AT219504B - Weltzeituhr - Google Patents

Weltzeituhr

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Publication number
AT219504B
AT219504B AT683260A AT683260A AT219504B AT 219504 B AT219504 B AT 219504B AT 683260 A AT683260 A AT 683260A AT 683260 A AT683260 A AT 683260A AT 219504 B AT219504 B AT 219504B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
clock
world
lamps
map
same date
Prior art date
Application number
AT683260A
Other languages
English (en)
Inventor
Hugo Dipl Ing Dr Phil Scheuble
Original Assignee
Hugo Dipl Ing Dr Phil Scheuble
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Hugo Dipl Ing Dr Phil Scheuble filed Critical Hugo Dipl Ing Dr Phil Scheuble
Priority to AT683260A priority Critical patent/AT219504B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT219504B publication Critical patent/AT219504B/de

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B19/00Indicating the time by visual means
    • G04B19/22Arrangements for indicating different local apparent times; Universal time pieces
    • G04B19/223Arrangements for indicating different local apparent times; Universal time pieces with rotary disc, rotary bezel, or rotary dial

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electric Clocks (AREA)

Description


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  Weltzeituhr 
Uhren mit ständiger Ablesbarkeit der Zeit allein für die Orte eines Teiles der Erde oder der ganzen Erde sind   als"Weltzeituhren"bekannt.   Aus ihren Angaben kann auch geschlossen werden, ob ein beliebiger Ort im Vergleich mit einem bestimmten das gleiche Datum oder das folgende oder das vorhergehende hat ; hiezu ist zu berücksichtigen, welche Zeiten die beiden Orte haben, auf welchem Meridian gerade die Orte mit Mitternacht liegen, ferner die Lage des Meridians von   1800 Länge   von Greenwich und der Drehsinn des sich drehenden Uhrenteiles, ein, wenn auch nicht gerade schwieriger, doch immerhin unbequemer, leicht zu einem Fehlschluss führender und nicht jedermann geläufiger   Denkvorgang ;

   eine   Kennzeichnung des 1800 Meridians und der 24-Uhr-Marke durch entsprechende Farbpaare, wie es die   USA-Patentschrift Nr. 2, 615, 298   vorsieht, erleichtert ihn. 



   Die erfindungsgemässe Uhr macht ihn unnötig ; sie zeigt auf einfachste und für Schau- und Vorführzwecke besonders geeignete und effektvolle Art, welche Orte im Vergleich mit einem auf der Uhr gekennzeichneten Ort, dem"Bezugsort" (z. B. dem Aufstellungsort der   Uhr),   oder mit allen Orten einer gekennzeichneten Zeitzone   (z. B.   der Zone mitteleuropäischer Zeit) das gleiche Datum haben, welche schon das morgige und welche noch das gestrige. 



   Die Wirkungsweise dieser Uhr sei an einer ihrer möglichen Ausführungsarten erläutert : An einer Ausführungsart mit waagrechtem Zifferblatt und für alle Orte der vom Nordpol bis zu   60  südlicher   Breite reichenden Erdkalotte und für den Vergleich mit einem Ort von 150 östlicher Länge von Greenwich und damit auch mit allen Orten der Zone mitteleuropäischer Zeit. 



   Fig. 1 zeigt eine Draufsicht und Fig. 2 einen lotrechten Schnitt durch die Mitte dieser Ausführungsart der Erfindung. 



   Auf der oberen ebenen durchsichtigen Abschlussplatte P des Gehäuses ist in der Mitte die kreisrunde Karte E des erwähnten Gebietes in ebener Darstellung (als Planiglob) befestigt. In sie sind die Meridiane in je 150 Abstand mit besonderer Hervorhebung des Meridians für 150 östlicher Länge eingezeichnet und beziffert. 



   Unter der Platte P dreht sich eine kreisrunde Scheibe S, die auf einer in der Abschlussplatte und im Boden des Gehäuses lotrecht gelagerten Welle W befestigt ist. Die Scheibe wird von einem (in den Figuren nicht gezeichneten) Uhrwerk im üblichen Uhrzeigerdrehsinn in 24 Stunden einmal herumgedreht. 



   In dieser sonst   lichtundurchlässigen   Scheibe S ist anschliessend an die Karte E ein schmaler Spalt B ausgespart und mit lichtdurchlässigem Material ausgefüllt. Nahe seinen beiden Rändern sind auf der Scheibenunterseite zwei Streifen K und M je in der Form eines   Kegelstumpfmantels befestigt   und an deren unteren Rändern ein bis nahe zum Gehäuseboden reichender Zylinder Z ; die beiden Streifen K und M um- 
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 angebrachte und schräg nach innen, also ebenfalls zum Spalt hin geneigte Streifen M den restlichen Bogen von 1650. 



   Auf dem übrigen ringförmigen Teil der Scheibe ist um den Spalt herum eine 24 Stunden-Teilung aufgebracht ; sie ist entgegen dem Drehsinn der Scheibe beziffert und beginnt beim Anfang des äusseren Streifens M, so dass bei seinem Ende bzw. beim Anfang des inneren Streifens K die Stunde 11 steht. 



   Auf dem Boden des Gehäuses sind in je einem Kreis innerhalb und ausserhalb des Zylinders Z Fassungen mit Glühlampen L befestigt (in Fig. 1 sind alle als gestrichelte Kreise, in Fig. 2 vier von ihnen in die Schnittebene hineingedreht gezeichnet). Die geneigten Streifen K und M bewirken, dass je nach der 

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Stellung der Scheibe S nur das Licht bestimmter Lampen des inneren oder des äusseren Kreises zum Spalt B gelangen kann, während das der andern abgeschirmt wird. Es sind weisse, rote und grüne Lampen zu sieben
Gruppen zusammengefasst. Das Ein- und Ausschalten von sechs dieser Gruppen erfolgt bei der Drehung der
Scheibe S durch Kontaktfedern, die je nach der Stellung der Scheibe auf leitenden oder isolierenden Bahnen der Aussenfläche des Zylinders Z schleifen (sie sind in den Figuren nicht eingezeichnet). 



   Im folgenden sind für die einzelnen Gruppen die Anordnung der Lampen, ihre Leuchtfarbe und ihre Leuchtzeit angegeben ;, in Fig. 1 sind immer die Lampen einer Gruppe mit der im folgenden genannten
Gruppennummer bezeichnet. Als Zeit ist die am 24 Stunden-Kreis beim Meridian 150 östlicher Länge von
Greenwich ersichtliche, also die mitteleuropäische Zeit zu verstehen. 



   Gruppe 1 : Ihre Lampen sind im inneren Kreis im östlichen Bogen von 150 bis 1800 angeordnet und weiss leuchtend von 0 bis 11 Uhr. 



   Gruppe 2 : Anordnung wie bei Gruppe   1,   jedoch rot leuchtend von 13 bis 24 Uhr. 



   Gruppe 3 : Lampen im äusseren Kreis im westlichen Bogen von 150   bis-1800, weirs   leuchtend von
13 bis 24 Uhr. 



   Gruppe 4 : Anordnung wie bei Gruppe 3, jedoch grün leuchtend von 0 bis 13 Uhr. 



   Gruppe 5 : Lampen im äusseren Kreis   in dem 30    umfassenden Bogen zwischen 150 westlicher Länge und 150 östlicher, weiss leuchtend von 11 bis 24 Uhr. 



   Gruppe 6 : Anordnung wie bei Gruppe 5, jedoch grün leuchtend von 0 bis 11 Uhr. 



   Gruppe 7 : Lampen im äusseren Kreis im östlichen Bogen von 150 bis 1800 und Lampen im inneren Kreis im Bogen von 1800 westlich über 00 bis 150 östlicher Länge, dauernd weiss leuchtend. 



   Im Uhrgehäuse angebrachte lichtundurchlässige Schirme verhindern, dass das Licht der einzelnen Gruppen in den Bereich anderer kommt. Es sind dies ein vom Gehäuseboden innerhalb des inneren Lampenkreises bis nahe zur Scheibe S reichender lotrechter Zylinder T und lotrechte, radial gestellte ebene Schirme entsprechenden Profils zwischen den Gruppen des   äusserenlarnpenkreises   bei   1800. 150 östlicher   und 150 westlicher Länge, knapp vom Zylinder Z bis zur Gehäusewand reichend, und zwischen den Gruppen des inneren Lampenkreises bei   1800 und 15u östlicher Länge, knapp vom   Zylinder Z bis zum Schirm T reichend (die radialen Schirme sind, in den Figuren nicht eingezeichnet). 



   Das Zusammenspiel der mit der Scheibe S umlaufenden Streifen K und M, der Leuchtzeiten und Farben der Lampen ergeben, dass Teilbögen des Spaltes B jeweils in verschiedenen Farben leuchten oder der ganze Spalt in einer Farbe. Es bedeutet dies, wie es auch ein Vermerk auf der Uhr dartut, dass die Orte, die innerhalb der von diesen Teilbögen umfassten Sektoren liegen, im Vergleich mit dem Bezugsort das gleiche Datum, das folgende oder das vorhergehende haben, je nachdem die Farbe des zugehörigen Spaltbogens weiss, rot oder grün ist ; und wenn der ganze Spalt gleichfarbig leuchtet (nämlich um 13 Uhr mitteleuropäischer Zeit), dass alle Orte das gleiche Datum haben wie der Bezugsort (also heute). 



   In der Fig. 1 ist die als Ausführungsbeispiel beschriebene Uhr 5 Uhr 30 Minuten mitteleuropäischer 
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 gleiche Datum wie der Bezugsort, während die des restlichen Sektors von 67 1/20 westlicher Länge, westwärts bis 1800 (bzw. bis zur Datumlinie), dessen Bogen grün leuchtet, noch das gestrige Datum haben. 



   Andere Ausführungsformen, die dem Wesen der erfindungsgemässen Uhr entsprechen, wären : Eine mit Vertauschung von Feststehen und Drehen der Karte einerseits und des Stundenkreises und Tagesanzeigers anderseits ; eine mit Verwendung eines Globus statt des Planigloben oder einer zylinder-oder kegelförmigen Karte   (z. B.   in Mercatorprojektion) ; eine mit Verwendung anderer Beleuchtungsarten   (z. B.   von Glimmlampen oder von entsprechend geätzten Glasplatten mit seitlichem Lichteinfall) : schliesslich Ausführungen mit andern Bezugsorten, die nur andere Längen der Streifen K und M und andere Leuchtzeiten der Lampen verlangen. 



   Als zusätzlich ausführbare und erwünschte, für das Wesen der Erfindung aber nicht erforderliche Behelfe an der Uhr wären zu erwähnen : Eine normale Nebenuhr zur genauen Ablesung von Stunde, Minute und Sekunde, die dann auch zur zeitlich genaueren Betätigung der   Ein-und Ausschaltkontakte für die Lam-   pengruppen verwendet werden könnte ; ein Drehknopf zur gegebenenfalls nötigen Einstellung der Uhr auf die richtige Zeit oder zur schnelleren Drehung der Scheibe S für   Lehr- und Vorführungszwecke :   eine besondere Kennzeichnung von wichtigen Orten und Ländern, von Zeitzonen und den sie vertretenden Meridianen oder den sie einschliessenden Grenzen durch Farben oder durch Aufleuchten entsprechend bezeichneter Druckknöpfe. 

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   Andere Lösungen der Aufgabe, die sich die erfindungsgemässe Uhr stellt, sind durch die deutsche Patentschrift Nr. 961518 und durch die USA-Patentschriften Nr. 594, 410 und Nr. 2, 721, 442 gegeben worden, sie sind jedoch in ihren Konstruktionen wesentlich verwickelter und geben keine so übersichtliche und klare Ablesbarkeit.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Mit einer Erdkarte und einer 24 Stunden-Skala, die relativ zueinander umlaufen, versehene Welt-. zeituhr, die auch ersichtlich macht, welche Orte im Vergleich mit einem bestimmten Ort, insbesondere dem Aufstellungsort der Uhr, das gleiche Datum haben oder das folgende oder das vorhergehende, indem die drei Gruppen der jeweils dasselbe Datum aufweisenden Sektoren durch bestimmte Farben ersichtlich gemacht sind, dadurch gekennzeichnet, dass diese Farben in einem einzigen, durchsichtigen, die Erdkarte umschliessenden Kreisring erscheinen, indem das Licht entsprechend gefärbter Lampen, die durch den Ablauf der Uhr passend geschaltet werden, jeweils gegen diesen Kreisring hin und durch ihn hindurchgeleitet wird.
AT683260A 1960-09-07 1960-09-07 Weltzeituhr AT219504B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1673680B1 (de) * 1967-01-16 1972-06-29 Norbert Paessens Weltzeituhr

Cited By (1)

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