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Prüfstand für Brennstoffeinspritzpumpen
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durch die zu prüfende Einspritzpumpe geförderte Prüfflüssigkeit in Messgefässe eingespritzt wird, wobei jedem Pumpenelement ein Messgefäss und eineEinspritzdüse zugeordnet ist. Meist ist auch jeder Einspritzdüse eine Dämpfungseinrichtung zugeordnet, welche die Energie des Brennstoffstrahles dämpft und auf diese Weise eine Schaumbildung Im Messgefäss verhindert. Bei bekannten Prüfständen sind nun meist diese
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seitlich des Prüflings fest angeordnet.
Eine derartige Anordnung bedingte jedoch die Zugänglichkeit des Prüfstandes von allen seiten und eine umständliche Bedienung des Gerätes selbst. Um nun diesen Mängeln abzuhelfen, wurde auch schon vorgeschlagen, die zu einer festverbundenen Einheit zusammengebaute Messgläsereinrichtung an Standsäulen in derHöhe verstellbar und samt demPri1f1ing auf einer Grundplatte drehbar anzuordnen.
Auf diese Weise wurde nun zwar die Zugänglichkeit zum Prüfstand erhöht, jedoch ist die Höhenverstellbarkeit der Messgläsereimichtung nicht ausreichend zur Erreichung der zur Erzielung hoher Messgenauigkeiten für die eingespritzte Brennstoffmenge erforderlichen kurzen Längen der von der Einspritzpumpe zu den Einspritzdüsen führenden Einspritzleitungen, insbesondere dann, wenn Einspritzpumpen verschiedenster Grösse, darunter sperrige Pumpen, auf ein und demselben Prüfstand geprüft werden sollen.
Die Erfindung zielt nun auf eine Verbesserung solcher bekannter Anordnungen ab und besteht im wesentlichen darin, dass die seitlich der Antriebsachse der zu prüfenden Einspritzpumpe angeordneten Halterungen für Düsen und Messgefässe quer zur Antriebsachse ungefähr horizontal verstellbar sind. Auf diese Weise wird es nun ermöglicht, den verschieden grossen Typen von Einspritzpumpen Rechnung zu tragen und bei der Prüfung dieser verschiedenen Typen die Einspritzleitungen verhältnismässig kurz zu wählen. Es kann nun auch bei seitlich weit ausladenden Eit spritzpumpen, beispielsweise V-Pumpen, liegenden Pumpen usf. in gleicher Weise wie bei schmalen Einspritzpumpen die Einspritzmenge genau erfasst werden, da in allenFällen dieEinspritzleitungen kurz bzw. in gleicher Länge bemessen werden können.
Es ist auch möglich, Pumpen mit besonders kurzen Einspritzleitungen unter Verwendung der im Betrieb verwendeten Einspritzleitungen zu prüfen. Es wird somit die Präzision der Prüfung erhöht. Bei den bekannten Anordnungen hingegen, bei welchen die Halterungen für Düsen und Messgefässe am Prüfstand fest bzw. höhenver- stellbar angeordnet sind, bestehen nur die Möglichkeiten, entweder diese Halterungen so nahe an der Antriebachse der zu prüfenden Einspritzpumpe anzuordnen, dass seitlich weit ausladende Einspritzpumpen im Prüfstand nicht mehr aufgespannt werden können oder diese Halterungen in solchem Abstand von der Antriebsachse der zu prüfenden Einspritzpumpe anzuordnen, dass auch seitlich weit ausladende Einspritzpumpen, wie beispielsweise V-Pumpen, liegende Pumpen usf.
Platz finden, wobei jedoch dann bei der Prüfung schmaler Einspritzpumpen übermässig lange Leitungen in Kauf genommen werden müssen, wodurch jedoch die Präzision der Prüfung verhindert und das Prüfungsergebnis verwischt wird. Darüber hinaus wird durch die erfindungsgemässe Anordnung noch die Zugänglichkeit zu den Düsenhaltern, die Strahlbeobachtung durch die transparenten Sichtöffnungen, die Bedienung der Hochdruck-Überlaufventile, die Befestigung der Einspritzleitungen, die Ablesbarkeit der Mensuren und die Entleerung der Mensuren verbessert bzw. erleichtert.
Auch dann, wenn aus Montagegründen ein gänzliches Abziehen des Düsenstockes samtMeBglasst nder vomprllfstand notwendig ist, ist dies bei horizontaler Verstellbarkeit der Haltung für die Dosen ebúacher durchzuführen.
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Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung können nun die Düsen und Messgefässe mit allen zugehörigen Teilen, wie beispielsweise Strahldämpfern, auf einem quer zur Antriebsachse verschiebbaren Schlitten angeordnet sein, wobei dieses als Schlitten ausgebildete Aggregat entsprechend der Breite der jeweils zu prüfenden Einspritzpumpe verschoben werden kann.
In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispieles schematisch veranschaulicht.
Fig. 1 zeigt eine Ansicht des Pxi1fstandes in der Achsrichtung. Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf den Prüfstand und Fig. 3 zeigt einen Schnitt nach Linie ni-in der Fig. 2.
Die zu prüfende Einspritzpumpe l ist auf dem Aufspanntisch 2 des Prüfstandes 3 festgespannt. 4 stellt den Antrieb für die zu prüfende Einspritzpumpe 1 dar und 5 ist die Antriebsachse der zu prüfenden Einspritzpumpe.
Die Einspritzdüsen 6 und die Messgefässe 7, in welche die Einspritzdüsen 6 bei der Fördermengenprüfung der einzelnen Pumpenelemente unter Zwischenschaltung von nicht dargestellten Strahldämpfern spritzen, sind auf einem quer zur Antriebsachse 5 verschiebbaren Schlitten 8 angeordnet. Die Schlittenführungen sind von zwei Stangen oder Rohren 9 gebildet, die am Prüfstand 3 festgelegt sind und auf denen der Schlitten 8 mit entsprechenden Bohrungen 10 geführt ist.
Diese verschiebbare Anordnung ermöglicht nun'die seitliche Entfernung der Einspritzdüsen 6 und der Messgefässe 7 von der zu prüfenden Einspritzpumpe 1 entsprechend der Breite dieser Pumpen zu wählen.
Bei der Prüfung einer schmalen Einspritzpumpe 1 kann der Schlitten 8 nahe an den Prüfling 1 herangeschoben werden, wie dies beispielsweise in Fig. 1 dargestellt ist. Bei der Prüfung einer seitlich ausladenden Einspritzpumpe, beispielsweise einer V-Pumpe oder einer liegenden Pumpe kann der Schlitten 8 auf den Führungsstangen 9 entsprechend seitlich verschoben werden, wie dies durch die Pfeile 11 angedeutet ist. Die Länge der Einspritzleitungen 12 von den einzelnen Druckventilen 13 des Prüflings zu den Düsen 6 ist daher nicht mehr durch die Konstruktion des Prüfstandes bedingt, sondern es kann die Lage des Schlittens 8 der gewünschten Länge der Einspritzleitungen 12 angepasst werden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Prüfstand für Brennstoffeinspritzpumpen, bei welchem die Halterungen für Düsen und Messgefässe seitlich der Antriebsachse der zu prüfenden Einspritzpumpe angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterungen für Düsen und Messgefässe quer zur Antriebsachse ungefähr horizontal verstellbar sind.