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Satz von Bauelementen zum Aufbau von Filtereinrichtungen
Die Erfindung betrifft einen Satz von Bauelementen zum Aufbau von Filtereinrichtungen. Nach der Erfindung zeichnet sich dieser Satz von Bauelementen aus durch quadratische oder rechteckige Filterele- mente, durch Holme von polygonalem Profil, die zur Einfassung der Filterelemente längs zweier paralleler Seiten derselben bestimmt sind, wobei das Profil zwei Seiten aufweist, zwischen denen eine zur Aufnahme einer Dichtung bestimmte Hohlkehle vorgesehen ist und die einen Winkel von 2700 miteinander bilden, und durch Dichtungsstege, die zur Abdichtung mindestens einiger dieser Filterelemente längs ihrer beiden andern parallelen Seiten bestimmt sind.
In der Zeichnung sind mehrere Filtereinrichtungen dargestellt, die mit einem Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes aufgebaut sind. Es ist : Fig. l ein schematischer Schnitt durch eine erste Filtereinrichtung. Fig. 2 eine Einzelheit von Fig. l in grösserem Massstabe, Fig. 3 ein Teilschnitt gemäss Linie li-li von Fig. 1 in grösstem Massstabe, Fig. 4 ein schematischer Schnitt durch eine zweite Filtereinrichtung, Fig. 5 eine Vorderansicht der Einrichtung nach Fig. 4 in Richtung des Pfeiles V, Fig. 6 ein Schnitt gemäss Linie VI - VI von Fig. 4 in grösserem Massstabe, Fig. 7 ein schematischer Schnitt durch eine dritte Filtereinrichtung, Fig. 8 ein schematischer Schnitt durch eine vierte Filtereinrichtung, Fig. 9 eine Einzelheit von Fig. 8 in grösserem Massstabe, Fig.
10 ein schematischer Schnitt durch eine fünfte Filtereinrichtung.
Die in Fig. l dargestellte Filtereinrichtung enthält Filterelemente l, die so montiert sind, dass sie im Zickzack unter 900 zueinander geneigte Filterflächen bilden. Jedes Filterelement l weist einen Filter l'auf, der austauschbar in einer Haltevorrichtung gehaltert ist, die im wesentlichen aus einem quadratischen oder rechteckigen Rahmen 2 (s. Fig. 2) uno aus einem elastisch deformierbaren Schwenkrahmen 3 besteht. Bei einer derartigen Haltevorrichtung hält der elastisch deformierbare Schwenkrahmen 3 durch Anliegen an das Filterelement l dieses nachgiebig im Rahmen 2 fest, wobei der vorzugsweise aus federndem Draht bestehende Schwenkrahmen 3 am Rahmen 2 mittels Scharnierhülsen angelenkt ist.
Der Rahmen 2 weist gemäss Fig. 3 auf einer Seite einen umgebördelten Rand 4 auf, der die anliegende Seite des Rahmens 2 der benachbarten Filterhaltevorrichtung luftdicht umgreift. Um das Filterelement l in der dargestellten Lage zu montieren, sind Montageholme 5 so angeordnet, dass sie paarweise eine Seite eines Rahmens 2 halten unter Zwischenlage von schlauchförmigen Dichtungen 6 (s. Fig. 2).
Die Montageholme 5 sind hohl und haben ein Profil, das für die später erläuterte, vielseitige Verwendbarkeit dieser Holme wesentlich ist. Dieses Profil weist nach Fig. 2 eine Seite 7 auf, an die sich unter einem Winkel von 900 eine Seite 8 anschliesst, auf letztere folgt eine Hohlkehle 9 für eine Dichtung 6 und hierauf, unter einem Winkel von 2700, eine Seite 10. Auf die Seite 10 folgt unter einem spitzen Winkel von 56, 50 eine Seite 11, an die sich unter einem stumpfen Winkel, von 101 eine Seite 12 anschliesst ; auf letztere folgt eine Hohlkehle 13 für eine bei der vorliegenden Einrichtung nicht benötigte Dichtung und hierauf unter einem stumpfen Winkel von 1580 eine Seite 14.
Auf die Seite 14 folgt unter einem Winkel von 900 eine Seite 15, an die sich eine Hohlkehle 16 für eine Dichtung 6 anschliesst, und hierauf folgt, unter einem stumpfen Winkel von 1360 wieder die zuerst genannte Seite 7.
Die beiden Holme 5 von Fig. 2 liegen mit entsprechenden Profilseiten 7 aufeinander und sind durch Laschen 17 und nicht dargestellte Schrauben miteinander verbunden. Die in Fig. l mit 51 und 5% bezeichneten Holme sind ihrerseits durch Laschen 18 miteinander verbunden und liegen mit ihren Profilseiten 14 aufeinander.
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Die Holme 53 und 54 sind in gleicher Weise mit weiteren, nicht dargestellten Holmen verbunden, inaem sich die Filtereinrichtung über ihren in Fig. 1 gezeigten Teil oben und unten weiter fortsetzt und eine Zick-Zack-Filterwand bildet. Die einzelnen Filterelemente l sind nicht fest mit den Holmen 5 verbunden, sondern können wie Schubladen seitlich zwischen dieselben geschoben werden, weshalb die so gebildete Wand als Schubladen-Filterwand bezeichnet wird.
In Fig. l ist angenommen, dass die Holme 5 horizontal zwischen vertikalen Abschlusswänden 19 verlaufen, auf denen sie senkrecht stehen. Um die Filterelemente l gegen die Abschlusswände 19 abzudichten, sind auf beiden Seiten der Filterelemente 1 Dichtungsstege 20 vorgesehen, die an ihren Enden Lappen 21 aufweisen. In den Lappen 21 sind Löcher 22 vorgesehen, durch welche Schrauben gesteckt werden, mit denen die Stege 20 an den Abschlusswänden festgeschraubt werden. Der Steg 20 weist an jedem Ende auch einen schrägen Lappen 23 (s. Fig. 2 und 6) auf, der in einer zum Lappen 21 senkrechten Ebene steht und mit einem Loch 24 versehen ist, durch das eine Schraube 25 mit Blechgewinde gesteckt wird, um den Lappen 23 auf einem Holm 5 festzuschrauben.
Der Steg 20 weist ein U-förmiges Profil auf, wie aus Fig. 6 ersichtlich ist, und hält mit demselben eine in Fig. 2 nicht dargestellte Dichtung 26 fest, an welcher der Rahmen 2 anliegt. Es ist ersichtlich, dass bei der beschriebenen 90 -Zick-Zack-Schubladen-Filterwand überall für eine gute Abdichtung der einzelnen Filterelemente 1 gesorgt ist. Um die Filterelemente 1 als Schubladen in die gezeigte Lage zu bringen, ist es selbstverständlich notwendig, in mindestens einer Abschlusswand 19 zwischen je zwei Stegen 20 eine dem Profil der Filterelemente 1 entsprechende Öffnung vorzusehen.
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dass die Filterelemente 1 nicht als Schubladen zwischen paarweise angeordneten Holmen 5 und Dichtungsstegen 20 eingeschoben werden können. Je zwei in der gleichen Ebene liegende Filterelemente 1, die wiederum mittels des umgebördelten Randes 4 (s.
Fig. 6) luftdicht miteinander verbunden sind, sind auf jeder Seite nur mit einem Holm 5 verbunden, u. zw. mittels nicht dargestellter Schrauben. Die betref-
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Die benachbarten Holme 55 und 56 liegen mit den Profilseiten 15 aufeinander und sind durch Laschen 27 miteinander verbunden. Die benachbarten Holme 57 und 58, die durch Laschen 28 miteinander verbunden sind, liegen dagegen mit den Profilseiten 14 aufeinander. An der Wand 19 ist ein einziger Dichtungssteg 20 längs jedes Filterelementes l vorgesehen. Die Einrichtung stellt eine 90 -Zick-Zack Fest-Filterwand dar.
Bei der Einrichtung nach Fig. 7 sind die Filterelemente l wiederum als Schubladen zwischen paarweise angeordneten Holmen 5 und Dichtungsstegen 20 eingeschoben. Die Ecken der Filterelemente l lie- gen wiederum zwischen den Profilseiten 8 und 10. Die benachbarten Holme 59 und 510, die durch Laschen 29 miteinander verbunden sind, liegen jedoch mit ihren Profilseiten 12 aneinander, statt mit den Profilseiten 14. Demzufolge bilden die Filterflächen nicht einen Winkel von 900 sondern einen Winkel von 450 miteinander und die Einrichtung stellt eine 45 -Zick-Zack-Schubladen-Filterwand dar.
Bei der Einrichtung nach Fig. 8 und 9 sind die Filterelemente 1 wiederum nur einseitig an den Holmen 5 und den Dichtungsstegen 20 abgedichtet und Fig. 9 zeigt, wie ein Filterelement l mittels Blechgewindeschrauben 30 am Holm 511 angeschraubt ist. Der Holm 512 liegt mit seiner Profilseite 14 an der Profilseite 15 des Holmes 513, wodurch erreicht wird, dass die Filterflächen zueinander parallel und nur leicht gegeneinander versetzt sind. Die Verbindungslaschen der Holme 512 und 513 sind nicht dargestellt.
Die Anordnung stellt eine flache Fest-Filterwand dar.
Bei der Einrichtung nach Fig. 10 sind die Filterelemente 1 wiederum als Schubladen zwischen paarweise angeordnete Holme 5 und Dichtungsstege 20 eingeschoben. Der Holm 51-1liegt mit seiner Profilseite 15 an der Profilseite 14 des Holmes 515 an, während die Profilseite 14 des Holmes 516 an der Profilseite 15 des Holmes 517 anliegt. Auch in diesem Falle sind alle Filterflächen zueinander parallel und die Filterelemente 1 nur leicht gegeneinander versetzt. Die Einrichtung stellt eine flache Schubladen-Filterwand dar.
Mit den gleichen Bauelementen, also mit den Filterelementen l, den Holmen 5 und Dichtungsstegen 20 kann man auch sogenannte Treppen-Filtereinrichtungen aufbauen, bei denen die Filterelemente l parallel zueinander angeordnet sind und zusätzliche, nicht filtrierende Elemente abwechselnd in ZickZack mit den Filterelementen verbunden sind.
Die Dichtungsstege 20 können mit den Holmen auch verschweisst sein, unter Weglassung der Lappen 23, so dass die Holme und die Dichtungsstege ein rahmenförmiges Bauelement bilden.