DE830564C - Betonrippendecke - Google Patents
BetonrippendeckeInfo
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- DE830564C DE830564C DEK249A DEK0000249A DE830564C DE 830564 C DE830564 C DE 830564C DE K249 A DEK249 A DE K249A DE K0000249 A DEK0000249 A DE K0000249A DE 830564 C DE830564 C DE 830564C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B5/00—Floors; Floor construction with regard to insulation; Connections specially adapted therefor
- E04B5/16—Load-carrying floor structures wholly or partly cast or similarly formed in situ
- E04B5/17—Floor structures partly formed in situ
- E04B5/23—Floor structures partly formed in situ with stiffening ribs or other beam-like formations wholly or partly prefabricated
- E04B5/26—Floor structures partly formed in situ with stiffening ribs or other beam-like formations wholly or partly prefabricated with filling members between the beams
- E04B5/261—Monolithic filling members
- E04B5/263—Monolithic filling members with a flat lower surface
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E04B5/29—Floor structures partly formed in situ with stiffening ribs or other beam-like formations wholly or partly prefabricated the prefabricated parts of the beams consisting wholly of metal
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Description
- Betonrippendecke Die Erfindung bezieht sich auf Betonrippendecken mit hohlen Deckensteinen, welche bei der Herstellung der Decke als feste Schalung dienen. Ihr liegt die Aufgabe zugrunde, mit einer möglichst geringen Zementmenge unter weitestgehender Einsparung von Moniereisen als Armierung eine ausreichend tragfähige Decke von Spannweiten bis zu 5 m herzustellen.
- Zur Erreichung dieses Zieles wird die Decke von einem zwischen zwei I-Trägern oder entsprechenden Mauerauflagen gespannten Gewölbe gebildet, welches an der Hohlseite mit mehreren gleichbreiten, in gleichmäßigen Abständen voneinander parallel zu den Gewölbeauflagen verlaufenden Rippen sowie mit quer zu den Auflagen verlaufenden, in einem ungefähr der Spannweite des Gewölbes entsprechenden Abstandes voneinander entfernt angeordneten Schildbögen versehen ist und zur Erzielung einer ebenen Oberfläche eine Auffüllung trägt. Das Gewölbe wird durch die angehängte scheitrechte Decke aus den hohlen Deckensteinen so ausgesteift, daß diese im Bereiche normaler Belastung einerseits mitträgt und andererseits das dünne Gewölbe so gegen auftretende Momente aussteift, daß diese Momente auch bei einseitiger Belastung keinen erheblichen Einfluß auf das rechnungsmäßig als alleintragend anzusehende Gewölbe gewinnen. In ähnlichem Sinne steifen auch die Längsrippen die dünne Gewölbeschale im Sinne von Rippendecken lastverteilend aus.
- Der wesentliche Unterschied gegenüber den bekannten Betonrippendecken liegt also in der Bildung eines Gewölbes sowie darin, daß nicht nur- in einer Richtung verlaufende Rippen vorhanden sind, sondern auch noch dazu senkrecht verlaufende, an Zahl geringere Rippen, die Schildbögen. Wegen der von den Deckensteinen zu bildenden Gewölbeform sind auch nicht, wie bei den bekannten Betonrippendecken, Deckensteine gleicher Form und Größe vorgesehen, sondern Deckensteine verschiedener Höhe und von trapezförmigem Querschnitt, .so zwar, daß innerhalb jeder Steinreihe Steine gleicher Größe liegen, die Höhe der Steine in den verschiedenen Reihen aber von der Gewölbeinitte aus nach den Gewölbeauflagen von Reihe zu Reihe abnimmt. Die Schildbögen bedingen auch, daß -innerhalb der von den Deckensteinen gebildeten Reihen Lücken verbleiben müssen, während bei den bekannten Betonrippendecken die Steine in ununterbrochenen Reihen liegen. Schließlich besteht noch der Unterschied, daß, während bei den bekannten Betonrippendecken die Steinreihen von Auflage zu Auflage verlaufen, bei der Decke gemäß der Erfindung die Steine quer zur Spannrichtung des Gewölbes verlegt sind.
- In weiterer Ausbildung der Erfindung sind die hohlen Deckensteine so ausgestaltet, daß sie zur Druckübertragung benutzt werden können. Zu diesem Zweck sind sie je nach ihrer Höhe mit einem oder mehreren Zwischenböden in solcher Anordnung versehen, daß die Zwischenböden der in der Spannrichtung des Gewölbes nebeneinanderliegenden Steine der verschiedenen Reihen in Drucklinienform verlaufen.
- Weitere Punkte der Erfindung beziehen sich auf Einzelheiten.
- In der Zeichnung ist die Betonrippendecke gemäß der Erfindung beispielsweise veranschaulicht. Es zeigt Abb. t die Grundform der Decke in perspektivischer Ansicht von unten, Abb.2 einen Querschnitt der Decke und Abb.3 einen Längsschnitt der Decke.
- Die in Abb. i dargestellte Grundform der neuen Decke stellt ein zwischen zwei Doppel-T-Trägern a bzw. Mauerwerkauflagen b gespanntes Gewölbe c dar, welches an der Hohlseite in gleichmäßigem Abstand voneinander parallel zu den Auflagen a bzw. b verlaufende Rippend sowie von Auflage zu Auflage reichende Schildbögen e in einem der Spannweite entsprechenden Abstand voneinander aufweist. Diese Rippen d und Schildbögen e reichen bis zu der durch die Auflagen a bzw. b des Gewölbes bestimmten Ebene. Die Höhe der Rippend ist also nicht gleich, sie nimmt von .der im Scheitel des Gewölbes verlaufenden Längsrippe nach den Gewölbeauflagen zu ab.
- In der Decke selbst sind die Räume zwischen den Rippen und Schildbögen durch einbetonierte Deckenhöhlsteine j völlig ausgefüllt, so daß die Unterseite der Decke eben erscheint. In Anpassung an die Gewölbeform sind die Deckensteine im Querschnitt trapezförmig gestaltet und in der Größe so gestaffelt, daß in jeder parallel zu den Auflagen des Gewölbes verlaufenden Reihe wohl Steine gleicher Höhe liegen, die Höhe der Steine aber von der in der Gewölbemitte liegenden Reihenach den Gewölbeauflagen hin von Reihe zu Reihe abnimmt. Die Deckenhohlsteine f, mit Ausnahme derjenigen der geringsten Höhe, besitzen ein oder mehrere Zwischenböden g, die im Stein so vorgesehen sind, daß die Zwischenböden der in der Spamirichtung des Gewölbes neheneinanderliegenden Steine wie Drucklinien verlaufen. Durch diese Zwischenböden werden die Steine zur Druckübertragung herangezogen.
- Die hohlen Deckensteine dienen, wie es beim Bau von Betonrippendecken üblich, bei der Herstellung der Decke als feste Szhalung für das Gewölbe. Sie werden zu diesem Zweck auf einer ebenen sich von Auflage zu Auflage erstreckenden Gerüstplatte in Reihen senkrecht zur Spannrichtung aufgestellt, wobei zwischen je zwei Reihen als eine Art Abstandhalter Rippenplatten h von geringer Stärke eingelegt werden. In den durch die Steine gebildeten Reihen werden an gleichen Stellen in einem der Spannweite des Gewölbes entsprechenden Abstand voneinander Lücken belassen, deren Breite etwas geringer ist, als der Länge eines Steines entspricht. Diese in den Reihen an gleicher Stelle belassenen Lücken bilden die Form für die Schildbögen e des Gewölbes. Auch in diese Lücken werden als Abstandhalter dünne Rippenplatten h eingeleät. Die Platten /a bilden zusammen mit der Unterseite der Deckensteine f eine geschlossene Flä; he, so daß an der Unterseite der Decke der in die von den Steinen gebildete Schalung eingestampfte Beton nicht zu Tage tritt.
- Innerhalb der parallel zu den Auflagen verlaufenden Rippend können in größeren Abständen, z. B. 75 cm voneinander bis über die Oberfläche der Steine f vorstehende S-Haken i eingebettet sein, durch welche die von den Deckensteinen gebildete scheitrechte Decke zusätzlich mit dem Gewölbe verankert wird. Eine Eisenarmierung findet nicht statt, höchstens in den Hauptrippen der Endfelder.
- Die Stärke des Gewölbes nimmt von dem Scheitel nach den Gewölbeauflagen hin zu, so daß die Kämpfer eine größere Dicke besitzen als der Scheitel des Gewölbes. Der Stich und die Dicke des Gewölbes sowie das Maß des Anwachsens der Gewölbestärke von der Gewölbemitte nach den Kämpfern zu richtet sich nach den jeweiligen Spannweiten. Die Außenform des Gewölbes wird bei der Herstellung der Decke durch Abziehen mittels eines von Fall zu Fall entsprechend zugeschnittenen Brettes gebildet.
- Das Gewölbe trägt eine Aufschüttung k mit ebener Oberfläche, die noch eine Estrichauflage l erhalten kann. Für die Aufschüttung kann geringwertiger Beton unter weitgehender Verwendung von Austauschbindemitteln, wie Chlorkalk, _ Braunkohlenfilterasche o. dgl.. und Trümmerschuttbeton verwendet werden. Da das Gewölbe, für welches Beton nur geringer Festigkeit erforderlich ist, nur geringe Stärke zu haben braucht, läßt sich durch die erfindungsgemäße Gestaltung der Decke eine erhebliche Zementersparnis ermöglichen.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Betonrippendecke mit hohlen Decken. steinen, welche bei der Herstellung der Decke als feste Schalung dienen, dadurch gekennzeichnet, da15 sie als ein zwischen zwei Doppel-T-Trägern oder entsprechenden Mauerauflagen gespanntes Gewölbe, welches an der Hohlseite mit mehreren gleichbreiten und in gleichmäßigen Abständen voneinander parallel zu den Auflagen des Gewölbes verlaufenden Rippen sowie quer zu den Trägern verlaufenden, in einem ungefähr der Spannweite des Gewölbes entsprechenden Abstand voneinander angeordneten Schildbögen versehen ist, gebildet wird und zur Erzielung einer ebenen Oberfläche eine Auffüllung trägt. z. Betonrippendecke nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet, daß die Stärke des Gewölbes vom Scheitel nach den Auflagen hin zunimmt. 3. Betonrippendecken nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberseite der Längsrippen und der Schildbögen mit dünnen Rippenplatten abgedeckt ist, welche bei der Bildung der Schalung für das Gewölbe durch die höhlen Deckensteine als Abstandhalter zwischen den Steinreihen dient. 4. Betonrippendecke nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung des Gewölbes hohle Deckensteine verschiedener Höhe und trapezförmigen Querschnittes verwendet werden, welche so angeordnet sind, daß in jeder Reihe wohl Steine gleicher Höhe liegen, die Höhe der Steine der verschiedenen Reihen aber von dem Scheitel des Gewölbes aus nach den Gewölbeauflagen hin von Reihe zu Reihe abnimmt, wobei die an der fertigen Decke nach außen zu liegen kommenden Seiten der Steine in einer Ebene liegen. 5. Betonrippendecke nach den Ansprüchen t bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die hohlen Deckensteine je nach ihrer Höhe einen und mehrere derart angeordnete Zwischenböden besitzen, daß diese Zwischenböden bei in der Spannrichtung des Gewölbes nebeneinanderliegenden Steinen in Drucklinienform verlaufen. 6. Betonrippendecke nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der von den durch die Längsrippen und Schildbögen fest miteinander verbundenen Deckensteinen gebildete Untergurt an dem Gewölbe durch in die Rippen in größeren Abständen eingebettete S-Haken aufgehängt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK249A DE830564C (de) | 1949-10-27 | 1949-10-27 | Betonrippendecke |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEK249A DE830564C (de) | 1949-10-27 | 1949-10-27 | Betonrippendecke |
Publications (1)
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| DE830564C true DE830564C (de) | 1952-02-04 |
Family
ID=7208370
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEK249A Expired DE830564C (de) | 1949-10-27 | 1949-10-27 | Betonrippendecke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE830564C (de) |
-
1949
- 1949-10-27 DE DEK249A patent/DE830564C/de not_active Expired
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