DE606477C - Vorrichtung zur plastisch wirkenden Vorfuehrung von Bildern in Lichtspieltheatern - Google Patents
Vorrichtung zur plastisch wirkenden Vorfuehrung von Bildern in LichtspieltheaternInfo
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- DE606477C DE606477C DEV28917D DEV0028917D DE606477C DE 606477 C DE606477 C DE 606477C DE V28917 D DEV28917 D DE V28917D DE V0028917 D DEV0028917 D DE V0028917D DE 606477 C DE606477 C DE 606477C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B21/00—Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
- G03B21/54—Accessories
- G03B21/56—Projection screens
- G03B21/60—Projection screens characterised by the nature of the surface
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Description
« Bekannt ist, daß man ebene Bilder durch
Betrachten in Hohlspiegeln plastisch sehen kann und daß die von einem Kinoprojektor
auf einen kleinen ebenen Schirm geworfenen Bilder den Zuschauern mit plastischer Wirkung
durch einen großen Hohlspiegel sichtbar gemacht werden. Die Ausnutzung dieser Erscheinung in Kinotheatern stieß bisher auf
große Schwierigkeiten, weil der zur Ausnutzung idieses Effektes notwendige große
Spiegel nicht herstellbar war. Es ist zwar ferner bekannt, einen großen Spiegel aus
mehreren Stücken herzustellen; jedoch bleiben immer noch die Schwierigkeiten bestehen, daß
seitlich sitzende Zuschauer das gespiegelte Bild nicht mehr ganz wahrnehmen, sondern
nur teilweise; ja, sie können es ganz aus dem Sehfeld verlieren, wenn die Sitzanordnung zu
weit seitlich ist. Der Bereich der Sichthar-
ao keit des ganzen Bildes kann wohl so gestaltet werden, daß ier sich vom Spiegel aus gegen
den Zuschauerraum zu etwas erweitert. Das Maß dieser Erweiterung wird, sowohl bei
Verwendung des imaginären Bildes als auch des reellen Bildes von der Wahl der Spiegelkrümmung,
dem Abstand der Projektionswand und der Größe des Spiegels abhängen. Aus
Gründen geringer Verzerrung kann dieses Maß nicht viel größer gestaltet werden, als
der Breite des Spiegels selbst entspricht, weshalb Methoden vorgeschlagen worden sind,
durch geeignete Gravierung oder Rastrierung ein seitliches Betrachten des Bildes zu ermöglichen.
Durch diese Gravierung wird die Lichtstärke des Bildes erheblich herabgesetzt, auch wäre die einmal an einem Spiegel fertiggestellte
Rastrierung unveränderlich und am Verwendungsort nicht genau einstellbar.
Gegenstand der Erfindung ist nun die Verwendung von Hohlspiegeln in Lichtspieltheatern,
derart, daß auch stark seitlich sitzende Zuschauer ein ganzes Bild sehen. Zu diesem Zweck wird gemäß Erfindung unter
Verwendung nur eines Projektionsapparates eine dem Zuschauer abgewandte Projektions- *5
wand mehreren Hohlspiegeln gegenüber angeordnet, die voneinander getrennte optische
Achsen haben. Das Bild wird auf bekannte Weise, z. B. mittels Durchlicht, auf die Projektionsfläche
projiziert, und es kann dann plastisch in den Hohlspiegeln wahrgenommen werden. Die Spiegel, von denen mindestens,
zwei vorhanden sind, werden in einem solchen Winkel zueinander aufgestellt, daß die BiId-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Leopold Grill in Frankfurt a. M,
strahlen der Spiegel auch einen wesentlich weiteren Zuschauerraum erfüllen, als dies bei
Verwendung eines Spiegels möglich ist.
In der Zeichnung ist in Abb. ι eine derartige Anordnung dargestellt. Es bedeutet
/ die Begrenzungswand eines Lichtspieltheaters. In demselben sind zwei Hohlspiegel
a: und a2 der Projektionswand gegenüber
zur Aufstellung gebracht. Die Kugelmittelpunkte der Spiegel "sind mit O1 bzw. O2
bezeichnet. Auf die Projektionswand & wird in bekannter Weise das Lichtbild mittels
Durchlicht aufprojiziert. Das beispielsweise gezeichnete virtuelle Bild der Wand b erscheint
einem in den Hohlspiegel O1 blickenden Zuschauer an dem Orte C1 und dem in
den Hohlspiegel ß2 Blickenden am Orte C2.
Das beispielsweise eingezeichnete Auge eines Zuschauers d blickt in der Linie h auf den
ao Mittelpunkt des einen der Hohlspiegel. Man wird nun in dem gezeichneten Zuschauerraum
so weit seitlich ein Bild sehen können, als der Sehstrahl sowohl das virtuelle Bild als
auch den Spiegel trifft. Als verwendbare Sitzbereiche erscheinen daher die Flächen des
Zuschauerraumes geeignet, welche von den Linien g^gi bzw. g2-g2 eingeschlossen sind.
Nach Abb. 1 sind die beiden Spiegel so angeordnet, daß die Sitzbereiche sich in der
Mitte um ein geringes Maß übergreifen. Dieses Übergreifen ist mit e bezeichnet und durch
eine gestrichelte Fläche angedeutet. Durch Wähl des Äbstandes der Mittelpunkte O1 von O2
kann dieses Obergreifen beliebig beeinflußt werden, auch derart, daß statt eines Übergreifens
ein Raumstreifen entsteht, von dem aus man kein ganzes BEd in einem der beiden Hohlspiegel erblicken kann; dafür werden
■' aber die äußersten Begrenzungslinien ^1 und g2
des Sitzbereiches weiter nach auswärts rücken. Diese Anordnung wird man dann treffen,
wenn man durch die Mitte des Zuschauerraumes einen Zugangsweg führen will.
In Abb. 2 ist die Ansicht der beiden Hohlspiegel
von vorn dargestellt. Dabei sind die Hohlspiegel mit O1 und a2 und die Projektionswand
mit b bezeichnet. Wienn statt zweier Spiegel mehrere zur Verwendung gelangen,
so kann die Anordnung so getroffen werden, wie sie in Abb. 3 ebenfalls in Ansieht
von vorn für drei Spiegel O1, a2 und as
dargestellt ist, deren gemeinschaftliche Projektionswand mit b bezeichnet ist.
An jenen Stellen, wo sich die Sehbereiche zweier Spiegel überschneiden, können in bekannter
Weise Abschirmungen angeordnet werden. An den Grenzflächen werden zur
räumlichen Ausnutzung der Spiegel dieselben gerade beschnitten, so daß sie der Projektionswand"
möglichst nahe gerückt werden können.
Die Anordnung ergibt erhebliche Vorteile, weil man mit kleinen Spiegeln auch bei
großen oder nach rückwärts breiter werdenden Räumen auskommen kann. Dieser Punkt
verdient deshalb besondere Beachtung, weil es bisher nicht möglich gewesen ist, genügend
große Hohlspiegel aus einem Stück herzustellen, z. B. solche, die größer als etwa 3 m
sind. Die. vorgeschlagene Art der Anwendung von Hohlspiegeln ist der früher schon vorgeschlagenen
Anwendung von Hohlspiegeln, die selbst" aus mehreren Stücken bestehen, überlegen, weil es schwierig ist, einen großen
Hohlspiegel aus mehreren Teilen so anzufertigen, daß bei Zusammensetzung desselben
■ die Fugen nicht sichtbar werden. Diese Fugen stören das Gesichtsfeld derart, daß die
Sitzbereiche,· von denen aus man eine solche Fuge im Gesichtsfeld hätte, ungeeignet wären.
Die vorgeschlagene Anordnung der Hohlspiegel erlaubt es dagegen, an Ort und Stelle
kleine Korrekturen an den Sitzbereichen vorzunehmen. Auch besteht die Möglichkeit,
nicht symmetrisch ausgebildeten Räumen durch Anpassung der Größe oder Brennweite
der einzelnen Spiegel Rechnung zu tragen.
Claims (1)
- Patentanspruch:Vorrichtung zur plastisch wirkenden Vorführung von Bildern in Lichtspieltheatern mittels Hohlspiegeln, dadurch gekennzeichnet, daß eine dem Zuschauer abge- _ wandte Projektionswand zwei öder mehreren Hohlspiegeln, die voneinander getrennte optische Achsen haben, gegenüber gestellt ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV28917D DE606477C (de) | 1932-12-01 | 1932-12-01 | Vorrichtung zur plastisch wirkenden Vorfuehrung von Bildern in Lichtspieltheatern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV28917D DE606477C (de) | 1932-12-01 | 1932-12-01 | Vorrichtung zur plastisch wirkenden Vorfuehrung von Bildern in Lichtspieltheatern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE606477C true DE606477C (de) | 1935-08-29 |
Family
ID=7584499
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV28917D Expired DE606477C (de) | 1932-12-01 | 1932-12-01 | Vorrichtung zur plastisch wirkenden Vorfuehrung von Bildern in Lichtspieltheatern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE606477C (de) |
-
1932
- 1932-12-01 DE DEV28917D patent/DE606477C/de not_active Expired
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