AT220992B - Sicherheitsspannvorrichtung für Skier - Google Patents

Sicherheitsspannvorrichtung für Skier

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AT220992B
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AT
Austria
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lever
bolt
hood
clamping device
round wire
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Application number
AT697558A
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English (en)
Inventor
Alfred Raymond De Beausacq
Original Assignee
Alfred Raymond De Beausacq
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Description


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  Sicherheitsspannvorrichtung für Skier 
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Erfindungschiebungsweg des beweglichen Elementes in vorbestimmter Abhängigkeit von der auf die Lagerung des Spannbügel bzw. des den Skischuh umschliessenden Kabels ausgeübten Kraft steht, so dass die für die Entblockierung erforderliche Verschiebung des beweglichen Elementes erst bei Überschreiten einer bestimmten Kraft erfolgt. 



   Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich an Hand der Zeichnung, in der Ausführungsbeispiele mit verschiedenen Varianten der Blockierungsvorrichtung dargestellt sind. 



   Fig. 1 zeigt das Prinzip einer Spannvorrichtung, Fig. 2 einen Längsschnitt eines Spannhebels mit einer Blockierungsvorrichtung, Fig. 3 eine Draufsicht auf die Vorrichtung nach   Fig. 2, Fig. 4   einen Schnitt nach 
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 der Linie VI-VI der Fig. 2. Fig. 7 zeigt ein weiteres Beispiel einer Spannvorrichtung in geschnittener Seitenansicht und stellt ausserdem   im Längsschnitt einevariante der Blockierungsvorrichtung   dar. Fig. 8 zeigt 
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 nach der Linie   XIII-XIII   der   Fig. 11, Fig. 13 einen   Schnitt nach der Linie XIV-XIV der Fig. 12 und Fig. 14 einen Längsschnitt in Höhe der Linie   XIH-XIII   der   Fig.11   mit einer vierten Variante der Blockierungvorrichtung. 



   In den Figuren liegt die nicht dargestellte Skispitze jeweils links. Fig. 1 zeigt die Gesamtansicht einer üblichen Spannvorrichtung, bei der auf den Seitenflächen eines um die Achse 2 schwenkbaren Hebels 1 an den Lagerungen 3 die Seitenteile 4 eines Spannbügel 5 angelenkt sind, der mit einem Kabel 6 verbunden ist, das um den Absatz des Skischuhes herumgeführt und unter den Backen 7 hindurchgeführt ist. 



  Die Lagerungen 3 sind jedoch derart angeordnet, dass auch im gespannten Zustand die Zugrichtung des Kabels etwas über der Achse 2 liegt. Die Massnahmen, durch die hiebei ein Aufrichten des Hebels verhindert wird, werden an Hand der Ausführungsbeispiele der Erfindung im folgenden beschrieben. 



   Die in den Fig. 2-6 dargestellten Spannvorrichtungen weisen Druckfedern auf, wobei ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt ist. Auf dem Ski ist mit Schrauben 8 ein Lagerbock 9 befestigt, zwischen dessen Schenkeln die Achse 2 des Hebels 1 gelagert ist, der zwei Teleskoprohr 10, 11 mit quadratischem Querschnitt aufweist. im inneren Teleskoprohr 10 befinden sich zwei konzentrische Federn 12, 13, die das äussere Teleskoprohr 11 nach vorne drücken, wobei die eine Stirnfläche der Feder 12 an einem mit dem Teleskoprohr 10 verbundenen Pfropfen 14 und die eine Stirnfläche der Feder 13 an einer Einstellschraube 15 anliegt. Quer durch den Pfropfen 14 ist die Achse 2 hindurchgeführt. Der Pfropfen 14 weist ferner einen Riegel 16 auf, welcher durch eine Öffnung 17, die in einer Verlängerung 18 des Teleskoprohres 11 angeordnet ist, hindurchragt.

   An die Seitenwände dieses Rohres 11 sind zwei Zungen 19 angeschweisst, an denen zur Bildung der Lagerung 3 mittels Nieten die beiden Seitenteile 4 des Spannbügels 5 (Fig. l) angelenkt sind, wobei der Spannbügel die üblichen Längeneinstellvorrichtungen für das den Skischuh umschliessende Kabel aufweist. Das Kabel übt auf die Lagerung 3 einen Zug gemäss der strichpunktierten Linie aus, die über der Achse 2 liegt. Die vorderen Stücke der Teleskoprohre 10, 11 sind von einer Haube 21 umschlossen, zwischen deren Seitenteilen 20, die bis nahe an den Ski hinabreichen, ein Winkelstück 22, 23 befestigt ist, dessen horizontaler Schenkel 22 parallel zur oberen Fläche der Haube 21 verläuft und so zusammen mit dem rückwärtigen Teil der Haube 21 ein Rohr mit quadratischem Querschnitt bildet, in das das äussere Teleskoprohr 11 passt. 



   Der vertikale Schenkel 23 des Winkelstückes bildet eine Trennwand, gegen die eine schwache Feder 24 abgestützt ist. Die andere Stirnfläche der Feder 24 drückt gegen eine in das Teleskoprohr 11 geschweisste starkeBodenplatte 25, die gleichzeitig auch der Abstützung der Federn 11 und 13 dient. In die Bodenplatte 25 ist eine Schraube 26 geschraubt, die durch den vertikalen Schenkel 23 frei hindurchgeht und deren Kopf an einer Einbuchtung der vorderen Wandung der Haube 21 aufruht, wodurch die Verschiebbarkeit der Haube 21 auf dem Teleskoprohr 11 begrenzt wird. Das Innere der Haube 21 kann mit Schaumgummi ausgekleidet sein. 



   Auf dem vertikalen Schenkel 23 des Winkelstückes ist ein starker Bolzen 27 angebracht, der der Fixierung des Spannhebels 1 gegen Schwenkbewegungen um die Achse 2 dient. Dieser Bolzen 27 (Fig. 5) besitzt zwei Abschrägungen 28, die unterhalb zweier kleiner horizontaler Flächen 29 liegen (die das Mutterstück bilden), auf denen die Enden eines U-förmig gebogenen Runddrahtes 31, welche das Vaterstück bilden, aufliegen. Die rückwärtige Fläche des Bolzens 27 ist in Form eines Halbkreises 30 ausgebildet. 



   Der Runddraht 31 besteht aus Federstahl und besitzt Wölbungen 32 und Biegungen 33. Zur Lagerung des Runddrahtes 31 ist eine Bodenplatte 34 an ihrer Vorderseite unter Bildung einer Tasche 35 umgelappt, die über die vorderen Enden des Runddrahtes greift, während das rückwärtige Ende des Runddrahtes 31 mit einer der Holzschrauben 8 befestigt ist, die zusammen mit der Holzschraube 36 der Befestigung der Bo- 

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 denplatte 34 am Ski dienen. Die Seiten 37 der Bodenplatte 34 sind aufgebogen und ruhen an den Innenflächen der Seitenteile 20 der Haube 21 auf   (Fig. 5).   



   Beim Senken des Hebels wird das Kabel, das um den Absatz des Skischuhes gelegt ist, gespannt, indem das Rohr 11 unter Zusammendrücken der Federn 12, 13 auf das Rohr 10 geschoben wird. Die Abschrägungen 28 des Bolzens 27, der mit der Haube 21 verbunden ist, stossen gegen die Enden des Runddrahtes 31 und drücken diese auseinander, bis sie in die Ausnehmungen des Bolzens 27 einschnappen und auf den horizontalen Flächen 29 aufruhen, wodurch ein Aufwärtsschwenken des Hebels verhindert wird. 



   Bei diesem ersten Ausführungsbeispiel bildet der Runddraht 31 sowohl das bewegliche als auch das 
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 tätigung eines Riegels vermieden werden. 



   Die Sperre kann dadurch aufgehoben werden, dass man   z. B.   mit der Hand die Haube 21 entgegen der
Wirkung der Feder 24 in Richtung zum Lagerbock 9 verschiebt, wobei die Haube 21 auf dem Rohr 11 glei- tet. Dadurch wird der Bolzen 27 mit seiner halbkreisförmigen Fläche 30 zwischen die Biegungen 33 ge- drückt, wodurch die Enden des Runddrahtes 31 auseinandergedrückt und der Bolzen 27 freigegeben wird, so dass der Hebel aufwärts geschwenkt werden kann. 



   Bei schweren Stürzen geschieht dies automatisch durch Zusammenprall der halbrunden Fläche 30 und der Biegungen 33. Die bei solchen Stürzen herbeigeführte Überspannung des Kabels bewirkt ein Zurückgleiten des Rohres 11 und daher der Haube 21, da diese vom Kopf der Schraube 26 mitgenommen wird. 



   Mit dieser Schraube kann der Skifahrer je nach seinem Gewicht und seiner Grösse jenen Betrag der Überspannung wählen, bei der die Freigabe seines Skischuhes erfolgen soll. 



   Es ist klar, dass die Freigabe des Hebels nur dann ertolgt, wenn der Bolzen 27 hinreichend weit nach   rückwärts   gezogen wird ; andernfalls schliessen sich die Enden des Runddrahtes wieder, so dass, etwa bei leichten Stürzen, keine Freigabe erfolgt. 



   Die Fig. 7-10 zeigen eine Spannvorrichtung, bei der an Stelle von Druckfedern Zugfedern vorgesehen sind. Der waagrechte Schenkel 38 eines Winkelstücks 39 ist mittels Holzschrauben am Ski befestigt, während durch seinen senkrechten Schenkel 40 eine Schraubenspindel 41 geführt ist, die mittels einer Mutter 42 axial verschiebbar und mit einer Gegenmutter 43 fixierbar ist. Auf das hintere Ende der Spindel 41 ist eine starke Feder 12a geschraubt, deren Ende eine Schlaufe 44 aufweist, die in einem Schlitz 45 (Fig. 10) eines Blocks 46 liegt, der auf dem Ski aufliegt. 



   Der Hebel 1 ist mit seinen Seitenteilen 20 (Fig. 10) auf den Seiten des Blocks 46 um die Achse 2 schwenkbar gelagert, welche durch die Schlaufe 44 hindurchgeht und Block und Hebel mit den Längsbewegungen des freien Endes der starken Feder 12a kuppelt. Analog dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 2-6 könnte der Spanner eine zweite Feder aufweisen, die zur ersten konzentrisch angeordnet ist. Die beiden Seitenteile 4a des Spannbügel des Kabels sind mit durch Nieten gebildete Lagerungen 3a auf den Seitenteilen 20 des Hebels angelenkt. 



   Die Blockierungsmassnahmen sind gegenüber den Beispielen nach den   Fig. 2-6   praktisch nicht verändert, doch ist die Anordnung umgekehrt. Das fixe Element bleibt in einem gleichbleibenden Abstand über dem Schuh und das bewegliche Element wird vom Hebel getragen. 



   Das vom Bolzen 27a gebildete fixe Element ist mit   den Muttern 47, 48   auf der Spindel 41 fixiert. Wie   Fig. 8   zeigt, besitzt der Bolzen 27a auch hier eine halbkreisförmige Fläche 30a, Abschrägungen 28a (Fig. 9) und horizontale Flächen 29a, die das Mutterstück bilden. Die das Vaterstück bildenden Enden des Runddrahtes 31a verkörpern das bewegliche Element, das an dem Hebel 1 an der Stelle 34a befestigt ist, wobei zur Distanzierung des Runddrahtes 31a vom Hebel 1 Distanzstücke 49, 50 und eine kleine Brücke 51 vorgesehen sind. Auf den Runddrähten ruht ein Knopf 52 mit einer Vertiefung 53 über einen Konus 54 auf. 



   Die Funktion dieser   automatischenBlockierungsvorrichtung   sowie die Freigabe bei Stürzen ist mit der Funktion des Beispiels nach den Fig. 2-6 praktisch identisch. Die Aufhebung der Sperre kann von Hand aus oder mittels der Spitze eines Skistocks durch Drücken auf den Knopf 52 erfolgen, was durch die Vertiefung 53 erleichtert wird. 



   Die Fig. 11, 12 und 13 stellen eine Spannertype dar, die von jener nach den Fig. 7-10 insofeme verschieden ist, als der Hebel   1,   anstatt auf den Block 46 angelenkt zu sein, auf einen Schieber 59 angelenkt ist, dessen Innenränder 60 (Fig. 13) in Schienen 61 gleiten, die durch eine Verlängerung des waagrechten Schenkels 38 des Winkelstücks 39 gebildet werden. Das bewegliche Element der Blockierungvorrichtung ist dem in Fig. 7 dargestellten gleich, doch ist das fixe Element auf den Vorderteil des Schiebers an einer unbeweglichen Stelle gelötet. Dieses fixe Element weist Abschrägungen 28c und horizontale Flächen 29c auf, die   das Mutterstück   bilden.

   Der Halbkreis 30c ist jedoch vom fixen Element getrennt und liegt über dem Bolzen 27c, der unbeweglich an entsprechender Stelle an der Spindel 41 befestigt ist. 

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Claims (1)

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AT697558A 1957-10-11 1958-10-03 Sicherheitsspannvorrichtung für Skier AT220992B (de)

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