AT225067B - Spanner für Schuhe - Google Patents

Spanner für Schuhe

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AT225067B
AT225067B AT210458A AT210458A AT225067B AT 225067 B AT225067 B AT 225067B AT 210458 A AT210458 A AT 210458A AT 210458 A AT210458 A AT 210458A AT 225067 B AT225067 B AT 225067B
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Austria
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shoes
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tensioner
shoe
slide
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AT210458A
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English (en)
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Paul Salzmann
Original Assignee
Paul Salzmann
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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


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  Spanner für Schuhe 
Die Erfindung betrifft einen Spanner für Schuhe aller Art, Insbesondere für Skischuhe, der aus einer
Grundplatte und aus einem zu dieser verstellbaren Gleitschieber besteht, und welcher Spanner zu beiden
Seiten Halte-und Spannvorrichtungen aufweist. 



   Es ist ein Schuhspanner bereits bekannt, bei welchem zu beiden Seiten einer in ihrer Länge nicht verstellbaren Grundplatte Schuhe einspannbar sind. Die Grundplatte trägt an einem Ende die Niederhalter der Schuhspitzen und am andern Ende die an den Absätzen angreifende Spannvorrichtung. Diese besteht aus zwei die Absätze umfassenden Laschen, die untereinander mit einer Strammereinrichtung verbunden und an den Niederhaltern mit die Schuhsohlen umfassenden Kabeln angelenkt sind. Die Länge der Ka- bel, die mittels der Strammereinrichtung spannbar sind, ist durch Spannschlösser dem Sohlenumfang an- zupassen. Die flexiblen Teile, wie die Spannvorrichtung bzw. die Kabel des bekannten Strammers, ma- chen die Handhabung der Spannvorrichtung auch bei vorhergehender Einstellung der   Halte-und Spannvor-   richtung auf die vorhandene Sohlenstärke umständlich.

   So müssen schon vor dem Spannen die miteinander und mit den Strammerteilen der Spannvorrichtung verwickelten Kabel erst entwirrt und die Kabel um die Sohlen herumgelegt und vor dem Spannen ausgerichtet werden, wobei bei der Aufbringung des zweiten Kabels der Schuh mit dem ersten gespannten Kabel noch keine feste Stellung zur Grundplatte hat, sondern hin-und herpendelt. Von grossem Nachteil ist auch, dass auf dem bekannten Spanner nur Schuhe mit Absätzen, die Rillen aufweisen, gespannt werden können, da die Laschen an glatten Absätzen keinen Halt beim Spannen hatten. 



   Die Erfindung, die darauf abzielt, einen Spanner für das gleichzeitige Einspannen eines Paares Schuhe zu schaffen, der die Nachteile des bekannten Spanners nicht aufweist, besteht darin, dass der Gleitschieber aus zwei zu beiden Seiten der Grundplatte angeordneten Platten besteht, die in an den Längskanten der Grundplatte vorgesehene Führungsleisten gleiten und dass die Platten zum Festklemmen an der Grundplatte mittels einer Klemmvorrichtung verbunden sind. 



   Nach weiteren Merkmalen der Erfindung ist an jedem freien Ende der Platten des Gleitschiebers eine Flansche vorgesehen, und an den beiden Flanschen die Haltevorrichtung zum Niederhalten der fersenseitigen Sohlenteile befestigt. Die Haltevorrichtung besteht aus zwei winkelförmigen, von oder zu dem Gleitschieber verstellbaren, in einer Fussplatte geführten Greifern, wobei der eine Schenkel jedes Greifers an der zugehörigen Sohle angreift und der andere Schenkel jedes Greifers als Zahnstange ausgebildet ist, die mit einem in der Fussplatte angeordneten Zahnrad in Eingriff steht.

   Jeder der an beiden Seiten der Grundplatte angeordneten Spannvorrichtung für den zehenseitigen Sohlenteil besteht aus einem schwenkbar gelagerten Hebel, der an dem die Sohlenspitze haltenden Ende federnd ausgebildet und zu seiner Sperrung an dessen anderem Ende ein   bügelförmiger   Winkelhebel angelenkt ist. 



   Der erfindungsgemässe Spanner spannt die Schuhsohlen flach, so dass die Schuhe ihre ursprüngliche Gestalt erhalten. Er ist besonders zum Spannen von nassem Schuhwerk, wie   Ski-oder Sportschuhe, ge-   eignet. Es können aber auch Schuhe oder Stiefel aller Art und verschiedener Grösse in den Spanner eingelegt werden. Da die Halte- und die Spannvorrichtungen auf der Grundplatte bzw. auf dem Gleitschieber direkt befestigt sind, entfallen flexible Teile, wie die Kabeln bei dem bekannten Spanner, die die Handhabung umständlich machen und eine besondere Vorbereitung erfordern. Der erfindungsgemässe Spanner ist sofort einsatzbereit und die Schuhe sind mit drei Handgriffen eingespannt.

   Dazu kommt noch, dass die Greifer der Haltevorrichtung sowohl an den Absatzrillen als auch am Sohlenrahmen angreifen kön-   nen, also   Schuhe mit gerillten Absätzen aber auch mit   glatten Absätzen in   dem erfindungsgemässen Span- 

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 ner gespannt werden können. 



   Der erfindungsgemässe Spanner ist aus einem korrisionsfesten und leichten Material, wie Aluminium oder Aluminiumlegierung hergestellt, das einerseits genügend Steifigkeit besitzt, um dem Spanner die notwendige Stabilität zu geben, und anderseits durch sein geringes Gewicht die Mitnahme des Spanners im Gepäck oder mit der Ski-oder Sportausrüstung gestattet. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Fig. l zeigt eine Ansicht des Spanners, Fig. 2 dessen Seitenriss im Zusammenwirken mit Schuhen, Fig. 3 eine Draufsicht auf den Mechanismus der Haltevorrichtung, Fig. 4 eine Einzelheit des Mechanismus nach Fig. 3 u. zw. die Zahnstange in schaubildlicher Darstellung, Fig. 5 eine Draufsicht auf das Getrieberad und Fig. 6 eine Draufsicht auf die Fussplatte. 



   Der Spanner 10 nach Fig. 1 und 2 besteht aus einer ebenen, steifen und streifenförmigen Grundplatte 11, die zu beiden Seiten entlang ihrer Längskanten mit Leisten 12 und 13 verstärkt ist, welche Leisten gleichzeitig Führungen für einen einstellbaren Gleitschieber 14 bilden, der eine Verschiebung der Haltevorrichtung zwecks Anpassung des Spanners an die Schuhlänge ermöglicht. Der Gleitschieber besteht aus zwei ebenen, durch einen Niet 51 verbundene Platten 17 und 18, die zu beiden Seiten der Grundplatte zwischen den Führungsleisten 12 und 13 gleitend geführt sind. Die einen Enden der Platten sind durch ein   Befestigungs-oder   Klemmittel, z. B. eine Schraube 16, zusammengehalten, welche in einem in der Grundplatte vorgesehenen Längsschlitz 15 geführt ist. Mit der Schraube werden die Platten in einer vorbestimmten Stellung festgeklemmt bzw. gelockert.

   Die Platten 17 und 18 sind an ihren unteren Enden umgebogen und weisen Flanschen 19,20 auf. An diesen Flanschen ist mit Befestigungsmitteln, z. B. Schrauben 21 und 22 eine Fussplatte 23 befestigt. Die Fussplatte 23 nach Fig. 6 weist aufgebogene Kanten 24 und 25 und benachbart parallel zu den Kanten Führungsnuten 26 und 27 auf, in welche Leisten 28 
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5)gert (Fig. 3) und ist mit einem Zahnrad 32 versehen, welches in die Zähne 33 der Zahnstangen 29 und 30 eingreift. Die äusseren Enden der Zahnstangen sind als Greifer 34 und 35 ausgebildet   (Fig.   3 und 4), welche mit dem Absatz der Schuhe 37 angepassten Ausnehmungen 36 versehen sind. Die Greifer können aber auch mit den Ausnehmungen in die bei Skischuhen üblichen Rillen in den Absätzen eingreifen.

   Die Feststellung der Greifer erfolgt mit   den Schrauben 21, 22, die   jedoch nur einmal bei der Anpassung der Schuhe an den Spanner notwendig ist. Am andern Ende der Grundplatte 11 sind Spannvorrichtungen vorgesehen, welche   die Spitzenrahmen 39 der Schuhe niederpressen. Auf   beiden Seiten der Grundplatte sind U-förmige Trägerbügel 40 und 41 gegenüberliegend befestigt. Um Bolzen 42, die in den vorstehenden   Schenkelnder   Trägerbügel angeordnet sind, lagern schwenkbare Hebel 43, 44,45, 46, deren den Schuhen abgewendete Arme als Platten 43 ausgebildet und mit Laschen 44 versehen sind, in die die Bolzen eingreifen. Die Hebel sind an dem die Sohlenspitzen haltenden Enden 46 federnd ausgebildet.

   In den freien Enden der Platten 43 sind Bohrungen 47 angeordnet, in welchen die Enden der Schenkel 48 eines bügelförmigen Winkelhebels 49 drehbar gelagert sind. Die Schenkel 48 sind nach Fig. 2 in einem spitzen Winkel bei 50 abgebogen. 



   Vor dem Spannen der Schuhe wird der Spanner an die Schuhlänge angepasst. Hiezu wird die Schraube 16 gelüftet und der Gleitschieber 14 herausgezogen, so dass der Abstand zwischen den an den Enden der Grundplatte angeordneten Spannvorrichtungen und den am Gleitschieber angeordneten Haltevorrichtungen grösser ist als die Schuhlänge. Im weiteren werden die Greifer 34 und 35 der Haltevorrichtungen in ihre grösste Höhenstellung gebracht und die Winkelhebel 49 der Spannvorrichtungen nach aussen umgelegt, so dass deren Enden 46 von der Grundplatte weggerichtet sind (strichliert gezeichnete Stellung in Fig. 2).

   Nun wird auf einer Seite zur Einstellung der Gleitschiene und der Greifer ein Schuh auf die Grundplatte gestellt u. zw. so, dass der Absatz zum Greifer gerichtet   ist. 0 Die   Greifer der Haltevorrichtungen werden sodann für den Eingriff mit dem Absatzrahmen oder mit der Absatzrille in die notwendige Höhe gebracht und der Gleitschieber mit den Haltevorrichtungen und dem Schuh längs der Grundplatte 11 in die Spannstellung geschoben, die erreicht ist, sobald das vordere Sohlenende des Schuhes unter das Ende 46 der Spannvorrichtung zu liegen kommt. Der Gleitschieber wird nun durch Festziehen der Schraube 16 mit der Grundplatte unverschiebbar verbunden.

   Nun wird das Ende 46 der Spannvorrichtung durch Verschwenken der Platte 43 an den Spitzenrahmen der Schuhsohle gelegt und durch Umlegen des Winkelhebels 49 in Richtung zur Grundplatte die Schuhsohle an die Grundplatte gepresst (mit vollen Linien gezeichnete Stellung in Fig. 2). Anschliessend wird der zweite Schuh auf der andern Seite der Grundplatte eingelegt und gespannt. 



     Die Einstellung des Gleitschiebers 14 zur Anpassung   des Spanners an die Schuhlänge erfolgt bei einem Schuhpaar nur beim ersten Spannen. Die Winkelhebel 49 liegen in den Verriegelungsstellungen flach an 

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