AT221591B - Resonator für sehr kurze elektromagnetische Wellen - Google Patents
Resonator für sehr kurze elektromagnetische WellenInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Resonator für sehr kurze elektromagnetische Wellen Die Erfindung bezieht sich auf einen Resonator für sehr kurze elektromagnetische Wellen, bestehend aus einem Koaxialleitungsabschnitt, dessen Innenleiter zur Veränderung der Abstimmung mit einem in einem Rohr gleitenden Abschnitt versehen ist. Bei Resonatoren der vorbezeichneten Art tritt das Problem auf, ein Entweichen von Hochfrequenz- energie durch den zwischen dem Innenleiterteil und dem führenden Rohr bestehenden Spalt zu unterbinden. Meist wird dieser Schwierigkeit in der Weise begegnet, dass Resonanzverdrosselungenoderbesondere Kon- taktvorrichtungen vorgesehen werden. Resonanzverdrosselungen haben den Nachteil, dass sie nur in einem relativ schmalen Frequenzbereich hineinreichend die geforderten Bedingungen erfüllen. Federkontakte, die den Innenleirerteil gegen das Rohr kurzschliessen, sind, von aufwendigen Anordnungen abgesehen, in- sofern ungeeignet, weil sie Übergangswiderstände inkonstanten Wertes einführen. Diese Schwierigkeiten lassen sich vor allem bei in einem weiten Frequenzbereich veränderbarer Ab- stimmung dann vermeiden, wenn bei einem Resonator für sehr kurze elektromagnetische Wellen, be- stehend aus einem Koaxialleitungsabschnitt. dessen Innenleiter zur Veränderung der Abstimmung mit einem in einem Rohr gleitenden Abschnitt versehen ist, wie in der deutschen Auslegeschrift Nr. 1, 055. 063 angegeben, der im Rohr gleitende innenleiterabschnitt über einen Körper aus dielektrischem Material mit einem ebenfalls im Rohr verschiebbar angeordneten Betätigungsorgan aus Metall verbunden ist, und wenn weiterhin unter Berücksichtigung des dielektrischen Materials der Rohrinnendurchmesser und der Abstand der benachbarten Enden des verschiebbaren Innenleiterteils und des Betätigungsorganes derart gross ge- wählt sind, dass der gegebenfalls zwischen dem Betätigungsorgan und dem Rohr vorhandene Ringspalt praktisch hochfrequenzfrei ist. Dabei tritt jedoch die Schwierigkeit ein, dass die gesamte Anordnung mechanisch relativ empfindlich wird. Gemäss der Erfindung lässt sich diesem Nachteil dadurch begegnen, wenn ausgehend von einer derartigen Ausbildung, der Körper aus dielektrischem Material eine Faserung hat, die in Richtung der Innenleiterachse verläuft. Die Längsfaserung im dielektrischen Stab bringt nämlich den grossen Vorteil, dass auch bei raschen seitlichen Bewegungen und. relativ hohem gewicht des von dem Stab getragenen Abstimmstempels die unvermeidbaren Knickbewegungen störungslos aufgenommen werden, die bei dem sonst üblichen Dielektrikum, wie Keramik, unweigerlich zum Zerbrechen des Stabes aus Dielektrikum führen würden. Diese Knickkräfte sind vor allem dann besonders stark, wenn der Stempel 3 fast ganz in das Rohr eingefahren oder fast ganz aus dem Rohr ausgefahren ist. Bei der beanspruchten Konstruktion, die sich durch längsgefasertes Dielektrikum auszeichnet, wird durch die Längsfaserung eine, die Knickkräfte aufnehmende Elastizität erzwungen und gleichzeitig die axiale Lage des Abstimmstempels zum Gewindeteil gerade wegen der Längsfaserung exakt festgehalten. Es empfiehlt sich, wenn als dielektrisches Material ein Polyesterglasfaserstab vorgesehen ist. Zweckmässig wird ausserdem die Ausbildung derart vorgenommen, dass der Stab aus Dielektrikum sowohl im verschiebbaren Innenleiterteil als auch im Betätigungsorgan an zwei vorzugsweise weit auseinanderliegenden Stellen mit Passsitz gelagert ist, und dass an den einander benachbarten Enden des verschiebbaren Innenleiterteiles und des Betätigungsorganes jeweils eine kreuzweise Verstiftung dieser Teile gegenüber dem <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1
Claims (1)
- <Desc/Clms Page number 3> baren Innenleiterteiles und des Betätigungsorganes jeweils eine kreuzweise Verstiftung dieser Teile gegen- über dem Stab aus Dielektrikum vorgesehen ist.
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1960
- 1960-06-20 AT AT470760A patent/AT221591B/de active
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