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Einrichtung zur Halterung der Heizelemente in Deckengewölben von industriellen elektrischen Öfen
Bei den bisher bekannten industriellen elektrischen Öfen werden die Heizelemente in den Deckenge- wölben dieser Öfen in Wölbungshaken eingebettet, die auf den aus einem hitzebeständigen Material her- gestellten Haltern aufgehängt sind, aber durch ihre Verankerung fest in die Ziegel des Gewölbes einge- mauert sind. Jeder Umtausch der Wölbungshaken hat somit zur Folge, dass zumindest ein Teil des Gewöl- bes ausgebrochen werden muss.
Dieser Nachteil wird bei einer Einrichtung zur Halterung der Heizelemente in Deckengewölben von industriellen elektrischen Öfen mittels an der Unterseite des Gewölbes in Abständen angeordneter nicht- leitender Tragelemente erfindungsgemäss dadurch beseitigt, dass jedes einzelne Tragelement ausbaubar mit seinem hakenförmig ausgebildeten Kopfteil in eine vorfabrizierte Nische im Mauerwerk des Ofens eingeschoben ist.
Ein Beispiel des gemäss der Erfindung ausgeführten Mauerwerkes ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen Fig. 2 einen Längsschnitt des Mauerwerkes mit den ausbaubaren Tragelementen, welche die Heiz- elemente tragen, Fig. 1 einen Querschnitt des Mauerwerkes mit den Tragelementen, Fig. 3 eine Seiten- ansicht auf den speziellen Formziegel des Gewölbes, der auf einer Längsseite mit der Nische versehen ist und in welchem das Tragelement eingehakt ist, Fig. 4 eine Queransicht, Fig. 5 eine Seitenansicht auf den speziellen Formziegel, Fig. 6 den oberen zur Einschiebung vorgesehenen hakenförmig ausgebildeten Kopf- teil eines Tragelementes mit der im Schnitt gezeichneten Ausnehmung zur Aufnahme eines beweglichen
Verriegelungselementes und Fig. 7 eine Seitenansicht auf die Ausnehmung dieses Kopfteiles.
Wie aus den Fig. l und 2 ersichtlich ist, ist das ganze Gewölbe mit Ausnahme des Isoliermauerwerkes aus speziellen Formziegeln 1 zusammengesetzt, die mit ihrer Verstärkung in den aus einem hitzebeständigen Material hergestellten Haltern aufgezogen und so aufgehängt sind. Jeder spezielle Formziegel 1 ist auf einer Längsseite mit einer Nische 5 versehen, die in seinem oberen Teil in eine Ausnehmung 6 für die
Aufnahme des Hakenvorsprunges 7 des Tragelementes übergeht. Jedes selbständige ausbaubare Tragelement 3 ist in seinem oberen zur Einschiebung vorgesehenen Teil mit einem Hakenvorsprung 7 und auf der
Gegenseite mit einer Ausnehmung 8 zur Aufnahme eines beweglichen Verriegelungselementes, vorzugweise einer Rolle 2 > versehen.
Das Tragelement 3 wird so in die Nische eingehakt, dass die Rolle 2 in die Ausnehmung 8 eingebracht und durch den Daumen festgehalten wird, worauf das Tragelement 3 mit der Rolle 2 durch eine Aufwärtsbewegung in die Nische 5 des speziellen Formziegels 1 bis zur Decke der Nische eingeschoben wird. Dann fällt, durch eine kurze Bewegung des Tragelementes 3 nach rechts zur Ausnehmung 6 für die Aufnahme des Hakenvorsprunges 7 in der Nische 5, die Rolle 2 durch ihr Gewicht von der abwärtsgeneigten Ebene 11 in die sich nach abwärts verengende Ausnehmung 9, worauf die Rolle 2 zwischen der am Tragelement 3 vorhandenen Keilfläche 12 und der linken Wand der Nische 5 eingeklemmt ist. Auf diese Weise wird das Tragelement 3 eingehakt und kann sich nicht mehr lösen, weil es mit seinem Hakenvorsprung 7 in der Ausnehmung 6 der Niscfe 5 ruht.
Beim Ausbau des Tragelementes 3 wird die eingeklemmte Rolle 2 mit einem Stab 10 od. dgl. angehoben und durch eine kurze Bewegung des Tragelementes 3 nach links, tritt die Rolle 2 in die Ausnehmung 8 des Tragelementes 3 und das Tragelement kann durch eine Abwärtsbewegung ausgeschoben werden.
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Durch die Anwendung der erfindungsgemässen ausbaubaren Tragelemente kann man die Anzahl sowie auch die Lage der Heizelemente beliebig verändern. Die Tragelemente sind einfach und vor allem ohne
Ausbrechen des Mauerwerkes auszutauschen und die Einteilung der Heizelemente wird durch die Verwen- dung des speziellenEinheitsformziegels und des Einheitstragelementes genormt. Ein leichtes Tragelement bei einer Massenerzeugung aus einem Material von höherer Qualität wird den Isolationswiderstand der Heizelemente gegenErde beträchtlich erhöhen. Auf diese Weise ist es möglich, das Gewölbe elektrischer Öfen von beliebig grosser Fläche aufzubauen, wobei sich der Vorteil ergibt, dass dessen untere Fläche durch die Verwendung eines speziellen Formziegels 1 geebnet wird.
Eine Variante in der Verwendung der ausbaubaren Tragelemente für die Beheizung der Gewölbe ergibt sich dadurch, dass anstatt des speziellen Formziegels 1 die Gewölbesteine auf einer ihrer Längsseiten mit Nischen 5 versehen werden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur Halterung der Heizelemente in Deckengewölben von industriellen elektrischen Öfen mittels an der Unterseite des Gewölbes in Abständen angeordneter nichtleitender Tragelemente, dadurch gekennzeichnet, dass jedes einzelne Tragelement (3) ausbaubar mit seinem hakenförmig ausgebildeten Kopfteil in eine vorfabrizierte Nische (5) im Mauerwerk des Ofens eingeschoben ist.