniert wird, dass auf beiden Seiten Imprägniermittelschichten in Stärken von zir- ka 1/2 bis 1 entstehen. <Desc/Clms Page number 2>
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerband mit einer bestimmten Aufspulhärte zu einer Rolle aufgewickelt und die Rolle mit dem heissen, flüssigen Imprägniermittel getränkt wird.
AT533361A 1960-08-12 1961-07-11 Verfahren zur Herstellung dünner Isolierstoffolien AT225261B (de)

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