AT219731B - - Google Patents

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AT219731B
AT219731B AT85561A AT85561A AT219731B AT 219731 B AT219731 B AT 219731B AT 85561 A AT85561 A AT 85561A AT 85561 A AT85561 A AT 85561A AT 219731 B AT219731 B AT 219731B
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AT
Austria
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switch
safety
pressure
heating
leaf spring
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AT85561A
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English (en)
Inventor
Brandl Willi
Original Assignee
Brandl Willi
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Sicherheitseinrichtung an einem Heizelement 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   somit nur nach unten ausbiegen, wenn der Balg 5 über den Schalter 7 einen Druck auf die Schraube 16 ausübt, der grösser als die Vorspannung der Blattfeder 17 ist. Diese Vorspannung wird grösser gewählt als der Einschaltdruck des Schalters 7. 



  Am Halter 13 ist nun ein zweites Schaltelement befestigt, das beim Durchbiegen der Blattfeder 17 ausgelöst yard und die Stromzufuhr zum Heizelement 4 unterbricht. Auf einem Isolierkörper 20 ist ein fester Kontakt 21 angeordnet, an dem die Leitung 12 angeschlossen ist. Ein zweiter Kontakt 22 ist auf einer federnden Zunge 23 angeordnet, die eine solche Vorspannung aufweist, dass der Kontakt 21 in Ruhelage den Kontakt 22 nicht berührt, wie dies in den Fig. 2 und 3 strichpunktiert dargestellt ist. Die Zunge 23 ist mit der Leitung 24 verbunden. Am Schalter 7 ist ein Bügel 25 befestigt, der die Zunge 23 am vorderen Ende umfasst und sie gegen den festen Kontakt 21 drückt, so dass sich die Kontakte 21 und 22 berühren, solange der Bügel 25 die Zunge 23 umfasst.

   Dies ist dann der Fall, wenn der Schalter 7 durch die Blattfeder 17 in seine in Fig. 1 dargestellte normale Arbeitslage gedruckt ist. 



  Die Wirkungsweise der Sicherheitseinrichtung ist folgende : Wenn die Leitungen 24 und 26 mit einer Stromquelle verbunden werden, so ist der Stromkreis von Leitung 26 über Heizelement 4, Leitung 11, Lappen 8, Schalter 7, Lappen 9, Leitung 12, Kontakt 21, Kontakt 22, Zunge 23 und Leitung 24 geschlossen. Somit erhitzt das Heizelement 4 das Wasser 2. Da der Raum 3 evakuiert ist, verdampft das Wasser 2 sofort und erhitzt die Wände des Gefässes 1, die ihrerseits das in den Raum 10 eingefüllte Wasser erhitzen. Durch die Verdampfung des Wassers 2 entsteht im Inneren des Gefässes 1 Überdruck. Durch diesen wird der Balg 5 ausgedehnt, so dass er auf den Betätigungsknopf 6 des Schalters 7 drückt. Bei Erreichen eines bestimmten Druckes im Gefäss 1, der einer bestimmten Temperatur entspricht, überwindet der Balg 5 den Ausschaltdruck des Schalters 7.

   Der Stromfluss durch das Heizelement 4 wird dadurch unterbrochen und ein weiteres Ansteigen des Druckes und damit der Temperatur im Gefäss 1 vermieden. Sobald der Druck im Gefäss 1 etwas fällt, zieht sich der Balg 5 wieder etwas zusammen und der Schalter 7 schliesst wieder. Auf diese Weise ist es möglich zu erreichen, dass das Gefäss 1 eine bestimmte Temperatur beibehält. Durch Verstellen der Schraube 16, was ein Kippen des Schalters 7 um die Achse 14 bewirkt, kann die gewünschte Temperatur des Gefässes 1 einreguliert werden. 



  Falls nun infolge eines Defektes der Schalter 7 den Stromkreis nicht unterbricht, steigt der Druck im Gefäss 1 immer weiter und der Balg 5 dehnt sich weiter aus. Er drückt nun auf den Schalter 7 bis sich die Blattfeder 17 nach unten durchzubiegen beginnt. Mit dem Schalter 7 bewegt sich auch der Bügel 25 nach unten bis er schliesslich die Zunge 23 freigibt. Diese schwingt infolge ihrer Vorspannung nach aussen, so dass die Kontakte 21,22 voneinander getrennt werden und der Stromkreis durch das Heizelement unterbrochen wird. Dieses wird dadurch vor schädlicher Überhitzung geschützt. 



  Das Heizelement mit der beschriebenen Sicherheitsvorrichtung, das hier in Verbindung mit einer Kaffeemaschine beschrieben ist, könnte auch für andere Zwecke verwendet werden. Auch könnten die Kontakte 22,23 an anderer Stelle angeordnet und direkt von der Blattfeder 17 betätigt werden. Schliesslich wäre es auch möglich, an Stelle. einer Blattfeder ein anderes elastisches Glied zu verwenden. 



  PATENTANSPRÜCHE : 1. Sicherheitseinrichtung an einem Heizelement mit einem evakuierten Gefäss, das einen elektrischen Heizkörper und ein aufheizbaresMedium, vorzugsweise Wasser enthält und mit einem sich unter dem Einfluss des im Gefäss herrschenden Druckes ausdehnenden Organ verbunden ist, das bei seiner Ausdehnung einen die Stromzufuhr zum Heizkörper unterbrechenden ersten Schalter betätigt, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Schalter sich auf ein an einem festen Anschlag anliegendes, in der Ausdehnungsrichtung des Organs elastisch verformbares Element abstützt, bei dessen Verformung ein die Stromzufuhr zum Heiz- 'element unterbrechendes zweites Schaltelement ausgelöst wird.

Claims (1)

  1. 2. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter (7) kippbar auf einem festen Halter (13) angeordnet ist und sich auf eine ebenfalls am Halter (13) befestigte Blattfeder (17) abstützt.
    3. Sicherheitseinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Schaltelement (21, 22,23) am festen Halter (13) angeordnet ist und eine federnde Zunge (23) aufweist, die vom am kippbaren Schalter (7) angeordneten Bügel (25) bei nicht durchgebogener Stellung der Blattfeder (17) in einer den Heizstromkreis schliessenden Lage gehalten wird.
    4. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das elastisch verformbare Element (17) eine gegen die Ausdehnungsrichtung des druckempfindlichen Organs (5) gerichtete Vor- <Desc/Clms Page number 3> spannung aufweist, die grösser als der Einschaltdruck des ersten Schalters (7) ist.
    5. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass das elastisch verformbare Element (17) das zweite Schaltelement direkt betätigt.
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