AT224324B - Eisenbetonkonstruktion - Google Patents

Eisenbetonkonstruktion

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AT224324B
AT224324B AT414761A AT414761A AT224324B AT 224324 B AT224324 B AT 224324B AT 414761 A AT414761 A AT 414761A AT 414761 A AT414761 A AT 414761A AT 224324 B AT224324 B AT 224324B
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Aluminium Ind Ag
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Eisenbetonkonstruktion 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Oberfläche und vermitteln so eine gute Haftung des Betons auf dem Kunststoff. Auf dem glatten Kunst- stoff allein würde der Beton nicht haften. Eine gute Haftung ist aber unerlässlich zur Erzielung einer mo- nolithischen Eisenbetonkonstruktion. Unter Sandkörnern sind im Sinne der Erfindung sowohl Ouarzsandkör- ner als auch äquivalente Körner aus andern mineralischen Stoffen, z. B. Gesteinskörner oder Splitter, zu verstehen, die eine entsprechende Aufrauhung ergeben. 



   Die Armierungsstäbe können über ihre ganze Länge mit dem isolierenden Überzug versehen sein. In diesem Falle gelangen die vagabundierenden Ströme überhaupt nicht in die Armierung und können somit keine Schäden hervorrufen. Es besteht so die Möglichkeit, einzelne Eisenbetonkonstruktionsteile mit iso- lierter Armierung als Fertigteile mit hohem elektrischem Widerstand zwischen Armierung und Betonhülle herzustellen und irgendwo zu verwenden, z. B. als Eisenbahnschwellen. 



   In grösseren Eisenbetonkonstruktionen muss nicht die ganze Armierung isoliert sein. Es genügt, wenn an geeigneten Stellen im Eisenbeton Isolierungen eingebaut werden, welche einen Stromfluss verhindern.
Zu diesem Zweck sind im Bereich von Stossstellen die einander übergreifenden Enden der Armierungsstäbe mit dem Überzug zu versehen. Die elektrischen Sperren können dabei genügend lang gehalten werden, so dass der Stromkreis nicht über den Beton geschlossen werden kann. Eine solche Unterbrechung ist ein- fach anzubringen und ist zuverlässiger als die bekannten Sperren mit Gummischlauchstücken. 



   Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar. Sie zeigt schematisch einen Aus- schnitt aus einer Eisenbetonkonstruktion   an einer Stossstelle.   



   An der Stossstelle übergreifen sich die zu stossenden Armierungsstäbe 1 und l'mit ihren Enden. Die
Armierungsstäbe sind nun im Bereich der Stossstelle, d. h. mindestens so weit ihre Enden einander übergreifen, mit einem elektrisch isolierenden Kunststoffüberzug 2 versehen, der an seiner Oberfläche Sandkörner gebunden enthält. Es ist auch möglich, nur die Enden der Armierungsstäbe auf einer Seite der Stossstelle mit dem isolierenden Überzug zu versehen. Die Armierungsstäbe 1 und l'sind in einem Abstand voneinander verlegt, der vorzugsweise mindestens 3cm beträgt. 



   An der Stossstelle der Armierungsstäbe ist im dargestellten Beispiel eine Arbeitsfuge 3 angeordnet, die entsteht, -wenn blockweise, zuerst Block 5 und dann Block 6, betoniert wird. Vorzugsweise reicht der iso-   lierendeüberzug 2 auf den Armierungsstäben l   bis über die Arbeitsfuge. In der Arbeitsfuge 3 ist ausserdem eine dünne Kunststoff-Zwischenschicht 4 angeordnet. Diese kann durch Aufspritzen, z. B. von Polyester, aufgebracht sein. Sie muss sich nicht mit den Betonschichten verbinden. Die Kunststoff-Zwischenschicht verhindert das Aufsteigen von Kapillarwasser im Beton und bildet eine zusätzliche elektrische Sperre innerhalb des Betons. Durch eine solche Isolierung - einerseits Kunststoffüberzug auf der Armierung, anderseits Kunststoff-Zwischenschicht in der Arbeitsfuge - ist auch bei feuchtem Boden ein Stromfluss verunmöglicht. 



   Wie die Enden der Armierungsstäbe 1 können auch die Enden von in die Betonkonstruktion eingelassenen Ankerbolzen und Halter 7 mit einem isolierenden Kunststoffüberzug 8, der an seiner Oberfläche Sandkörner gebunden enthält, versehen sein, so dass durch sie keine vagabundierenden Ströme in den Beton geleitet werden. 



   Mit Hilfe der beschriebenen Isolierung der Armierungsstäbe an Stossstellen und der Isolierung der Arbeitsfuge können ganze Bauten in elektrisch voneinander isolierte Blöcke aufgeteilt werden. Dies ist z. B. wichtig bei Ofenhallen für die elektrolytische Gewinnung von Aluminium. Hier wird es durch die vorliegende Erfindung möglich, die Auflager von Anoden, Stromschienen und kathodischen Ofenwannen voneinander und von den übrigen Bauteilen einwandfrei elektrisch zu trennen. Es kann damit ebenfalls verhindert werden, dass das Erdpotential über die Armierungseisen in die Nähe der Ofenbedienungsstellen getragen wird. Durch den Einbau dieser Isolierungen werden folgende, durch vagabundierende Ströme bedingte unangenehme Erscheinungen in Ofenhallen verhütet : Gefährdung des Bedienungspersonals, Zerstörungen des Eisenbetons sowie Energieverluste. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Eisenbetonkonstruktion mit Armierungsstäben, die mindestens stellenweise mit einem fest haftenden, elektrisch isolierenden Kunststoffüberzug versehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoffüberzug zur Verankerung im Beton Sandkörner an seiner Oberfläche gebunden enthält.

Claims (1)

  1. 2. Eisenbetonkonstruktion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich von Stossstellen die einander übergreifenden Enden der Armierungsstäbe mit dem Sandkörner enthaltenden, isolierenden Überzug versehen sind.
    3. Eisenbetonkonstruktion nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Sandkörner enthaltende, <Desc/Clms Page number 3> isolierende Überzug an den Enden der Armierungsstäbe an der Stossstelle bis über die zugehörige Arbeitsfuge reicht, wobei in der Arbeitsfuge eine elektrisch isolierende Kunststoff-Zwischenschicht aufgebracht ist.
    4. Eisenbetonkonstruktion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Armierungsstäbe über ihre ganze Länge mit dem Sandkörner enthaltenden isolierenden Überzug versehen sind.
    5. Eisenbetonkonstruktion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden von in ihr eingelassenen Ankerbolzen mit einem elektrisch isolierenden, Sandkörner enthaltenden Kunststoffüberzug versehen sind.
AT414761A 1960-07-04 1961-05-26 Eisenbetonkonstruktion AT224324B (de)

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CH224324X 1960-07-04

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3437107A1 (de) * 1984-10-10 1986-04-10 Dyckerhoff & Widmann AG, 8000 München Zugglied, insbesondere schraegseil fuer eine schraegseilbruecke
DE3624447A1 (de) * 1986-07-19 1988-01-21 Betomax Kunststoff Metall In beton einzubringender einsatzkoerper

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3437107A1 (de) * 1984-10-10 1986-04-10 Dyckerhoff & Widmann AG, 8000 München Zugglied, insbesondere schraegseil fuer eine schraegseilbruecke
DE3624447A1 (de) * 1986-07-19 1988-01-21 Betomax Kunststoff Metall In beton einzubringender einsatzkoerper

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