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Schwimmende Batterie.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf schwimmende Batterien von kugelform rum Hafen-und Küstenschutz und bezweckt, dieselbe für den Angriff, insbesondere durch Torpedos, praktisch unnahbar zu machen.
! n Ausführung der Erfindung wird die Batterie zweckmässig mit flachem Boden gebaut, um durch Verminderung des Tiefganges den Torpedoschutz zu erhöhen. Durch die senk- rechte Achse der Batterie wird ein Rohr derart geführt, dass sein oberer Teil als Schornstein, sein unterer Teil zum Ausstossen der Asche und anderer Abfälle in die See dienen kann ; um dieses Rohr herum sind Ventiiationsrohre angeordnet.
Die Batterie ist aus mehreren, einander wesentlich gleichen und gleich ausgerüsteten Teilbatterien zusammengesetzt in der Art, dass sich radiale, wasserdichte Schotten vom Hoden bis zu einer ge- nügend hoch über dem Wasserspiegel liegenden Ebene erstrecken und die Hauptabteilungen keine Verbindung durch Öffnungen haben. In der Mitto jeder Hnuptahteilung ist eine starke
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Pumpen, Maschinen, Proviant und anderen Schiffsbedürfnissen, sowie an den verschiedenen erforderlichen Apparaten und an Kohle und Süsswasser besitzt, so dass, wenn eine dieser Hauptabteilungen dem Angriff erliegt und voll Wasser läuft,
die beiden anderen Haupt- abteilungen gefechtsfähig verbleiben und durch entsprechendes Versetzen von Wasserballast
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abteilungen und kleine wasserdichte Abteilungen sind in der Art vorgesehen, dass ausser der radialen Ilauptteitnng noch eine oder mehrere konzentriscbo Teilungen zur Bildung von bogenförmigen Abteilungen vorgenommen und diese ihrerseits wieder durch wasserdichte Schotten radial geteilt sind. Eine fernere Teilung ist durch Zwischendecks bewirkt.
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Batterie und Fig. 2 einen wagerechten Schnitt durch sie.
Wie man ersieht, ist die Batterie in der Form einer abgestutzten Halbkugel gebaut
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mässig Stab) ; Seiten, Boden. Oberdeck etc. sind mit geeigneter Panzerung versehen. Der Radius des Bodens und der Abstand zwischen diesem und der Decke des Steuerhauses betrage z. B. zirka 23 m.
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enthalten Kohlen und verschiedene Apparate, wie Pumpen, Dynamomaschinen, hydraulische Vorrichtungen zur Bewegung der Geschütztürme, Luftverdichter etc. Die entsprechenden äusseren Abschnitte zwischen der Batterioaussenwand und dem Schotte 14 dienen zur Aufnahme der Süsswasserbehälter ; die darunter befindlichen Abschnitte nehmen den Wasserballast auf.
Die nur durch wasserdicht verschliessbare Mannlöcher zugänglichen übrigen Räume unterhalb des Deckes 15a sind für Reserven an Kohle, Proviant etc. bestimmt. Die Räume unter den Magazinen mögen zur Aufnahme von Wasser dienen. Die auf dem Deck 15 gebildeten Räume 42,43 (Fig. 1) dienen als Mannschaftsräume, zur Aufnahme von Vorräten etc. Von den oberhalb gelegenen Räumen sind 44 für die Heizer bestimmt, 45 für die Gegengewichte 8 ; die über den Kesselräumen gelegenen Kammern 46 für die dienstfreien Offiziere und Mannschaften. Die auf dem Hauptdeck gelegenen Kammern 47 bilden Offiziersquartiere.
Die durch die radialen Schotten 9, 10, 11 gebildeten drei Hauptabteilungen sind in gleicher Weise in der Batterie angeordnet und ausgestattet, voneinander gänzlich abgesondert und daher unabhängig voneinander. Durch die beiden Kreisschotton 13, 14 werden
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einander durch Öffnungen in Verbindung, gegen die übrigen Räume der Batterie sind sie jedoch abgeschlossen und bilden somit eine vollständig unabhängige, wasserdichte Abteilung A.
Jene Räume (3, it, 45), welche von der Ratterioauüenwand, den Kreisschotten 13 bezw, 14 und den Decken 15a bezw. 12 eingeschlossen und unter sich durch Öffnungen verbunden sind, sowie an die Abteilung A angrenzen, bilden eine zweite unabhängige, wasserdichte Abteilung B, welche durch keinerlei direkte Öffnung mit der Abteilung A in Verbindung steht. Jene Räume, welche sich unterhalb der beiden Abteilungen A und/ befinden, von der Hatterieaussenwand, dpm oberen, über dem Deck 15 liegenden Teil dos lireisschottes 14 und dem Deck M* eingesch) ossen sind, bilden für sie)) gleichfalls eine wasserdichte.
Abteilung C, welche mit der Abteilung A durch wasserdicht schliessende Mannlöcher verbunden ist, gegen die Abteilung B jedoch keine Verbindung aufweist. Durch
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wenn einige Zellen unter dem untersten Deck voll laufen, die Batterie zum Sinken kommt oder kampfunfähig wird. Die kuppelartige Form der Batterie gewährt ein Höchstmass an Raum bei einem Geringstmass an umschliessender Wandung, wodurch der Bedarf an schwerer Panzerung entsprechend geringer ist, als bei anderer Gestaltung. Die beschriebene teilung des Inneren ist zweckmässig und nützt jeden verfügbaren Raum aus. Die Panzerung unterhalb des Gürtels und auf dem Boden und der zellonartige Innenbau sowie die
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PATENT-ANSPRÜCHE :
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Schwimmende Batterie, dadurch gekennzeichnet, dass sie derart gewölbt gestaltet ist, dass ihr grösster Umfang am tiefsten liegt und den Panzerboden umschliesst, zum Zwecke, die Batterie stabil zu gestalten und einen geringen Tiefgang derselben behufs Schutzes '01'Torpedos zu ermöglichen.