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Reklameeinrichtung mit einem bei Durchleuchtung transparenten Spiegel
Die Erfindung bezieht sich auf eine Reklameeinrichtung mit einem bei Durchleuchtung transparenten
Spiegel, an dessen Rückseite Diapositive befestigbar sind und hinter welchem ein in Fächer unterteiltes
Gehäuse angeordnet ist, wobei in jedem Fach eine Lampe mit Reflektor angeordnet ist. Solche Reklame- einrichtungen sind an sich bekannt und bieten Vorteile dadurch, dass die blickfangende Wirkung eines Spie- gels ausgenützt wird. Durch einen Schalter werden die in verschiedenen Fächern angeordneten Lampen eingeschaltet, von welchen jeder ein Diapositiv zugeordnet ist und je nach dem Schaltplan werden da- durch die Diapositive zur Wirkung gebracht.
Die Innenfläche des Spiegels muss zum Zwecke der Auswechs- lung der Diapositive zugänglich sein und bei den bekannten Ausbildungen dieser Art ist daher der Spiegel von dem in Fächer unterteilten Gehäuse abhebbar bzw. nach Art einer Türe ausschwenkbar. Wenn nun der
Spiegel bei ausgeschalteten Lampen als Spiegel wirken soll und das Diapositiv bei eingeschalteter Lampe scharf hervortreten soll, so ist eine beträchtliche Lichtstärke der Lampe erforderlich. Es ist somit jeweils ein Fach scharf beleuchtet und, um die Reklame wirksam zu gestalten, muss das benachbarte unbeleuch- tete Fach gegen seitlichen Lichteinfall abgeschirmt sein, da sonst die Wirkung des Spiegels an den nicht durchleuchteten Stellen beeinträchtigt wird.
Bei einer Anordnung, bei welcher nun der Spiegel gegenüber des Fächern beweglich ist, stösst diese Lichtabschirmung zwischen einzelnen Fachern auf grosse Schwierigkeiten. Die Anbringung von in die Wände der Fächer eingreifenden Abschirmorganen an der Rückseite des Spiegels ist technisch praktisch unmöglich und es muss daher die Vorderkante des Faches gegenüber der glattenSpiegelrückseite abgedichtet werden. Die Anordnung von breiten Dichtungsleisten an den Fächern verringert die Grösse der zur Reklame zur Verfügung stehenden Fläche und beeinträchtigt das Bild, und schmale Dichtungsleistensind nur schwierig auf die Dauer lichtdicht an die Spiegelrückfläche anzuschlie- ssen.
Insbesondere bei grossen Spiegelflächen werden diese Schwierigkeiten noch durch eine eventuelle Durchbiegung des Spiegels erhöht und eine Unterteilung der Spiegelfläche zur Bildung mehrerer gesonderter, nach Art einer Türe ausschwenkbarer Teile erscheint im Interesse der Wirksamkeit der Reklame ungünstig.
Die Erfindung zielt nun darauf ab, diese Schwierigkeiten zu vermeiden und besteht im wesentlichen darin, dass der Spiegel mit dem Gehäuse unbeweglich verbunden ist und die Fächer durch an der Rückseite des Gehäuses angeordnete Türen zugänglich sind, wobei zweckmässig mehreren Fächern eine gemeinsame Türe zugeordnet ist.
An diesem gegenüber dem Gehäuse unbeweglichen Spiegel können nun die Fächer ohne weiteres lichtdicht angeschlossen werden und dieser dichte Anschluss bleibt auch im Laufe des Betriebes unverändert erhalten. Überdies können nun die Dichtungen zwischen SpiegelrUckwand und Fächern so schmal gehalten werden. dass die Reklamefläche nahezu voll ausgenUtzt werden kann und es kann ohne weiteres nun auch den in Anbetracht der grossen Lichtstärke der Lampen auftretenden Wärmespannun- gen Rechnung getragen werden, da es bei ortsfest angeordneten Spiegeln möglich ist, an der SpiegellUck-
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ten Abschluss nicht einmal eine unmittelbare Berührung zwischen Fächern und Spiegelrückseite erforderlich ist.
Da nun die Fächer zum Zwecke der Auswechslung der Diapositive von der Rückseite des Gehäuses aus zugänglich sein müssen, kann gemäss der Erfindung zwischen dem Reflektor und der oberen Begrenzungwand jedes Faches ein Spalt für das Auswechseln der Diapositive frei gelassen sein, durch welchen die Diapositive eingefügt werden können.
Beim Auswechselnder Diapositive ist die Bewegungsfreiheit der Bedienungsperson immerhin durch Re-
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flektor und Lampe beschränkt und es erscheint daher zweckmässig, eine möglichst einfache Einrichtung vorzusehen, welche einhändig bedient werden kann und einen dichten Anschluss der Diapositive an die Spiegelrückwand gewährleistet. Gemäss der Erfindung sind daher zweckmässig an den beiden Seitenwänden jedes Faches um horizontale Achsen hochschwenkbar Schwenkhebel angelenkt, deren Enden unter dem Eigengewicht derselben an den eingesetzten Diapositiven anliegen.
In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispieles schematisch erläutert.
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2ist in Fächer 3 unterteilt, welche in Fig. 1 strichliert angedeutet sind. Die Wände 4 der Fächer 3 schliessen lichtdicht an die Rückseite des Spiegels 2 an, so dass jeweils bei Einschaltung einer Lampe nur ein Fach 0ausgeleuchtet wird. 5 stellt die Lampe dar und 6 den Reflektor. Die Fächer 3 sind an der Rückseite durch Türen 7 zugänglich.
8 stellt das Diapositiv dar, an dessen Rückseite 9 eine lichtverteilende transparente Schicht aufgebracht ist. Dieses Diapositiv muss ausgewechselt werden und zu diesem Zweck ist zwischen dem Reflektor 6 und der Fachwand 4 ein Spalt 10 freigelassen, durch welchen das Diapositiv 8 zugänglich ist. Um das Diapositiv 8 dicht am Spiegel 2 zu halten, sind rechts und links an den senkrechten Wanden 4 der Fächer Hebel 11 um eine horizontale Achse 12 schwenkbar angelenkt, welche durch ihr Eigengewicht in die in Fig. 2 dargestellte Stellung fallen und das Diapositiv 8 an den Spiegel 2 andrücken. Beim Auswechseln der Diapositive werden diese Hebel 11 einfach in die strichliert dargestellte Stellung 11'hochgeschwenkt.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Reklameeinrichtung mit einem bei Durchleuchtung transparenten Spiegel, an dessen Rückseite Diapositive befestigbar sind, und hinter welchem ein in Fächer unterteiltes Gehäuse angeordnet ist, wobei in jedem Fach eine Lampe mit Reflektor angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Spiegel (2) mit dem Gehäuse (1) unbeweglich verbunden ist und die Fächer (3) durch an der Rückseite des Gehäuses ange- ordnete Türen zugänglichsind, wobei zweckmässig mehreren Fächern eine gemeinsame Türe (7) zugeordnet ist.