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Schrottpaketierpresse
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StirnendeSchrottdadurcheine erste Verdichtung erteilt. Hierauf wird der durch den Antrieb 18 bewegte Stempel in Richtung auf die Stirnwand 13 vorgefahren und damit die zweite Verdichtung erzeugt. Sodann wird der Stempel 21 in Bewegung gesetzt und aus der Stellung nach Fig. 5 in die Stellung nach Fig. 6 gefahren.
Das Schrottpaket P ist damit fertiggestellt und wird, nachdem die Platte 25 entfernt worden ist, durch weitere Bewegung des Stempels 21 durch die Öffnung 24 nach aussen geschoben. Es ist ersichtlich, dass die Platte 25 den vom Stempel 21 erzeugten Fertigdruck, der den höchsten Druck im Presskasten darstellt, voll aufzunehmen hat.
Der Zylinder 23 des Antriebes des Stempels 21 ist in üblicher Weise in einem Querhaupt 26 gelagert, das durch Säulen 27 und 28 mit dem Presskasten verbunden ist. Diese Säulen erstrecken sich quer durch diebeiden Seitenwände 11 des Presskastens und ragen auf der Seite der Ausstossöffnung 24 nach aussen. Das
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derund trägteinen aufgeschraubten Bund 29, auf dem die Klappe 25 gemäss Fig. 4 mittels einer Bronzebüch- se 30 gelagert ist. Auf dem Ende der oberen Säule 28 ist mittels einer Mutter 31 eine Büchse 32 mit Nase
33 befestigt, die über den geschlossenen Drehschieber 25 greift und so gestaltet ist, dass der Schieber in Richtung des in Fig. 2 gezeichneten Pfeiles zur Freilegung der Öffnung 24 zurückgeschwenkt werden kann.
Ein an der Nase 33 ausgebildeter Nocken 34 bildet einen Anschlag, der die Schieberbewegung in entgegengesetzter Richtung begrenzt.
AmDrehschieber 25 ist bei 35 der Kolben 36 eines hydraulischen Antriebes angelenkt, dessen Zylinder 37 bei 38 schwenkbar gelagert ist. Mittels dieses Antriebes kann der Drehschieber aus der geschlossenen Stellung mit kurzem Kolbenhub geöffnet und geschlossen werden, wobei alle Teile in ihrer Vertikalebene bleiben.
Der vom Stempel 21 erzeugte Druck wirkt über das Schrottpaket P auf den Drehschieber 25 und wird vom Bund 29 und der Nase 33 voll aufgenommen. Die dadurch in den Säulen 27 und 28 entstehenden Zugkräfte werden unmittelbar vom Oberhaupt 26 aufgenommen, womit der Kraftschluss zum Zylinder 23 hergestellt Ist. Die Seitenwände sind vom Druck des Stempels 21 entlastet und erleiden keine Durchbiegungen.
Bei der Ausführung nach Fig. 7 ist der Drehschieber durch einen gewöhnlichen, geradlinig und horizontalbeweglichenSchieber. 39 ersetzt, der durch einen aus Kolben 40 und Zylinder 41 bestehenden hydraulischen Antrieb bewegt wird. Diese Ausführung hat daher nicht die Vorteile, die dem Drehschieber an sich anhaften, wohl aber die Vorteile, die durch die unmittelbare Übertragung des den Schieber belastenden Fertigdruckes auf die Säulen des Stempelantriebes erhalten werden.
Die üblichen, auf der Seitenwand des Presskastens befestigten Führungsschienen für die Schieber sind inFig. 7 durch Nasen 42 und 43 ersetzt, die auf den Enden der Säulen 27 und 28 ebenso befestigt sind wie die Nase 33 auf der Säule 28 in Fig. 1 - 6. Diese Nasen übergreifen die Oberkante und Unterkante des Schiebers 39, wobei an der Nase 43 wieder ein Fortsatz 44 ausgebildet ist, der als Begrenzungsanschlag wirkt.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Schrottpaketierpresse mit einem horizontalen, im Querschnitt-rechteckigen, zum Einfüllen des Schrottes an seiner Oberseite zu öffnenden Presskasten, in dem zwei Pressstempel horizontal beweglich sind und der an seinem einen Stirnende eine Ausstossöffnung hat, die durch einen Schieber verschliessbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass zum Rückschluss der Stempelkraft vom Schrottpaket auf den Antrieb (23) des dem Schieber (25) gegenüberliegenden Stempels (21) zwei horizontale Säulen (27 28) vorgesehen sind, die-im Querschnitt durch den Presskasten gesehen-auf den Verlängerungen der einen Diagonale des den Kasten bildenden Rechteckes liegen, und dass der Schieber (25,39) in Schliessstellung durch Widerlager (29, 32 :
42,43) abgestützt ist. die auf den Enden der Säulen (27,28) sitzen.