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Kaffeemaschine
Das Stammpatent bezieht sich auf eine Kaffeemaschine mit mindestens einem Ausgabehahn, der einen in einem Zylinder gleitenden Kolben aufweist und an einem Heizkessel angeordnet ist, wobei die
Brühkammer des Ausgabehahnes über einen im Heizkessel angeordneten Wärmetauscher mit der Frisch- wasserleitung in Verbindung steht. Zu jedem Ausgabehahn ist hiebei ein eigener Wärmetauscher vorgesehen, der ein etwa dem doppelten Hubvolumen des Ausgabehahnes entsprechendes Volumen von 80 bis
300 cm3 und eine dem Wärmedurchgang dienende Oberfläche besitzt, die das 0, 8- bis 1, 8fache der Ober- fläche einer volumsgleichen Kugel beträgt.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform nach dem Stammpatent ist der Wärmetauscher becherförmig ausgebildet, in eine Bohrung des Kessels eingesetzt und mit seinem nach aussen abgewinkelten Rand zwi- schen dem die Kesselbohrung umgebenden Ansatz und dem Flansch des Ausgabehahnes eingespannt.
Die Erfindung betrifft eine Verbesserung der Kaffeemaschine nach dem Stammpatent und besteht darin, dass im Gehäuse des Ausgabehahnes ein das Frischwasser dem Wärmetauscher zuführender Kanal ausgespart ist, der an seinem aussenliegenden Ende einen Anschluss für die Frischwasserleitung aufweist und am andern, innenliegenden Ende durch ein Rohr od. dgl. verlängert ist, das bis in das. Innere des
Wärmetauschers reicht und in der Nähe der der Wand des Wärmetauschers, von welcher die den Wärme- tauscher mit der Brühkammer verbindende Leitung ausgeht, gegenüberliegenden Wand endet. Dadurch wird unter anderem eine wesentliche Vereinfachung bei der Herstellung und beim Zusammenbau der er- findungsgemässen Kaffeemaschine erzielt.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung sind aus der näheren Erläuterung derselben an Hand der
Zeichnung zu entnehmen, in welcher Ausführungsbeispiele dargestellt sind. Die Fig. 1-3 zeigen je ein
Detail in teilweise geschnittener Seitenansicht von verschiedenen Ausführungsformen der erfindungsgemä- ssen Kaffeemaschine.
An dem Brühwasserkessel 1 ist mindestens ein Ausgabehahn angeordnet. Dieser besteht aus einem
Zylinder 2, in welchem ein Kolben 3 verschiebbar gelagert ist, der mittels des an seiner Kolbenstange 5 angelenkten Handhebels 4 angehoben wird. Der Zylinder 2 ist nach unten zu durch ein am Ausgabehahn befestigtes, das Kaffeepulver enthaltendes Filter abgeschlossen.
Gemäss Fig. l steht die Brühkammer des Zylinders 2 mit einer im Gehäuse des Ausgabehahnes bzw. im Flansch desselben ausgesparten Leitung 7 in Verbindung, die durch einen rohrförmigen Teil 8 verlän- gert ist, der die Wand des Heizkessels 1 durchsetzt, bis in den Wärmetauscher 9 reicht und Im unteren
Teil desselben mündet. Im Gehäuse des Ausgabehahnes ist ausserdem ein Kanal 10 ausgespart, der einer- seits mit einem Anschluss 11 für die Frischwasserleitung nach aussen mündet und anderseits durch ein Rohr od. dgl. verlängert ist, das durch die Kesselwand und die dieser zugekehrte Wand des Wärmetauschers 9 in das Innere des Wärmetauschers reicht und in der Nähe der der Eintrittsstelle gegenüberliegenden Wand endet.
In den Ausführungen nach den Fig. 2 und 3 sind die zu den Teilen 7-10 in Fig. l analogen Teile mit 7'-10'bzw. 7"-10"bezeichnet. Die Ausführungsform nach Fig. 2 unterscheidet sich von jener nach Fig. 1 dadurch, dass der Wärmetauscher 9'becherförmig ausgebildet und in eine Bohrung des Kessels 1 einge- * 1. Zusatzpatent Nr. 217168.
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