AT221771B - Vorrichtung und Verfahren zum Verankern von Drähten oder Drahtbündeln als Vorspannglieder von Baukörpern aus Beton oder andern Massen - Google Patents

Vorrichtung und Verfahren zum Verankern von Drähten oder Drahtbündeln als Vorspannglieder von Baukörpern aus Beton oder andern Massen

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AT221771B
AT221771B AT294761A AT294761A AT221771B AT 221771 B AT221771 B AT 221771B AT 294761 A AT294761 A AT 294761A AT 294761 A AT294761 A AT 294761A AT 221771 B AT221771 B AT 221771B
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  Vorrichtung und Verfahren zum Verankern von Drähten oder
Drahtbündeln als Vorspannglieder von Baukörpern aus
Beton oder andern Massen 
Es ist bereits eine Verankerungsvorrichtung für Vorspannglieder bekannt, bei der die Enden der in
Spannung gehaltenen Drähte mittels zwischen sie eingebrachter Keile gegen die sie insgesamt umschlie- ssende Wandung des kegelstumpfförmigen Hohlraums eines vorzugsweise in den Betonkörper   eingebette-   ten Spannkopfes festgehalten werden. Hiebei bildet also nach dem Spannen der Drähte und dem Eintrei- ben der einzelnen Keile zwischen dieselben sowie schliesslich nach Rückkehr der Spannpresse in die Ru- helage die Gesamtheit der Drähte und der Keile einen einzigen kegelstumpfförmigen Hohlkeil, der sich in dem kegelstumpfförmigen Spannkopfhohlraum verblockt und dadurch die Spannung der Drähte auf- rechterhält.

   Die einzelnen   Stahlseile,   die von dem Spannkolben der Presse mittels einer Einkerbungen für den Durchgang der Drähte aufweisenden Platte zwischen die Drähte gepresst werden, müssen hiebei an ihren Flanken mit zylindrischen, der Form der Drähte entsprechenden Rillen versehen sein, um von den Drähten gehalten werden zu können. 



   Bei allen arteigenen Vorteilen dieser bekannten Veiankerungsvorrichtung ist dieselbe zum Verankern von Drähten grossen Durchmessers nicht geeignet. Einerseits wird bei Verwendung dieser   Vranke-   rungsvorrichtung der durch das beim Festsetzen der durch die einzelnen Keile festgehaltenen Spannglie- der eintretende Rückwärtsgleiten derselben bedingte Schlupf, dessen Grösse bekanntlich vom Durchmesser der Spannstähle, deren Spannkraft und von der Verformungsmöglichkeit der aus Keilen und hohlem Spannkopf gebildeten Verankerung abhängig ist, zu gross und erleiden somit die Spanndrähte einen zu hohen Spannungsverlust, da nämlich die Einzelkeile trotz grosser Kraftaufwendung in axialer Richtung des Spannkopfes nicht tief genug zwischen die Drähte eingedrückt werden können, um den Schlupf genügend klein zu halten,

   weil die Reibung zwischen Keilen und Drähten zu gross ist. Zum'andern können die Spanndrähte bei diesem kräftigen Eindrücken der einzelnen Keile infolge deren axialen Relativbewegungen zueinander allzu leicht beschädigt werden. 



   Es ist auch bereits eine Verankerungsvorrichtung der eingangs genannten Art bekannt, bei der die einzelnen Keile jeweils einen sich radial nach aussen verjüngenden trapezförmigen Querschnitt aufweisen und sich auf einem kegeligen, zweckmässig hohlen Zentralkeil abstützen. Bei dieser bekannten Aus-   führungsform   besteht der Zentralkeil entweder aus einem plastischen, also verformbaren Material, wie z. B. Kautschuk, oder zumindest aus einem gegenüber Verformungen nur geringfügig widerstandsfähigen Werkstoff, z. B.

   Zementmörtel, wobei die einzelnen Stahlkeile in an der   Manteloberfläche   des Zentralkeils vorgesehenen Nuten eingesetzt sind, oder aber aus einem mit den einzelnen Stahlkeilen durch Schweissen oder Kleben verbundenen oder mit ihnen eine stoffliche Einheit bildenden kegelstumpfförmigen Metallrohr mit genügend geringer, Verformungen zulassender Wandstärke. Das Verankern der gespannten Drähte mittels dieser Vorrichtung erfolgt derart, dass der zentrale Hohlkeil gemeinsam mit den in ihn eingesetzten oder völlig verbundenen Einzelkeilen zwischen die gespannten Drähte in den Spannkopfhohlraum so weit eingetrieben wird, bis die einzelnen Keile sich zwischen den Drähten festgeklemmt haben.

   Auch mit dieser Verankerungsvorrichtung kann aus den gleichen Gründen wie bei der erstbeschriebenen Ausführungsform für das Spannen von Drähten grosser Durchmesser   kein genügend klei-   ner Schlupf gewährleistet werden. Ebenso können die Drähte durch die beim Verankern auftretenden starken axialen Reibungsbeanspruchungen leicht verletzt werden. 

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 die umlaufende Innenwandung des Spannkopfes 3 festgehalten werden. Die Keile 5 stützen sich auf einem kegeligen hohlen, aus Stahl bestehenden Zentralkeil 6 ab, durch dessen zentrale Bohrung 7 nach dem Spannvorgang in das Hüllrohr 8 der Drähte eine Rostschutzmasse, z.

   B. flüssiger Zementmörtel, ein erhärtende Kunstharz oder sonst ein geeigneter, gleichzeitig auch dem Haften der Drähte an ihrer Hülle dienender Füllstoff eingepresst werden kann. Die Einzelkeile 5 weisen einen sich radial nach aussen ver-   jüngenden   trapezförmigen Querschnitt auf und sind auf ihren sich auf den Drähten 4 abstützenden Flä- chen mit quer zu ihrer Längsrichtung verlaufenden Riefen 9 ausgestattet. Die nach aussen gerichteten En- den der Einzelkeile 5 sind mit radial nach innen vorspringenden hakenförmigen Ansätzen 10 versehen, deren Frontfläche 11 zur Keilachssenkrechten um den Neigungswinkel der Hohlraumwandung des Spann- kopfes 3 geneigt sind und somit im verkeilten Zustand senkrecht zur Hohlraumachse verlaufen, wie aus
Fig.   l   zu ersehen ist. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Vorrichtung zum Verankern von Drähten oder Drahtbündeln als Vorspannglieder von Baukörpern aus Beton oder andern Massen, bei der die Enden der in Spannung gehaltenen Drähte mittels zwischen sie eingebrachter, jeweils einen sich radial nach aussen verjüngenden trapezförmigen Querschnitt auf- weisender und sich auf einem kegeligen, zweckmässig hohlen Zentralkeil abstützender Keile gegen die sie insgesamt umschliessende Wandung des kegelstumpfförmigen Hohlraumes eines vorzugsweise in den Betonkörper eingebetteten Spannkopfes festgehalten werden, dadurch gekennzeichnet, dass der Zentralkeil (6) aus Stahl oder einem sonstigen starren widerstandsfähigen Werkstoff ausreichender Wandstärke besteht und die gegen die Drähte drückenden Einzelkeile (5) auf der umlaufenden Aussenmantelwandung des Zentralkeils (6) unabhängig von diesem aufsitzen.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die sich auf den Drähten (4) abstüt- zenden Flächen der Einzelkeile (5) griffig ausgebildet, zweckmässig mit quer zu ihrer Längsrichtung verlaufenden Riefen (9) ausgestattet sind.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die nach aussen gerichteten Enden der Einzelkeile (5) mit radial nach innen vorspringenden hakenförmigen Ansätzen (10) versehen sind, deren Frontflächen zur Keilachssenkrechten zweckmässig um den Neigungswinkel der Hohlraumwandung geneigt sind und somit im verkeilten Zustand senkrecht zur Hohlraumachse verlaufen.
    4. Verfahren zum Spannen und Verankern von Drähten oder Drahtbündeln unter Verwendung einer Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3 und einer mit Spann- und Verkeilkolben ausgerüsteten Presse, dadurch gekennzeichnet, dass nach Einsetzen der Einzelkeile sowie des Zentralkeils in den Spannkopf und nach Spannen der Drähte auf die in einer Ebene liegenden Frontflächen aller Keilhaken eine dünne Blech-od. dgl.
    Scheibe gelegt und auf sie der mit seinem Durchmesser kleiner als die lichte Weite zwisehen jeweils gegenüberliegenden Keilhaken gehaltene Verkeilkolben leicht aufgedrückt wird und so von ihm über die Scheibe die einzelnen Keile so weit eingeschoben werden. bis bei Erreichen eines gewissen Widerstandes die Scheibe zerstört wird, und darauf der Zentralkeil vom Verkeilkolben erfasst und tiefer in den Spannkopfhohlraum gepresst wird und so seinerseits die einzelnen Keile weiter radial nach aussen zwischen die Drähte presst und dabei diese an der Hohlraumwandung festklemmt.
AT294761A 1960-06-14 1961-04-13 Vorrichtung und Verfahren zum Verankern von Drähten oder Drahtbündeln als Vorspannglieder von Baukörpern aus Beton oder andern Massen AT221771B (de)

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