AT222457B - Schweißpulver für Elektro-Schlacke-Schweißung von Stählen und für automatische Unterpulververschweißung von legierten Stählen - Google Patents

Schweißpulver für Elektro-Schlacke-Schweißung von Stählen und für automatische Unterpulververschweißung von legierten Stählen

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AT222457B
AT222457B AT339361A AT339361A AT222457B AT 222457 B AT222457 B AT 222457B AT 339361 A AT339361 A AT 339361A AT 339361 A AT339361 A AT 339361A AT 222457 B AT222457 B AT 222457B
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Austria
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steels
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electro
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AT339361A
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Josef Dr Ing Cabelka
Eduard Ing Pikna
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Vyskumny Ustav Svaracsky Mhd
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  Schweisspulver für Elektro-Schlacke-Schweissung von Stählen und für automatische Unterpulververschweissung von legierten Stählen 
Die Erfindung betrifft geschmolzene Schweisspulver, die für die   Elektro-Schlacke-Schweissung   oder automatische Unterpulver-Schweissung angewendet werden. Bei der   Elektro-Schlacke-Schweissung   wird   dasSchweisspulver   in geeigneter Körnung in das Schweissbad geschüttet, wo es schmilzt und eine verhält- nismässig starke Schicht der geschmolzenen Schlacke bildet, in welche im Laufe der Schweissung das Ende i eines oder mehrere Schweissdrähte taucht. Die Elektro-Schlacke-Schweissung, genannt auch Schweissung unter geschmolzener Schlacke, wird zur Verbindung von dickwandigen Materialien verwendet.

   Die
Schweissung verläuft von unten nach oben und ist dadurch charakterisiert, dass sich kein elektrischer Licht- bogen bildet. Die automatische   Unterpulver-Schweissung   wird in der Regel in waagrechter Lage durch- geführt,   u. zw.   so, dass in die Stelle, wo die Verbindung durchgeführt werden soll, ein körniges Fluss- mittel gegeben wird ; das   Schwe1ssdrahtende   taucht in das körnige Schweisspulver oder Flussmittel und be- wegt sich entlang der Schweissnaht, wobei der Lichtbogen entsteht und ein Teil des körnigen Flussmittels geschmolzen wird. 



   Für die Schweissung von Stählen bzw. legierten Stählen durch die Elektro-Schlacke-Schweissung und automatische Unterpulver-Schweissung sind Schweisspulver erforderlich, welche den minimalen Eisenab- brand und bei der Schweissung von legierten Stählen den minimalen Legierungsabbrand sowie auch ent- sprechende mechanische Eigenschaften des Schweissgutes bzw. der Schweissnaht gewährleisten. Die
Schweisspulver sollen namentlich eine zulängliche Reinigung des Schweissgutes sowohl von Schlacken- und Metalleinschlüssen als auch von Gasen gewährleisten. Sie sollen weiter aus   dem Schweissgut   die schäd- lichen Beimischungen entfernen und die Oxyde der Beimischungen, die in dem Schweissbad anwesend sind, absorbieren.

   Die Viskosität der geschmolzenen Schweisspulver soll eine derartige sein, dass sie die freie Ausscheidung der Gase aus dem Schweissbad zulässt. 



   Für die Elektro-Schlacke-Schweissung und automatische Lichtbogenschweissung von Stählen bzw. le- gierten Stählen werden derzeit mehrere Sorten von Schweisspulvern verwendet. Dies sind namentlich die   sogenannten Schweisspulver   sauren Charakters, die aus den Metalloxyden und Metalloiden mit hohem Ge- halt an Siliciumdioxyd   Silo,   in der Regel über 35%, bestehen. Diese Schweisspulver entsprachen aber nicht den angeführten Bedingungen und verursachten namentlich einen reichlichen Abbrand der Legie- rungen, ergaben ein Schweissgut mit nichtentsprechenden mechanischen Eigenschaften und die Reinigung des Schweissgutes durch diese Schweisspulver war völlig unzulänglich. 



   Ausser den sauren Flussmitteln wurden auch sogenannte kalkbasische Flussmittel verwendet, die zum grösseren Teil aus Flussspat und zum kleineren Teil   Erdalkalioxyde,wie Cdciumoxyd CaO   sowie aus Alu- miniumoxyd   A1205, bestanden;   in geringer Menge enthielten sie auch Siliciumdioxyd    5102'eventuell  
Manganoxyd MnO. 



   Weiter wurden zur Schweissung von legierten Stählen die sogenannten sauerstofffreien   Schweisspulver   verwendet, die zum grösseren Teil aus Flussspat CaF und zum kleineren Teil aus Natrium- und Kalium-
Fluoriden und-Chloriden bestanden. 



   Jedoch weder die kalkbasischen noch die   sauerstofffreien Schweisspulver entsprachen den   gewünschten
Bedingungen. Sie bildeten ein Schweissgut von verhältnismässig grobkristallinischer Struktur, mit etwas besseren mechanischen Eigenschaften als die sauren   Schweisspulver, jedoch   mit schlechteren mechanischen
Eigenschaften als die des Grundmaterials. Weiters wiesen sie nicht entsprechende Eigenschaften auf, be- 

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 sonders was die Formung der Schweissraupe betrifft. 



   Die Erfindung betrifft ein geschmolzenes Schweisspulver, dessen Hauptkomponente aus Flussspat be- steht und wobei die weiteren Komponenten so gewählt sind, dass die Nachteile der bisher bekannten
Schweisspulver, für die Schweissung von Stählen, namentlich von legierten Stählen, auf der Basis von Flussspat, beseitigt werden. 



   Das Schweisspulver nach der Erfindung enthält wenigstens 45,0 Gew.-% Flussspat, weiter einzeln oder kombiniert Natrium-oder Kalium-Fluoride oder-Chloride und einige Erdalkalioxyde, u. zw. 



    CaIciumoxydCaO, Magnesiumoxyd MgO   sowie Aluminiurnoxyd   AI-0.. Ausser   diesen Komponenten ent- . hält das Schweisspulver noch 0,   2-5 Gew.-'%   Zirkonoxyd oder-Oxyde. 



   Das Schweisspulver gemäss der Erfindung enthält weder Siliciumdioxyd SiO noch Manganoxyd MnO. 



   Die erfindungsgemässe Zusammensetzung des Schweisspulvers kann durch Beifügung von Lithiumfluorid oder-Chlorid weiter so vervollkommnet werden, dass es ausser den angeführten Komponenten noch 0, 1-1 Gew. -%Lithiumfluoridoder-Chloridenthält. 



     Das Schweisspulver   gemäss der Erfindung kann ausser den bisher   verwendeten Erdalkalioxyden CaO   und   MgO   auch 0,   5 - 5 Gew. -0/0   Bariumoxyd enthalten. 



   Bei den   durchgeführten Proben   zeigte sich als sehr vorteilhaft das Schweisspulver gemäss der Erfindung, welches aus    75-80 Gew.-% CaF , 15-20 Gew.-%   NaF und   0,   2-2, 5 Gew.-% ZrO2 besteht. 



   Ein weiterer Typ des Schweisspulvers gemäss der Erfindung besteht aus 75 - 80 Gew.-% CaF2, 14-19 Gew.-% NaF, 0,3-0,8 Gew.-% LiF und   0,   2-2,5Gew.-% ZrO2. 



   Ausserdem zeigte sich als vorteilhaft ein Schweisspulver gemäss der Erfindung, welches aus 50-60 
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CaFFalle der Verwendung von Erdalkalioxyden kann das Schweisspulver gemäss der Erfindung   0,     1-1 Gew.   



  LiF enthalten. 



   Das Schweisspulver gemäss der Erfindung reinigt das Schweissgut dermassen vollkommen. dass es weitgehend frei von Einschlüssen sowie von Gasen ist. Das Schweisspulver gewährleistet ein sehr feinkristallines Schweissgut. besonders bei der Elektro-Schlacke-Schweissung, nämlich bei der Schweissung unter ge- 
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 Stählen als auch für die automatische Unterpulver-Schweissung von legierten, namentlich austenitischen Stählen geeignet. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
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AT339361A 1961-04-29 1961-04-29 Schweißpulver für Elektro-Schlacke-Schweißung von Stählen und für automatische Unterpulververschweißung von legierten Stählen AT222457B (de)

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