AT223839B - Scharfeinstellscheibe für Stehlbildprojektoren - Google Patents

Scharfeinstellscheibe für Stehlbildprojektoren

Info

Publication number
AT223839B
AT223839B AT92761A AT92761A AT223839B AT 223839 B AT223839 B AT 223839B AT 92761 A AT92761 A AT 92761A AT 92761 A AT92761 A AT 92761A AT 223839 B AT223839 B AT 223839B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
slides
image
focusing
projectors
slide
Prior art date
Application number
AT92761A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Agfa Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Agfa Ag filed Critical Agfa Ag
Priority to AT92761A priority Critical patent/AT223839B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT223839B publication Critical patent/AT223839B/de

Links

Landscapes

  • Projection Apparatus (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
Die Erfindung betrifft eine Scharfeinstellscheibe zur Scharfeinstellung des Objektives von Stehbild- werfern mit in verschiedenen Ebenen liegenden Rasterflächen. Bei der Projektion von Diapositiven wird üblicherweise zu Beginn die   Optih   scharf eingestellt. Wenn dies bei der Projektion des ersten Filmbildes erfolgt, so muss oftmals bei den andern Diapositiven auch dann nachgeregelt werden, wenn sie in Rahmen des gleichen Fabrikats gefasst sind und zwischen Glasscheiben eben gehalten werden. Dies Ist bedingt durch die Herstellungstoleranzen der Diapositivrahmen.

   Bei Diapositiven ohne Glas macht sich ferner mit der Projektionsdauer die Temperaturänderung der Diapositive stark bemerkbar, so dass infolge unterschiedlich starker Ausdehnung auf beiden Seiten des Diapositivs unter Umständen eine sprung artige Lage- änderung des   Filmbildchens   auftritt. Man kann dann jeweils nur auf die Filmage im Anfangs- oder im Endzustand einstellen, erreicht dann aber in der entgegengesetzten Lage nur eine sehr unscharfe Abbildung. Ausserdem wird man noch je nach Wichtigkeit oder Vorhandensein von Bilddetails auf Bildmitte oder Rand einstellen. 



   Bekannt sind besondere Scharfeinstellscheiben, die vor Beginn der Diaprojektion in den Strahlengang eingebracht werden. Dabei Ist auf einer Fläche einer Glasscheibe ein bestimmtes Motiv,   z. B. ein   Stern, angebracht, welches Motiv im mittleren Abstand der Diapositive von einer Anlagekante gehalten wird. 



  Eine exakte Scharfeinstellung auf Bildmitte und-rand ist selbst für das Musterdia nicht möglich, weil die bekannten Objektive durchwegs eine nach bestimmten Gesetzen gewölbte Aufnahme- oder Wiedergabefläche voraussetzen, was sich vor allem bei in Rahmen gefassten Diapositiven nicht genau nachbilden lässt. Ausserdem kann auf diese Weise die bei nur amRand gefassten Diapositiven meist sprungartig auftretende Durchbiegung bei der Erwärmung im Bildfenster nicht ausreichend berücksichtigt worden. Man wird deshalb mit Einstelldias, die nur auf eine einzige Scharfstellebene einzustellen gestatten, immer wieder gezwungen, die Schärfe nachzustellen. 



   Ferner sind sogenannte Dappei-Raster bekannt. Dies sind Einstellscheiben, die zur Prüfung von Objektiven und zur Einjustierung optischer Geräte verwendet werden. Solche Rasterscheiben tragen auf beiden Seiten, also In parallelen Ebenen, einander ergänzende Rasterflächen. Wenn bei der Verstellung des Objektivs das Bild auf der ganzen Fläche gleich unscharf erscheint, liegt die Schärfenebene etwa in der Mitte zwischen den Rasterflächen. 



   Erfindungsgemäss wird dieser bekannte Rastereffekt ausgenutzt, um bei der Vorführung von Diapositiven eine solche Einstellung des Objektivs zu ermöglichen, die alle im Rahmen eines bestimmten Typs gefassten Diapositive unabhängig davon, ob sich das Diapositiv durchgewölbt hat oder nicht, etwa gleich scharf erscheinen zu lassen. Hiezu wird die Einstellscheibe in der gleichen Weise wie ein normales Diapositiv in   einem Vorführrahmen gefasst, wobei   die   beidenrasterflächen diejenigen Ebenen, zwischen   denen sich das Bild während der Projektion bewegen kann, von beiden Seiten mit gleichen Abständen einschlie- ssen. Die vom Mittelwert sämtlicher Filmbildlagen mögliche Abweichung bleibt so klein, dass in der Praxis dann keine Nachstellung des Objektivs mehr nötig ist, so lange nicht der Typ des Diarähmchens gewechselt wird.

   Der Rahmenausschnitt soll dabei möglichst gleich dem Format des Projektionsbildes ausgebildet sein, und Rasterflächen sind über dem ganzen Randausschnitt verteilt anzubringen. 



   Die Zeichnung, die eine beispielsweise Ausführung des Neuerungsgegenstandes wiedergibt, zeigt in 
 EMI1.2 
 durch dieses Raster entlang der Linie   li-li   in Fig. 1. 



   Das Dappei-Raster 1 besteht im wesentlichen aus einer Glasscheibe 2, auf der schachbrettartig ver- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 teilt auf gegenüberliegenden Seiten abwechselnd Rasterflächen 3 und 4 angebracht sind. Die Scheibe 2 ist ringsum in einemKunststoffrahmen 5   gefasst, dessen Aussenabmessungen   denen eines normalen Diapositivrahmens entsprechen. Auch der Bildausschnitt 6 ist gleich dem normalen Bildausschnitt für Diapositive ausgebildet. Die Scheibe 2 soll aus möglichst hitzebeständigem Glas bestehen, das seine Form bei der Erwarnung auf dieProjektionsdauertemperatur nicht   ändert. Grundsätzlich   kann auch ein durchsichtiger und transparenter Kunststoff mit den gleichen Eigenschaften zur Anwendung kommen.

   Die Scheibendicke d ist etwas grösser als die   möglicheDurchbiegung   einesDiapositivs nach der längsten   vorgesehenenProjektions-   dauer ausgebildet. Nur der Darstellung wegen sind in Fig. 2 die Rasterflächen verstärkt dargestellt. Praktisch liegen sie in den Ebenen der Scheibe 2. Diese Scheibe hat wiederum einen Abstand a von einer Anlagefläche 7 des Diapositivrahmens an   der Gegenfläche des Projektors. Der   Abstand a entspricht dem mittleren Abstand der eventuell stark durchgebogenen Diapositive von der gleichen Fläche des Diapositivrahmens unter Berücksichtigung der bei der Herstellung des Rahmens und beim Einpassen der Diapositive auftretenden Toleranzen. Um nicht Vorder- und Rückseite kennzeichnen zu müssen, soll möglichst der Komplementärabstand a'zur Anlagefläche 7'gleich a ausgebildet werden. 



   Damit besteht die   Möglichkeit, mittels   einer einzigen Einstellung eine mittlere Schärfe für alle   z. B.   in den Rahmen des   gleichen Fabrikats gefasste Diapositive   bei nur einer Entfernungseinstellung der Optik zu erzielen. Grundsätzlich kann auch die Scharf-Einstellscheibe so bemessen sein, dass sie zur Scharfenstellung von Filmbildern dient, die nicht in einem gesonderten Rahmen gefasst sind. Dabei wären durch die Dicke der Einstellscheibe vor allem die Toleranzen zu berücksichtigen, die bei einer Abweichung des Filmbildes aus einer mittleren im Projektor vorgesehenen Lage bei der Projektion eintreten. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Scharfeinstellscheibe zur Scharfeinstellung des Objektivs   vonStehbildwerfern   mit in verschiedenen Ebenen liegendenRasterflächen, dadurch gekennzeichnet, dass sie in der gleichen Weise wie ein normales Diapositiv in einem Vorführrahmen gefasst ist und die beiden Rasterflächen diejenigen Ebenen, zwischen denen sich das Bild während der Projektion bewegen kann, von beiden Seiten mit gleichen Abständen einschliessen.

Claims (1)

  1. 2. Scharfeinstellscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmenausschnitt (6) gleich dem. Format des Projektionsbildes ausgebildet ist und Rasterflächen (3,4) über den ganzen Rahmenausschnitt verteilt vorgesehen sind.
AT92761A 1961-02-03 1961-02-03 Scharfeinstellscheibe für Stehlbildprojektoren AT223839B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT92761A AT223839B (de) 1961-02-03 1961-02-03 Scharfeinstellscheibe für Stehlbildprojektoren

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT92761A AT223839B (de) 1961-02-03 1961-02-03 Scharfeinstellscheibe für Stehlbildprojektoren

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT223839B true AT223839B (de) 1962-10-10

Family

ID=3503043

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT92761A AT223839B (de) 1961-02-03 1961-02-03 Scharfeinstellscheibe für Stehlbildprojektoren

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT223839B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3677651A (en) * 1970-09-29 1972-07-18 Bell Telephone Labor Inc Focus and magnification adjustment of a high-performance camera

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3677651A (en) * 1970-09-29 1972-07-18 Bell Telephone Labor Inc Focus and magnification adjustment of a high-performance camera

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT223839B (de) Scharfeinstellscheibe für Stehlbildprojektoren
DE1836318U (de) Scharfeinstellscheibe fuer stehbildprojektoren.
DE709791C (de) Einrichtung zur Beseitigung von Nebenbildern bei der Stereowiedergabe nach dem Doppelbildverfahren
DE3009791C2 (de) Laufbildprojektor oder -betrachter mit einer Stillstandsprojektionseinrichtung
DE653860C (de) Photographische Kamera mit eingebautem Sucherentfernungsmesser
DE686005C (de) Einrichtung zur Projektion von stereoskopischen Bildern
DE494259C (de) Optischer Ausgleich durch einen rotierenden Vielkantinnenspiegel fuer kinematographische Aufnahmeapparate
DE575331C (de) Scheinwerferprojektionsapparat, insbesondere zur Wolkenprojektion
DE915179C (de) Sucher-Entfernungsmesser an photographischen Kameras od. dgl.
AT210260B (de) Einstellscheibe für photographische Kameras
AT240160B (de) Einäugige Spiegelreflexkamera
DE643476C (de) Reproduktionsgeraet
AT148597B (de) Vorsatzgerät für photographische Aufnahmeapparate mit eingebautem Belichtungsmesser.
DE2660036C2 (de) Einäugige Miniatur-Spiegelreflexkamera
AT159359B (de) Einrichtung zur Darstellung von Bildern aller Art, insbesondere Filmen, mit plastischem oder räumlichem Eindruck für den Betrachter.
DE683577C (de) Einrichtung zur Beseitigung von Verzeichnungsfehlern bei der Abtastung eines kontinuierlich bewegten Films
DE2115303A1 (de) Vorrichtung zum Aufnehmen und Wiedergeben plastischer Bilder, insbesondere bei Benutzung von Aufnahme- und Wiedergabegeräten mit Objektiven veränderbarer Brennweite
DE586134C (de) Kamera, insbesondere fuer die Mehrfarbenphotographie, zur gleichzeitigen Aufnahme mehrerer Teilbilder
DE736052C (de) Kinematographisches Aufnahme- und Wiedergabeverfahren
AT136777B (de) Einrichtung zur Aufnahme, Projecktion bzw. Projektionskopie von Linsenrasterfilmen.
DE606477C (de) Vorrichtung zur plastisch wirkenden Vorfuehrung von Bildern in Lichtspieltheatern
DE1209324B (de) Diaraehmchen
DE583745C (de) Kinematographischer Aufnahmeapparat
DE1144589B (de) Zusatzgeraet fuer Kinoprojektoren zur Projektion von farbigen bewegten Mustern
DE2241051A1 (de) Kombiniertes system optischer einrichtungen fuer photographie und stereoskopische vision