AT219060B - Geschlossenes, ohne Gegendruck arbeitendes Flüssigkeitsfilter - Google Patents

Geschlossenes, ohne Gegendruck arbeitendes Flüssigkeitsfilter

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AT219060B
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  Geschlossenes, ohne Gegendruck arbeitendes Flüssigkeitsfilter 
Die. Erfindung bezieht sich auf die in energiemässiger Hinsicht optimale Ausnutzung des hydrauli-   schen   Gefälles zwischen ohne Gegendruck arbeitenden, geschlossenen Filtern aus Stahl, Beton u. dgl. und einem der Filteranlage nachgeschalteten   Reinwasserbehälter,   Saugbrunnen oder Saugrohr, wobei ein
Trockenlaufen des Filtermaterials vermieden wird. 



   Unter einem geschlossenen Filter soll dabei ein Filter verstanden sein, bei welchem der Flüssigkeit- spiegel über dem Filtermaterial mit der Atmosphäre nicht in Verbindung steht, während ein Filter, bei welchem diese Verbindung besteht, als offenes Filter bezeichnet wird. 



   Bisher konnte lediglich bei offenenFiltern das Gefälle zwischen Spiegel über den Filtern und Spiegel des Reinwasserbehälters unter gleichzeitiger Trockenlaufsicherung ausgenutzt werden, denn diese Filter können in einfacher Weise mit Filterauslaufreglern ausgerüstet werden, die z. B. durch Schwimmerbetä- tigung ein Leerlaufen der Filter,   d. h.   ein Absinken des Filterspiegels unter der Oberkante des   Filterma-   terials, mit Sicherheit verhindern. 



   Bei ohne Gegendruck arbeitenden, geschlossenen Filtern hingegen musste bisher in der Regel ein Standrohr bis über die Oberkante des Filtermaterials hochgeführt werden, um ein Trockenwerden auszu- schalten. 



   Die Erfindung sieht vor, auch ohne Gegendruck arbeitende, geschlossene Filter in einfachster Weise zur Ausnutzung des hydraulischen Gefälles heranzuziehen. 



   Erfindungsgemäss geschieht dies dadurch, dass die Trockenlaufsicherung des   Flasslgkeitsfiltert   aus einem über dem notwendigen Flüssigkeitsspiegel angeordneten Impulsgeber und einem hiedurch betätigten Steuerorgans besteht, welches z. B. als Venturi-Filterauslaufregler gestaltet ist. 



   Dieser Impulsgeber kann beispielsweise knapp über dem Filtermaterial angeordnet und als elektrischer Schwimmerschalter, Tauchelektrode, innen und aussen angebrachte Druckmessdose mit elektrischer, pneumatischer oder hydraulischer Übertragung, als mechanischer Schwimmer mit Seilzug-oder Gestängeübertragung od. dgl. ausgebildet sein. 



   Bei Verwendung eines Venturi-Filterauslaufreglers arbeitet dieser mit dem von einem Venturi-Wirkdruckgeber erzeugten Differenzdruck zusammen, der auf beide Seiten der Reglermembran wirkt. Das Gewicht der   Regler'fentilteller,   die mit der Reglermembran fest verbunden sind, ist mit einem Laufgewicht auf einem Waagebalken ausbalanciert. 



   Bei offenen Filtern sind nun diese Regler mit einem sogenannten Leerlaufverschluss ausgerüstet. Es handelt sich hiebei um ein mittels Schwimmer und durch Seilzug vom Filterspiegel aus betätigtes Dreiwegeventil. Droht der Filterspiegel unter die Oberkante des Filtermaterials abzusinken, so wird durch   denSchwimmerseilzug dasDreiwegeventil betätigt. Dabei wird   die während des Betriebes bestehende Vorbindung der Venturi-Minusdruckleitung mit der Minusdruckkammer des Reglers unterbrochen und statt dessen eine Verbindung dieser Kammer mit der äusseren Atmosphäre hergestellt. Infolgedessen schliesst der Regler dicht ab, so dass ein Trockenlaufen des offenen Filters mit Sicherheit verhindert wird. 



   Die Erfindung sieht nun vor, ähnliche Verhältnisse auch bei ohne Gegendruck   arbeitendengeachlos-   senen Filtern zu schaffen. Zwar sind bereits bisweilen schon geschlossene Filter mit Venturi-Auslaufreglern, oben beschriebener Bauart, ausgestattet worden, jedoch stets ohne Leerlaufverschluss. Denn es war nicht möglich, die erwähnte   Schwimmerseilzugübertragung   ohne eine gleichwertige Vorrichtung zur Bestätigung des Leerlaufverschlusses auszuführen. 

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