AT21691B - Vorrichtung zum Aufdrucken von unauslöschlichen Zeichen auf Urkunden. - Google Patents

Vorrichtung zum Aufdrucken von unauslöschlichen Zeichen auf Urkunden.

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AT21691B
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Libanus Mc Louth-Todd
Original Assignee
Libanus Mc Louth-Todd
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  Vorrichtung zum Aufdrucken von unauslöschlichen Zeichen auf Urkunden. 



   Die Erfindung betrifft solche Druckvorrichtungen, welche dazu dienen sollen, un-   auslöschliche   Ziffern und Zeichen auf Checks, Wechsel und ähnliche Urkunden aufzudrucken, durch welche es unmöglich gemacht werden soll, die Bestimmungen solcher Urkunden zu fälschen, also vorzugsweise den Betrag der Anweisung oder des Wechsels zu erhöhen. 



   Es sind bereits verschiedene derartige Vorrichtungen im Gebrauch, welche im wesentlichen darauf beruhen, dass die betreffenden Schriftzeichen aus dem Papier der Urkunde ausgestanzt werden. Die Sicherheit, welche diese Art der Schriftzeichen gewährt, ist indessen nur scheinbar, denn es ist verhältnismässig leicht, durch Hinzufügungen u. dgl. Veränderungen an dem Originalaufdruck vorzunehmen. 



   Es ist auch schon eine   Vorrichtung   bekannt, welche an Stelle der ausgestanzten Schriftzeichen solche erzeugt, die mit einer unauslöschlichen Farbe aufgedruckt sind und der Gegenstand der Erfindung betrifft eine besondere   Ausführungsform   der in einer solchen Vorrichtung verwendeten   Drucktypen   und der Unterlage, auf der gedruckt wird, durch welche eine Veränderung der aufgedruckten Schrift erfolgreich verhindert wird. 



   Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, dass sowohl die Lettern, wie die   Unterlage   mit Rippen ausgestattet werden und derart aufeinander passen, dass immer eine   Rippe der Lettern   in die Nut zwischen zwei benachbarten Rippen der Unterlage eingreift, wenn die Unterlage auf die Lettern gedrückt wird oder   umgekehrt.   Dadurch wird erreicht, dass das Papier streifenweise eingeschnitten wird und an der Stelle, wo die Einschnitte entstehen, saugt sich dann die Druckfarbe in das Innere des Papiers ein und tritt bis auf dessen Rückseite durch, so dass es unmöglich ist, derart erzeugte Schrift zu entfernen. 



   In der Zeichnung ist eine Druckvorrichtung nach der Erfindung in einer   Ausführung-   form dargestellt und es ist Fig. 1 ein senkrechter Schnitt durch die ganze Vorrichtung nach 1---1 in Fig. 2, Fig. 2 ein senkrechter Schnitt durch die ganze Vorrichtung nach 2-2 in Fig. 1, Fig. 3 ein Stück der Typenwalzc, auf dem einige Lettern in der Aufsicht er- scheinen in   vergrössertem Massstabc,   Fig. 4 ein radialer Schnitt durch einen Teil der Typen- walze und durch die Unterlage in vergrössertem Massstabe, Fig. 5 ein ähnlicher Schnitt,   hei   dem ein Teil des Papiers in derjenigen Stellung erscheint, in der es sich im Augen- blicke des Aufdruckens befindet und Fig. 6 eine   Schriftprobe in vergrössertem Massstabe.   



   In dem Gehäuse 1 ist ein Schlitz 2 vorgesehen, in den das Papier eingeschoben 
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 fest gelagert sind. Auf der Welle 8 ist ein Doppelhebel 7 gelagert, dessen einer Arm 9 die Unterlage 4 unterstützt und dessen anderer Arm durch ein Glied 6 mit dem unteren   Arm M   eines bei 12 am Gehäuse gelagerten Handhebels 13 angelenkt ist.

   Die Abmessungen des Hebels 10 und des Gliedes 6 sind so gewählt, dass sie zusammen einen   Kniehebe ! bilden,   der nahezu gestreckt ist, wenn die Unterlage 4   die Typenwalze berührt.   Durch eine Farbwalze 14 werden die Typen mit Farbe versehen und gleichzeitig dient die Walze dazu, das Typenrad in derjenigen Lage festzuhalten, in der eine Typenzeile 
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D) o lypenwalze kann durch den gerauhten   Kopf-M von Hand gedreht worden, um   die gewünschte Typenzeile der Druckunterlage gegenüber zu stellen. Durch eine Schraube 16 ist der Kopfe 15 mit dem vorstehenden Ende 17 der Wolle 18 fest verbunden. Die Typonwalze 3 sitzt lose drehbar auf dieser Wellc und die Welle hat eine   Bohrung 22,   in der ein Paar   Kugein 21 liegen.

   In   der Nabe des Typenrades sind entsprechende radiale Bohrungen 23 vorgesehen, deren Durchmesser jedoch etwas kleiner ist, als derjenige der Kugeln 21. Durch eine Spitzenschraube 19 können die Kugeln auseinander gedrängt werden und treten   dabei xum Teil in   die inneren   mündungen   der Bohrungen 23 ein. Dadurch wird also die   Welle 18   und somit der Kopf   15   mit der Typenwalze gekuppelt. Mit dem Kopf 15 ist eine   Indexscheibe 24   fest verbunden, an der die jeweilige Stellung der Typon-   wa)/e ahgelesen   werden kann. 



     Die Obern : iche   der Typen, welche dem Papier zugekehrt ist, ist nun nicht glatt,   wie bei gewöhnlichen Drucktypen, sondern es ist   eine grosse Anzahl von dicht neben- 
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 Schnitten (Fig. 4 und 5)   doutlich   zu erkennen ist. Entsprechende Nuten sind auf der Druckunterlago 4 vorgesehen und beide   Nutensystemo   sind so zueinander gestellt, dass die zwischen den benachbarten Nuten ausgesparten Rippen der Unterlage in die   Noten   der Typen eingreifen und umgekehrt. Die Nuten sind vorzugsweise keilförmig gestaltet, wie dies in der Zeichnung dargestellt ist. Fig. 5 zeigt das Verhalten des Papiers unter der Wirkung der versetzten Rippen oder Nuten.

   Wo die Kante einer Rippe auf das Papier trifft, wird es etwas eingeschnitten, so dass die Druckfarbe sich an diesen Stellen einsaugt und soweit in das Papier eindringt, dass es unmöglich ist, sie zu entfernen, ohne das Papier zu verletzen. Die Stellen des Papiers, die auf Nuten treffen, können aber die Nuten nicht vollständig ausfüllen und nehmen daher keine Farbe an. Die schrägen Seiten der Rippen dienen als glatte Druckflächen. Es entsteht also auf der Schrift eine Streifung, wie sie in Fig. 6 gezeigt ist. 



   Für   diie beschriebene   Wirkung der Rippen ist es offenbar gleichgiltig, in welcher Richtung sie verlaufen. Vorteilhaft ist es aber, sie auf der Druckwalze in Normalebenen zur Achse des Typenrades anzuordnen. Dadurch wird der besondere Vorteil gewonnen, dass   one   einzige gute Einstellung der Typenwalze in der Richtung der Achse genügt, um den   richt, igen Mingriff für   sämtliche Zeilen seines ganzen Umfanges zu erzielen. Würden die Rippen schräg oder parallel zur Achse der Typenwalze gerichtet, so müsste man offenbar eine besondere Einrichtung vorsehen, um für jede Umstellung der Typenwalze eine sehr genaue Einstellung zu sichern, damit der richtige Eingriff der Rippen erreicht wUrde. 



   Bei der dargestellten Ausführungsform ist die achsiale Einstellung dadurch ge- sichert, dass sowohl die Stirnflächen der beiden Naben der   Typcnwal7. e wie   die Seiten- flächen der Unterlage dicht zwischen entsprechende parallele   Flächen am   Gehäuse ein- gepasst sind. 



   Damit die Streifung, die infolge der Wirkung der Rippen in der Schrift entsteht, nicht die   Leserlichkeit der   Schrift beeinträchtigt, wird vorzugsweise   Kursivschrift   an- gewendet, wie dies aus den Fig. 3 und 6 zu erkennen ist. 



   Der Gebrauch der Vorrichtung verläuft folgendermassen :   Der Kopf 15   wird erfasst und soweit herumgedreht, bis die gewünschte Aufschrift auf der Indexscheibe 24 einem   feststehenden Zeiger gegenübersteht,   der auf der Zeichnung nicht erscheint. Dann wird die
Urkunde, die bedruckt werden soll, in den Schlitz 2 eingeschoben und der Griff 13 nieder- gedrückt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Vorrichtung zum Aufdrucken von Schriftzeichcn u. dgl. auf Urkunden, dadurch   gekennzeichnet, dass sowohl   die   Schriftfläche   der Lettern wie die Druckunterlage mit abwechselnden Nuten und Kippen versehen und derart zueinander eingestellt sind, dass beim Aufeinanderpressen von Unterlage und Lettern stets eine Rippe des einen Teils in eine Nut des anderen Teils trifft oder umgekehrt, zum Zwecke. die aufgedruckte Schrift un-   auslöschlich zu   machen.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippen einen dreieckigen Querschnitt haben, zum Zwecke, durch die scharfe Kante am Scheitel der Rippen das Papier, das bedruckt wird, cinzuschneiden und zwischen den Schneiden glatte Druckflächen zu erhalten. EMI2.1 zeichnet, dass die Lettern auf dem Umfange eines Typenrades angebracht sind und dass die Nuten oder Rippen in Normalebenen zur Achse des Typenrades verlaufen, zum Zwecke, durch eine einzige achsialo Einstellung des Typenrades zur I) ruckunterlage den gegen- seitigen Mingriff der Rippen und Nuten beider Teile zu sichern.
    4 Ausführungsform der Vorrichtung nach den Ansprüchen 1, 2 und 3, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Rippen zur Richtung der Schrift schräg verlaufen oder dass bei rechtwinklig zur Schriftrichtung verlaufenden Rippen die Schrift selbst als Kursivschrift EMI2.2
AT21691D 1905-03-03 1905-03-03 Vorrichtung zum Aufdrucken von unauslöschlichen Zeichen auf Urkunden. AT21691B (de)

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