AT217695B - Preßform - Google Patents

Preßform

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AT217695B
AT217695B AT193358A AT193358A AT217695B AT 217695 B AT217695 B AT 217695B AT 193358 A AT193358 A AT 193358A AT 193358 A AT193358 A AT 193358A AT 217695 B AT217695 B AT 217695B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Pressform 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Pressform zum Herstellen von Gegenständen aus einem wärmehärtenden oder wärmeplastischen Kunststoff, insbesondere zum Herstellen von Schallplatten, bei welcher die zweckmässig auf galvanischem Wege hergestellten Matrizen auf dem Formoberteil und dem Formunterteil befestigt sind, wobei die obere und die untere Matrize sich über ihren Dichtrand hinaus erstreckend mittels Klemmstücken an den Formteilen befestigt sind und bei geschlossener Pressform der Abstand der oberen Matrize von der unteren Matrize ausserhalb des Dichtrandes grösser ist als die lichte Höhe des Pressraumes und einer der Formteile mit mindestens einem Stift zur Herstellung von Vertiefungen oder Öffnungen in dem zu pressenden Gegenstand versehen ist. 



   Beim. Pressen solcher Gegenstände ist es nie sicher, an welcher Seite der Pressform sich der gepresste Gegenstand beim Öffnen der Form befindet, was namentlich bei der Massenherstellung nachteilig ist. 



   Damit der hergestellte Gegenstand beim Öffnen der Pressform immer vom gleichen Formteil festgehalten wird, weist erfindungsgemäss das Klemmstück des stiftfreien Formteiles an der Innenseite eine die Formteilungsebene hinterschnittene Abschrägung auf. 



   Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung, in der eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung dargestellt ist, näher erläutert. Fig. l ist ein Querschnitt eines Teiles einer runden Pressform längs der Linie   I-I   von   Fig. 2,   und Fig. 2 ist eine Draufsicht auf den unteren Formteil dieser Pressform. 



   Mit 1 ist der obere Formteil und mit 2 der untere Formteil einer Pressform bezeichnet. Die beiden Formteile besitzen vorstehende Dichtränder 3 und 4. Auf den Formteilen sind Matrizen 5 und 6 befestigt, die   z. B.   auf galvanischem Wege hergestellte Negative der beiden Seiten einer Schallplatte darstellen. 



  Die Matrizen schmiegen sich den vorstehenden Dichträndern 3 und 4 an und sind an den Aussenseiten der Formteile 1 und 2 mittels Klemmstücken 7 und 8 befestigt, die mit Schrauben 11 mit den Formteilen   l   und 2 verbunden sind. Das Klemmstück 8 ist an der Innenseite mit einer Abschrägung 9 versehen. Das Klemmstück 7 besitzt eine ähnliche Abschrägung 10 und ist gegen die Formteilungsebene hinterschnitten. 



   Beim Pressen kommen die Matrizen 5 und 6 mit den Dichtränder 3 bzw. 4 aufeinander zu liegen. 



  Die überschüssige Pressmasse wird zwischen den Dichträndern 3 und 4 aus dem Pressraum gepresst und kommt auch an   den Innenrändern   der Klemmstücke 7 und 8 zu liegen. Der Innenrand 9 des unteren Formteiles wird dann beim Öffnen der Pressform den hergestellten Gegenstand. leicht freigeben ; der gegen die Formteilungsebene hinterschnittene Innenrand 10 des oberen Formteiles hingegen wird den Gegenstand festhalten, so dass dieser beim Öffnen der Pressform ständig an der Matrize 5 und infolgedessen an der oberen Pressform anliegt. Weil der Gegenstand nach dem Pressvorgang noch weich ist, lässt er sich sodann leicht aus der oberen Pressform entfernen. 



   Wenn die dargestellte Pressform zum Pressen von Schallplatten verwendet wird und sich im unteren Formteil ein Stift befindet, wodurch die zentrale Öffnung der Schallplatte entsteht, wird durch das Halten der gepressten Platte mittels des hinterschnittenen Klemmstückes der oberen Pressform diese vom Stift abgehoben, so dass eine Beschädigung der Schallplatte,   z. B.   bei schräger Lage derselben, beim Herausnehmen aus der Form verhütet wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Pressform zum Herstellen von Gegenständen aus einem wärmehärtenden oder wärme plastischen Kunststoff, insbesondere zum Herstellen von Schallplatten, bei welcher die zweckmässig auf galvanischem Wege hergestellten Matrizen auf dem Formoberteil und dem Formunterteil befestigt sind, wobei die obere und die untere Matrize sich über ihren Dichtrand hinaus erstreckend mittels Klemmstücken an den Formteilen befestigt sind und bei geschlossener Pressform der Abstand der oberen Matrize von der unteren Matrize ausserhalb des Dichtrandes grösser ist als die lichte Höhe des Pressraumes und einer der Formteile mit mindestens einem Stift zum Herstellen von Vertiefungen oder Öffnungen in dem zu pressenden Gegenstand versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmstück (7) des stiftfreien Formteiles (l)
    zum Festhalten des gepressten Gegenstandes nach dem Öffnen der Pressform an der Innenseite eine gegen die Formteilungsebene hinterschnittene Abschrägung (10) aufweist.
AT193358A 1957-03-18 1958-03-17 Preßform AT217695B (de)

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AT217695B true AT217695B (de) 1961-10-10

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ID=19779155

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