AT21933B - Zur Aufnahme und Wiedergabe von Tönen geeignete Plattensprechmaschine. - Google Patents

Zur Aufnahme und Wiedergabe von Tönen geeignete Plattensprechmaschine.

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AT21933B
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Franz Machinek
Michael Geisshuettner
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Franz Machinek
Michael Geisshuettner
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  Zur Aufnahme und Wiedergabe von Tönen geeignete Plattensprechmaschine. 



   Die besondere Einrichtung der den Gegenstand dieser Erfindung bildenden Platten-   sprochmaschine   (Grammophon) bezweckt, zu   ermöglichen,   dass mit der Herstellung von Schallplatten nicht vertraute Personen   Musikstücke,   Gesang etc. aufnehmen und wiedergeben können. Der Erfindung gemäss wird die zur Aufnahme der Lautfurche bestimmte Wachsplatte in Ringform um eine zentrale Stahiplatte herumgegossen, in welche eine Spiralnut zur Führung eines an der Aufnehmvorrichtung angebrachten Stiftes eingeschnitten ist. Dabei sind die   A ufnrhm- und   die Wiedergabevorrichtung sowie die   Abschleifvorrichtung   in ein und dieselbe Fassung einzusetzen und die Membran der Schalldosen wird nm Rande zwischen Kautschuklippen gehalten, um zu ermöglichen, dass der Rand am Schwingen teilnimmt. 



   In der Zeichnung ist die vorstehend besprochene Einrichtung dargestellt, u. zw. ist 
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 Ansicht darstellend. Fig. 2 ist ein der Fig. 1 entsprechender Grundriss, Fig. 3 ein senkrechter   Querschnitt und   Fig. 4 eine Unteransicht. Fig. 5 und 6 stellen den   Obel sum   Abschleifen der Schallplatte in teilweise geschnittenem Aufrisse und in Unteransicht dar. Fig. 7 ist eine Seitenansicht der Einrichtung zum Einstellen der   Aufnehm-oder Wiedergeb-   
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 eingeschoben wird. Auf das Ende des Rohres 2 schiebt man die in punktierten Linien dargestellte Ledermuffe 5 des Schalltrichters auf.

   Die   Wachsplatte   6, in welche die Schallwellenfurchen eingeschnitten werden, ist in Ringform und beiderseits vorstehend um eine zentrale Stahlplatte herumgegossen, welche mit einer   Spiralnut   versehen ist. In einem an der Fassung oder dem Dosendeckel 1 befestigten, gegen die Mitte der Schalplatte 6, 7 gerichteten Arme 8 und einem am   äusseren   Ende desselben   hergestellten Winkelstücke   9 ist ein Stift 10 verschiehbar, welcher mittels der   Schraubenmutter   11 höher und tiefer gestellt   werden kann und   die zum Eingreifen in die Spiralnut der Stahlplatte 7 bestimmte Nadel 12 trägt.

   Die Stellbarkeit des Stiftes 10 hat den Zweck, die   Aufnehm-,   Wiedergeb- 
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 verbindet.   Die Membran ss ist mit   ihrem Rande zwischen zwei weichen Kantschukringen 17   angeordnet,   von welchen der untere von einem Absatze der Innenfläche der Dose getragen und der obere durch den in die Dose geschraubten Ring 18 niedergedrückt wird.   Vermöge   dieser   Lagerungswcise   der Membran 16, deren Durchmesser kleiner ist als der lichte Durchmesser des Absatzes und des Ringes 18, kann auch der Randteil derselben an den 
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 angelenkt ist, der den zentralen Kanal des Gewichtes 20   durcttxieht   und mit dem Mittelpunkt der Membran 16 fest verbunden ist. 



   Der Stift 24,   welcher am Gewichte ; M   sitzt und in eine Öffnung 25 der Seitenwand der Dose 13 hineinreicht, lässt die jeweilige Stellung der Dose zum Gewichte erkennen. 



  Wird das Instrument für eine Aufnahme eingestellt, so legt man die Nadel   12 11m äusseren   Umfange der Stahlscheibo 7 in die   Spiralnut   ein und mittels der Schraubenmutter 11 stellt man die   Höhenlage   der Dose 18 dann so ein, dass der   Schneidstein   22 an die Wachsplatte 6 ansteht und der   Stift 24   in der Mitte der Öffnung 25 steht, Das um ein Scharnier drehbare Gewicht 20 bewirkt, dass trotz der eventuell vorhandenen   Unregelmässig-   keiten der Plattenoberfläche oder in den Bewegungen der Platte der Schneidstein 22 immer die gleiche Lage gegen die Plattenoberfläche beibehält.

   Die Masse des Gewichtes 20 ist genügend gross, dass die Schwingungen der Membran 16 auf die Lage des Drehpunktes des Aufnehmbebels 21 ohne einfluss bleiben, dass also der Hebel 21 unter der Einwirkung von Schallwellen schwingen und eine Furche, deren Tiefe diesen Wellen entsprechend wechselt, in die Wachsplatte 6 einschneiden kann. Die Wiedergebdose unterscheidet sich von der Aufnehmdose nur dadurch, dass der Stein am Hebel nicht   zugeschärft sondern   stumpf ist. 



   Der Hobel (Fig. r) und 6) zum Abnehmen der die Schallwellen furchen enthaltenden oberen Schicht der Wachsplatte 6 besitzt auch wieder einen mittels des Bajonett- 
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 ein Scharnier 19 drehbares Gewicht 20 enthält. An der Unterfläche des Gewichtes 20 ist das durch einen Stein 27 gebildete   Hobelmesser   befestigt, neben welchem zwei mittels Schrauben einstellbare   Sehleiffedern   28 angebracht sind, um die Tiefe, auf welche das Messer 27 in die Wachsplatte eingreift, regulieren zu können. Das Vorhandensein von Federn   28   beiderseits der Bahn des Messers 27 erlaubt das Abdrehen des äusseren und des inneren Randteiles der Platte. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Zur Aufnahme und Wiedergabe von Tönen geeignete Plattensprechmaschine mit einer in der Mitte der Rekordplatte angeordneten, mit einem Führungsstift am Tragarme   für die Schalldose   und die Abschleifvorrichtung zusammenarbeitenden, mit Spiralnut ver- 
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 scheibe   (7)   eine ringförmige   Rekordptatte von   grösserer Dicke herumgegossen ist, zum Zwecke, die Führungsscheibe mit der Rekordscheibe unverrückbar fest zu verbinden.

Claims (1)

  1. 2. Plattensprcchmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Auf- nahmcschalldose, Wiedergabeschalldose und Abdrehvorrichtung aus einem Deckel (1) und je einem in den Deckel einzusetzenden Unterteile zusammengesetzt sind, wobei ein Deckel ( EMI2.4 Rohr (2) zur Verbindung mit dem Tragarme und dem Schalltrichter trägt.
    3. Plattensprechmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Membran der Schalldose zwischen den inneren, nicht zusammengeklemmten Randteilen zweier weicher, ringförmiger Kautschuklippen (17) angeordnet ist, wobei der Durchmesser der Membran kleiner ist als jener der die Lippen klemmenden Metallring.
    4. Datteusprecbmaschine nach Anspruch 1 mit in der Höhenrichtung verstellbarem Führungsstift, dadurch gekennzeichnet, dass das an die Schalldose angelenkte, den Rekord- stifthehef tragende Gewicht (20) einen durch einen Schlitz der Dosenwand sichtbaren Stift (24) trägt und dass gleichzeitig der Führungsstift (12) an einem in Führungen seiner Läuge nach verschiebbaren Stifte sitzt, in dessen Querkerbe die auf einer zum Stifte EMI2.5 Mutter den Stift (24) am Gewichte (20) in die richtige Lage bringen zu können.
    5 Plattensprechmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem an cinem angelenkten Gewichte sitzenden Messer (27) der Abschleifvorrichtung beiderseits der Messerbahn Schleiffedern (28) zur Begrenzung der Eindringungstiefe angebracht sind.
AT21933D 1904-09-10 1904-09-10 Zur Aufnahme und Wiedergabe von Tönen geeignete Plattensprechmaschine. AT21933B (de)

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