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Vorführtafel
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorfühttafel, die sich besonders zum Vorzeigen von verschieden getönten Haarproben eignet.
Die bisher bekannten Vorführtafeln dieser Art haben gewöhnlich die Form von Farbtafeln, auf denen verschieden gefärbte Haarsträhnen befestigt sind, die beispielsweise die Ergebnisse veranschaulichen, die durch Volltönung oder Tonspülung mit verschiedenen Farben erzielt werden. Diese Art der Darbietung er- leichtert zwar der Kundin die Wahl, gestattet indessen keinen leichten Vergleich der verschiedenen Mu- sterhaarsträhne mit der natürlichen Haarfarbe der Kundin, die ausserdem nicht ohne weiteres feststellen kann, ob einer dieser Farbtöne mit ihrem Teint usw. vollkommen harmoniert.
Durch die Erfindung werden diese Nachteile vermieden, und es wird mit einem einzigen Blick ein un- mittelbarer Vergleich der verschiedenen Farben der Farbtafel mit der Haarfarbe einer Perso"ermöglicht, die auf diese Weise schnell die Farbe wählen kann, die am besten zu ihrem Gesicht passt.
Die Erfindung kennzeichnet sich im wesentlichen durch einen auf der Trägerplattebefestigten Spiegel, entlang dessen Kanten die Haarproben angeordnet sind, wobei Teile der Haarproben über den Spiegelrand ragen, so dass eine sich im Spiegel der Vorführtafel betrachtende Person die Tönung der Haarproben mit der eigenen Haartönung, der Gesichtsform oder andern Merkmalen vergleichen kann.
Die auf der Vorführtafel vorzuzeigenden Gegenstände, insbesondere die in verschiedenen Farben eingefärbten Haarsträhnen, können beispielsweise durch Klebung auf der Vorführtafel befestigt sein. Es ist zweckmässig, die Haarproben zu beiden Seiten des Spiegels in regelmässigen Abständen längs der Kanten des Spiegels anzuordnen, u. zw. so, dass jede Haarprobe ein Büschel bildet, welches gegen die Spiegelmitte zu breiter wird. Zwischen je zwei zu beiden Seiten des Spiegels befindlichen Haarproben empfiehlt es sich, einen genügend grossen Abstand freizulassen, so dass die sich im Spiegel betrachtende Person das
Gesamtbild ihres Gesichtes sehen kann und imstande ist, die Farbtöne der Haarproben mit der eigenen Haarfarbe, dem Teint usw. zu vergleichen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen Vorführtafel schematisch dargestellt.
Die Vorführtafel gemäss der Erfindung besteht im wesentlichen aus einer rechteckigen, von einem Rahmen 3 umgebenen Tafell. Die Vorderseite der Tafel kann mit Hinweisen auf die gezeigten Gegenstände oder mit sonstigen Dekorationsmitteln beklebt sein. Im mittleren Teil der Tafel ist auf beliebige Weise, beispielsweise durch Kleben, ein Spiegel 4 befestigt, dessen Form derjenigen der Tafel entspricht. Die Tafel 1 ist bedeutend grösser bemessen als der Spiegel 4, so dass ein genügend breiter Randstreifen 2 zwischen den Rändern 6, 7, 8, 9 des Spiegels und den Randern 6', 7', 8'. 9'der Tafel frei bleibt. Längs der Längskanten 6, 8 des Spiegels sind auf beliebige Weise, z. B. mit Hilfe von Häkchen, die Muster im Abstand voneinander befestigt.
In der Zeichnung sind es Haarsträhne 11 verschiedener Farben, die einer Farbskala entsprechen oder die durch Tonwaschung mit Shampoos usw. erzielt werden konnen und deren Name und Kennzeichnung am Randstreifen der Tafel bei 12,13 erwähnt sein können. Die Haarsträhne 11 werden von denBefestigungsmitteln, beispielsweise Klammern 10, fächerartig ausgebreitet gehalten und ragen in den Spiegel 4 hinein. Der horizontale Zwischenraum 14 zwischen den einzelnen btrahnen ist genügend gross, dass eine Person sich noch im Spiegel betrachten kann.
Durch diese, Anordnung kann im Gegensatz zu den bekannten Farbtafeln eine Person, die sich im Spiegel der Vorführtafel betrachtet, die verschiedenen Farbtöne der Haarsträhne mit der natürlichen Farbe ihrer
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Haare leicht vergleichen und den Farbton wählen, der am besten zu ihrem Teint, ihren Augen, dem Gesamtbild ihres Gesichtes usw. passt.
Die Erfindung ist nicht auf die vorstehend beschriebene Ausführungsform beschränkt. Es sind vielmehr viele Abwandlungen möglich, ohne vom Geist der Erfindung abzuweichen. Die zu zeigenden Muster können auch z. B. in verschiedenen Farben eingefärbte Puder, Gewebe, Leder usw. sein.