DE656759C - Einrichtung zum kinematographischen Bildwurf - Google Patents

Einrichtung zum kinematographischen Bildwurf

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DE656759C
DE656759C DEI40977D DEI0040977D DE656759C DE 656759 C DE656759 C DE 656759C DE I40977 D DEI40977 D DE I40977D DE I0040977 D DEI0040977 D DE I0040977D DE 656759 C DE656759 C DE 656759C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/54Accessories
    • G03B21/56Projection screens
    • G03B21/60Projection screens characterised by the nature of the surface

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)

Description

Es ist bekannt, eine plastische Wirkung beim kinematographischen Bildwurf dadurch zu erzeugen, daß das auf einen Zwischenschirm geworfene Bild über eine Vergrößerungslinse auf eine Spiegelplatte gelangt, die zur optischen Achse schräg gestellt ist und das Bild durch die Vergrößerungslinse auf einen Betrachtungsschirm zurückstrahlt. Der Spiegel bewirkt dabei eine doppelte Reflexion, indem sowohl seine verspiegelte wie auch seine nicht verspiegelte Fläche reflektiert. Es entstehen also auf dem Betrachtungsschirm zwei sich nicht deckende Bilder. Diese Einrichtung hat den Nachteil, daß der Beschauer nicht die Bilder im Spiegel selbst, sondern die von diesem reflektierten Bilder auf dem Betrachtungsschirm wahrnimmt, wobei beträchtliche Lichtverluste eintreten, die unter Umständen so stark sein können, daß das von· der vorderen nicht versilberten Spiegelfläche reflektierte lichtschwache Bild auf dem Schirm überhaupt verschwindet. Außerdem erschwert der Umstand, daß der Strahlengang von dem Spiegel bis zu den Zuschauern in der Regel noch einmal an den Betrachtungsschirm seine Richtung ändern muß, die Unterbringung der Einrichtung in einem gegebenen Raum.
Die Erfindung beseitigt diesen Nachteil dadurch, daß der rückwärts mit einem Metallbelag versehenen Spiegelplatte eine solche Dicke gegeben ist, daß dem Beschauer in dem Spiegel selbst zwei gleich große ungleich helle und zur Erzeugung der plastischen Wirkung hinreichend gegeneinander verschobene Bilder erscheinen. Somit dient der Spiegel selbst als Bildwurfschirm, und der Beschauer nimmt mit jedem Auge einen doppelten, aus einem stark leuchtenden Hauptbild und einem schwach leuchtenden Nebenbild zusammengesetzten Eindruck wahr, der ähnlich wie die üblichen stereoskopischen Bilder des binokularen Betrachtens plastisch wirken, jedoch im Gegensatz dazu 'auch bei monokularem Sehen bestehen bleibt. Gegenüber den bekannten Einrichtungen, bei denen die Bildverdoppelung durch von den Abbildungsstrahlen zu durchsetzende planparallele durchsichtige Platten erreicht wird, ergibt bei der erflndungsgemäßen Einrichtung ein Glasspiegel von derselben Dicke wie eine planparallele Platte einen erheblich größeren Abstand der beiden Bilder.
Die Zeichnung veranschaulicht schematisch ein Ausführungsbeispiel des Erfmdungsgegen-Standes.
Die Beschauer sind vor dem Spiegel 2 derart untergebracht, daß die Schaurichtung im Sinne des Pfeiles verläuft. Der Bildwerfer 3 ist derart aufgestellt, daß der Bildwurf auf einen Zwischenschirm 4 erfolgen kann, welcher sich abseits, d. h. oberhalb oder hinter den Beschauern befindet. Die auf den Zwischenschirm 4 geworfenen Bilder werden in dem Spiegel 2 reflektiert und, da die Lichtstrahlen sowohl von der vorderen Spiegelglasfläche 2a wie von der hinteren mit einem Metallbelag versehenen Fläche 2* reflektiert
werden, so entstehen zwei Bilder, die sich voneinander nicht durch ihre Größe, wohl aber durch ihre Helligkeit unterscheiden. Diese zwei Bilder erscheinen zu einem ein·- zigen Bild verschmolzen, welches plastisch" wirkt. t
Die Dicke des Spiegels, die in Wirklichkeit von der Größenordnung von 5 bis 10 mm ist, ist in der Zeichnung im Vergleich zu den ία Abmessungen der anderen dargestellten Teile übertrieben dargestellt, um die Strahlenrich-.tung zu verdeutlichen. Die an den Stellend und B sitzenden Beschauer empfangen jeder ein virtuelles Bild X, welches durch die Reflexion an der Vorderfläche 2-° des Spiegels gebildet ist, und ein zweites virtuelles Bild Y, welches durch die Reflexion an der versilberten hinteren Fläche 26 entsteht und scheinbar hinter dem Bild X liegt. Der Schirm 4 kann in solcher Entfernung von dem Spiegel angeordnet werden, daß sowohl der Beschauer^ als auch der Beschauer B das reflektierte Bild ohne Verzerrung sehen. Der Grad der . plastischen Wirkung hängt von der Dicke des Spiegels und von dem Brechungsindex des Glases sowie auch von der Entfernung des Schirmes 4 von dem Reflexionsspiegel ab. Diese drei Umstände müssen mit den Ausmessungen des Theatersaales in Übereinstimmung gebracht werden.
Infolge der Spiegelung wird das virtuelle
zusammengesetzte Bild X, Y in dem Spiegel 2 von jeder Stelle des Theatersaales in etwa ein und derselben Größe wahrgenommen, wie sie das auf den Schirm.4 geworfene
direkte Bild hat. Dadurch wird der Vorteil "erzielt, daß man Bilder auch- in sehr großen,
d. h, hohen und breiten Theatersälen vorführen kann, ohne daß die seitlich sitzenden Beschauer eine Verzerrung wahrnehmen, wie dies an sich bei ähnlichen, mit einem Spiegel arbeitenden Projektionsanordnungen für den Bildwurf ohne plastische Wirkung bekannt ist. Es ist dabei bekanntlich eine bessere Ausnutzung des Bieschauierrauimes zu erreichen, indem die Sitze dicht bis an den Spiegel-■Sqhirm heran aufgestellt werden können, weil ,das virtuelle Bild hinter der Abschlußwand 0(Ip^' Saales zu liegen scheint.. Immer soll $er Spiegel 2 so groß wie nur möglich im Verhältnis zu der Breite und Höhe des Theatersaales ausgebildet sein.
Ist der für den Schirm 4 verfügbare Raum beschränkt, so kann man doch noch hinreichend große Bilder erzielen, wenn nicht ein ebener, sondern ein konkav gekrümmter Spiegel verwendet wird, dessen Brennweite größer als der Abstand zwischen dem Schirm 4 und dem Spiegel ist. Ein solcher Spiegel kann sphärisch, parabolisch oder irgendwie anders gekrümmt sein, er muß nur neben der Verdoppelung des virtuellen Bildes noch eine entsprechende Vergrößerung ohne merkbare Verzerrung erzeugen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    I. Einrichtung zum kinematographisehen Bildwurf, bei welcher das auf einen abseits des Beschauers angeordneten Zwischenschirm geworfene Bild in einem vor dem Beschauer befindlichen Spiegel betrachtet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die rückwärts mit einem Metallbelag versehene Spiegelplatte eine solche Dicke besitzt, daß dem Beschauer in dem Spiegel selbst zwei gleich große ungleich helle und zur Erzeugung einer plastischen Wirkung hinreichend gegeneinander verschobene Bilder erscheinen.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Spiegel konkav nach dem Beschauer zu ausgebildet ist und daß dessen Brennweite größer als der Abstand zwischen dem Spiegel und dem Bildwurf schirm ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEI40977D 1931-03-15 1931-03-15 Einrichtung zum kinematographischen Bildwurf Expired DE656759C (de)

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DE656759C true DE656759C (de) 1938-02-14

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ID=7190433

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DE (1) DE656759C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2468046A (en) * 1947-10-16 1949-04-26 Eugenio De Anzorena Apparatus for projecting and viewing images with depth effect

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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