AT221589B - Flächenstrahler zur Ausstrahlung und zum Empfang elektromagnetischer Wellen mehrerer weit auseinanderliegender Frequenzbänder - Google Patents

Flächenstrahler zur Ausstrahlung und zum Empfang elektromagnetischer Wellen mehrerer weit auseinanderliegender Frequenzbänder

Info

Publication number
AT221589B
AT221589B AT98961A AT98961A AT221589B AT 221589 B AT221589 B AT 221589B AT 98961 A AT98961 A AT 98961A AT 98961 A AT98961 A AT 98961A AT 221589 B AT221589 B AT 221589B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
frequency bands
electromagnetic waves
emitting
widely spaced
surface radiator
Prior art date
Application number
AT98961A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Telefunken Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken Gmbh filed Critical Telefunken Gmbh
Application granted granted Critical
Publication of AT221589B publication Critical patent/AT221589B/de

Links

Landscapes

  • Aerials With Secondary Devices (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Flächenstrahler zur Ausstrahlung und zum Empfang elektromagnetischer
Wellen mehrerer weit auseinanderliegender Frequenzbänder 
Bei Richtfunkstrecken besteht neuerdings die Aufgabe, über eine Antenne bzw. über einen Umlenkspiegel mehrere weit auseinanderliegende Frequenzbänder, z. B. die Frequenzbänder 2, 4 und 6 GHz, zu schicken. Die Bündelung einer Richtantenne kann mit Rücksicht auf die Ausbreitungsbedingungen und die mechanischen Schwankungen des Antennenträgers nicht beliebig scharf gemacht werden. Als untere allerdings nicht sehr scharfe Grenze für die Halbwertsbreite der Strahlungscharakteristik wird im allgemeinen ein mittlerer Wert von 20 angenommen. Die Bündelung eines Flächenstrahlers ist nun umso schärfer, je grösser seine Dimensionen, gemessen in Wellenlängen, sind.

   Die Bündelung einer gegebenen Antenne nimmt also mit steigender Frequenz zu bzw. die Halbwertsbreite ab. Vorausgesetzt Ist dabei, dass sich die Belegung der Fläche nicht wesentlich ändert. Ist   z. B.   ein Umlenkspiegel so dimensioniert, dass seine Strahlungscharakteristik bei 2 GHz etwa die noch zulässige Grösse der Halbwertsbreite von 20 besitzt, so wird diese bei 4 GHz nur noch 10 und bei 6 GHz nur noch 0, 60 betragen, d. h. dass bei den höheren Frequenzbändern die Bündelung dieser Antenne weit über das zulässige Mass hinausgeht. 



   Gemäss dem Stammpatent ist bei einem Flächenstrahler zur Ausstrahlung und zum Empfang elektromagnetischer Wellen mehrerer weit auseinanderliegender Frequenzbänder, bei welchem die Phase der Aperturbelegung des   Flächenstrahlers.   eine Frequenzabhängigkeit aufweist, die Grösse der Aperturdes Flächenstrahlers so gewählt, dass bei der tiefsten Betriebsfrequenz bei konphaser Belegung die Breite der Hauptkeule etwa den zulässigen Minimalwert hat, und die maximale Phasenabweichung am Rande der Apertur gegenüber der Mitte bei der Höchstbetriebsfrequenz so gewählt ist, dass die Breite der Hauptkeule die zulässige Minimalbreite nicht unterschreitet. 



   Gemäss einem Ausführungsbeispiel eines solchen Flächenstrahlers wird die Phasenabweichung durch Stufenform des Reflektors erreicht. Ein solches Beispiel zeigt Fig.   l   an Hand eines rhombischen Umlenkspiegels. Der obere Teil der Figur zeigt den Spiegel von vorn und der untere Teil von oben. Die rhombische Apertur 1 ist für die tiefste Frequenz der Wellenlänge A optimal ausgelegt, d. h. in der Breitenausdehnung ist der Spiegel so gröss gewählt, dass die gerade noch zulässige Bündelung erreicht wird. Damit nun bei der doppelten Frequenz der Wellenlänge X, diese maximal zulässige Bündelung nicht überschritten wird, sind die Enden des Spiegels um den Betrag h   =)"/, vorgezogen,   so dass bei der Wellenlänge    XZ   Auslöschung auftritt.

   Die effektive Grösse des Spiegels für die Wellenlänge    X,   ist also durch den Raum zwischen den beiden abgewinkelten Endteilen gegeben, abzüglich einer Fläche, die gleich der der beiden Endteile ist. Dabei kann der Abstand zwischen den beiden abgewinkelten Teilen des Spiegels gerade so bemessen werden, dass auch für    X   die noch eben zulässige Bündelung auftritt. Für die tiefen Fre-   quenzen (X.) bleiben   die Endzipfel 2 und der entsprechende Anteil der Fläche 1 praktisch unwirksam, da 
 EMI1.1 
 



   Gemäss der Erfindung wird nun vorgeschlagen, die abgestuften Teile auf ihrer Oberfläche derart mit   Reppen   zu versehen, dass diese für die tiefe Frequenz    (val)   wirksam sind, während sie für die hohe Frequenz   (X)   unwirksam sind. 



   Vorteilhaft ist es, zusätzlich die Polarisation der elektromagnetischen Wellen der beiden zu über- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 tragenden Bänder um 900 verschieden zu   machen.   z. B. für 2 GHz horizontale Polarisation und für 4 GHz vertikale Polarisation zu wählen. 



   Die Fig. 2 zeigt ein   Ausführungsbeispiel   der Erfindung. Der rhombische Spiegel 1 ist nach seinen Enden zu mit von oben nach unten verlaufenden Rippen versehen, die einen gegenseitigen Abstand von   #1/4   und eine Höhe h   von"2/4 haben,   wobei 2 die kürzere Welle bedeutet. Die Polarisationsrichtung der Welle   X,   ist vertikal, während    X,   horizontal polarisiert ist. 



   Da der Abstand der Rippen 1/4 ist, kann die längere Welle   xi   nicht in den abgestuften Teil eindringen, d. h. die längere Welle   A1 wird   so reflektiert, als ob die Spiegelfläche durch die Rippenoberkante weiterginge. Die Stufe ist praktisch völlig unwirksam. 



   Die kürzere Welle   \   dagegen dringt voll in den gestuften mit Rippen versehenen Teil des Spiegels ein. Auf diese Weise ergibt sich zwischen dem abgestuften Teil des Spiegels und dem nicht abgestuften 
 EMI2.1 
 ; erschiedergibt sich eine Verbreiterung der Charakteristik. 



   Es ist nicht unbedingt notwendig, die Polarisationsrichtung für die kürzere Welle X, horizontal zu 
 EMI2.2 
 durch die Rippen gebildeten Schicht liegt, so dass die Welle bis auf den Boden dringt, und somit der zur Auslöschung erforderliche Gangunterschied entsteht. 



   Ist dagegen für   \   horizontale Polarisation erforderlich, so muss man auf den Endteilen die Rippen nicht wie in Fig. 2 vertikal, sondern horizontal anbringen. Der Abstand der Rippen muss dabei wieder so gewählt sein, dass X1 nicht eindringen kann. 



   Die   erfindungsgemässe   Ausbildung eines Flächenstrahlers für zwei Frequenzbänder hat vor allem den Vorteil, dass praktisch keine Energie bei der langen Welle    X,   verlorengeht. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Flächenstrahler zur Ausstrahlung und zum Empfang elektromagnetischer Wellen mehrerer weit auseinanderliegender Frequenzbänder, bei welchem die Phase der Aperturbelegung des Flächenstrahlers eine Frequenzabhängigkeit aufweist, wobei die Phasenabweichung durch Stufenform des Reflektors erreicht ist, nach Patent Nr. 214982, dadurch gekennzeichnet, dass die Endteile derart mit Rippen versehen sind, dass diese für die längere Welle   () L)   wirksam, während sie für die kürzere Welle   (\)   unwirksam sind.

Claims (1)

  1. 2. Flächenstrahler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich die Polarisation der elektrischen Wellen der beiden zu übertragenden Frequenzbänder um 90 , z. B. für 2 GHz vertikal und für 4. GHz horizontal, verschieden gewählt ist.
    3. Flächenstrahler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippen einen gegenseitigen Abstand von etwa X/4 und eine Höhe von ebenfalls etwa X/8, bezogen auf die längere Wellenlänge, haben.
AT98961A 1960-02-24 1961-02-06 Flächenstrahler zur Ausstrahlung und zum Empfang elektromagnetischer Wellen mehrerer weit auseinanderliegender Frequenzbänder AT221589B (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT214982D
DE221589T 1960-02-24

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT221589B true AT221589B (de) 1962-06-12

Family

ID=29712904

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT98961A AT221589B (de) 1960-02-24 1961-02-06 Flächenstrahler zur Ausstrahlung und zum Empfang elektromagnetischer Wellen mehrerer weit auseinanderliegender Frequenzbänder

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT221589B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE668231C (de) Reflektoranordnung
DE2505375A1 (de) Antennensystem bestehend aus einem parabolspiegel und einem erreger
AT221589B (de) Flächenstrahler zur Ausstrahlung und zum Empfang elektromagnetischer Wellen mehrerer weit auseinanderliegender Frequenzbänder
DE2810483C2 (de) Antenne mit einem Schlitze aufweisenden Speisehohlleiter und einer mit diesem einen Winkel einschließenden Strahlerzeile
DE2330654C3 (de) Strahlerzeile, bei der das keulenförmige Strahlungsdiagramm durch Frequenzänderung schwenkbar ist
AT223661B (de) Umlenkspiegel für elektromagnetische Wellen mehrerer weit auseinanderliegender Frequenzbänder
DE1119347B (de) Flaechenstrahler zur Ausstrahlung und zum Empfang elektromagnetischer Wellen mehrerer weit auseinanderliegender Frequenzbaender
DE836665C (de) Funkspiegelanordnung
DE1118282B (de) Flaechenstrahler zur Ausstrahlung und zum Empfang elektromagnetischer Wellen mehrerer weit auseinander liegender Frequenzbaender
DE856010C (de) Antenne mit horizontaler Strahlung fuer ultrakurze Wellen
DE3044532C2 (de)
DE565418C (de) Richtantenne
DE69205348T2 (de) Gyrotron mit radialstrahlentfernung.
DE1119348B (de) Flaechenstrahler zur Ausstrahlung und zum Empfang elektromagnetischer Wellen mehrerer weit auseinander liegender Frequenzbaender
DE1541931C3 (de) Hochleistungsmagnetron, Insbesondere Hochleistungsdauerstrichmagnetron
DE1616535A1 (de) Antenne
DE1120526B (de) Richtantenne fuer sehr kurze elektromagnetische Wellen
DE1441012C (de) Anordnung zur Änderung der Polari sation einer elektromagnetischen Welle
DE2727980C2 (de)
DE2729395B2 (de) Antennenanordnung für die Rundfunkversorgung mit drei vertikalen Strahlern
DE2353277C2 (de) Parabolreflektorantenne mit vier Primärstrahlern
DE1093432B (de) Flaechenstrahler zur Ausstrahlung und zum Empfang elektromagnetischer Wellen mehrerer weit auseinanderliegender Frequenzbaender
DE917319C (de) Aus einer Kettenschaltung von Strahlern bestehende Breitbandantenne
AT119206B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Empfang kurzer Wellen.
DE3046987A1 (de) Laengsstrahler nach art einer yagi-antenne