AT22016B - Anlasser für Elektromotoren. - Google Patents

Anlasser für Elektromotoren.

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AT22016B
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Franz Hausmann
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Franz Hausmann
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  Anlasser für Elektromotoren. 



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Anlasser (Einschalter) für Elektromotoren und bezweckt, das plötzliche Einschalten der Stromquelle mit vollem Potential zu verhindern. 



  Bisher wurden die Anlasser zu diesem Zwecke mit einer Anzahl Kontaktknöpfen und Widerständen ausgerüstet, welche letzteren zu Beginn des Einschalten sämtlich vorgeschaltet und während des Umschaltens nach und nach ausgeschaltet werden, um nur nach und nach das ganze Potential in die zu speisende Maschinenwicklung gelangen zu lassen. Da aber dem Umstellen des Schalthebels kein besonderer mechanischer Widerstand entgegenwirkt, tritt trotz der vorgeschalteten Widerstände sehr oft der Fall ein, dass infolge zu raschen Einschalten des ganzen Potentials der Widerstand der in Bewegung zu setzenden Massen ein zu hoher bezw. ein zu   plötzlich   wirkender wird, was ein Abschmelzen der Sicherungen und   Überausprucbungen   der Wicklungen und damit Betriebsstörungen zur Folge hat. 



   Diesen Nachteil zu   beheben,   ist der Zweck der vorliegenden Erfindung, der durch Anordnung einer mechanischen Bremseinrichtung erreicht wird, welche sofort zu Beginn des Anstellen des Anlassers in Tätigkeit tritt und dem plötzlichen Umstellen desselben einen Widerstand entgegensetzt Ein mit vorstehender Neuerung ausgestatteter Anlasser ist auf beiliegender Zeichnung in Ansicht mit teilweisem Schnitt dargestellt, wobei der Anlasser selbst von der   gebräuchlichen Typ&commat;   ist ; die mit den einzelnen Knopfkontakten verbundenen   Vorschaltwiderstände   sind auf der Zeichnung weggelassen. 



     Die Anlasser-oder Schaltkurbel   a ist in ihrem Nabenteil zu einer Bremsscheibe   b   ausgebildet oder mit einer solchen verbunden, welche vom ringförmigen Teil einer   Brens-   gabel c umschlossen wird. Die Enden der Bremsgabel können mittels Schraube d einander genähert oder voneinander entfernt und damit der Grad der hervorzubringenden Reibung geregelt werden. Die Gabel c besitzt einen Fortsatz   f,   der mit einem Schlitz 9 eine Schraube h umschliesst und unter Belastung einer schwachen Feder i steht, die aber nur die Bewegung der Bremsgabel c bis zum Anschlagen des Fortsatzes f an einem festen Widerstand k zu Beginn des Verstelleus des Anlassers zu unterstützen hat. 



   Der eine Arm der Bremsgabel c steht ausserdem noch unter dem   Einfluss   einer 
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 Korbe   o   des   bezüglich An   Gabelarmes stützt und ebenfalls von der Spannschraube d durchzogen wird ; die Feder m bildet das Widerlager für die Schraubenmutter p, während der Kopf der Schraube sich gegen die   Aussenfläche   des von der Feder nicht belasteten Gabel- 
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 auf die zweckdienlich aus Holz oder Leder gebildete Bremsscheibe b stets ein elastischer und er kann durch Anziehen oder Lockern der Schraube d geregelt werden. 



   Die Wirkungsweise der Einrichtung ist nun folgende :
Wird die Aulasskurbel a aus der der   Ausschaltung entsprechenden vollgezeichneten   Lage um die Welle gedreht, so nimmt die Bremsscheibe b und infolge der Reibung und der Wirkung der Feder i auch die Bremsgabel c an der Drehung teil, und zwar so lange,   his der Fortsatz f am Widerstand k anliegt ; hiebei findet   aber auch ein Anspannen der   Feder m, deren eines Ende doch an der Bewegung teilnehmen muss, statt und die Folge davon ist ein verhältnismässig starkes Anpressen des von der Feder beeinnussten IIebet-   

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 des Hebels in seine andere Endlage (Fig. 1 strichpunktiert), also unter langsamem Abschalten der einzelnen    Vorschaltwiderstände zulässt.   



   Bei der Ausschaltung nimmt naturgemäss die   bremsscheibe   b anfänglich die Bremsgabel c wieder mit, wodurch in erster Linie die Spannung der Feder   m   vermindert wird, so dass dem   Rückstellen   des Hebels a keinerlei Widerstand entgegenwirkt, dasselbe also rasch erfolgen kann. 



   Durch Verstellen einer die Spannung der Feder i beeinflussenden Mutter   q   kann der Drehwinkel x der   Bromsgabel verändert   und damit der Zeitpunkt des Beginnes der Bremswirkung eingestellt werden. Es ist somit die Möglichkeit geboten, die Geschwindigkeit, mit welcher das Anstellen erfolgen kann, ganz genau zu regeln und vom Bedienungsmann vollkommen unabhängig zu machen, was im Interesse der Schonung der ganzen Installation, d. Ii. sowohl der Sicherungen als auch der Motorwicklungen gelegen ist. 
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1. Anlasser für Elektromotoren mit einer mit der Anlasserkurbel (a) verbundenen Bremsscheibe (b) und einem auf deren Umfang wirkenden Bremsglied (c), dadurch   gekenn-     zeichnet, dass   zu Beginn der Einschaltbewegung das.

   Bremsglied von der Bremsscheibe durch Reibung mitgenommen wird und erst von einer gewissen Stellung der Anlasserkurbel durch Anftreffen auf einen Anschlag an der Bewegung gehindert ist und zufolge des auf die Bremsscheibe ausgeübten erhöhten Bremsdruckes nur ein allmähliches Einschalten des Stromes ermöglicht.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremsscheibe (b) von den beiden Armen einer mit einem hebelarmigen Fortsatz (f) versehenen Bremsgabel (c) umfasst wird, deren einer Arm unter Einwirkung einer mit dem einen Ende sich gegen einen.
    feststehenden Widerstand (n) anlegenden, mit dem anderen Ende mit den Gabelenden gekuppelten Feder (m) steht, so dass nach Auftreffen des Fortsatzes (f) an einen festen Anschlag (k) die Bremsfeder (m) stärker gespannt, demzufolge der eine Bremsarm stärker an die Bremsscheibe angedrückt und dadurch der Umstellung der Anlasserkurbel gesteigerter Widerstand entgegengestellt wird, während beim Rückstellen derselben die Bremsfeder (m) ausser Tätigkeit gesetzt und der Bremsdruck vermindert wird, so dass ein rasches Rückstellen der Anlasserkurbel erfolgen kann.
    3. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Enden der Bremsgabelarme (c) und das Ende der die letzteren beeinflussenden Bremsfeder (m) von einer gemeinsamen Spannschraube (d) zusammengehalten werden, um durch Nachspannen oder Lockern der letzteren (d) den Bremsdruck regeln zu können.
    4. Ausführungsform der Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der hebelförmige Fortsatz (f) der Bremsgabel unter Beeinflussung einer ihn gegen das Widerlager (k) zu drängen suchenden, nachspannbaren Feder (i) steht, zum Zwecke, durch Regelung der Federspannung den Weg, an weichem die Bremsgabel bei der Verdrehung der Anlasserkurbel teilnehmen kann und damit den Zeitpunkt des Beginnes der Bremswirkung einstellen zu können.
AT22016D 1905-02-14 1905-02-14 Anlasser für Elektromotoren. AT22016B (de)

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AT22016B true AT22016B (de) 1905-11-10

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