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Trogförmige Leuchte aus Kunststoff
Trogförmige Leuchten aus Kunststoff, bei denen sich die mechanischen und elektrischen Anschlussmit- tel im Trog an dessen einem Ende befinden, sind bekannt. Sie werden z. B. zur Strassenbeleuchtung ver- wendet und werden dabei an den umgebogenen Enden von an den Strassen entlang angeordneten Beleuch- tungsmästen montiert. Solche Leuchten sind im Betrieb verhältnismässig starken mechanischen Belastungen unterworfen. Diese finden z. B. ihren Grund in durch den passierenden Verkehr herbeigeführte Vibration oder auch in Windkräften. Da solche Leuchten eine verhältnismässig grosse Oberfläche haben können, ist es einleuchtend, dass insbesondere das am Beleuchtungsmast befestigte Ende der Leuchte verhältnismässig stark mechanisch beansprucht wird.
Die Leuchte muss an diesem Ende daher eine grössere mechanische Fe- stigkeit aufweisen. Nun werden aus Kunststoff bestehende Leuchten in der Regel in einer Form gepresst,
Würde man die ganze Leuchte mit einer Wandstärke herstellen, die notwendig ist, um der Belastung der
Leuchte an der Stelle der mechanischen Anschlussmittel zu widerstehen, so würde die Leuchte unnötig schwer werden. Es ist aber verhältnismässig schwierig, trogförmige Leuchten aus Kunststoff derart herzu- stellen, dass ihre Wandstärke an bestimmten Stellen wesentlich grösser ist als an andern Stellen.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, eine Bauart zu schaffen, bei der man in einfacher Weise zu einer aus Kunststoff bestehenden Leuchte gelangt, die an dem an einem Mast befestigten Ende eine grosse me- chanische Festigkeit aufweist und dennoch leicht im Gewicht ist.
Dazu weist die trogförmige Leuchte der eingangserwälmten Art nach der Erfindung das Kennzeichen auf, dass gegen die Innenseite desjenigen Endes der Leuchte, an dem sich die mechanischen und elektri- schen Anschlussmittel befinden, ein schalenfdrmiger Körper befestigt ist, dessen äussere Gestalt wenigstens grösstenteils der inneren Gestalt des stellenweise liegenden Teiles der Leuchte entspricht, wobei an diesem schalenförmigen Körper die mechanischen und elektrischen Anschlussmittel befestigt sind.
Durch dieses Verfahren und die Verwendung eines solchen schalenförmigen Körpers erhält das den grössten mechanischen Belastungen ausgesetzte Ende der Leuchte eine zusätzliche mechanische Festigkeit.
Weiterhin können die Anschlussmittel auch an diesem schalenförmigen Körper befestigt werden, denn der kleinere schalenfdrmige Körper kann aus fabrikationstechnischen Erwägungen in einfacher Weise mit den Trägerflächen für die Anschlussmittel versehen werden, als der trogförmige Körper selbst. Obwohl dieser Körper durch Schrauben oder Nieten am Trog befestigt werden könnte, ist nach einer günstigen Ausfüh- rungsform der Erfindung eine Klebebefestigung vorzuziehen. Durch das Verfahren nach der Erfindung wird die Herstellung der Leuchte im wesentlichen Masse vereinfacht.
Wenn nach einer weiteren Ausführungsform der Leuchte nach der Erfindung der betreffende schalenförmige Körper eine oder mehrere Wände bzw. Wandteile besitzt, die nicht an der Wand des trogenför- migen Körpers anliegen und sich frei im Trograum erstrecken, so können an einer oder mehreren dieser Wände bzw. Wandteile ein oder mehrere Halter für Lichtquellen befestigt werden.
Nach einer weiteren Ausführungsform der Leuchte nach der Erfindung sind an einer oder mehreren der sich frei im Trograum erstreckenden Wände oder Wandteile ein oder mehrere Scharniere befestigt, welche den Deckel tragen, der den vom schalenförmigen Körper umgebenen Raum verschliesst.
Es hat sich ergeben, dass die Erfindung besonders für Leuchten wichtig ist, bei denen der trogförmige Körper aus einem durch Fasern, insbesondere Glasfasern verstärkten Kunststoff, wie Polyester besteht, denn diese Art von Materialien lässt sich schwer zu Körpern verstärken, in denen grössere Unterschiede in der Wandstärke auftreten.
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Nach der Erfindung besteht der schalenförmige Körper vorzugsweise gleichfalls aus Kunststoff.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnungen näher erläutert.
Fig. 1 ist eine Unteransicht einer Ausführungsform einer Leuchte nach der Erfindung, bei der das eine
Ende der Leuchte, an dem sich die mechanischen und elektrischen Anschlussmittel befinden, durch einen
Deckel verschlossen ist. Der Teil der Leuchte, in dem sich die Lichtquelle befindet, ist nur teilweise und schematisch dargestellt und durch eine lichtdurchlässige Haube verschlossen. Fig. 2 zeigt die gleiche
Leuchte teilweise in vertikalem Schnitt und teilweise in vertikaler Ansicht. Fig. 3 zeigt in grösserem Mass- stab die Unteransicht des Raumes, in dem sich die mechanischen und elektrischen Anschlussmittel der
Leuchte befinden, wobei der Deckel entfernt ist. Fig. 4 zeigt einen Schnitt gemäss den Ebenen IV-IV von Fig. 3.
Die Leuchte nach der Erfindung besteht im wesentlichen aus einem trogförmigen Körper l, der durch eine Zwischenwand 2 in zwei Teile 3 und 4 geteilt ist. Die Zwischenwand 2 bildet einen Teil eines schalenfdrmigen Körpers S. dessen äussere Gestalt wenigstens grösstenteils der inneren Gestalt des stellenweise ananliegenden Teiles des trogfdrmigen Körpers 1 entspricht. So ist insbesondere aus Fig. 2 ersichtlich, dass der Boden und eine der Stirnflächen des schalenförmigen Teiles 5 an der Innenseite des Troges 1 anliegen Der trogförmige Körper 1 hat bei dieser Ausbildung praktisch überall gleiche Wandstärke und ist aus einem durch Fasermaterial, z. B. Glasfasern, verstärkten Kunststoff, wie Polyester hergestellt.
An der Stelle, wo dieser Trogkörper den maximal auftretenden mechanischen Belastungen ausgesetzt ist, ist er in wesentlichem Masse durch das Vorhandensein des gleichfalls aus Kunststoff bestehenden schalenförmigen Körpers 5 verstärkt, der vorzugsweise durch Klebung an der Innenseite der stellenweise liegenden Wandteile des Troges befestigt ist. Naturgemäss kann aber auch ein anderes Befestigungsverfahren angewendet werden. Auf diese Weise ergibt sich der Vorteil, dass man eine verhältnismässig leichte, besonders widerstandsfähige Leuchte erhält, die bei der Herstellung keine besonderen Schwierigkeiten bereitet.
An dem schalenförmigen Körper 5, dessen eine sich frei im Trograum erstreckende Wand 2 als Trennwand zwischen den Abteilen 3 und 4 im Trog dient, sind weiterhin die mechanischen und elektrischen Anschlussmittel der Leuchte befestigt. Der schalenförmige Körper 5 weist zu diesem Zweck zwei ungefähr halbkreisförmige Rücken 10 und 11 auf, welche als Auflageflächen für zwei entsprechend gestaltete Stahlbügel 12 und 13 dienen. Diese Bügel sind durch Schrauben 14, welche in Fig. 4 ersichtlich sind, und weiterhin mittels einer Klebung auf den Rücken 10 und 11 befestigt. Auf den Bügeln können Verschlussstücke 15 und 16 mit Hilfe von Schraubenbolzen 17, welche in Öffnungen 18 passen, befestigt werden.
Die Leuchte kann mit Hilfe dieser Bügel und Verschlussstücke am Ende 23a des Beleuchtungsmastes befestigt werden, welches Ende durch die Aussparung 20 in der Stirnfläche 21 des trogförmigen Körpers hindurchgeführt wird und in Fig. 2 gestrichelt dargestellt ist. Die durch das Innere des Mastes verlaufenden elektrischen Leitungen werden an den Klemmschrauben 23 und 24 fixiert. Diese Schrauben sind mit den elektrischen Leitungen 25 und 26 verbunden, welche zu den nicht dargestellten Anschlussstellen der im Raum 4 der Leuchte befindlichen Lampenfassungen führen. Die Klemmschrauben 23 und 24 befinden sich auf einem umgebogenen, aus Blechmaterial hergestellten Träger 27, der durch Schrauben 28 an der vertikalen Wand 2 der Schale 5 befestigt ist. Diese Wand trägt weiterhin die Büchsen 29, durch welche ein Scharnierstift durchgeführt ist.
Auf diesem Stift ist mit Hilfe einer Büchse 30 der Deckel 31 schwenkbar, der den Raum 3 der Leuchte verschliessen kann.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Trogförmige Leuchte aus Kunststoff, beider sich die mechanischen und elektrischen Anschlussmittel im Trog an dessen einem Ende befinden, dadurch gekennzeichnet, dass an der Innenseite dieses Endes der Leuchte ein schalenförmiger Körper befestigt ist, dessen äussere Gestalt wenigstens grösstenteils der inneren Gestalt des stellenweise liegenden Teiles der Leuchte entspricht, und an diesem schalenförmigen Körper die Anschlussmittel befestigt sind.