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Zusammenlegbares Puppenzimmer oder dgl.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein aus gelenkig verbundenen starren Platten bestehendes Puppeninterieur oder dgl., an dessen Wänden, nämlich dem Boden und den Seitenwänden, die Pupponmöhel oder dgl. derart drehbar angeordnet sind, dass sie in die Ebene dieser Wände geklappt worden können, wenn das ganze Spielzeug für Transport, Aufbewahrung u. dgl. zusammengelegt worden soll, während diese Möbel bei aufgestelltem Puppenzimmer durch Wegdrehen von diesen Wänden in die Gebrauchsstellung gebracht und in dieser durch unelastische Glieder festgestellt werden. Bei Anordnung elastischer Glieder zwischen den Wänden des Puppenzimmers und den Möbeln, erfolgt das Aufstellen der Möbel bei aufgestelltem Puppenzimmer selbsttätig.
In der Zeichnung ist als Beispiel eines derartigen Spielgegenstandes ein Puppeninterieur dargestellt, und zwar in Fig. 1 im vollständig aufgeklappten Zustande, in Fig. 2
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geklappten Zustande.
Dieses Puppeninterieur besteht aus einem loden 1 und den drei Seitenwänden 2, welche untereinander durch Leisten 3 drehbar verbunden sind, während die Verbindung derselben mit dem Boden nur durch die rückwärtige Wand orfolgt. Alle die Einrichtung dieses Puppeninterieurs bildenden körprlichen Gegenstände bezw. Möbel sind nun teils mit dem Hoden 1, teils mit den Seitenwänden 2 drehbar verbunden, so zwar, dass sie bei Nichtgebrauch entweder auf den Boden oder an die Seitenwände umgelegt werden können.
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die Füsse mit der oberen Platte scharnierartig verbunden, so zwar, dass beim Niederklappen dieser Gegenstände auf den Boden, diesolben sich ganz an letzteren anschliessen können (Fig. 2 und 3).
Von besonderem Vorteil ist es, diese körperlichen Gegenstände derart einzurichten, dass sie nach erfolgtem Loslassen von selbst in die Gebrauchslage springen. Zu diesem Behufo sind an den genannten Gegenständen 4,5 in diagonaler Richtung Gummischnuro 8 und nicht elastische Schnüre 9 gespannt. Din Schnüre 8 worden beim niodergeklappten Gegenstand gespannt und bewirken nach Loslassen desselben, dass der Gegenstand unter dem Zuge dieses Gummibandes von selbst seine Gebrauchslage einnimmt ; hiebei dient die Schnur 9 zur Begrenzung der Federwirkung, d. h. zur Sicherung der Gebrauchslage. Es besteht kein Hindernis, diese Federwirkung auch durch entsprechend angebrachte Stahlfedern zu erzielen.
Des weiteren sind an den Seitenwänden Möbel 10, 11 (Waschtisch und Kredenz) um die Kanten 12 bezw. 13 drehbar angeordnet und werden in ihrer Gebrauchslage durch die Deckel 14 festgestellt, welche mit ihrer Auflage 15 zwischen die Wände der Gegenstände eingreifen und dadurch dieselben in ihrer richtigen bezw. Gebrauchslage erhalten. Werden die deckel14 an die Wände umgelegt (Fig. 2), dann lassen sich die Gegenstände verdrehen und gleichfalls gegen die Wände klappen. Nach diesem System können die denkbar verschiedensten Gegenstände mit dem Boden und den Seitenwänden drehbar verbunden werden.
Das Zusammenklappen der ganzen Einrichtung erfolgt in der Weise, dass zuerst die einzelnen Gegenstände an die Wände herangeklappt und hierauf letztere übereinander gelegt werden (Fig. 3), wobei die Leisten 3 so breit gestaltet werden, dass die zusammen- gefegten Einrichtungsgegenstände bezw. Möbel dazwischen Platz finden. Es unterliegt keinem Anstande, eine grössere Anzahl von Räumen (z. B. Speisezimmer, Schlafzimmer, Salon und Küche etc.) in gleicher Weise drehbar untereinander zu verbinden, wobei je eine Wand zwei benachbarten Räumen gemeinsam sein kann ; demgemäss erhalten dann die Leisten 3 eine entsprechende Breite.
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