AT221906B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Gieß- und Hüllformen aus Metallfolien für Figuren aus Süßwaren - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Gieß- und Hüllformen aus Metallfolien für Figuren aus Süßwaren

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AT221906B AT824960A AT824960A AT221906B AT 221906 B AT221906 B AT 221906B AT 824960 A AT824960 A AT 824960A AT 824960 A AT824960 A AT 824960A AT 221906 B AT221906 B AT 221906B
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  Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von   Giess-und Mülltonnen   aus Metallfolien für Figuren aus Süsswaren 
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 eingegossenen Masse werden die Ränder dieser aufeinandergepassten Formhälften miteinander verschweisst oder sonstwie gegeneinander gehaltert Es hat sich jedoch herausgestellt, dass die Kunststoff-Hartfolien- schalen an der eingegossenen Schokolade nicht genügend haften, so dass sie sich beim oder nach dem Erstarren derselben von ihr lösen. Aus diesem Grunde war man gezwungen, an den Innenseiten der   Hüll-   formen Verankerungsnocken anzubringen, welche in die   gegossene Schokoladenfigur   hineinragen und diese so fest mit der Hülle verbinden. 



   Damit haben diese Formen jedoch einen grossen Anreiz für die Kinder, das so sehr   beliebte"Entblät-   tern" der Figuren vor dem Verzehren, verloren. Werden nämlich diese Kunststoff-Formen aufgebrochen, so zerbrechen damit in der Regel gleichzeitig die eingegossenen Figuren. Dem   Spieltrieb   der Kinder wird also bei Verwendung dieser Formen nicht Rechnung getragen. 



   Ein weiterer wesentlicher Nachteil dieser Kunststoff-Formen besteht darin, dass sie-bei vertretbaren Preisen - nicht so schön metallisch eingefärbt werden können, wie es bei Stanniol natürlicherweise gege- ben ist. Sie wirken kälter und haben so nicht den Kaufanreiz wie die stanniolierten Figuren. Durch die geringere Wärmeleitfähigkeit und mangelnde Porosität der Kunststoff-Formen dauert der Erstarrungsvorgang der eingegossenen Schokolade ausserdem länger als beiStanniolformen und die Schokolade wird eher grau. 



   Gemäss dem erfindungsgemässen Verfahren gelingt es nun, Folienformen beliebiger Plastizität und beliebiger Grösse, sogar mit rechtwinkelig zur Frontfläche abgekanteten Boden maschinell in   den gröss-   ten Stückzahlen wirtschaftlich zu prägen und damit fix und fertig stanniolierte Figuren in einer derart kurzen Zeit und mit derartig geringem Aufwand zu fertigen, wie man es vordem für unmöglich gehalten hat. 



   Auch das Zusammenheften der Formhalbschalen, durch das erfindungsgemässe durchgeführte gemeinsame Umbördeln der Ränder ist auf die wirtschaftlichste Weise durchführbar. Dabei können diese Verfahren variiert und auf die jeweilige Kapazität des Fertigungsbetriebes abgestellt werden. 



   Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Figuren der Zeichnung eingehend beschrieben, wobei die Ausführungsbeispiele nur Möglichkeiten zeigen, aber die Erfindung nicht darauf beschränken sollen. 



  Fig. 1 bringt eine erfindungsgemässe   Giess- und   Hüllform, eingelegt in die punkt-strichliert angedeutete Stützform in Ansicht, Fig. 2 in Draufsicht eine Halbschale der Hüllform aus Fig. 1, Fig. 3 einen Horizontalschnitt durch die Fig. 1 etwa in Höhe des Schnäuzchens des in der Hüllform liegenden Häschens, die Fig. 4 zeigt als Detail einen   umgebördelten   Rand einer Halbschale, Fig. 5 die   vergrössterte Darstellung   eines Details aus Fig. 3 und die Fig. 6 - 11 stellen schematisch und im Vertikalschnitt verschiedene Ausführungsmöglichkeiten der Schnitt- und Prägewerkzeuge dar. 
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 leren Konditoreibetrieben verwendet wird. Dort kommt es nicht darauf an, Grossserien zu fertigen, sondern mit den einfachsten Mitteln eine beschränkte Stückzahl herzustellen.

   Darauf'sind dann auch die   Giess-und Hüllformen l   abgestellt, die bei sonst gleichartiger Form schon mit einem umgebördelten Rand 4 versehen sind. Diese nach innen gebördelten Ränder der Halbschalen werden beim Zusammenklappen der Stützform 5 gegeneinander dichtend breitgedrückt, wie es in Fig. 3 und 5 dargestellt ist, ohne dass sie jedoch in die eingegossene Schokoladenfigur 8 hineinragen. 



   Wie bereits ausgeführt, ist es äusserst schwierig, besonders dünne Folien in dieser ausgeprägten Form plastisch zu verformen, ohne dass das Material reisst. Aufgabe der Erfindung war es demzufolge, ein Verfahren zu finden, bei welchem diese Ausschussquelle ausgeschaltet wird. Die Lösung dieser Aufgabe wurde gefunden durch die   erfindungsgemässe Ausbildung   der Prägewerkzeuge, die hochglanzpoliert mit wei chen stetigen Übergängen herausmodelliert und vor allem ohne Niederhalten mit abgefedertem Stempel   und/oderGesenk arbeiten. Das Prägen erfolgt   schnell aber trotzdem zügig, wie es beispielsweise mit einer hydraulischen Presse durchgeführt werden kann.

   Rationell wird dabei die Metallfolie, der zu modellierenden Figur entsprechend, ein-oder mehrfarbig bedruckt, von der Rolle dem Prägewerkzeug zugeführt, wobei der Vorschub durch   Loch- oder Balkenzentrierung   gesteuert wird. Es kann nun jede einzelne Platine für sich abgetrennt und der Matrize über eine besondere Fördereinrichtung, beispielsweise einen Fallschacht zugeführt werden oder aber   das Prägen   erfolgt direkt vom Band, wobei Verformen und Ausstanzenineinem Arbeitsgang durchgeführt werden. Die Formen selbst werden so herausgearbeitet, dass die Folie an den er-   habenen Stellen der Figur   nur ganz wenig gestreckt und an den Stellen, wo starke Konturensprünge auftreten, d. h. in den Formtälern, entsprechend gerafft und gefältelt wird.

   Insbesondere auch der Boden 2 der Halbschalen wird auf diese Weise geformt. 



   Diese   Fältelung   3 wird beim Herstellen der Prägeformen bereits so vorgesehen, dass sie die Konturen der darzustellenden Figur wirksam unterstreicht und anschaulich betont. Dies gibt der fertigen Figur ein noch natürlichere und lustigeres Aussehen, zumal dann, wenn buntbedruckte Folien verwendet werden. 

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   Die Schnitt- und Prägewerkzeuge für diese Giess-und Hüllformen sind in Fig. 6-11 dargestellt. Das mit dem entsprechenden Werkzeug zu fertigende Stück ist jeweils rechts davon herausgezeichnet. 



   Im einzelnen sind dargestellt :
1) In Fig. 6 ein Ziehschnitt, mittels welchem eine Halbschale aus der Platine geprägt und im selben Arbeitsgang beschnitten wird. 



   Das Werkzeug besteht im wesentlichen aus dem Oberteil mit gefedertem Formstempel 9 und Schnitt- ring 10 sowie dem Unterteil mit demGesenk 12 und der Abstreifplatte 11. Die Werkzeughälften werden mittels Kugelführung genau zueinander geführt. 



   Arbeitsweise : Der am Formoberteil gefedert befestigte Formstempel 9 zieht beim Niedergehen die
Metallfolie in das Gesenk 12. Nach vollem Aufsetzen des Formstempels 9 beschneidet beim weiteren
Niedergang des Oberteiles der an diesem befestigte Schnittring 10 die fertig geprägte Halbschale entlang der äusseren Kante des Gesenks 12. Die ebenfalls gefederte Abstreifplatte 11 wird dabei nach unten ge- drückt. Beim Wiederhochgehen nimmt sie den ausgestanzten Rand der Platine mit hoch, so dass beide
Teile, d. h. der ausgestanzte Rest der Platine und die Halbschale leicht aus dem Werkzeug entnommen werden können. 



   Die so gefertigten Halbschalen können nun wie folgt weiterverarbeitet werden. 



   Die vorgeformten Halbschalen werden in mehrteilige Stützformen aus Blech od. dgL eingelegt. Sie durchlaufen dann eine Dosiervorrichtung mittels welcher beispielsweise eine genau bemessene Menge flüssiger Schokolade in jede der beiden Formhälften eingefüllt wird. 



   Die mehrteiligen Stützformen werden nun geschlossen, wobei je zwei zueinanderpassende mit Schokolade ausgegossene Halbschalen mit ihren Rändern genau aufeinander zu liegen kommen. Das Ganze wird nun in einer entsprechenden Anlage geschleudert und/oder gerüttelt, so dass sich die flüssige Schokolade an den Innenwänden der Stanniolformen gleichmässig verteilt. Sie beginnt dabei zu erstarren und nach Beendigung dieses Schleudervorganges können die fix und fertig gegossenen und bereits stanniolierten Schokoladenhohlfiguren aus den Stützformen entnommen und zur endgültigen Verfestigung in einen Kühltunnel gebracht werden. Die abstehenden Ränder der Hüllformen müssen dann noch gegeneinander gehaltert werden, was durch Umbördeln geschieht. 



   2) Hiezu werden die stanniolierten Hohlfiguren in dasHochstellwerkzeug nach Fig. 7 eingelegt. Dieses besteht aus dem Oberteil mit dem Formstempel 13 und dem Unterteil mit dem starren Rahmen 15 und dem gefederten Formeinsatz 14. 



   Beim   Niedergehen desOberteiles drückt der. Rand   des Formstempels 13 den gefederten Formeinsatz 14 mit dem eingelegten Hohlkörper nach unten, wobei der starre Rahmen 15 die überstehenden Ränder der Hüllfolien nach oben abkantet. 



   3) Diese nach oben abgekanteten Ränder werden dann mit dem Bördelwerkzeug nach Fig. 8 nach innen umgebördelt. Dieses Bördelwerkzeug, dessen Formstempel 16 und Formeinsatz 17 wieder so ausgearbeitet sind, dass die Schokoladenhohlfigur genau hinein passt, ist mit einem an seinem Oberteil befestigten Bördelrahmen 18 ausgerüstet, der an seiner Stosskante mit   dem Formstempe 1 16 hohlkehlförmig   ausgearbeitet ist. Diese Hohlkehle bördelt den hochgestellten Rand der Hüllform nach innen um und verbindet so die beiden Halbschalen unlösbar miteinander. 



   4) Diese beiden oben geschilderten Arbeitsgänge nach 2 und 3 können jedoch mit dem Werkzeug nach Fig. 9 zu einem einzigen zusammengefasst werden. 



   Hiebei werden wieder zwei zueinander passende, ausgegossene Halbschalen nach 1 in die Aufnahme 20, die gefedert am Unterteil befestigt ist, eingelegt. Der Formstempel 19, dessen Umfang um ein bestimmtes Mass kleiner gehalten ist, als der der Aufnahme 20, drückt beim Niedergehen des Oberteiles die Aufnahme 20 mit den eingelegten Halbschalen nach unten, wobei der am unteren Rahmen 22 befestigte Gummiring 23 die überstehenden Ränder der Halbschalen zunächst nach oben abkantet. Beim weiteren Niedergehen des Oberteiles wird, wie in Fig. 9a gezeigt, dieser Gummiring durch den am Oberteil   befestigtenDruckrahmen21   breitgequetscht.

   Da er durch das am unteren Rahmen befestigte Halteblech 24 am Ausweichen nach aussen gehindert wird, drückt sich seine verdrängte Masse nach innen bis gegen die Aussenkante des oberenFormstempelsl9 und nimmt hiebei die Ränder der aufeinanderliegenden Halbschalen mit, wodurch diese nach innen umgebördelt werden. 



   5) In Fig. 10 ist ein Werkzeug dargestellt, welches das Prägen, Ausstanzen der Halbschalen und das Abkanten bzw. das Hochstellen deren Ränder in einem Arbeitsgang durchzuführen gestattet. Dieses Werkzeug besteht aus dem Oberteil mit dem gefedert an ihm befestigten Formstempel 25 und dem Schnittring 26 sowie dem Unterteil mit dem gefederten Gesenk 27, dem Ziehschnittring 28 und dem Abstreifer 29. Beide Werkzeughälften werden mittels Kugelführung genau zueinander   geführt.   

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   Die in das Werkzeug eingelegte Platine wird beim Niedergehen des Oberteiles von dem Formstempel 25 in das Gesenk 27 gezogen. Wenn die ganze Randzone vom Formstempel 25 und dem Gesenk 27 beaufschlagt ist, wird der Schnittring 26 an der Schnittkante des Zieh-Schnittringes 28 vorbeigeführt und damit der Rand der Halbschale beschnitten. Beim weiteren Niedergehen des Oberteiles wird die gefederte Abstreifplatte 29 nach unten gedrückt. Gleichzeitig erfolgt das Hochstellen des   Halbschalenrandes durch   die Innenkante des   Zieh-Schnittringes   28. Beim Wiederhochgehen des Oberstempels besorgt das Gesenk 27 das Ausheben der ausgestanzten Platine. 



   6) Der hochgestellte Rand der so vorgeformten Halbschale wird dann noch mit dem Bördelwerkzeug nach Fig. 11 nach innen umgelegt. Hiezu wird   ie   Halbschale in die Aufnahme 30 eingelegt und beim 
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 des Randes bereits vor dem Ausgiessen,   während ; es   bei den Verfahren 2-4 für je zwei Halbschalen ge- meinsam erfolgt, so dass der zusammengehörige ober- und Unterteil durch den umgebördelten Rand eine festverschlossene Hülle bilden. 



   Die nach Verfahren   2 - 4   gefertigten Formen sind vornehmlich für die Grossserienfertigung gedacht, während die Halbschalen nach 5 und 6, wie bereits'zu Beginn der Beschreibung geschildert, hauptsächlich bei der Fertigung beschränkter Stückzahl Anwendung finden. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zur Herstellung von   Giess- und Hül1formen   aus Metallfolien für Figuren aus Süsswaren, die sich aus zwei Halbschalen aus Stanniol, Alu-Folien od. dgL zusammensetzen, dadurch gekennzeichnet, dass die Folie mittels eines hochglanzpolierten, mit weichen stetigen Übergängen herausmodellierten, mit abgefedertem Stempel und/oder Gesenk. und ohne Niederhalter arbeitenden Prägewerkzeuges zu einer Halbschale geformt und beschnitten wird, und die Verformung der Folie so erfolgt, dass sie an den erhabenen Stellen der Figur beim Prägen nur wenig gedehnt, ihre Konturensprünge vielmehr durch Raffen und Fälteln geformt werden und diese Fältelung so gewählt und gelegt wird, dass sie Teile der Figur, beispielsweise das Fell oder die Aussenhaut der dargestellten Figur, besonders anschaulich betont.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der ursprünglich nach aussen stehende oder bereits hochgestellte Rand am Umfang jeder einzelnen Halbschale so nach innen umgebördelt wird, dass das umgebördelte Ende vor der an den Rand anschliessenden Innenpartie der Halbschale endet.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die nach aussen stehenden Ränder zweier zueinander passender und bereits mit der Filllmasse ausgegossener Halbschalen miteinander hochgestellt und dann nach innen umgebördelt werden, so dass die beiden Halbschalen gegeneinander gehaltert eine allseitig verschlossene Hohlform bilden.
    4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem am Oberteil eines Prägestockes gefedert gehalterten Formstempel (9) und einem am Unterteil befestigten Gesenk (12) besteht, wobei der Formstempel (9) von einem feststehenden Schnittring (10) und das Gesenk (12) von einer gefederten Abstreifplatte (11) eingerahmt sind, welche Teile so zueinander montiert sind, dass der Schnittring (10) nach vollem Aufsetzen des Formstempels (9) die fertig geprägte Halbschale entlang der Aussenkante des Gesenks (12) beschneidet und beim Wiederhochgehen des Stempels der abgestanzte Rest der Platine von der Abstreifplatte (11) ausgehoben wird.
    5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem Hochstell- und einem Bördelwerkzeug besteht, von welchen ersteres aus einem starren Formstempel (13), einem gefederten Formeinsatz (14) und einem den letzteren umfassenden starren Rahmen (15) besteht, wobei der Formstempel (13) und der Formeinsatz (14) sowie das Bördelwerkzeug, den Konturen der gegossenen Figur angepasst und beide in ihren Abmessungen so gehalten sind, dass beim Herunterdrücken des Formeinsatzes die überstehenden Ränder der eingelegten Stanniolformen durch den Formstempel an der Innenkante des starren Rahmens (15) hochgestellt werden, während beimbörderwerk- EMI4.2 (18) und der am Unterteil befestigte Formeinsatz (17) starr gehaltert sind und der Bördelrahmen (18)
    an seiner Stosskante mit dem Formstempel (16) zum Umbördeln der hochgestellten Ränder der eingelegten Figur hohlkehlartig ausgespart ist.
    6. Vorrichtung zurDurchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeich- net dass sie aus einem den Konturen des gegossenen (Schokoladen-) Körpers angepassten, starr am Ober- <Desc/Clms Page number 5> teil befestigten, von einem Druckrahmen (21) eingefasstenFormstempel (19) und einer gefedert am Unterteil gehalterten Aufnahme (20) besteht, wobei letztere innerhalb eines sie umgebenden unteren starren Rahmens (22) so geführt ist, dass die beiden überstehenden flachen Ränder der eingelegten Figur (Halbschalen) beim Niedergehen des Formstempels (19) durch einen an der oberen Innenkante des unteren starren Rahmens (22) eingelegten elastischen (Gummi-) Ring, der durch ein Halteblech (24) am seitlichen Ausweichen gehindert wird, hochgestellt und anschliessend beim Breitquetschen dieses elastischen Ringes durch den Druckrahmen (21)
    gemeinsam nach innen umgebördelt werden.
    7. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem kombinierten Präge-Ausstanz-und Hochstellwerkzeug besteht, dessen Formstem- pel (25) gefedert am Oberteil befestigt und von einem Schnittring (26) eingerahmt ist, während ein ebenfalls gefedertes Gesenk (27) von einem Zieh-Schnittring (28) so eingefasst ist, dass die in das Werkzeug eingelegte Platine beim Niedergehen des Oberteiles von dem Stempel (25) in das Gesenk (27) gezogen, anschliessend der am Schnittring (26) nach unten vorstehende Steg an der Aussenkante des hochstehenden Bordes des unteren Schnittringes (28) vorbeigeführt wird, dabei die geformte Halbschale beschneidet und im letzten Teil des Arbeitshubes der äussere Teil des Halbschalenrandes durch diesen hochstehenden Bord des unteren schnittringes (28)
    an der Aussenkante des Formstempels (25) vorbei hochgestellt wird, wonach beim Wiederhochgehen des Oberteiles das gefederte Gesenk (27) das Ausheben der ausgesteuerten Platine besorgt.
    8. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen l und 2, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem Bördelwerkzeug besteht, dessen gefederter Formstempel (31) die vorgeprägte Halbschale in die entsprechend ausgearbeitete, starr am Unterteil befestigte Aufnahme (30) drückt und dessen amOberteil denFormstempel (31) unfassender starrer Bbrdelring (32) hohlkehlartig ausgespart ist, so dass er den bereits hochgestellten Rand der Halbschale gegen den flachen oberen Rand der Aufnahme (30) nach innen umbördelt.
AT824960A 1960-02-04 1960-11-05 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Gieß- und Hüllformen aus Metallfolien für Figuren aus Süßwaren AT221906B (de)

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