AT18563B - Drahtseilpanzerschild. - Google Patents

Drahtseilpanzerschild.

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AT18563B
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AT
Austria
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wire
armor
shields
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ropes
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Inventor
Ottomar Touzimsky
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Ottomar Touzimsky
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  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Österreichische PATENTSCHRIFT   Ni. 18563.   
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 Konstruktion mit Kautschllkscelen, sondern auch solche mit Hanfseelen und weiter auch die bekannten sogenannten Bandseile mit Hanfeinlagen Verwendung finden können. 



   Der Durchmesser der dazu verwendeten Drahtseile wird etwa   2 nun betragen.   Einzelne Teile oder Lagen des Drahtseilpanzergeflechtes können nicht nur durch Verschrauben, sondern auch nur durch senkrechtes Drahtvernähen zu einem Ganzen verbunden werden, jedoch ohne die mit Daunen ausgestopfte Zwischenzone. Die Gesamtstärke wird etwa 5 cm betragen. 



  Diese Stärke ist nicht   als unveränderlich   zu betrachten ; sie ist vielmehr nur auf Grund des theoretischen   Studiums   als genügend angenommen, um einen hinreichenden Schutz vor dem   Gewohr- und Schrapnellfeuer   zu bieten. 



   Aus solchem Drahtseilgeflechte hergestellte Drahtseilpanzerschilde sind auch bei Rohr-   rücklauffeldgeschützen   anwendbar. In den beiliegenden Figuren ist Fig. 1 eine Vorderansicht des   mittleren Teiles des Panzerschildos   bei   Robrrücklauffeldgescbützen, Fig. 2 die Anordnung   der Federn an der Wand eines Munitionswagens in Unteransicht samt den   dariibergespeinnten   Drahtseilen, Fig. 3 dieselbe Wand in Seitenansicht, Fig. 4   die Anordnung   der Federn samt kreuzweise darübergespannten Drahtseilen bei ständigen Befestigungen, in Unteransicht, Fig. 5 dasselbe in Seitenansicht. 



   Zum Zwecke unmittelbarer Anbringung der Panzerschilde an den Rohrrücklauffeldgeschützen wird die Umwandlung in die   Ovalpanzerform   an den einzelnen Teilen des Drahtseilpanzergeflechtes auf folgende Art   durchgeführt   : Im mittleren Teil des Panzerschildgelochtes (Fig. 1), an der Breitseite desselben, werden (immer in der Mitte der einzelnen Flächen) in den oben und unten angebrachten Walzen eisen 1 und zugleich auch in dem   Drahtgeflechte Löcher   2 von   entsprechendem   Durchmesser durchgebohrt und durch dieselben 20 mm starke gewöhnliche Drahtseile 3 ohne Hanfeinlage durchgezogen.

   Diese Drahtseile 3 dienen als Spannseile und werden an ihren Enden auf eiserne Stücke 4 angebunden und mittels der   Scheibchell   5 und Bolzen 6 fixiert, sobald der Schild die ge-   wünschte Ovalform bekommt.   



   Im mittleren Panzerteile wird die Öffnung 7 für die Visiervorrichtung des Geschützes ausgeschnitten und dieselbe oben und unten mit angeschraubten Walzeneisenteilen 8 versteift. An diesem mittleren Panzerschilde werden dann die unteren seitlichen eventuell auch oberen Panzel'schildteilo mittels Scharnieren wie bei den   Stahlschilden angebracht   und die Anbringung   der.     Drahtseitpanzor   und deren Befestigung an den Feldgeschützen sowie das Auf-und Zusammenklappen der einzelnen Teile analog den   Blechschilden   durchgeführt. 



   Wenn es sich darum handelt, die Wände der Munitionswagen zu bepanzern, so werden dazu dieselben Drahtseilpanzerschilde mit einem eigenen Spiralfedersysteme angewendet. 



   Am unteren Teil   9   der Wand eines Munitionswagens (Fig. 2) in der Mitte derselben werden zwei Reihen 8 cm hohe, starke Spiralfedern 10 und an den Seiten Spiralfedern 11, welche nur 4 cm hoch sind, angebracht. Über diese Spiralfedern werden zuerst mit Hanfeinlagen versehene Drahtseile 12 gespannt und an diese wird dann das eigentliche Drahtseilpanzergeflecht 13 (Fig. 3) mittels Bindedraht befestigt. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Weiter könnten die   Drahtseilpanzerschi1de,   entweder allein oder mit eigenen Spiralfedorsystemen kombiniert, eine vorteilhafte Anwendung bei allen Arten der beständigen Befestigungen finden. Hier könnte die Widerstandsfähigkeit der Panzerschilde auf ver. schiedene Art gesteigert werden :
1. entweder durch mehrere übereinander gelegte Lagen des   Drahtseilpanzergeflechtes   ;
2. oder anstatt einer Lage von Spiralfedern, wie sie in Fig. 4, 5 gedacht ist, könnten zwei, übereinander gebracht, zur Anwendung gelangen ;
3. endlich durch Einschieben von Spiralfedern mit einem geringeren Durchmesser in die bereits bestehende Lage könnte eine bedeutende Verstärkung erzielt werden. 



   Wegen der leichteren Einhaltung der vorteilhaften Ovalpanzerform werden die mittleren Spiralfedern höher als die anderen sein (Fig. 4, 5) und dieselben von der Mitte aus nach den Seiten in ihrer Höhe allmählich abnehmen ; über die Spiralfedern 14 werden zuerst kreuzweise Drahtseile 15 gespannt, wodurch das Federsystem ein Ganzes bildet, und erst auf diesen Drahtseilen wird das Panzerdrahtseilgeflecht mittels Bindedraht befestigt. 



   Ausser den schon vorstehend angeführten Verwendungsfällen der   Panzerschlde,   nämlich
1. zur Konstruktion der Schutzschild bei den Laffetenfeldgeschützen, u. zw. ausserhalb der Geschütze sowie auch bei den   Rohrrucklauffeldgeschützen   aber gleich den Stahlblech- schilden zur unmittelbaren Anbringung an den Geschützen ;
2. mit eigenen Federsystemen kombiniert, zur Bepanzerung der Munitionswagen ;
3. mit Federsystemen kombiniert bei allen beständigen Befestigungen sowie auch bei den Bepanzerungen der Kriegsschiffe, besonders bei solchen, welche sich durch leichte   Manövrierfähigkeit   auszeichnen sollen, könnten weiter die Drahtseilpanzerschilde in folgenden
Fällen gute Dienste leisten : 
4.

   Bei den Kriegsschiffen könnten die   Drahtseilpanzerschude   in einer Stärke von etwa 2 cm eine besondere Anwendung zum Schutze vor Torpedos und Seeminen finden. 



  Dazu wird bemerkt, dass man diese Panzerschilde im Gebrauchszustande von dem Boden und den   Seite.. wänden   des Kriegsschiffes (von der Wasserlinie herunter beginnend) auf eine Entfernung von zirka 5 bis 6 tu bringen könnte, wodurch ein vollkommener Schutz vor der vernichtenden Wirkung der Torpedos und Seeminen geschaffen wäre, wogegen ausser Gefahr die Drahtseilpanzer wiederum ganz nahe dem Boden und den Seitenwänden des Kriegsschiffes angelegt werden könnten. Die mechanische Durchführung könnte keine besonderen Schwierigkeiten bereiten. 



   5. Die Drahtseilpanzer, weil zusammenrollbar, mit Schiessscharten versehen und leicht transportierbar, könnten in allen vorteilhaften und nötigen Grössen zur ausgedehntesten Verwendung bei der Infanterie gelangen. 



   6. Auch könnten diese   Drahtseilpanzerscbilde   in einer Stärke von etwa 12 bis 15 mm zum Schutze der Kriegsluftballons vor dem Gewehrfeuer bei vorzunehmenden Beobachtungen der feindlichen Stellungen Anwendung finden. 



   Zur Konstruktion der Drahtseilpanzerschilde besonders für die Luftballons könnte vorteilhaft Aluminiumdraht Anwendung finden. 



   7. Zum Schutze der Automobilkrankenwagen, weiter bei der Konstruktion der Kriegs- wagen überhaupt, auch bei den Bepanzerungen der   Kriegseisenbahnzüge.  

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Drahtseilpanzerschild nach dem Stamm-Patente Nr. 16033, dadurch gekennzeichnet, dass zur Herstellung des Panzerschildgeflechtes die Drahtseile der bekannten verschlossenen Konstruktion mit Hanf-oder Kautschukseele oder die bekannten Drahtbandseile verwendet werden, weiter dass die Schilde bei Rohrrücklauffeldgeschutzen mit einer Öffnung für die Visiervorichtl1ng (7) versehen sind und dass die Erhaltung der Ovalform entweder durch einige Spanndrahtseile (3), welche am oberen und unteren Ende des Drahtseilpanzerschildes mittels Bolzen (6) befestigt sind, oder durch mehrere Reihen von Spiralfedern erzielt wird, auf welchen dann einzelne Spannseile (12 oder 15) angebracht sind.
AT18563D 1903-08-24 1904-01-20 Drahtseilpanzerschild. AT18563B (de)

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AT16033T 1903-08-24
AT18563T 1904-01-20

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AT18563B true AT18563B (de) 1904-12-10

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