AT223838B - Glasloses Rähmchen für Diapositive - Google Patents

Glasloses Rähmchen für Diapositive

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AT223838B
AT223838B AT688460A AT688460A AT223838B AT 223838 B AT223838 B AT 223838B AT 688460 A AT688460 A AT 688460A AT 688460 A AT688460 A AT 688460A AT 223838 B AT223838 B AT 223838B
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glassless
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Ernst Pless
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Ernst Pless
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  Glasloses Rähmchen für Diapositive 
Es sind bereits Rähmchen für Diapositive bekanntgeworden, die ohne Verwendung von Glas das Diapositiv in der für die Projektion geeigneten Lage festhalten. Solche Rähmchen werden z. B. aus festem Karton hergestellt, wobei das Diapositiv zwischen zwei eine Art Faltmaske bildende Teile eingelegt wird und die beiden Teile des Kartonrähmchens miteinander verklebt werden. Bei einer andern glaslosen Ausführung- form handelt es sich um ein einteiliges Kunststoffrähmchen mit einem seitlichen Schlitz, in den das zwischen eine gefaltete Kunststoffolie gelegte Diapositiv eingeschoben wird. Die Nachteile dieser beiden Rahmungsarten sind bekannt. So ist   z. B.   das in ein Kartonrähmchen eingespannte Diapositiv nicht gegen Verschmutzung geschützt, insbesondere nicht gegen Fingerabdrücke, die kaum mehr zu beseitigen sind. 



  Bei der andern vorstehend beschriebenen Rahmung sitzt das Diapositiv nicht sehr fest im Rahmen und kann bereits bei geringen Erschütterungen seine Lage ändern. Ausserdem handelt es sich nicht um einen staubdichten Abschluss, so dass von Zeit zu Zeit eine. Reinigung bzw. Entstäubung des Diapositivs unvermeidlich ist. 



   Um diese Nachteile zu vermeiden, wurde bereits vorgeschlagen, diese Papprähmchen beiderseits mit einer Plastikfolie zu schützen, die mit einer nach innen, zum Diapositiv gerichteten Wölbung versehen ist, die federnd das Diapositiv in seiner Lage halten soll. Diese Konstruktion begünstigt aber das Auftreten von Newtonringen, so dass sie sich in der Praxis kaum bewähren dürfte. 



   Bei der Erfindung handelt es sich zwar auch um ein glasloses Rähmchen für Diapositive, das beiderseits mit Plastikfolien versehen ist und eine Ausnehmung aufweist, die dem Projektionsformat des Diapositivs entspricht, es ist jedoch dadurch gekennzeichnet, dass das Diapositiv zwischen zwei Rähmchen aus Blech, vorzugsweise Aluminiumblech, eingespannt ist und diese Blechteile an ihren nach dem Zu-   sammenfügen   des Rähmchens aussen liegenden Flächen von einer ebenen Plastikfolie überspannt sind, die auch die Schmalseiten des Rähmchens umgreift, so dass alle aussen liegenden Flächen einen Kunststoffelag aufweisen. 



   Durch diese erfindungsgemässen Massnahmen wird nicht nur mit Sicherheit das Auftreten von Newtonringen verhindert, sondern auch ein vollkommen staubdichter Abschluss des Diapositivs erreicht. Dadurch, dass   alleaussel1liegenden   Flächen des Blechrähmchens mit der Kunststoffolie überzogen sind, wird ein Kratzen der Diapositive im Wechselmechanismus automatischer Projektoren ausgeschaltet. 



   Durch die Verwendung von Metallrahmen wird eine gleichmässige Verteilung der durch den Lichtstrom des   Projektors hervorgerufenen   Erwärmung des Rähmchens erzielt, so dass keine Wärmestauungen auftreten. Der aufgezogene Überzug aus glasklarer Kunststoffolie stellt einen sehr guten Schutz gegen Fingerabdrücke dar und verhindert vollkommen das Eindringen von Staub zum Diapositiv. 



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung, welche einen Schnitt durch das Rähmchen zeigt, dargestellt. 



   Das mit 1 bezeichnete Diapositiv ist zwischen zwei   Blechrähmchen   2,3 eingespannt. Damit das 
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 Diapositiv mit nicht zur Projektion gelangenden Teilen aufgeklebt wird. Um das Zusammensetzen zu erleichtern, können auch einer oder beide Metallrahmen einseitig mit einem selbstklebenden Mittel bestrichen sein, so dass nach dem Aufeinanderlegen beider Rahmenteile eine feste Einheit vorhanden ist, die sich beim Überziehen mit der glasklaren Kunststoffolie leichter handhaben lässt.

   Da es bei dieser Methode nur mit Hilfe geeigneter Vorrichtungen möglich ist, einen fugenlosen Überzug herzustellen, ist es zweckmä- 

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 ssig, jedes Rähmchen für sich bereits mit einem an der Aussenseite vorgesehenen Überzug dem Amateur in die Hand zu geben, welcher Überzug so angebracht ist, dass er auch die Kanten jedes Blechrahmens umschliesst. Diese Massnahme ist insbesondere im Hinblick auf die automatische Projektion zweckmässig, da blanke Metallkanten zu einem Aufkratzen der Gleitbahn im Projektor und damit zu. Störungen   führenkön-   nen. Die so vorbereiteten Teilrahmen sind in an sich bekannter Weise mit einem Klebstoff bestrichen, so dass nach einer Zusammenlegung beider Teile ein vollkommen luftdichter Abschluss für das Diapositiv erzielt wird.

   Sie können aber auch nach dem Zusammenlegen an den Rändern durch Wärmeeinwirkung oder durch ein geeignetes Lösungsmittel miteinander verschweisst bzw. verbunden werden. 



   Das erfindungsgemässe Diapositivrähmchen besitzt eine grosse Stabilität und Genauigkeit, so dass es zur Verwendung in automatischen Projektoren besonders geeignet ist. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Glasloses Rähmchen für Diapositive, das beiderseits mit Plastikfolien versehen ist und eine Ausnehmung aufweist, die dem Projektionsformat des Diapositivs entspricht, dadurch gekennzeichnet, dass das Diapositiv zwischen zwei Rähmchen aus Blech, vorzugsweise Aluminiumblech, eingespannt ist und diese Blechteile an ihren nach dem Zusammenfügen des Rähmchens aussen liegenden Flächen von einer ebenen Plastikfolie überspannt sind, die auch die Schmalseiten des Rähmchens umgreift, so dass alle aussen liegenden Flächen einen Kunststoffbelag aufweisen.

Claims (1)

  1. 2. Rähmchen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung seiner beiden das Diapositiv einschliessenden Einzelrähmchen durch Verschweissen oder Verkleben der Überzugsfolie an den Rändern erfolgt.
    3. Rähmchen nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenseiten der Blechrähmchen, die aufeinander zu liegen kommen, mit einer selbstklebenden Masse versehen sind.
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