AT220253B - Kathode für eine elektrische Entladungsröhre - Google Patents

Kathode für eine elektrische Entladungsröhre

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AT220253B
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barium
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  Kathode für eine elektrische Entladungsröhre 
Die Erfindung betrifft eine Kathode für eine elektrische Entladungsröhre, in der eine von Barium und gegebenenfalls Strontium aktivierte nichtmetallische Emissionsschicht durch eine für Erdalkalimetalle 
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 tallschicht als   Stromzuftihrung   für die aktivierte Schicht dient und keine Beimischung enthält, die mit
Bariumoxyd Widerstandszwischenschichten bilden kann. 



   Es sind bereits Kathoden bekannt, bei denen die aus Erdalkalioxyden bestehende Emissionsschicht auf eine poröse Metallschicht gespritzt ist, unter der sich eine Barium-Aluminiumschicht mit einem Alumi- nium bindenden Metall befindet und die von einem z. B. aus Keramikmaterial bestehenden Träger getra- gen wird. Das Barium-Aluminium liefert Barium mit einem höheren Dampfdruck, welches durch die poröse Metallschicht hindurch in die Erdalkalioxydschicht eindiffundiert. Es ist zu erwarten, dass eine solche Kathode verhältnismässig stark verdampft. 



   Es bind auch Kathoden bekannt, welche dadurch erzielt werden, dass auf einen Träger aus Gemischen von Karbonylnickelpulver, Bariumstrontiumkarbonat und Zirkonhydrid bestehende Schichten gespritzt werden. Die aufgespritzten Schichten werden unter hohem Druck gepresst und gesintert. Da die äussere Schicht einen hohen Prozentsatz an Nickelpulver enthält, hat die Kathode ein metallisches Aussehen und auch die Emissionsdichte liegt niedriger als für Oxydkathoden. 



   Es ist bereits bekannt, eine Metall-Kapillar-Kathode mit einer aufgespritzten Oxydschicht zu versehen, wobei die Kathode etwa die Emissionseigenschaften einer Oxydkathode erhält. Zufolge der beibehaltenen Metall-Kapillar-Kathode-Konstruktion ist die Kathode ziemlich schwierig zu konstruieren und der Preis ist sehr hoch. 



   Die Erfindung bezweckt, eine Kathode der eingangs erwähnten Art zu schaffen, welche verschiedene Vorteile bietet. 



   Bei einer Kathode für eine elektrische   Entladungsröhre,   in der eine von Barium und gegebenenfalls Strontium aktivierte nichtmetallische Emissionsschicht durch eine für Erdalkalimetalle durchlässige Metallschicht von einer Barium liefernden Schicht getrennt ist, wobei die durchlässige Metallschicht als   Stromzuführung   für die aktivierte Schicht dient und keine Beimischung enthält, die mit Bariumoxyd Widerstandszwischenschichten bilden können, besteht nach der Erfindung die durchlässige Metallschicht aus Gaze oder einer durchlöcherten Folie und die Barium liefernde Schicht aus einer Oxydverbindung unter Beimischung eines   Reduktionsmaterials.   



   Die erfindungsgemässe Kathode   lässt   sich leicht herstellen, da das Aufschweissen einer Gaze oder Folie auf einen Kathodenträger, welcher stellenweise mit einer Oxydschicht bespritzt worden ist, keine Schwierigkeiten bietet und da eine Oxydschicht wieder leicht aufgespritzt werden kann. Weil die, als Stromzuführung dienende durchlässige Metallschicht keine Widerstands-Zwischenschicht mit der oberen Oxydschicht bildet, ist die Lebensdauer einer erfindungsgemässen Kathode sehr hoch und ausserdem ist die zulässige Stromdichte beträchtlich höher als bei den bisher bekannten Oxydkathoden, wobei die Temperatur noch niedriger sein kann als für bekannte Kathoden. 



   AnStelle von Nickel als Trennschicht kann z. B. auch Molybdän oder Wolfram, oder, wenn der Preis nicht bedenklich ist, Platin gewählt werden. 



   Weil die Barium liefernde Schicht aus einer Oxydverbindlmg unter Beimischung eines Reduktionsmaterials, wie z. B. Titanhydrid besteht, hat es den Vorteil, dass zur Erzielung von Oxyden nicht von Karbo- 

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 naten ausgegangen zu werden braucht, wobei immer eine sehr grosse Menge schwierig zu entfernenden
Gases entwickelt wird. 



   An Stelle von aus den   betreffenden Karbonaten erzieltem Bariumstrontiumoxyd kann für die Emissions-   schicht z. B. Strontiumoxyd oder Kalziumoxyd gewählt werden, oder Bariumzirkonat, mit dem Proben im Gange sind. Auch letzteres Material bietet den Vorteil, dass es selbst beim Aktivieren der Kathode kein
Gas entwickelt und luftbeständig ist. 



   Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher   erläutert, in   der ein Ausführungsbeispiel einer Kathode nach der Erfindung im Schnitt dargestellt ist. 



   In der Zeichnung bezeichnet 1 einen Nickelzylinder mit einer vertieften oberen Seite 2, in der sich Bariumstrontiumoxyd 3 in Pastillenform befindet. Oben auf dem Zylinder 1 ist eine Gaze 4 aus reinem Nickeldraht von 35 Mikron festgeschweisst. Auf die Nickelgaze 4 ist eine zu Bariumstrontiumoxyd zersetzte Karbonatschicht 5 mit einer Stärke von 70 Mikron gespritzt. In der Kathode ist ein Glühfaden 6 angebracht. Der Nickelzylinder 1 besteht aus Nickel mit einigen Hundertstel Prozent Aluminium und Silizium. 



   Wenn anstelle von Bariumaluminat normales Bariumstrontiumoxyd unter Beimischung von   TiH   vor-   handen'ist,   so ist die Bariumproduktion grösser, so dass die Kathode gegen Vergiftung sehr gut beständig ist. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Kathode für eine elektrische Entladungsröhre, in der eine von Barium und gegebenenfalls Strontium aktivierte, nichtmetallische Emissionsschicht (5) durch eine für Erdalkalimetalle durchlässige Metallschicht (4) von einer Barium liefernden Schicht (3) getrennt ist, wobei die durchlässige Metallschicht als- Stromzuführung für die aktivierte Schicht dient und keine Beimischung enthält, die mit Bariumoxyd   Widerstandszwischenschichten bilden   kann, dadurch gekennzeichnet, dass   diedurchlässige Metallschicht   (4) aus Gaze oder einer durchlöcherten Folie besteht und die Barium liefernde Schicht (3) aus einer Oxydverbindung unter Beimischung eines Reduktionsmaterials.

Claims (1)

  1. 2. Kathode nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die aktivierte Schicht (5) aus Strontiumoxyd oder Kalziumoxyd besteht.
    3. Kathode nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die aktivierte Schicht (5) aus Bariumzirkonat besteht.
AT469360A 1959-06-23 1960-06-20 Kathode für eine elektrische Entladungsröhre AT220253B (de)

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