AT218587B - Fernsehempfänger mit Tonempfang nach dem Differenzträgerverfahren - Google Patents

Fernsehempfänger mit Tonempfang nach dem Differenzträgerverfahren

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AT218587B
AT218587B AT753760A AT753760A AT218587B AT 218587 B AT218587 B AT 218587B AT 753760 A AT753760 A AT 753760A AT 753760 A AT753760 A AT 753760A AT 218587 B AT218587 B AT 218587B
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Telefunken Gmbh
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   In Fig. i ist ein Fernsehempfänger dargestellt, bei dem die einem Tonträger aufmodulierten Tonsignale zusammen mit der Bildinformation von der Antenne 1 einer   Hochfrequenzverstärkerstufe   2 zugeführt werden und mit der Bildinformation zusammen die Mischstufe 3 und den   ZF-Verstärker   4 durchlaufen. 



  Durch Gleichrichtung der Ausgangsspannung des Zwischenfrequenzverstärkers 4 mittels einer Diode 5 wird nicht nur die Bildinformation 6 gewonnen, die über einen Videofrequenzverstärker 7 einer Bildröhre 8 zugeführt wird, sondern es wird durch Mischung in der Diode 5 aus der Differenzfrequenz des Tonträgers und des Bildträgers die Tonzwischenfrequenz abgeleitet, die entweder vor oder hinter dem   Videofrequenzver-   stärker von den Bildsignalen getrennt und über einen gesonderten Tonzwischenfrequenzverstärker 9 einem Tondemodulator 10 zugeführt wird. Die Niederfrequenzausgangsspannung des Tondemodulators 10 wird dem Steuergitter einer   Niederfrequenzverstärkerröhre   11 zugeführt, deren Anode zur Speisung des Lautsprechers oder zur Steuerung einer weiteren Leistungsröhre verwendet wird.

   In Fig. 1 ist die Anode der Röhre 11 über einen Kondensator 12 mit dem Steuergitter einer weiteren als Leistungsverstärker wirkenden Stufe 13 verbunden. Die Anodenspannung, für die als   NF - Verstärkerröhre   wirkende Röhre 11 wird über einen Widerstand 14 mit dem Abgriff eines Spannungsteilers mit den Widerständen 15 und 16 verbunden. Der Widerstand 16 ist dabei mit der im Zeilenablenktransformator 17 verfügbaren Booster-Spannung   UBoo   verbunden, während der Widerstand 15 mit auf einem negativen Potential U ge-   genüber Erde   liegt. Die im Bildsignal enthaltenen Impulse 18 werden über eine Abtrennstufe 19 abgetrennt und zur'Synchronisierung eines Oszillators 20 ausgenutzt, der die zur Steuerung der Zeilenablenkstufe 17 erforderliche Steuerspannung liefert.

   Zur Regelung der Verstärkung der   Hoch-und Zwischenfrequenzver-     stärkerröhrenisteineSchaltung 21   vorgesehen, der einerseits das Bildsignal und anderseits die am Zeilen- 
 EMI2.1 
 
Die Wirkungsweise der soweit beschriebenen Schaltung wird im folgenden näher erläutert. 



   Die Grösse der gewonnenen negativen Regelgleichspannung UR für die Verstärkerstufen 2 und 4 ist abhängig vom Innenwiderstand der getasteten Verstärkerröhre in der Stufe 21 und somit von der Grösse des Videosignals sowie der Stellung des Kontrastreglers. Sie hängt ausserdem in starkem Masse von der Grösse desTastimpulses 22 ab. Weicht beispielsweise der Tastimpuls von seiner vorgesehenen Grösse ab, so wird 
 EMI2.2 
 
Regelspannung verfälscht, undVerstärkerstufe 2 und 4 auftritt, wodurcn ein sogenanntes Intercarrier-Knattern hörbar wird. Zur Vermeidung dieses Nachteils wird die Verstärkerröhre 11 im Tonniederfrequenzverstärker so lange gesperrt, bis die Zeilenablenkschaltung und damit die Rücklaufimpulse 22 die erforderliche Grösse haben.

   Dies wird in der Schaltung nach Fig. 1   dadurd erzielt,   dass die Booster-Spannung der Verstärkerröhre 11 über einen Spannungsteiler zugeführt wird, dessen Fusspunkt auf einer negativen Spannung U liegt. Zur Erklärung dieser Wirkungsweise ist in Fig. 2 bei a der Einschaltverlauf der Booster-Spannung   UBoo   und bei b der   Einschaltverlauf derAnodenspannungUV   für die Röhre 11 dargestellt, wenn der   Spannungsteilerwiderstand   15 auf einem festen negativen Potential liegt. Man erkennt daraus leicht, dass die Anodenspannung erst dann einen ausreichenden Wert annimmt, wenn die Booster-Spannung annähernd   aufihiemSoUwertliegt   t4.

   Die negative Spannung U kann auch durch Gleichrichtung der während des   Rücldaufs   am Zeilentransformator verfügbaren Impulse erzeugt werden, wobei diese negative Spannung wie die Booster-Spannung erst allmählich anwächst. Nach dem Einschalten ist die Spannung am Fusspunkt des Widerstandes 15 noch labil und wächst erst später in Richtung negativer Werte. Im stationären Betrieb ist die Spannung am AbgriffpunktdesSpannungsteilers 15, 16 konstant. Die Wirkungsweise der Schaltung kann auch noch dadurch verbessert werden, dass der Spannungsteilerwiderstand 16 als   spannungsabhängige ! :   Widerstand ausgebildet ist. Dadurch lässt sich der fast lineare Anstieg der Anodenspannung   UV   für die Röhre 11 in die Form der Kurve c in Fig. 2 bringen.

   Auf diese Weise hat die Anodenspannung für die Röhre 11 zu dem Zeitpunkt, zu dem die Zeilenablenkschaltung die erten Tastimpulse, wenn auch geringerer Amplitude liefert, erst einen geringen negativen Wert, so dass der Brummton unhörbar bleibt. In den dargestellten Kurven liegt daher der Punkt, andern die Anodenspannung den Wert Null überschreitet, rechts von dem Zeitpunkt   t.   Das bedeutet aber, dass der Tastimpuls seinen kritischen Wert bereits überschritten hat. 



   In Fig. 3 ist eine praktisch ausgeführte Schaltung dargestellt, bei der gleiche Schaltelemente mit gleichen Bezugszeichen wie in Fig. 1 versehen sind. In dieser Schaltung ist der Teilerwiderstand 16 als spannungsabhängiger Widerstand ausgebildet und die negative Spannung für den   Spannungsteilefusspunkt   wird durch Gleichrichtung der Rücklaufimpulse am Zeilentransformator gewonnen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Fernsehempfänger mit Tonempfang nach dem Differenzträgerverfahren, bei dem zur Verringerung des beim Einschalten des Gerätes infolge einer noch nicht funktionsfähigen getasteten Regelung auftretenden Brummtons die Anodenspannung für mindestens eine Ton-ZF-oder Tonniederfrequenzröhre von der im Zeilenablenktransformator verfügbaren Booster-Spannung über einen Spannungsteiler abgeleitet wird, dadurch gekennzeichnet, dass der mit der Booster-Spannung verbundene Widerstand des Spannungsteilers als spannungsabhängiger Widerstand ausgebildet ist.
    2. Fernsehempfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Spannungsteiler mit einem Ende auf einem gegen Masse negativen Potential liegt. EMI3.1
AT753760A 1959-11-30 1960-10-05 Fernsehempfänger mit Tonempfang nach dem Differenzträgerverfahren AT218587B (de)

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