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Magnetbandkopiereinrichtung
Die Erfindung bezieht sich auf Kopiereinrichtungen für Magnetbänder, die mit einer in quer zu de- ren Längsrichtung verlaufenden, aufeinanderfolgenden Zeilen aufgezeichneten Bildsignalspur und je einer längsverlaufenden Tonsignalspur bzw. Steuerspur versehen sind, und aus einer Abtastvorrichtung und einer
Kopiervorrichtung bestehen. Die Abtastvorrichtung weist eine drehbare Trommel auf, an der eine Anzahl, k, Magnetköpfe zum Abtasten der Bildspur (Abtastköpfe) aufgesetzt sind und enthält weiters je einen Ab- tastkopf für die Tonspur bzw. die Steuerspur sowie eine Vorrichtung zum Fuhren und Vorschieben eines
Originalbandes, insbesondere für Fernsehübertragungen, dessen Spuren abgetastet werden sollen.
Es sind Vorrichtungen zum Aufzeichnen von Bild- oder Tonspuren auf Magnetbändern und zum Zu- rückspielen dieser Magnetbänder bekanntgeworden, bei welchen die Einrichtung zum Aufzeichnen eine
Anzahl von mit einer drehbaren Trommel verbundenen Aufnahmeköpfen aufweist. Beim Zurückspielen werden entweder dieselben Magnetköpfe verwendet, oder es sind an einer zweiten, mit der ersten syn- chron angetriebenen Trommel Magnetköpfe zum Abtasten der aufgezeichneten Spuren vorgesehen, die nach Zahl und Verteilung ebenso angeordnet sind, wie die Magnetköpfe an den ersterwähnten Trommeln.
Überdies enthalten diese Vorrichtungen noch weitere Hilfseinrichtungen zum Vorschieben und Führen des Magnetbandes an den Trommeln. Mit diesen Einrichtungen zum Abspielen stimmt die oben erwähnte Abtastvorrichtung hinsichtlich ihres Aufbaues und ihrer Funktion im wesentlichen überein.
In vielen Fällen ist es jedoch erwünscht, von einem vorliegenden Originalband wenigstens eine Kopie, besser aber mehrere, z. B. p, Kopien zu gewinnen, um nicht jede Wiedergabe von dem Original herleiten zu müssen.
Dieses Ziel lässt sich erreichen, wenn erfindungsgemäss die Kopiervorrichtung wenigstens eine drehbare Kopiertrommel aufweist, an der eine Anzahl von p Kopierbändern axial vorbeigeführt wird. Weist die Abtasttrommel k Abtastköpfe für das Originalband auf, so sind jedem der entlang einer der Kopiertrommeln vorbeigeführten Bänder k Kopierköpfe zugeordnet, die auf dieser Trommel sitzen. Der Durchmesser der Kopiertrommeln wird mit Rücksicht auf die Anzahl und die Breite der Kopierbänder so bemessen, dass diese aber den Trommelumfang gleichmässig verteilt werden können und bei in gleichen Winkelabständen an der Trommel angeordneten Kopierköpfen die an den Rändern eines Bandes befindli- chen Kopierköpfe ungefähr an der gleichen Stelle der Zeile stehen, wie die Abtastköpfe an der entsprechenden Zeile des Originalbandes.
Die Kopiereinrichtung ist mit einer Schaltvorrichtung zum aufeinanderfolgenden An- und Abschalten der k Abtastköpfe an die zugehörigen Kopierköpfe der p-Kopierkopfgruppen versehen und enthält für jedes Kopierband je einen Kopierkopf für die Ton- und für die Steuerspur, der mit dem betreffenden Abtastkopf verbunden ist.
Mit Hilfe solcher Vorrichtungen ist es also möglich, mittels einer einzigen Abtastung eines bespielten Originalmagnetbandes nicht nur eine Kopie, sondern gleichzeitig eine Anzahl von Kopierbändern herzustellen.
ZurSynchronisierung der Kopiertrommel oder-trommeln mit der Abtasttrommel kann in an sich bekannter Weise je eine in der Frequenz von der Drehzahl einer Trommel jeweils abhängige Wechselspan- nung erzeugt und je einem Eingang eines Phasenvergleichers zugeleitet werden, der seinerseits einen frequenzvariablen Oszillator steuert, um eine Speisewechselspannung entsprechender Frequenz und Phasenlage für den Antrieb der Kopiertrommel oder-trommeln bereitzustellen. Die Wechselspannungen, deren Frequenz von der Drehzahl der Kopiertrommeln abhängt, können in an sich bekannter Weise einem wei-
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teren.
Phasenvergleicher zugeführt werden, dessen anderem Eingang die Steuersignale vom Originalband zugeleitet werden und derseinerseits über einen zweiten frequenzvariablen Oszillator eine Speisewechselspannung entsprechender Phasenlage und Frequenz für die Magnetbandtreibrollenmotoren steuert, und auf diese Weise zur Synchronisierung des Vorschubantriebes der Kopierbänder herangezogen sein. Die erwähnten Wechselspannungen und die Steuersignale des Originalbandes können zu einem dritten Phasenvergleicher geleitet werden, dessen Ausgang mit einem dritten frequenzvariablen Oszillator verbunden ist, der eine Wechselspannung entsprechender Phasenlage und Frequenz zur Synchronisierung des Treibrollenantriebes des Originalmagnetbandes mit der Abtastung der transversalen Aufzeichnungen des Originalmagnetbandes liefert.
Die Erfindung ist im folgenden an Hand beispielsweiser Ausführungsformen näher erläutert, die in der Zeichnung veranschaulicht sind.
Es zeigen Fig. 1 ein Schaltbild einer erfindungsgemässen Magnetbandkopiereinrichtung, Fig. 2 die Abtasttrommel mit den zugeordneten Abtastköpfen und dem Magnetband mit der zu kopierenden Aufzeichnung, Fig. 3 die Kopiertrommel mit den zugeordneten Kopierköpfen und den Kopierbändern, wobei die Kopiertrommel den gleichen Durchmesser wie die Abtasttrommel aufweist, Fig. 4 eine Kopiertrommel mit Kopierköpfen und den Kopierbändem, die einen grösseren Durchmesser hat als die Abtasttrommel, Fig. 5 eine Gesamtansicht des Magnetbandkopiergerätes und Fig. 6 eine Magnetbandkopiereinrichtung mit mechanisch angetriebenen Vorschubseinrichtungen der Magnetbänder.
In Fig. 1 ist das Originalmagnetband mit 10 und sind die Kopiermagnetbänder, auf welche die zu vervielfältigenden Informationen übertragen werden sollen, mit 1, 2,3, 1', 2', 3', 1", 2", 3" bezeich- net. Für den Vorschub des Originalmagnetbandes bzw. der Kopierbänder sorgen Treibrollen 50 bzw. 51,
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des 10 mit Hilfe je einer einzigen Kopiertrommel übertragen, die mit Kopierköpfen versehen ist.
Anstatt eines Einzelantriebes für jede Treibrolle, wie in Fig. 1 gezeigt ist, kann für alle Treibrollen ein von einem einzigen Motor abgeleiteter Antrieb vorgesehen sein, der dann über zusätzliche Wellen und Getriebe arbeitet.
Das Originalmagnetband 10 gleitet an einer rotierenden Ablasstrommel 20 vorbei, die mehrere Abtastköpfe aufweist, wobei es parallel zur Achse der Trommel an deren Seitenfläche vorbeigeführt wird.
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ständen voneinander am Umfang der Trommel angeordnet sind.
Gemäss Fig. 1 sind die Trommeln 21-23 auf einer gemeinsamen Welle 26 und getrennt von der Trommel 20 mit den Abtastköpfen für das Originalmagnetband angeordnet. Die Gesamtanordnung lässt sich jedoch wesentlich vereinfachen, wenn, wie später noch näher ausgeführt wird, sämtliche Trommeln mit einer einzigen Welle verbunden werden.
Nach dem Vorbeiführen jedes Magnetbandes an den Trommeln mit den Abtast- bzw. Kopierköpfen für die Bildsignalspur gleitet dieses an je einem Abtast- bzw. einem Kopierkopf 60 bzw. 61-63, 61'bis 63', 61"-63"four die Steuersignalspur und ausserdem an je einem Abtast- bzw. einem Kopierkopf 70 bzw.
71-73, 71'-73', 71"-73"für die Tonsignalspur vorbei.
Zum Antreiben der Trommel 20 mit den Abtastköpfen für die Bildsignale dient ein Motor 30, zum Drehen der Trommeln 21 - 23 ein einziger Motor 300.
In der Vorschubanordnung für das Originalmagnetband 10 wird der Motor 30 in bekannter Weise mit Wechselstrom gespeist, der, wie hier nicht näher gezeigt ist, im allgemeinen über einen Frequenzvervielfacher dem Netz entnommen wird. Der Strom für den Motor 40 zum Antreiben der Treibrolle 50 wird gleichzeitig von der Umdrehung der Trommel 20 und vom Lesekopf der Steuersignale 60 gesteuert. Die Umdrehungsgeschwindigkeit des Motors 30 während der Reproduktion entspricht im allgemeinen nicht der Geschwindigkeit, mit der die Bandaufnahme durchgeführt wurde, ausser wenn die Aufnahme und die Reproduktion mit der gleichen Stromversorgung des Antriebsmotors durchgeführt wird und infolgedessen die gleiche Frequenz bei beiden Arbeitsvorgängen auftritt.
Der Motor 40 für die Antriebsrolle 50 ist bei der Anordnung gemäss der Erfindung mit dem Motor der Trommel 30 synchronisiert, so dass die Vorschubgeschwindigkeit und die transversale Ablesegeschwindigkeit in exakter Beziehung zueinander stehen. Das von der Umdrehung der Trommel 20 mit Hilfe einer Messanordnung 4 für die jeweilige Winkelstellung abgeleitete Signal und das Signal vom Steuerkopf 60 werden in einem Phasenvergleicher 5 verglichen, der über einen Oszillator 6 die Frequenz des Speisestromes des Motors der Treibrolle 40 je nach dem Ver-
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gleichsergebnis ändert.
Messgeräte zum Messen der Winkelstellung einer Welle oder einer sich drehenden Trommel sind bekannt. Zum Beispiel kann ein an der Trommel befestigter Lochmantel an einem Magnetkern vorbeigeführt werden, in dessen Wicklung ein Wechselstrom mit von der Drehzahl abhängiger Frequenz induziert wird. Nach einer andern Möglichkeit können weisse und schwarze Spuren auf der Trommel angebracht werden, die von einer Lichtquelle angestrahlt werden und die ihrerseits dieses Licht auf eine photoelektrische Zelle zurückwerfen, an deren Ausgangsklemmen beim Drehen der Trommel ein Rechteckstrom abgegriffen wird, der nach Umwandlung in einen Sinusstrom dem Phasenvergleicher 5 zugeführt wird. Die Phase dieser Ströme entspricht der Winkelstellung der Trommel.
Die Speisung des Motors 30 erfolgt über eine Leitung 7, die des Motors 40 über eine Verbindungsleitung 8 vom Oszillator 6. Während des Abtastens des Magnetbandes steht zwar die Geschwindigkeit des Trommelmotors in keinem Verhältnis zur Geschwindigkeit, die durch die Signale auf der Steuerspur dargestellt wird, wohl aber ist die Geschwindigkeit des Motors 40 der Magnetbandtreibrolle 50 genau proportional der Geschwindigkeit des Trommelmotors 30.
Die Abtastköpfe für das Bildsignal der Trommel 20, die parallelgeschaltet sind, sind über eine Ver-
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mit einem Verstärker 64 und der Tonsignalkopf 70 über eine Verbindungsleitung 75 mit einem Verstärker 74 verbunden. Der Grad der Verstärkung ist dabei je nach der Anzahl der zu kopierenden Bänder einstellbar.
Der Ausgang des Verstärkers 24 wird über Trennkreise oder Entkopplungskreise 127,127', 127" und Verbindungsleitungen 215, 215', 215" mit Bürsten 219, 219'und 219"verbunden, um die Bildsignalkopierköpfe der Trommeln 21,22 und 23 zu speisen.
Die Kreise 127, 127'und 127"dienen zur Unterdrückung einer unerwünschten Kopplung der Kopierköpfe. Der Verstärker 24 hat so viele Ausgangsleitungen wie Schreibtrommeln angeschlossen sind (im vorliegenden Beispiel drei).
Ein Verstärker74fürden Tonsignalpfad speist überTrenn-oderEntkopplungskreise 171-173, 171'bis 173'und 171"-173"die Tonsignalkopierköpfe 71 - 73, 71'- 73'und 71" - 73" ein Verstärker 64 für den Steuersignalpfad über Trenn-oder Entkopplungskreise 161-163, 161'-163', 161"-163"dieSteu- ersignalkopierköpfe 61-63, 61'-63'und 61"-63".
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Verstärker 44 angeschlossen, dessen Ausgang über eine Verbindungsleitung 47 mit dem ersten Eingang eines zweiten Phasenvergleichers 305 verbunden ist. Der zweite Eingang dieses Phasenvergleichers 305 ist an dem Ausgang einer zweiten Winkelstellungs-Messanordnung 304 für die Welle 26 gelegt, die mit einer der Schreibtrommeln 21-23, z. B. der Trommel 21 zusammenwirkt.
Der Ausgang des Phasenverglei- chers'305 steuert einen frequenzvariablen Oszillator 306, zur Speisung eines Motors 300, welcher daher synchron mit dem Motor 30 läuft. Der Verstärker 44, Phasenvergleicher 305, der Oszillator 306 und der Motor 300 sind überflüssig, wenn die Trommel 20 auf der gleichen Welle sitzt wie die Trommeln 21 - 23, d. h. auf der Welle 26.
Mit dem Ausgang des Verstärkers 64 ist über einen Trennkreis 177 ein dritter Phasenvergleicher 315 verbunden, dem ein zweites Eingangssignal von der Winkelstellungs-Messanordnung 304 zugeführt ist.
Dieser Phasenvergleicher steuert einen frequenzvariablen Oszillator 316, der alle Motoren für die Bandtreibrollen 41 - 43, 41'- 43'und 41" - 43" speist.
Die Trommel 20 ist in Fig. 2 gezeigt. Sie enthält eine bestimmte Anzahl k von Abtastköpfen, z. B. vier, die gleichmässig am Umfang der Trommel verteilt sind und nacheinander an dem Originalmagnetband 10 vorbeigeführt werden, welches dabei quer zu seiner Längsrichtung gebogen und gegen die Mantelfläche der Trommel gedrückt, z. B. in an sich bekannter Weise angesaugt wird. Während der Umdrehung der Trommel 20 wird an dieser das Originalmagnetband 10 in Längsrichtung mit Hilfe der Treibrolle 50 vorbeigezogen und jeder Lesekopf 201 - 204 tastet daher aufeinanderfolgende Zeilen der Bildsignalaufzeichnungen ab. Alle Abtastköpfe 201 - 204 sind parallelgeschaltet und an einen Schleifring 28 angeschlossen, dem die Schleifbürste 29 zugeordnet ist.
Um Ein- und Ausschwingvorgänge bei den Übergängen von einer Zeile auf die andere in den Bildsignalen zu unterdrücken, ist der Winkelabstand zweier benachbarter Leseköpfe kleiner als der durch das Magnetband an der Trommeloberfläche gebildete. Zum Beispiel haben die Leseköpfe einen Zwischenraum von 900 zueinander, wogegen der Bogen, der durch das Magnetband gebildet wird, 1000 beträgt.
Die Kopiertrommeln 21 - 23, aber auch die mit ihnen zusammenwirkenden Bestandteile, sind untereinander gleich. Die letzteren sind aus diesem Grunde mit denselben Bezugsziffem gekennzeichnet, denen zur Unterscheidung der Zugehörigkeit jeweils ein Strich oder zwei Striche angefügt ist oder sind. Die
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Anordnung sämtlicher Kopiertrommeln auf einer gemeinsamen Welle 26 sichert den Synchronismus ihres Umlaufes. Zur Synchronisierung, mit der Abtasttrommel genügt es, einer einzigen Kopiertrommel, z. B.
21, eine Winkelstellungsmessanordnung beizuordnen. Zum Verständnis genügt die Beschreibung der Einrichtung in Verbindung mit der Kopiertrommel 21. Mit der Ausnahme allerdings, dass der Trommel 21 eine Winkelstellungsmessanordnung 304 zugeordnet ist, um ihre Umdrehung zu messen. Die Trommel 21 ist in Fig. 3 gezeigt und hat den gleichen Durchmesser wie die in Fig. 2 veranschaulichte Trommel 20. Wenn die TrommeL 20 zum Abtasten des Originalmagnetbandes vier Köpfe enthält, so sind der Trommel 21 viermal soviele Köpfe zugeordnet, als Kopiermagnetbänder gleichzeitig an der Trommel 21 vorbeigeführt werden sollen. Wenn die Durchmesser der Trommeln 20 und 21 gleich sind, dann schränkt im Ausführungsbeispiel der Winkel des Magnetbandbogens die Gesamtanzahl der Kopiermagnetbänder pro Trommel auf drei ein. Diese Kopiermagnetbänder sind in Fig. 3 mit 1, 2 und 3 bezeichnet.
Die zwölf der Kopiertrommel 21 zugeordneten Kopierköpfe sind in gleichmässiger Verteilung an ihrem Umfang zugeordnet und zu drei Vierergruppen 2111-2141,2112-2142,2113-2143zusammengefasst. Jedem Kopiermagnetband gehören vier Kopierköpfe zu, die in einem winkelabstand von je 900 liegen, z. B. dem Band 1, die Kopierköpfe 211-214. Die vier Magnetköpfe einer Gruppe liegen, jeweils an den Ecken eines von drei Quadraten, die gegeneinander um je 1200 verdreht sind.
Die mit der Abtasttrommel 20 zusammenwirkenden, in einer zur Trommelachse senkrechten Ebene liegenden Abtastköpfe sind parallelgeschaltet. Je einer ihrer Anschlüsse ist zu einem Schleifring 28 geführt. Dies ist möglich, weil, ausser am Anfang und am Ende einer Aufzeichnungszeile in jedem Zeitpunkt nur ein Abtastkopf an dem einzigen Originalband vorbeigeführt wird. Hingegen werden bei der Kopiertrommel 21 an jedem der Bänder in jedem Zeitpunkt mindestens vier Kopierköpfe gleichzeitig vorbeigeführt, von denen aber jeweils nur der einer bestimmten Gruppe zugehörige wirksam werden darf.
Hieraus entspringt die Notwendigkeit, die Köpfe zeitweilig an-bzw. abzuschalten.
Um dies zu erreichen, sind die drei Kopierköpfe 211, 211 211 3 parallel an einen Schleifringsek-
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Den Schleifringsektoren sind Bürsten 2191 - 219" zugeordnet, die über eine Verbindungsleitung 215 mit dem Verstärker 24 verbunden sind.
Die Wirkungsweise ist wie folgt :
Es sei angenommen, dass die Trommeln 20 und 21 (Fig. 2 und 3) in der Richtung rotieren, die durch die Pfeile angezeigt wird, und dass die Bandabtastung mit dem Abtastkopf 201 und der Kopiervorgang mit
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gnale werden während der Abtastzeit des Originalbandes 10 aber die Verbindungsleitung 25 den Verstärker 24 eine Verbindungsleitung 215 und eine der Bürsten, z. B. 2191, auf den zugeordneten Schleifringsektor, z. B. 2181 und damit auf dieKopierköpfe211,211,211 parallel übertragen, welche die erste Zeile auf die Kopiermagnetbänder 1, 2 und 3 auftragen.
Nach einer Umdrehung von 900 liegen die beiden Abtastköpfe 201 und 202 gegenüber den Randzonen des Originalmagnetbandes 10. Ebenso schleifen in diesem Augenblick die Bürsten 219 und 219 je an einem der Enden der Schleifringsektoren 2181 und 218. Für einen Winkel von 100 wird dabei die2 Infor-
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zweite, die dritte und die vierte Zeile auf dem Originalmagnetband 10 abtasten.
Fig. 4 zeigt eine Kopiertrommel 21, deren Durchmesser doppelt so gross ist wie jener der Abtasttrommel 20. Die Anzahl der Kopierköpfe beträgt dann ebenfalls das Doppelte. Die vierundzwanzig Kopierköpfe, die voneinander je um 150 abstehen, sind in sechs Vierergruppen geordnet und mit 2211 - 2241....
2216 - 2246 bezeichnet.
Sechs gleichmässig am Umfang verteilte Kopierbänder 11 - 16 überdecken dann je einen Bogen mit einem Winkel von 500. Die sechs Schreibköpfe 221-2216..... 224 -224 sind an je einem Schleifring und zwei diametral gegenüberliegenden Schleifringsektoren 2281 und 2381....2284und2384angeschlossen.
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Diesen Schleifringen sind jeweils die parallel an einer Verbindungsleitung 21 liegenden Bürsten 2291 bis 2294 zugeordnet.
Der Motor 300, der synchron mit dem Motor 30 läuft, ist mit der Welle 26 über ein Reduktionsgetriebe 301 mit dem Verhältnis 1 : 2 gekoppelt. Das Verhältnis der linearen Geschwindigkeit der Magnetköpfe zur Bandgeschwindigkeit muss nämlich, bei der Abtastvorrichtung dasselbe sein wie bei der Kopiereinrichtung. Da der Durchmesser der Kopiertrommel doppelt so gross ist wie jener der Abtasttrommel, darf die Winkelgeschwindigkeit der ersteren nur die Hälfte betragen. Die Winkelstellungs-Messanordnung 304', die zur Synchronisierung des Motors 300 mit den Motoren der Treibrollen dient, wirkt nicht mit der Welle 26 der Trommeln 21 - 23, sondern mit einer Trommel 302 auf der Motorwelle 326 zusammen, welche ausschliesslich zur Messung der Geschwindigkeit des Motors 300 und zur. Synchronisierung der Treibrollenantriebsmotoren dient.
Die Fig. 5 zeigt die Gesamtanordnung der Magnetbandkopiereinrichtung. Sie besteht aus einem zylindrischen, mit der Trommelwelle 26 koaxialen Gehäuse 9, mit drei in Winkelabständen von 1200 stehenden radial verlaufenden Scheidewänden, von denen nur zwei, nämlich 17 und 18, dargestellt sind. An der äusseren Kante dieser Scheidewände sind Türen 19 angebracht, die die Form eines Mantelausschnittes des Zylinders mit einer Bogenlänge von 1200 aufweisen.
In ememAbtell120, unten, im Bodenteil des Gehäuses, sind die Verstärker 24,44, 64 und 74 untergebracht, deren Eingangsklemmen mit den Bezugsziffern 124,144, 164 und 174 bezeichnet sind. Oberhalb des Abteiles 120 befindet sich ein zweites Abteil 31, das die Phasenvergleicher 305 und 315, sowie die Oszillatoren 306 und 316 enthält. Ein drittes Abteil, 32, enthält den Motor 300 mit dem Getriebe für die Welle 26. An der Scheidewand 17 sind je eine Rolle für das Abwickeln 33 und je eine Rolle 33'für das Aufwickeln
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ausserdem die Treibrollen 51, 51'und 51"sowie die Anpressrollen 81, 81'und 81"angebracht. Die Motoren 42, 42'und 42"der Treibrollen sitzen auf der Rückseite der Scheidewand 18.
Das Kopierband 1 gleitet an der Trommel 21 mit Hilfe einer Führung 34 vorbei, die sich sehr genau in einem entsprechenden Bogen dem Profil der Trommel anschmiegt, aber einen genügenden Zwischenraum freilässt, um das Band mit geringem Spiel vorbeigleiten zu lassen. Ähnliche Führungen sind für die andern Bänder vorgesehen. Der Trommel 21 ist eine Yvinkelstellungs-Messanordnung zugesellt, die aber nicht dargestellt ist.
In der Anordnung nach Fig. 5 sind alle Treibrollenantriebsmotoren parallel an den Ausgang des Oszillators 316 angeschlossen. Fig. 6 zeigt eine andere Möglichkeit, bei der die Treibrollen durch mechanische Mittel angetrieben werden.
Die Welle 26 trägt dann ein Zahnrad 39, das mit drei Ritzeln 36,37 und 38 zusammenwirkt, die auf zu der Welle 26 parallelen Hilfswellen 56,57, 58 angeordnet sind, welche in an der Rückseite der Scheidewände 17 und 18 sitzenden Lagern laufen. Des weiteren sind auf diesen Hilfswellen im oberen Teil Schneckenräder 66,67 und 68 angeordnet, die mit Ritzeln 76,77, 78 auf den Wellen der Treibrollen zusammenwirken.
Die Erfindung ist nicht auf die Anwendung von das gleichzeitige Kopieren von drei oder sechs Magnetbändern gestattende Kopiertrommeln beschränkt. Durch Vergrösserung des Trommeldurchmessers und entsprechender Reduzierung der Trommelgeschwindigkeit kann ohne weiteres auch auf eine noch grössere Anzahl von Magnetbändern gleichzeitig kopiert werden.
Die Kopierköpfe können jedoch auch auf andere Weise als mit Schleifringsektoren und Schleifbürsten arbeitenden Schaltern umgeschaltet werden. Es ist z. B. durchaus möglich, wie bereits anderweitig bekannt, den Trennkreis 127 (und entsprechend die Kreise 127', 127") mit vier Ausgängen zu versehen, die je an einer Gruppe jener Kopierköpfe angeschlossen ist, welcher dieser Trennkreis mit Kopiersignaler. versorgt. Mit Hilfe von Schaltsignalen nach jeder Umdrehung des Motors um 900, lassen sich die Kopiersignale auf je einen dieser Ausgänge umschalten.
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