AT224024B - Anordnung zum Antrieb von mechanischen Schwingern - Google Patents

Anordnung zum Antrieb von mechanischen Schwingern

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AT224024B
AT224024B AT979360A AT979360A AT224024B AT 224024 B AT224024 B AT 224024B AT 979360 A AT979360 A AT 979360A AT 979360 A AT979360 A AT 979360A AT 224024 B AT224024 B AT 224024B
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  • Apparatuses For Generation Of Mechanical Vibrations (AREA)

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Anordnung zum Antrieb von mechanischen Schwingern 
Es ist bereits bekannt, den Antrieb für elektrische bzw. elektronische Uhren mit Kontakten oder mit
Transistoren zu bewerkstelligen. Solchen Antriebsanordnungen sind jedoch gewisse Nachteile eigen, wie z. B. der Verbrauch der Kontakte durch Abbrand oder mechanische Abnutzung. Die Verwendung von Tran- sistoren erweist sich durch die erforderlichen, umfangreichen Schaltungsmassnahmen als relativ teuer und daher nur bedingt einsatzfähig. 



   Die Erfindung geht nun von dem Gedanken aus, Antriebsanordnungen für mechanische Schwingungs- systeme, insbesondere für elektrische oder elektronische Uhren, zu schaffen, bei denen einerseits Bau- elemente, die einem Verschleiss unterliegen, vermieden sind und anderseits Schaltungen ermöglicht sind, die nur einen äusserst geringen Aufwand an Schaltelementen erfordern. 



   Die Erfindung geht weiter von der Erkenntnis aus, dass solche Antriebseinrichtungen für Uhren ge- schaffen werden können, wenn als wesentlichstes Bauelement eine sogenannte Tunneldiode Verwendung findet. 



   Die Anordnung zum Antrieb von mechanischen Schwingern, insbesondere von Unruhen oder Pendeln von Uhren, mittels eines elektrischen Antriebskreises und eines durch Kopplung mit dem mechanischen
Schwinger diesen Antriebskreis steuernden elektrischen Steuerkreises gemäss der Erfindung ist so aufgebaut, dass Antriebskreis und Steuerkreis identisch sind, wobei dieser Kreis mindestens eine Tunneldiode als steuerndes Element, eine gleichzeitig als Antriebselement und als Koppelelement zwischen dem elektri-   schen   Kreis und dem mechanischen Schwinger dienende Spule und eine Spannungsquelle enthält. 



   Zum Verständnis eines Uhrenantriebes, wie ihn die Erfindung vorsieht, sei die Arbeitsweise der Tun- neldiode an Hand des in Fig. 1 dargestellten Diagramms erläutert, das die Stromspannungscharakteristik einer solchen Diode im Durchlassbereich darstellt. Beim Anlegen einer Spannung an die Klemmen der
Tunneldiode fliesst mit fortschreitender   Erhöhung dieser Spannung   zunächst ein kräftiger Strom   (vgl.   Ast   A-B),   der bei zirka 50 mV einen Maximalwert B annimmt, dann rasch wieder absinkt   (vgl. Ast B-C)   und im Bereich von etwa 100 bis 300 mV einen Minimalwert C besitzt. Von diesem Wert C an weist die Tunneldiode den üblichen, beispielsweise von Germaniumdioden her bekannten Verlauf in Durchlassrichtung (vgl. Ast   C- D)   auf. 



   Dieses Steuerelement ermöglicht nun eine sehr einfache Antriebsanordnung für elektrische Uhren. 



  Wie aus der in Fig. 2 dargestellten prinzipiellen Schaltungsancrdnung hervorgeht, enthält der Antriebskreis einer solchen Uhr ausser der Batterie B und der Antriebsspule S nur noch die Tunneldiode T. Die Antriebsspule S, die als Koppelglied die Umwandlung der elektrischen Energie in mechanische besorgt, ist in bekannter Weise auf dem Schwingorgan befestigt und wirkt mit feststehenden Permanentmagneten zusammen. Ebenso ist eine Anordnung möglich, bei der die Spule fest angeordnet ist und die Magnete in an sich bekannter Weise beweglich montiert sind. 



   Durch die Relativbewegung zwischen Spule S und dem in der Zeichnung nicht dargestellten Permanentmagneten wird in der Spule S eine Spannung induziert, die zur Steuerung der Tunneldiode T Verwendung findet. Der Vorgang läuft dabei wie folgt : Beim Eintauchen der Antriebsspule S in das Magnetfeld der nicht dargestellten Permanentmagnete wird die von der Batterie B gelieferte, an der   Tunnsidiode   T liegende Spannung, die die Grösse der Minimal ! pannung der Tunneldiode besitzen soll, infolge der induzierten elektromagnetischen Kraft verkleinert. Dadurch wird, wie ebenfalls aus dem Diagramm nach 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 


Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 3> ander geschaltete Batterien unterschiedlicher Ausgangsspannung Verwendung finden.
    3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die an der Tunneldiode liegende Spannung gleich der Minimalspannung der Tunneldiode (Punkt C) gewählt ist.- 4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass vor die Antriebsspule ein Transformator vorgeschaltet ist.
    5. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwei je eine Spannungsquelle und eine Tunneldiode enthaltende Stromkreise elektrisch in Gegentakt gegeneinandergeschaltet sind und auf die gleiche Antriebsspule arbeiten.
    6. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass im Antriebsstromkreis mehrere in Serie geschaltete Tunneldioden Verwendung finden.
    7. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein Transistor mit einem ihm zugehörenden Steuerkreis vorgesehen ist, der während der Impulspausen den Ruhestrom der Tunneldiode abschaltet.
    8. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Emitter-Kollektor-Strecke des Transistors in den Antriebsstromkreis gelegt ist.
    9. Anordnung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass der dem Schalttransistor zugehörende Steuerkreis neben einer Steuerspule ein zeitverzögerndes Glied, z. B. RC-Glied, enthält.
AT979360A 1960-03-15 1960-12-29 Anordnung zum Antrieb von mechanischen Schwingern AT224024B (de)

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