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Sortiermaschine
Für die maschinelle Abrechnung von Geschäftsvorgängen werden, wie bekannt, zum Ordnen bzw.
Sortieren und Verrechnen der als Lochkarte ausgebildeten Aufzeichnungsträger insbesondere Sortier- und Tabelliermaschinen benützt. In diesen Maschinen werden die Aufzeichnungsträger mit ihren, z. B. in Lochschrift enthaltenen Angaben für die Verarbeitung einem Vorratsmagazin entnommen und einer Abfühlstation zugeführt. Bei der Sortiermaschine erfolgt die Überführung und Ablage der Aufzeichnungsträger in ein Sortierfach entsprechend dem Abfühlergebnis, während bei der Tabelliermaschine die Verrechnung und Niederschrift der Angaben der Aufzeichnungsträger erfolgt. Zur Aufzeichnung der Angaben können zur Vereinfachung des Arbeitsverfahrens an Stelle von Lochschrift auch Magnetaufzeichnungen (Magnetschrift) oder Strichmarkierungen treten.
Ebenso ist es durchaus möglich, beispielsweise einer Sortiermaschine eine datenverarbeitende Maschine (Tabelliermaschine oder Rechner) zuzuordnen, so dass mit der Sortierung der Aufzeichnungsträger gleichzeitig eine rechnerische Verarbeitung erfolgt. Bei diesen bekannten Maschinen ist jedoch Voraussetzung, dass die Aufzeichnungsträger gleiche Abmessungen und Stärke haben. Diese Voraussetzung macht eine Übertragung der Angaben des Urbeleges auf die vorgeschriebenen Aufzeichnungsträger in Lochschrift, Magnetschrift od. dgl. notwendig.
Für bestimmte maschinelle Geschäftsabrechnungen ist es jedoch erforderlich, die Ur- und Originalbelege als Aufzeichnungsträger maschinell verarbeiten zu können, insbesondere ist dies für die maschinelle Bankabrechnung erforderlich, bei welcher Scheckformulare u. dgl. verschiedener Grösse vorkommen. Die bekannten Maschinen sind jedoch für die Verarbeitung von Aufzeichnungsträgern verschiedener Grösse und Stärke nicht geeignet. Werden die Angaben dieser Aufzeichnungsträger in Magnetschrift eingegeben, so entsteht der Vorteil, dass diese sowohl sofort sichtbar abgelesen werden können und ausserdem eine Abfühlung für die Auswertung gestatten, ohne den Beleg beispielsweise durch Lochungen verändern zu müssen.
Die Aufgabe vorliegender Erfindung ist es, in einer Sortiermaschine mit angeschlossener Datenverarbeitungsmaschine Aufzeichnungsträger, insbesondere Belege wie Scheckformulare od. dgl., verschiedener Grösse und Stärke verarbeiten zu können.
Gemäss vorliegender Erfindung wird dies erreicht, indem die Sortiermaschine zur Verarbeitung von in Grösse und Stärke unterschiedlichen Aufzeichnungsträgern, insbesondere Scheckformulare od. dgl., eine von einer Zwischenstation gesteuerte Magazinentnahme, eine aus zwei nacheinander angeordneten Trennvorrichtungen bestehende Trennstation, eine von der magnetischen Abfühleinrichtung gesteuerte Verzögerungsstation, sowie eine Trommeleinheit mit der, zwischen drehbaren Trommelteilen stationär angeordneten Abfühleinrichtung und einer diesen Trommelteilen vorgeschalteten, funktionsmässig zugeordneten Ausrichteinrichtung enthält.
Dabei werden die einzelnen, als Belege dienenden Aufzeichnungsträger durch Gruppen von paarweise stetig umlaufenden Transportriemen fortbewegt und nach ihrer Abfühlung über eine Sortierschienen-Wählereinheit in diesen zugeordnete Sortierfächer abgelegt.
Um den reibungslosen Ablauf der maschinellen Abrechnung zu gewährleisten, der beispielsweise durch Aneinanderhaften von zwei Belegen gestört wird, ist gemäss einer Weiterbildung der Erfindung eine Trennstation mit zwei Trennvorrichtungen vorgesehen, die die Belege so trennen, dass jeweils der unterste Beleg weitergeführt wird, wobei für die erste Trennvorrichtung noch eine Überwachung für fehlerhaftes Arbeiten stattfindet.
Die weiter gemäss der Erfindung in der Maschine vorgesehene Verzögerungsstation dient zum Festhal-
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ten der Belege in der Maschine, u. zw. so lange, bis ein die Abfühlbereitschaft der Abfühleinrichtung anzeigendes Signal die Freigabe einleitet.
Zum Abfühlen der in Grösse und Stärke unterschiedlichen Aufzeichnungsträger werden diese einer Trommeleinheit zugeführt, die nach der Erfindung aus zwei drehbaren Trommelteilen und einem dazwischenliegenden stationären Trommelteil besteht, und Ausrichtvorrichtungen besitzt, um den Aufzeichnungsträger in einer ganz bestimmten Lage der Abfühleinrichtung zuzuführen.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus dem Ausführungsbeispiel der Maschine, das an Hand der beigefügten Zeichnungen anschliessend beschrieben wird. Es zeigen : Fig. l eine perspektivische Ansicht der Maschine, Fig. la und Ib zusammen eine Vorderansicht der Maschine, Fig. 2a und 2b zusammen einen Grundriss der Maschine, Fig. 3 einen Teil des Antriebssystems, Fig. 4 einen Schnitt durch die Scheckzu- führung entlang der Linie 4-4 in Fig. lb, Fig. 5 eine Vorderansicht des Scheckmagazins, teilweise im Schnitt dargestellt, Fig. 6 eine vergrösserte Vorderansicht einer Scheck-Trennungseinrichtung, Fig. 7 einen Schnitt entlang der Linie 7-7 in Fig. 6, Fig. 8a, 8b und 8c eine Einrichtung zur Feststellung einer Scheckstauung, Fig.
9a eine Ansicht und einen teilweisen Schnitt einer Kupplung und Bremseinrichtung, Fig. 9b eine ähnliche Darstellung wie Fig. 9a einer andern Kupplungs-und Bremseimichtung, Fig. 10 einen Teil eines Schecks mit den verschlüsselten magnetischen Aufzeichnungsmarkierungen, Fig. l1 eine Vorderansicht einer Verzögerungsstation und des Scheck-Ausrichters im vergrösserten Massstab, Fig. 12 eine Teilansicht der Verzögerungsstation und des Scheck-Vorausrichters, Fig. 13 eine Teilansicht der Verzögerungs- station zur Darstellung eines Kartenhebel-Kontaktes, Fig. 14a und 14b eine Federkupplung, Fig. 15a-15d schematische Darstellungen, aus welchen die Bewegung eines Schecks durch den Scheckausrichter ersichtlich ist, Fig.
16 einen Schnitt zur Darstellung der Ausricht-Trommel, des Trommel-Antriebes und der Ausricht-Rollen, Fig. 17 einen Schnitt durch die Trommeleinheit, Fig. 18 einen Schnitt entlang der Linie 18-18 in Fig. 17, aus welchem die magnetischen Abfühlköpfe und die dazugehörige Einrichtung ersichtlich sind, Fig. 19 eine Vorderansicht einer Sortierschienen-Auswähleinrichtung, Fig. 20 einen Schnitt entlang der Linie 20-20 in Fig. 19, Fig. 21 einen Grundriss der Auswähleinrichtung, bei welcher zum besseren Sichtbarmachen einige Teile weggebrochen sind, Fig. 22 einen Schnitt durch ein Sortierfach entlang der Linie 22-22 in Fig. Ib, Fig. 23 einen Schnitt entlang der Linie 23-23 in Fig. lb und Fig. 24 eine Blockdarstellung der Stromkreise der Maschine.
Für die Verarbeitung von Aufzeichnungsträgern, Belegen, Schecks od. dgl. in der Maschine gemäss der Erfindung wird beispielsweise eine Gruppe von Schecks in das Vorratsmagazin der Sortiermaschine eingelegt. Nach Entnahme gelangen die einzelnen Schecks zu einem Satz von Transportriemen auf welchen die Schecks zwischenzeitlich so lange gestapelt werden, bis der Stapel eine vorherbestimmte Höhe erreicht, in welchem Zeitpunkt der Scheckstapel den Lichtstrahl zu einer Photozelle unterbricht und den Antrieb für die weitere Scheckzuführung unterbricht. Die Schecks können aus dem Magazin entnommen werden, während andere Schecks vom Zwischenstapel aus weitertransportiert werden. Für die Zwischenstapelung der Schecks dient ein Gebläseluftstrom, der auf den obersten Scheck einwirkt, während von der
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Scheck zuerst weiterbefördert.
Eine Prüfvorrichtung hält den Antrieb der ersten Trennvorrichtung in dem Falle an, wenn zwei Schecks gleichzeitig in die Trennstation eingeführt werden. Sobald einer dieser Schecks aus dieser Station herausgeführt wird, wird die Prüfvorrichtung unwirksam. Aus der Trennstation werden die Schecks in eineVerzögerungsstation geführt, in welcher sie angehalten werden, um ein Signal, beispielsweise aus einem Speicher oder der Abfühlstation abzuwarten, welches anzeigt, dass die Bereitstellung zur Annahme der Angaben des nächsten Schecks erfolgt ist. Der Scheck wird dann zu der Abfühlstation und ein folgender Scheck zu der Verzögerungsstation geführt.
Beim Durchgang des Schecks durch die Abfühlstation, die im vorliegenden Ausführungsbeispiel eine magnetische Abfühlstation ist, werden die Angaben des Schecks abgefühlt und auf einen Speicher übertragen. Nach dem Durchgang durch die Abfühlstation werden die Schecks gegen eine Staplereinheit geführt und unter der Steuerung einer die Führungsbänder auswählenden Einheit in Übereinstimmung mit den aus dem Scheck abgefühlten Angaben zu den verschiedenen Sortierfächern geleitet. In jedem Ablagefach wird durch eine Luft-Servosteuerung eine bewegliche Grundplatte relativ zu den ankommenden Schecks eingestellt. Auf Drehmoment ansprechende Einrichtungen sind an verschiedenen Stellen im Transportsystem vorgesehen, um Überlastungen infolge von Scheckstauungen festzustellen und die Maschine oder Einheiten der Maschine anzuhalten, wenn solche Stauungen eintreten.
Die Fig. la und 1b zeigen eine Vorderansicht der Sortiermaschine, von welcher zur besseren Darstellung einige Teile weggebrochen sind. Eine Draufsicht auf den Sortierer zeigen die Fig. 2a und 2b. An der
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Rückseite der Grundplatte 10 ist das Antriebssystem (Fig. Sa, 2b), und an ihrer Vorderseite die verschie- denen Baueinheiten montiert. Die Maschine enthält eine Scheck-Zuführung 12 mit einem Vorratsmaga- zin 14. einen Scheckzubringer 16 und eine Transportvorrichtung 18, eine aus einer ersten und einerzwel- ten Trennvorrichtung 20a und 20b bestehende Trennstation 20, eine Verzögerungseinrichtung 26, eine Ausrichtvorrichtung 28, eine Abfühleinheit 30, eine Sortierschienen-Wähler Einheit 32 und eine Vielzahl von Ablagefächern 36 umfassende Sortierfächerreihe 34.
Der Motor 40 (Fig. 3) der an der Rückseite der Grundplatte 10 angeordneten Antriebseinheit 38 treibt die Zuführungseinrichtung 12 und die Trennstation 20 an. Der Motor 44 (Fig. 2a) einer zweiten Antriebseinheit 42 dient zum Betrieb der Verzögerungseinrichtung 26, der Ausrichteinrichtung 28 und der Sortierfächerreihe 34. Jede dieser Einheiten wird nachstehend im einzelnen beschrieben.
Die Antriebseinheiten 38 und 42 sind in den Fig. 2a, 2b und 3 dargestellt, in welchen die Spannscheiben für die verschiedenen Riemen weggelassen sind, um eine klarere Darstellung zu ermöglichen.
Der Motor 40 und die verschiedenen Teile der Antriebseinrichtung 38 werden von einer an der Grundplatte 10 befestigten Platte 46 getragen. Die ständig umlaufende Motorwelle 45 treibt'über Riemen und Riemenscheibe eine Welle 50 (Fig. 2b), welche ihrerseits die zweite Scheck-Trennvorrichtung 20b unter der Steuerung einer elektromagnetischen Kupplung 52 und einer elektromagnetischen Bremse 54 treibt.
Über ein auf der Welle 50 angeordnetes Kettengetriebe 56,58, 60 wird die erste Scheck-Trennvorrichtung 20a angetrieben. Zur Steuerung der ersten Trennvorrichtung 20a sind, wie bei der ersten Trennvorrichtung. eine elektromagnetische Kupplung 64 und eine elektromagnetische Bremse 66 vorgesehen.
Über einen zweiten auf der Motorwelle 45 angeordneten Riementrieb 68, 70, 72 (Fig. 2b) wird die Welle 74 vom Motor 40 angetrieben. Die Welle 74 treibt wiederum über Riemenverbindung 78 eine Welle 82, die in der Grundplatte 10 gelagert ist und ihrerseits das Transportriemen-System der Scheckzuführung 12 antreibt. Ein weiteres auf der Welle 74 befestigtes Riemenrad 86 wirkt über einen Riemen 88 auf ein auf der Welle 92 frei laufendes Riemenrad 90, das über eine Federkupplung 94 die Welle 92 mit dem Kegelrad 97 treibt. Das Kegelrad 97 treibt über ein Kegelrad 98 den Scheckzubringer 16, wie später noch beschrieben wird. Eine Welle 99, die drehbar in der Grundplatte 10 gelagert ist, erhält ihren Antrieb über den Riementrieb 88,90, 101,102.
Die Welle 99 betätigt zwei Riemenrüttler 106 und 108 der Transportvorrichtung 18, wie später noch beschrieben wird.
Über einen Riementrieb 110mitZwischenrädem 114. 115,117 wird von (Fig. lb) laufenden Zwischen- rädern 117 durch die Riemenscheibe 119 die Rolle 120 für den Scheckzubringer 16 ständig angetrieben (Fig. lb).
Ein an der Platte 46 befestigter Motor 122 (Fig. 3) treibt ein Gebläse 126, um durch einen flexiblen Schlauch 128 und einen zylindrischen Flansch 130 Luft (Fig. 2b) zu einer Haube 132 zu blasen.
Ein in geeigneter Weise am Maschinenrahmen befestigter Motor 44 (Fig. 2a, 3) treibt über einen Riementrieb und das Riemenrad 138 die Welle 140 an. Die Welle 140 überträgt seinen Antrieb auf die Welle 152. Die Welle 152 treibt über die beiden miteinander kämmenden Zahnräder 154 eine Welle 156. Die Wellen 152 und 156 bilden den Antrieb für die Verzögerungseinrichtung 26. Durch geeignete Riemenverbindung 160,162 wird noch die Welle 166 angetrieben, welche dem Transportantrieb für die Zuführung zu den Ablagefächern dient.
Die Motorwelle 44 treibt noch eine auf der Welle 140 frei drehbare Doppel-Riemenscheibe 172 für den Antrieb der Abfühleinheit 30 an (Fig. 3). Ausserdem wird noch eine Welle 178 angetrieben, die in der Grundplatte 10 (Fig. 2a) drehbar gelagert ist. Ein Handrad 181 (Fig. 2a) kann in den Eingriff mit der Welle 140 gebracht werden, um die Maschine zur Instandhaltung und für die Entfernung einer Scheckanstauung von Hand aus zu betätigen. Die Vorrichtung 182 zur Feststellung einer Scheckstauung ist in den Fig. 8A. 8b und 8c dargestellt. Die in der Fig. 2a gezeigten Feststeller 184 und 186 arbeiten in der gleichen Weise wie die Vorrichtung 182 zur Feststellung einer Scheckanstauung. Es wird daher nur die Vorrichtung 182 beschrieben.
Die Vorrichtung 182 zur Feststellung einer Scheckstauung ist mit dem Antrieb für den Transport zu den Ablagefächern verbunden, bei welchem der Antrieb über den Riementrieb 160, 162 auf die Welle 166 mit Riemenrad 583 übertragen wird, über welches einen Transportriemen 588 geführt ist. Die Vorrichtung 182 für die Feststellung einer Scheckstauung ist an der Grundplatte 10 befestigt. Das Riemenrad 583 ist auf der Welle 166 befestigt, und die mit einer Antriebsriemenscheibe verbundene Scheibe 190 läuft frei drehbar auf der Welle 166. Eine Scheibe 191 ist durch einen Stift 192 auf der Welle 166 befestigt und über eine Feder 193, mit der Scheibe 190 verbunden. Ein Federring 196 mit drei im gleichen Abstand voneinander vorgesehenen Fingern 196a (Fig. 8b) ist an der Scheibe 191 mittels der durch die Enden der Finger 196a hindurchgehenden Schrauben 197 befestigt.
Drei, um je 1200 gegeneinander versetzte und in der Scheibe 190 vorgesehene Stifte 198 ragen durch im gleichen Abstand voneinander angeordnete Aussparungen 199 der Scheibe 191. Ein an einer Kontakt-Feder eines elektrischen Kontaktes 200a
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befestigter Stift 200 berührt durch eine Öffnung 201a einer Abdeckung 201 den Federring 196, um durch diesen in einer noch zu beschreibenden Weise betätigt zu werden.
Der Antrieb des Transportriemens 588 erfolgt durch den Riementrieb 160, und die Scheibe 190. Die in der Scheibe 190 befestigten Stifte 198 ragen in die Aussparungen 199 in der Scheibe 191 und befinden sich normalerweise in Anschlagstellung mit der einen Seite der Aussparungen 199. Der Antrieb vom Riemenrad 162 und der Scheibe 190 zur Scheibe 191 erfolgt über die Feder 193. Bei normalem Zustand der Federn ruhen die Stifte 198 nahe der im entgegengesetzten Uhrzeigersinne liegenden Kante der Aussparungen 199 der Scheibe 191. Wenn jedoch infolge einer Scheckstauung oder einer sonstigen Veränderung des Riemenweges eine höhere Spannung an dem Riemen 588 auftritt, werden das Riemenrad 583 und die Welle 166 und ebenfalls die, den Federring 196 tragende Scheibe 191 gehemmt.
Durch diese Hemmung wird die Scheibe 191 im entgegengesetzten Uhrzeigersinne relativ zur Scheibe 190 verdreht, wodurch die Stifte 198 gegen die Finger 196a. des Federringes 196 verschoben werden und den Federring 196 nach links bewegen, wie dies in der Fig. 8a gezeigt ist. Der mittlere Teil des Federringes 196 bewegt dabei den Zapfen 200 nach links, um dadurch den Kontakt 200a zu schliessen. Die den Vorrichtungen 184 und 186 zur Feststellung einer Scheckstauung zugeordneten Kontakte sind mit 200b bzw. 200c bezeichnet, und die beim Schliessen der Kontakte 200a-200c eingeleitete Wirkung wird später beschrieben.
In der Fig. 9a sind die Einzelheiten der auf der Welle so befindlichen magnetischen Kupplung 52 und der Bremse 54 dargestellt. Die Welle 50 ist in der Rahmenplatte 204 gelagert. Die Kupplung 52 enthält eine an der Rahmenplatte 204 befestigte Magnetspule 205 und eine auf der Welle befestigte Scheibe 206 mit der Reibungsfläche 207. Dieser Scheibe gegenüber ist eine auf der Welle 211 in deren Längsrichtung verschiebbare Scheibe 209 aus magnetisierbarem Material angeordnet.
Bei der Erregung der Magnetwicklung 205 wird die Scheibe 206 magnetisiert, wodurch die Scheibe 209 gegen die Reibungsfläche 207 gezogen wird, so dass nunmehr die Welle 211 von der Welle 50 mitgenommen wird.
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bungsbelag 218, gegen welchen eine mittels eines Keiles 320 auf der Welle 211 verschiebbar angeordnete Scheibe 219 aus magnetisierbarem Material gezogen wird, sobald die Magnetwicklung 213 erregt wird. Ist das letztere der Fall, wird die Welle 211 zum Halten gebracht. Der Antrieb der Kupplung 64 und der Bremse 66 (Fig. 2b, 9b) erfolgt durch eine Kette 60, welche die Verbindung vom auf der Welle 211 befestigten Antriebskettenrad 56 zu dem Kettenrad 58 herstellt. Das Kettenrad 58 ist auf einer auf der Welle 222 gelagerten Buchse 221 befestigt. Diese Buchse trägt eine Scheibe 223 aus magnetisierbarem Material.
Die Magnetspule 224 der Kupplung 64 ist an der Rahmenplatte 226 befestigt. Auf einer auf der Welle 222 befestigten Buchse 227 sitzt verschiebbar eine weitere Scheibe 229 aus magnetisierbarem Material, die bei der Erregung der Magnetwicklung 224 gegen die Reibungsfläche 230 der Scheibe 223 gezogen wird, so dass die Drehung der von dem Kettentrieb angetriebenen Scheibe 223 auf die Welle 222 übertragen wird.
Die Bremse 66,64 arbeitet ähnlich. Die Magnetspule 231 der Bremse 66 ist an der Rahmenplatte 233 befestigt und hat einen Magnetkern 231a. Die auf der Welle 222 befestigte Buchse 234 besitzt eine verschiebbare Scheibe 236 aus magnetisierbarem Material, die bei der Erregung des Magneten 231 angezogen wird und infolgedessen die Welle 222 abbremst. Wie bereits erläutert, treibt der Riemen 88 das auf der Welle 92 frei laufende Riemenrad 90 (Fig. 2b, 14a, 14b). Auf dieser Welle 92 ist eine Schlingfederkupplung angeordnet, die von einem Magnet 240 überwacht wird. Die Schlingfeder 238 ist normalerweise lose um die verlängerte Nabe des Rades 90 gewickelt. Das eine Ende der Feder 238 ist an der Nockenscheibe 237 und das andere Ende an einer Buchse 239 befestigt.
Die Buchse 239 ist mit einem Anschlag 239a versehen, gegen welchen sich der Anker240a desMagneten240 legt. während dieNockenscheibe237 eine Anschlagnase 237a hat, an welcher ein, unter der Wirkung einer Feder 241a stehender Stop-Hebel 241 anliegt. In der Normalstellung der Kupplung, in welcher die Anschläge 239a und 237a vom Anker240a bzw. vom Hebel 241 erfasst sind, wird die Feder 238 leicht geöffnet gehalten, so dass sich die Buchse des Riemenrades 90 innerhalb der Feder frei drehen kann. Sobald der Magnet 240 erregt wird und sein Anker 240a den Anschlag 239a freigibt, wird die Schlingfeder 238 wirksam und erfasst die Buchse des Rades 90, so dass über die Schlingfeder die Welle 92 angetrieben wird.
Wenn der Magnet 240 vor der Vollendung einer Umdrehung stromlos wird, stösst der Anschlag 239a gegen den abgefallenen Anker 240a, wodurch die Feder wieder geöffnet und die Kupplung gelöst wird.
Fig. l0 zeigt beispielsweise einen Teil eines Schecks mit verschlüsselten magnetischen Aufzeichnungen. Die Ausmasse der Schecks oder der Scheckformulare können durchaus verschieden sein, da die Sortiermaschine gemäss der Erfindung eine Verarbeitung von Aufzeichnungsträgern verschiedener Grösse und Stärke erlaubt.
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Aus Fig. 10 ist ersichtlich, dass die Ziffern durch drei Druckzeilen dargestellt sind. Die Kopfzeile ist die ziffernmâssige Darstellung, während die vertikalen Striche in den beiden folgenden Aufzeichnungszeilen den Angaben-Bits entsprechen. Diese magnetischen Markierungen werden in der Maschine bei der Bewegung des Schecks in seiner Längsrichtung, u. zw. mit seiner Oberseite nach unten und seiner rechten Kante als Leitkante, durch eine Abfühleinheit 488 (Fig.18) abgefühlt, in welcher zwei Magnet-Abfühlköpfe 494 nebeneinander angeordnet sind. Die Aufzeichnung ist derart, dass jeder Ziffernraum im Scheck in fünf Bit-Abschnitte unterteilt ist, und jedes Feld wird durch Koinzidenz-Marken gekennzeichnet, welche den Beginn einer Schriftzeichen-Verschlüsselung anliegen.
Die den Koinzidenz-Marken folgenden Markierungen stellen binäre Werte in der unteren" 1"- Zeile dar, da der für die vorliegende Maschine aus- gewählte Schlüssel ein binärer Schlüssel mit den Darstellungswerten 1, 2,4, 8, ist. Die Werte des Schecks C (Fig. 10) werden von rechts nach links abgefühlt. In der oberen oder"0"-Zeile des Schecks befinden sich die Prüf-Bits, die bezogen auf die "l"-Aufzeichnungszeile in den freien Stellen Markierungen enthalten. In jeder Bit-Stelle ist daher in der einen oder der andern der beiden Aufzeichnungszeilen immer ein Bit vorhanden.
Ungeachtet der tatsächlichen Grösse des Schecks ist die" 0" -Zeile so angeordnet, dass ihre untere Begrenzungslinie einen festgelegten Abstand von der oberen Kante des Schecks hat. Zum Beispiel sind die Bit-Markierungen 1/8 Zoll hoch und haben einen Abstand von 1/8 Zoll von den Bits in der"l"-Zeile, die ebenfalls 1/8 Zoll hoch sind. Die Abfühlköpfe 494 liegen so nebeneinander, dass gleichzeitig beide Aufzeichnungszeilen im Scheck abgefühlt werden. Da immer eine Bit-Markierung entweder in der "1"- Zeile oder in der"0"-Zeile vorhanden ist, kann diese leicht bei irgendeiner konstant bleibenden oder ver- änderlichen Geschwindigkeit abgetastet werden.
Das in der Fig. 10 dargestellte Beispiel eines Schecks C enthält eine die Ziffern 1-7 enthaltende Transit-Nummer, die immer sieben Ziffern umfasst. Im mittleren Teil des Schecks ist die aus vier Ziffern bestehende Leit-Nummer verzeichnet. An der rechten Seite des Schecks ist die zehnstellige, die Ziffern 1, 2, 3,..... 9 und 0 enthaltende Konto-Nummer vorgesehen, welche die Konto-Nummer eines bestimmten Kunden darstellt. Es können natürlich auch andere Angaben im Scheck verzeichnet werden, aber diese Angaben genügen zur Darstellung der Verwendung der Maschine. Die Transit-Nummer wird zur Rückleitung des Schecks zur ausstellenden Bank gebraucht, und die Leit-Nummer bezeichnet den Lauf eines Schecks durch die Bankinstitute.
Zwei oder mehrere Koinzidenz-Marken zeigen das Ende einer Aufzeichnung oder das Ende einer Angabe an, welche auf einen bestimmten Scheck abzufühlen ist.
Zur Aufnahme der Schecks für die Maschine dient die Scheck-Zuführungseinheit 12 (Fig. lb, 2b, 4), welche von der Grundplatte 10 getragen wird. Das Scheckmagazin 14 ist üblicher Bauart und besteht aus zwei Seitenplatten 244, einer Abschlussplatte 246 und einer Bodenplatte mit Schienen auf welchen die in das Magazin eingelegten Schecks C gegen die Vorderseite des Magazins gleiten. Am Ende des Scheckstapels befindet sich eine Andrückplatte 252, die mittels einer Handhabe auf einer Achse 254 bewegt werden kann, um während der Arbeit der Maschine in das Magazin zusätzliche Schecks einlegen zu können.
Die Andrückplatte 252 dient zur Führung und Sicherung der Lage der letzten wenigen Schecks im Magazin. Normalerweise gleiten die Schecks infolge der geneigten Lage des Magazins und des Gewichtes des Scheckstapels ohne weiteres auf den Schienen. Zur Ansage der Entnahme des letzten Schecks ist ein von der Andruckplatte abhängiger Schalter 259 vorgesehen.
Die vordersten Schecks im Magazin liegen an zwei Führungsrollen 258 an, die das Abgleiten der Schecks von den Gleitschienen verhindern und auf einer in den Seitenwänden 244 befestigten Welle 260 drehbar sind. Eine in den Seitenwänden 244 drehbar gelagerte Welle 262 trägt zwei mit Gummi überzogene Transportrollen 264, die die Schecks einzeln dem Vorratsmagazin entnehmen und den Transportriemen 266 zuführen. Der Antrieb erfolgt durch das Kegelradgetriebe 97,98 (Fig. 2b). Die in den Seitenwänden 244 des Magazins drehbar gelagerte und mit Gummi überzogene Welle 120 (Fig. 2b) wird von der Welle 74 und die zugeordneten Riemenräder mit Riemen 110 ständig angetrieben, so dass die einzelnen Schecks an einer mit Luftlöchern 270 versehenen Führungsplatte entlang gleiten.
Die vom Gebläse 126 (Fig. 3) in die Haube 132 (Fig. 4) geblasene Luft drückt durch die Löcher 270 der Führungsplatte 269 auf die ankommenden Schecks und legt sie auf den Transportriemen 266. Der Luftstrom wird so geführt und ist so bemessen, dass sich ein Stapel mit Schecks bilden kann, von dem anschliessend jeweils der unterste Scheck entnommen wird. Der Luftstrom durch die Löcher 270 sichert auch, dass jeder zugeführte Scheck auf den vorher zugeführten gelegt wird, und keine Unregelmässigkeit entsteht.
Um die Schecks auf den Transportriemen nur bis zu einer bestimmten Höhe aufstapeln zu können, ist eine Lichtschranke vorgesehen, die die Kupplung 94 unwirksam macht und eine weitere Zuführung von Schecks aus dem Magazin 242 zu den Transportriemen 266 bis zu dem Zeitpunkt verhindert, in welchem
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der Scheckstapel wieder unter die Ebene der Lichtschranke abgesunken ist. Die Lichtquelle 274 der Lichtschranke sendet ihre Strahlen durch eine Öffnung 276 gegen eine an der Vorderseite der Riemen vorgesehene Fotozelle 278 (Fig. 4).
Die Transportriemen 266 werden von den auf der getriebenen Welle 82 (Fig.'lb, 2b) sitzenden Rollen 280 angetrieben und laufen über Riemenscheiben282, 284 und 286, deren Achsen 288,290 bzw. 292 in der Grundplatte 10 befestigt sind. Zwei auf der Welle 99 sitzende Rütteleinheiten 106 und 108 enthalten je eine Platte 294 mit vier auf je einer von vier zugeordneten Achsen 298 drehbaren Rollen 296. Es ist ersichtlich, dass während jeder Drehung der Welle 90 jede der vier Rollen 296 einmal die Riemen anhebt und senkt und dabei die Schecks auf den Transportriemen bewegt, um dieselben in eine annähernd richtige Lage zu bringen.
Wie bereits erläutert, umfasst die Scheck-Trennvorrichtung 20 (Fig. lb, 2b, 6,7) eine erste und eine zweite Trennstation 20a, 20b. Der Antrieb der Trennvorrichtung erfolgt durch die Wellen 211 und 222.
Die Welle 211 wird unter der Steuerung der elektromagnetischen Kupplung 52 angetrieben und durch die elektromagnetische Bremse 54 abgebremst. Zwei auf der Welle 211 der Station 20b zugeordnete und mit Kork überzogene Riemenscheiben 300a und 300b treiben die Riemen 302a bzw. 302b, welche über die frei drehbaren Riemenscheiben 304a und 304b auf der Welle 222 der Trennungsstation 20a und über die frei laufenden Spannrollen 306a und 306 b laufen'. Ein Gummi-Reibungsrad 308 ist auf der Welle211 zwischen den Riemenscheiben 300a und 300b und ein ähnliches Reibungsrad 310 zwischen den Spannrollen 304a und 304b auf der Welle 222 befestigt.
, Die Trennstationen 20a und 20b werden im wesentlichen vonAndrückvorzichtungen gebildet. Die Andrückvorrichtung 311 ist der Trennstation 20b zugeordnet. Sie umfasst drei feststehende Riemen 312a, 312b und 312c, von denen der mittlere Riemen 312b etwas stärker ist als die äusseren Riemen 312a und 312c.
Die äusseren Riemen wirken mit den frei laufenden Riemenscheiben 300a und 300b und der mittlere Riemen mit dem Reibungsrad 308 zusammen. Jeder der Riemen 312 ist an einem Halter 313 (Fig. 6) befestigt, welcher von einem Bolzen 314 getragen wird. Der Bolzen 314 sitzt an einem Arm 315, welcher zum Zwecke der Justierung der Riemen 312 zu den Rollen 300a, 300b und 308 drehbar ist. Der Arm 315 kann an einer Platte 316 mittels einer Stiftschlitzverbindung verriegelt werden. Jeder Halter 313 hat eine abwÅarts gerichtete Zunge 319, welche von einer Achse 320 getragen wird, auf der beiderseits der Zunge je eine Rolle 322 frei drehbar sitzt.
Ein an jedem Halter 313 mittels einer Schraube 326 einstellbares geschlitztes Lager 324 trägt eine Stange 328, welche gegen die Innenfläche der Riemen 312 drückt. Die Riemen sind an ihren Enden mittels Schrauben und den Klemmplatten an den Haltern befestigt. Eine ebenfalls durch Schrauben und Klemmplatten an den Haltern 313 befestigte, gebogene Blattfeder 334 drückt wie die Stangen 318 gegen die Innenfläche der Riemen 312 und halten diese stets unter Spannung.
Die Trennstation 20a umfasst die Andruckvorrichtung 333 mit den Riemen 335a, 335b und 335c, die mit den Antriebsscheiben 304a und 304b und dem Gummi-Reibungsrad 310 zusammenwirken. Die Vorrichtung 333 ist mittels des Zapfens 336 des Armes 337 und an der Platte 316 befestigt. Um die Wartung oder die Entfernung von angestauten Schecks zu erleichtern, um dies zu erreichen, werden die Knöpfe 342 gegen die Wirkung ihrer Feder aus der Platte weggezogen. Die Platte kann nach Lösen ihrer Verriegelung 342 mit den Trennstationen angehoben werden. Nach der Beendigung der Wartllnq ndp. r Entfernung der Scheckanstauung wird die Andrückeinheit gesenkt, und die Verriegelungsstifte greifen wieder in die Grundplatte 10 ein.
Zur Feststellung doppelt zugeführter Schecks ist eine Fühlplatine 344 drehbar an einem Arm 346 befestigt, welcher einstellbar an einem Lager 350 befestigt ist. Das Lager 350 ist mittels Schraube 352 und Schlitz 354 wiederum einstellbar an der Platte 316 angeordnet. Ein am rechten Ende der Platine 344 befestigter Drahtbügel 3 56 ist mit einem am Schalthebel eines elektrischen Schalters 360 befestigten Drahtbügel 358 verbunden. Sobald die Platine 344 durch eine Stauung oder durch Werfen eines Schecks angehoben wird, wird der Schalter 360 geöffnet. Hiedurch wird die Kupplung 64 ausgeschaltet und die Bremse 66 angelegt. Sobald dies eingetreten ist, wird die Rolle 310 abgebremst.
Nach Verlassen des untersten Schecks aus dem Scheckstapel wird dieser auf den Transportriemen 266 zu einer Führung 362 gebracht. Es ist ein besonderes Merkmal der Einrichtung, dass aneinanderhaftende Schecks dadurch, dass sie in die gebogene Führung 362 gezwungen werden, bevor sie die erste Trennungsstation erreichen, dazu neigen, sich zu trennen, indem die oberen Schecks infolge ihres eigenen Gewichtes und der Vibrierung der Transportriemen 266 abwärts gleiten und daher eine FÅacherwirkung entsteht.
Falls zwei oder mehr Schecks gleichzeitig transportiert werden, ist die normale Wirkung derart, dass alle.
Schecks, mit Ausnahme des untersten, angehalten werden, wenn ihre Leitkanten gegen die unteren Flächen
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der Riemen 335a, 335b und 335c stossen. Die Leitkante des untersten Schecks gelangt dann zwischen den Riemen 335b und die Reibrolle 310, kurz bevor die gleiche Leitkante mit den Riemen 335a und 335c und den bewegten Riemen 302a und 302b zusammenkommt. Es wird somit gegen die untere Fläche des untersten Schecks eine grössere Reibungs-Antriebskraft durch die Rolle 310 und die Riemen 302a und 302b ausgeübt als die von den Riemen 335 gegen die obere Fläche eines untersten Schecks ausgeübte zurückhaltende Reibungskraft. Der unterste Scheck wird daher zuerst durch die erste Trennstation 20a geführt. Alsdann laufen die einzelnen Schecks unter der Fühlplatine 344 weiter in die zweite Trennstation 20b.
Im Falle einer fehlerhaften Arbeit in der Station 20a, die infolge einer ungewöhnlichen Anziehungskraft zwischen zweischecks eintreten kann, können zwei Schecks gleichzeitig in die zweite Trennungsstation 20b eingeführt werden. In diesem Fall wird die Leitkante des oberen Schecks durch die feststehenden Riemen 312a, 312b und 312c angehalten, und der untere Scheck wird durch die Reibungsrolle 308 und die Riemen 302a und 302b weiterbefördert. Es ist zu bemerken, dass der untere Scheck für ein kurzes Zeitintervall gleichzeitig von der Reibrolle 308 in der Station 20b und von der Reibungsrolle 310 in der Station 20a geführt wird.
Wenn die hintere Kante des unteren Schecks die Reibungsrolle 310 in der Station 20a verlässt, versucht diese Rolle, den oberen Scheck weiterzutransportieren, dessen Leitkante jedoch, wie erläutert, an den Riemen 312a, 312b und 312c anliegt, die eine Weiterbewegung dieses Schecks verhindert. Durch die Antriebswirkung der Reibungsrolle 310 und der Riemen 304a und 304b wird daher dieser obere Scheck zu einer Aufwärtswölbung gezwungen, so dass die Platte 344 angehoben und der Schalter 360 betätigt wird. Der Schalter bewirkt bei seiner Betätigung die Stromunterbrechung des Elektromagneten der Kupplung 64 und die Erregung der elektromagnetischen Bremse 66, wodurch die Reibrolle 310 rasch angehalten wird.
Wenn die hintere Kante des unteren Schecks an der Reibrolle 308 der Trennstation 20b vorübergeführt wird, wird auch der obere Scheck durch die Reibrolle 308 weiterbefördert und die Wöl- bung des Schecks wieder ausgeglichen, so dass die Platine 344 in ihre normale Stellung zurückkehrt, der Schalter 360 in seine Normalstellung gebracht und damit die Drehung der Reibrolle 310 wieder möglich wird. Ein durch die Trennstation 20b gelaufener Scheck wird in eine abwärts geneigte Führung 366 gebracht, welche denselben zur Verzögerungseinheit 26 leitet.
Der Antrieb der Verzögerungseinheit 26 (Fig. la, 2a, 11,12, 13) erfolgt wie bereits erläutert durch die Wellen 152 und 156. Die untere Welle 156 trägt drei Riemenräder 372a, 372b und 372c, und die obere Welle 152 zwei Riemenräder 370a und 370b, die gegenüber den Riemenrädem 372a bzw. 372b angeordnet sind. Ein Lager 374 trägt zwei frei drehbare Riemenscheiben 376a und 376b. Ein ebenfalls an der Grundplatte 10 befestigtes weiteres Lager 378 trägt die frei laufenden Riemenscheiben 380,382a und 382b (Fig. 11). Zwei Lager 384 und 388 tragen die frei laufenden Riemenscheiben 386a und 386b bzw. die frei laufenden Riemenscheiben 390a und 390b.'Ein vom Riemenrad 372a getriebener flacher Riemen 392a läuft über die Riemenscheiben 382a, 386a, 390a und 376a.
Ein zweiter vom Riemenrad 372b getriebener Riemen 392b läuft über die Riemenscheiben 382b, 386b, 390b und 376b. Der vom Riemenrad 372 getriebene flache Riemen 398 läuft über die Riemenscheibe 380 und eine auf dem in der Grundplatte 10 befestigten Bolzen 396 frei laufende Riemenscheibe 394. Zwei auf einem in der Grundplatte 10 befestigten Bolzen 397 frei laufende Scheiben 397a und 397b wirken mit den Riemen 392a und 392b zur Führung der Schecks durch die Verzögerungseinheit zusammen. Auf einem im Lager 388 befestigten Bolzen 402 sitzen zweifreilaufende Riemenscheiben 400a und 400b, von denen in der Fig. 12 nur die Scheibe 400a sichtbar ist und die Scheibe 400b zur besseren Darstellung des unteren Riementriebes 392b fortgelassen wurde. Zwei Rollenpaare 404a, 404b und 406a, 406b werden drehbar von einem Lager 408 getragen, das an der Grundplatte 10 befestigt ist.
Der von Riemenrad 370a getriebene flache Riemen 410a läuft über die Riemenscheiben 397a, 300a, 404a und 406a, und ein ähnlicher, vom Riemenrad 370b getriebener Riemen 410b läuft über die Riemenscheiben 397b, 400b, 404b und 406b.
Am Lager 378 ist zwischen den Riemen 392a und 392b ein Schuh 412 derart befestigt, dass dessen obere Fläche in der Ebene der beiden Riemen liegt. Ein auf einem Bolzen 416 in der Grundplatte 10 drehbarer Kartenhebel 414 ist so angeordnet, dass er durch einen zwischen den Riemen 392a und 392b und den Riemen 410a und 410b bewegten Scheck betätigt wird. Sobald dieser durch einen Scheck betätigt wird, schliesst er durch seinen zweiten Arm einen elektrischen Kontakt 420 (Fig. 13), welcher einen Stromkreis zur Erregung eines Elektromagneten 422C schliesst. Der Magnet 422C ist an der hinteren Seite der Grundplatte 10 befestigt und sein Anker 424 (Fig. 12,13) ist durch eine Achse 428 drehbar mit dem einen Ende eines Lenkers 426 verbunden, dessen anderes Ende durch einen Stift 432 mit einem an einer Achse 434 befestigten Arm 430 verbunden ist.
Die Achse 434 ist in einem an der Grundplatte 10 befestigten Lager 435 drehbar und ragt über die Vorderseite der Platte 10 hinaus. Ein am vorderen Ende der Achse 434 befestigter Finger 436 wird bei der Erregung des Magneten 422C über den Anker 424, den Lenker 426 und
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den Arm 430 im entgegengesetzten Uhrzeigersinne gedreht und gegen eine, den oberen Hemmschuh 440 tragende Platte 438 gedrückt. Dadurch wird der Hemmschuh 440 gegen den Schuh 412 gepresst und ein dazwischen liegender Scheck eingeklemmt und seine weitere Beförderung durch die sich drehenden Riemen 392 und 410 verhindert. Die Platte 438 und der Hemmschuh 440 werden von einer Stahlfeder 442 getragen, die an einem in der Grundplatte 10 befestigten Lager 444 (Fig. ll) befestigt ist.
Die Stahlfeder 442 hält den Hemmschuh 440 normalerweise ausser Berührung mit einem auf den Riemen 392a, 392b und 389 ruhenden Scheck.
Zur Aufhebung des Anpressungsdruzkes gegen den Scheck dient ein Elektromagnet 422R, der die Achse 434 im Uhrzeigersinne dreht und dadurch den vom Hemmschuh 440 auf einen Scheck ausgeübten Anpressungsdruck aufhebt. Ein zweiter, dem Kartenhebel 414 ähnlicher Kartenhebel 446 (Fig. 11) schliesst beim Ankommen eines Schecks einen Kontakt 447, dessen Wirkung noch beschrieben wird. Wenn ein Scheck aus der Scheck-Trennvorrichtung 20 zur Verzögerungseinheit 26 geleitet wird, gleitet er über eine Platte 449 (Fig. 11, 12), welche zwei seitliche Kanten 449a und 449b besitzt. Ein Scheck mit der maximal vollen Grösse wird somit mehr oder weniger von den beiden seitlichen Kanten geführt, während ein kleiner Scheck ohne Führung zwischen den beiden seitlichen Kanten läuft.
Um die Schecks vorbereitend für ihre Führung durch die magnetische Abfühleinheit 30 auszurichten, bringen die Transportriemen 398,392a, 392b, 410a und 410b den einzelnen Scheck in eine Ausrichteinrichtung 28 (Fig. la, 2a, 11). Zum leichteren Verständnis wird vor der Erläuterung dieser Einrichtung die Abfühleinrichtung beschrieben, die im wesentlichen von einer Trommel gebildet wird (Fig. 16, 17 und 18). Die Trommel der Abfühlstation ist mit ihren Teilen zwischen der Grundplatte 10 und einer Platine 452 angeordnet, welche durch Abstandsstücke 454 und 456 gehalten wird. Die Trommel ist zweiteilig und die beiden drehbaren Trommelteile 458 und 460 werden durch ihre Riemenräder 462 bzw. 464 von den gemeinsam auf der Welle 178 (Fig. 12) sitzenden Riemenrädem 466a und 466b über die Riemen 467 und 468 angetrieben.
Zwischen den beiden Trommeln 458,460 befindet sich eine feststehende Trommelscheibe 438, (Fig. 17) die mittels eines Stossdämpfers auf der stationären Welle 470 befestigt ist. Die Trommelscheibe 478 wird von zwei Teilen 482 und 484 (Fig. 18) gebildet, von denen der erstere auf dem Stossdämpfer als ortsfester Teil der Maschine befestigt ist. Der zweite Teil 484 ist an den ersten angeschraubt und trägt die magnetische Abfühlkopf-Einheit 488 mit zugeordnetem Verstärker 490. Zur Justierung der Abfühleinrichtung kann der Teil 484 abgeschraubt werden.
Für die Abfühlung der magnetischen Aufzeichnungen auf dem Scheck sind magnetische Abfühlköpfe 494 in einem Block 496 (Fig. 18) eingebaut. Ihre Stellung ist derart, dass sie die"0"-Bit-und die"l"-BitAufzeiclmungszeile des Schecks abfühlen. Da die Abfühlköpfe keinen Teil der vorliegenden Erfindung bilden, genügt eine allgemeine Beschreibung. Die Köpfe bestehen aus getrennten Lamellen und haben einen geringen Abstand von einem permanenten Magneten. Die permanenten Magnete sehen einen normalen Flux durch den magnetischen Weg vor, und dieser Flux wird erhöht, wenn ein Aufzeichnungs-Bil des Schecks an dem von den Lamellen gebildeten Spalt vorbeigeht. Die Erhöhung des Fluxes induziert eine Spannung in den um jedes Lamellenbündel herumgewickelten Spulen. Eine entgegengesetzte Spannung wird induziert, wenn der Flux vollkommen abfällt.
Diese induzierten Spannungen können in der gebräuchlichen Weise zur Speicherung oder anderweitigen Verwendung der durch sie dargestellten Angaben benutzt werden.
Die Abfühlkopfeinrichtung 488 sitzt auf drei Bolzen 500, die in den Trommelteil 484 eingeschraubt sind. Die elektrischen Verbindungsleitungen vom Abfühlkopf führen zu einem Leitungsverbinder 498, und der mit diesem zusammenwirkende Vielfachstecker 502 ist durch Leitungen 504 mit der zugeordneten Ver- stÅarkereinheit 490 verbunden. Eine andere Gruppe von Leitungen 506 führt von der Verstärkereinheit 490 zu einem Leitungs-Verbinder 508, der ebenfalls an dem Trommelteil 484 befestigt ist. Der mit dem Leitungs-Verbinder 508 7usammenwirkende Vielfachstecker 509 sitzt auf einem Block 510, welcher mittels der Schrauben 511 am Trommelteil 482 befestigt ist. Die Leitungen 512 des Vielfachsteckers 509 sind durch einen Schlitz 513 und durch die axiale Bohrung 471 der stationären Welle 470 geführt.
Eine an dem Kopf einer Schraube 515 (Fig. 18) endigende Leitung 514 dient als Erdleitung, die notwendig ist, weil der Trommelteil 478 auf einem aus Isoliermaterial bestehenden Stossdämpfer sitzt.
Wenn die einzelnen Schecks durch die Trennvorrichtung 20 und die Verzögerungseinheit 26 geführt werden, sind sie zur Abfühleinrichtung nicht ausgerichtet. Der Grund hiefür liegt hauptsächlich in den unterschiedlichen Grössenverhältnissen der Schecks, welche von der Maschine aufgenommen werden und in der Tatsache, dass die Schecks im Vorratsmagazin nicht genau ausgerichtet und ungleich gestapelt sind.
Nach der Verzögerungsstation gelangt der Scheck C zwischen einer Führungskante 516a (Fig. 15a) einer
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Führungsschiene 516 und einer Kante 517a einer Führungsplatte 517 zur Ausrichtvorrichtung. Der Scheck füllt in Abhängigkeit von seiner Grösse mehr oder weniger die Fläche zwischen den Führungskanten 516a und 517a aus. Beim Weitertransport trifft der Scheck auf die hintere Führungskante 518a einer Vorausrichtung-Führung 518 (Fig. 15a).
Die Führungskante 518a leitet so den Scheck C gegen die Vorderseite der Maschine, dass seine Kopfkante parallel zur Führungswand 518a liegt (Fig. 15b). Nach Verlassen dieser Schrägführung gelangt die Führungskante des Schecks unter eine Führung 519 (Fig. 16, 18). Die Führung 519 leitet den Scheck unter einen Flansch 578b einer Konsole 578. Die Leitkante des Schecks trifft dabei auf ein erstes Paar schrägliegender Ausrichtrollen 526a und 526b (Fig. 16, 15). Die Rolle 526a ist alsAntriebsrollefest auf der Welle 528, die in einem an der Platte 452 (Fig. la, 2a) befestigten Lager 530 drehbar ist. Die mit der Rolle 526a zusammenwirkende Rolle 526b sitzt drehbar an einem Lager 538, das ebenfalls an der Platte 452 befestigt ist. Diese Rollen 526a und 526b drängen den Scheck gegen den Flansch 458a der Trommelscheibe 458 (Fig. 15c).
Der Scheck dreht sich somit um die. Kante 540 der Führung 518a, und diese Verschiebung des Schecks wird fortgesetzt, wenn die Leitkante des Schecks in ein zweites Paar Ausrichtrollen 542a und 542b eingeführt wird. Von diesen beiden Rollen ist die Rolle 542a die angetriebene Rolle, die auf einer Welle 544 sitzt und in einem an der Platte 452 befestigten Lager 546 drehbar ist. Die mit ihr zusammenwirkende Rolle 542b ist in einem an der Platte 452 befestigten Lager drehbar gelagert. Die beiden Paare der Ausrichtrollen zwingen daher die obere Kante des Schecks gegen den Flansch 458a der Trommelscheibe 458 (Fig. 15, 17). Der Scheck kann sich jedoch unter der Wirkung der Ausrichtrollen nicht weben, da er infolge seiner bogenförmigen Lage um die Trommelkörper zusätzlich versteift ist.
Der Antrieb für die Ausrichtrollen 526a, 526b, 542a und 542b erfolgt durch das auf der Antriebswelle 178 befestigte Riemenrad 550 (Fig. la), das über den Riemen 552. das auf der Welle 470 frei drehbar sitzende Doppelriemenrad 554 antreibt. Ein Zwischenriemenrad 558 ist auf einem in der Platte 452 befestigten Drehzapfen 360 (Fig. la) und ein weiteres Zwischenrad auf einem Drehzapfen 564 gelagert. Beide dienen mit dem Riemen 570 zur Antriebsübertragung auf die Wellen 528 und 544, welche die Riemenräder 565 und 566 tragen. Auf diese Weise werden durch den Riemen 570 von dem Doppelriemenrad 554 die Ausrichtrollen 526a und 542a auf den Wellen 528,544 angetrieben.
Für den weiteren Transport des Schecks zu der Sortierfächerreihe 34 ist ein flacher Riemen 571 (Fig. 16) vorgesehen, der über drei Zwischenräder 572 läuft. Der Riemen 571 ist teilweise um die Trommelscheibe 460 geführt, so dass der Scheck entlang der Trommeloberfläche 460 transportiert wird. An einem von der Abstandschiene 456 getragenen Halter 575 ist eine Blattfeder 574 (Fig. 18) befestigt, die mit dem Trommelteil 478 (Fig. 17, 18) zusammenwirkt, um den Scheck zur Abfühlung der Angaben eng an die magnetischen Abfühlköpfe 494 heranzuführen. Nach dem Ausrichten der Schecks durch den Flansch 458a trifft derselbe auf einen Kartenhebel 576 (Fig. 18), der zusammen mit einem zweiten Hebel 576a, welcher einen Kontakt 576b schliessen kann, auf einen drehbaren Bolzen 577 gelagert ist.
Der Kartenhebel 576 liegt ungefähr 3 Zoll vor dem Abfühlspalt der Magnetköpfe 494.
Ein zweiter Kartenhebel 579 ist den Abfühlköpfen 494a und 494b benachbart zugeordnet und steuert einen Kontakt 579a. Der Kartenhebel 579 und der Kontakt 579a werden von einer Konsole 580 (Fig. 16) getragen, die an der Abstandschiene 456 befestigt ist. Eine gleichfalls von der Schiene 456 getragene Platte 581 dient als Gegenplatte für den Kartenhebel 579. Der obere Teil der Gegenplatte 581 ist in der Fig. 17 gestrichelt dargestellt.
Den Weitertransport der Schecks zu der die Ablagefächer 36 enthaltenden Einheit 34 bewirkt die Antriebswelle 166 (Fig. 3). Die Welle 166 trägt ein Riemenrad 583 (Fig. la, 21), welches über einen Flachriemen 588 mit fünfzehn mit dem Antriebsriemenrad 533 horizontal ausgerichtete Zwischenräder 584 in Antriebsverbindung steht Fig. 19, 20,21. Jedem Zwischenrad 584 ist eine Andrückrolle 590 auf einer Achse 592 drehbar zugeordnet. Die Achse 592 ist in einem Lager 594 befestigt, das mittels einer Blattfeder 596 und der Bolzen 598 an Platten 690 und 691 aufgehängt ist.
Zum Ausgleich der Spannung des Riemens 588 dienen Rollen 600, 605, die einstellbar sind bzw. unter Spannung einer Feder stehen (Fig. la, 19,21, 20).
Auf dem Transportweg der Schecks von der Abfühleinrichtung zu den Sortierschienen und Ablagefächern gelangen diese über zweinacheinander wirksameKartenhebel606und608 zur Sortierschienen-Wäh- lereinheit 232 (Fig. la). Die Kartenhebel schliessen zugeordnete Kontakte 607 und 610, von denen der erstere Kontakt als Zeitgeber für die Wählereinheit 32 dient und der Kontakt 610 die Rückstellung der Einheit 32 veranlasst.
Ein vom Trommel-Riemen 571 zu dem Riemen 588 geführter Scheck wird entsprechend der abgefühlten Angaben unter eine bestimmte von zwölf Sortierschienen 612 bewegt, wodurch der Scheck in das dieser
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Sortierschiene zugeordnete Sortierfach 36 geleitet wird. Wenn keine der Sortierschienen ausgewählt wurde, bewegt sich der Scheck oberhalb aller Sortierschienen und wird in das dreizehnte Auswerffach geleitet. Hiebei dient eine Führungsplatte 676 dazu die einzelnen Schecks unter die Tranportriemen 588 zu bringen (Fig. 21).
Die, die Sortierschiene auswählende Einrichtung 32 (Fig. 19, 20, 21) ist zweckentsprechend an der Grundplatte 10 befestigt. Sobald ein Scheck, der in seiner Längsrichtung transportiert wird, unter den Riemen 588 tritt, verbleibt die vordere Längskante des Schecks in der vom Riemen 588 und den Zwischenrädem 590 gebildeten Linie. Die hintere oder untere Längskante des Schecks wird dagegen auf einer geneigten Fläche 614 und entlang einer Linie geführt, welche durch die unteren Enden der hintereinander angeordneten Führungsfinger 616 gebildet wird, die ein abgewinkelter Teil einer sich über die Sortierschienen 612 erstreckenden Platte 618 sind. Die Platte 618 ist um den Zapfen 620 drehbar und kann angehoben werden, was insbesondere bei Scheckstauung notwendig ist.
Auf dem Weg zu den Ablagefächern gleitet der Scheck oberhalb von zwölf drehbaren Klappen 624, an welchen die Enden der zwölf Sortierschienen 612 befestigt sind. Sobald ein Scheck auf eine geöffnete Klappe, z. B. in Fig. 19 die Klappe 624a trifft, wird er beim weiteren Transport unter der zugeordneten Sortierschiene 612 in das zugeordnete Fach 36 geleitet.
Die zum Steuern und Anheben der Klappen 624 vorgesehene Wählereinrichtung 32 enthält zwölf wahlweise zu betätigende Elektromagnete 626 mit entsprechend zugeordneten Gelenkverbindungen. Die untere Schiene 638 trägt die übrigen sechs Elektromagnete 62 6. Die Magnete sind im Gehäuse 628 in Reihen angeordnet, so dass eine gedrängte Bauweise möglich ist. Da die Hebel-und Lenker-Verbindungen der oberen und unteren Magnete sich nur geringfügig voneinander unterscheiden, genügt die Beschreibung für eine einzige Hebel- und Gelenkverbindung.
Jeder Wahl-Magnet 626 (Fig. 20) wird von einem Lager 644 getragen, an welchem der Anker 646 mittels des Stiftes 648 drehbar befestigt ist. Der Anker wird durch eine an der Winl, elschiene 652 eingehängte Feder 650 in seiner normalen unteren Lage gehalten. An seinem vorderen Ende ist mittels der Schraube 656 eine Blattfeder 654 befestigt, in deren Öse ein Lenker 658 eingehängt ist. Die Lenker werden in den Schlitzen zweier kammartiger Schienen 660 und 662 geführt. Der einzelne Lenker 658 ragt durch eine dritte Führungsschiene 668 und umfasst mit einer Öse an seinem unteren Ende das eine Ende einer Kurbel 670. Der gekröpfte Teil der Kurbel 670 ist drehbar in einem Block 672 (Fig. 20, 21) gelagert. Das linke Ende der Kurbel 670 erfasst die zugeordnete Klappe 624 an deren Leitkante.
Sobald der Wählmagnet 626 erregt wird und seinen Anker 646 anzieht, wird der Lenker 658 nach aufwärts mitgenommen, so dass die Kurbel 670 im Uhrzeigersinne gedreht (Fig. 19) und das linke Ende der zugeordneten Klappe 624 angehoben wird. Die Anordnung der Feder 654 zwischen dem Anker 646 und dem Lenker 658 erlaubt eine Justierung der Teile. Sobald eine der Klappen 624, z. B. die Klappe 624a (Fig. 19) bewegt wird, wird ihre linke Führungskante in den Bereich der Finger 616 gebracht, so dass der ankommende Scheck durch die angehobene Klappe gezwungen wird, sich abwärts unter die an die Klappe angeschlossene Sortierschiene zu bewegen.
Von den Sortierschienen 612 wird der Scheck zu den Sortier- und Ablagefächern gebracht. Gemäss Fig. lb haben die Ablagefächer von links nach rechtsdieBezeichnung 36-9, 36-8..... 36-1,36-0, 36-SS (Sortierunterdrückung), 36-MCS (Mehrspalten-Auswahl) und 36-Auswurf. Die zu diesen Ablagefächern führenden Sortierschienen haben die entsprechende Bezeichnung 612-9, 612-8..... 612-1,612-0, 612-SS bzw. 612-MCS.
Fig. 22 zeigt einen Querschnitt durch ein Sortier- und Ablagefach und Fig. 23 eine Draufsicht auf den linken Teil eines solchen. Von der Trommeleinheit 30 (Fig. la) und über die Wählereinheit 32 führt eine Platte 690 mit einem abwärts gebogenen Teil 690a (Fig. lb), dfr im ersten Sortierfach 36-9 endigt. Dieser Teil veranlasst eine Drehung der Schecks um 900 sowie seine Umkehrung und ermöglicht die Ablage auf einer Grundplatte 692 des Sortierfaches. Die folgenden Sortierfächer haben Führungsplatten 691, die den abwärts gebogenen Enden 690a der Platte 690 entsprechen und an einem Rahmenteil 693 befestigt sind (Fig. 22 und 23). Die Platte 690 ist verstärkt und hat Aussparungen, durch welche die Rollen 590für den Transport der Schecks mittels des Riemens 588 hindurchragen.
Ferner ist für jedes Sortierfach eine kurvenförmige Führungsschiene 695 (Fig. 22, 23) vorgesehen, die mittels der Lager 6H6 und 698 an der Grundplatte 10 befestigt sind. Jede Sortierschiene 612 hat ein gegabeltes Ende mit den Teilen 612a und 612b und greift mit einem dieser Enden 612b in eine Aussparung 700 der zugeordneten Führungsplatte 691. Beim Transport der Schecks in die Sortierfächer 36 ist die hintere Kante des einzusortierenden Schecks unter der ausgewählten Sortierschiene 612, welche das Fach bestimmt, in das der Scheck zu leiten ist. Sobald der Scheck das Sortierfach erreicht, wird beim ersten Sortierfach seine Leitkante durch das Ende 612a der Füh- rungsplatte 690 und die Führungsschiene 695 abgelenkt.
Bei den andern dem ersten Fach folgenden Sortier-
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fächern gelangt der Scheck zwischen Führungsplatten 691 und Führungsschiene 695 und wird dadurch in das ausgewählte Fach abgelenkt. Unter der Wirkung dieser Führungen 690a bzw. 691 und 695 wird der Scheck bogenförmig abwärts und gegen die Vorderseite der Maschine bewegt, wobei der Scheck umgekehrt und um 90 gedreht auf der Bodenplatte 692 des Faches abgelegt wird. Wie aus Fig. 23 zu entnehmen ist, enthält jede Führungsplatte 691 zwei Öffnungen 706, durch welche die Andrückrollen 590 mit dem Transportriemen 588 zusammenwirken.
Es ist erwünscht, die Schecks in der gleichen Reihenfolge zu erhalten, in welcher sie in das Fach eingeführt werden. Es muss daher Vorsorge getroffen werden, dass ein folgender Scheck nicht unterhalb des vorher abgelegten Schecks gelangt. Um dies zu erreichen, ist es notwendig, die Boden-Platte 692 des Sortierfaches so zu steuern, dass jeweils der oberste Scheck nahe zu den Führungen 690a-691 und 695 gehalten wird. Zu diesem Zweck ist die Selbststeuer-Vorrichtung vorgesehen. Eine solche Selbststeuer-Vorrichtung hält die Bodenplatte 692 in der gewünschten Lage. Zur Steuerung der Vorrichtung dient ein Hebel 710, der durch einen zwischen ihn und die Bodenplatte 692 oder durch einen zwischen ihn und den obersten Scheck auf der Bodenplatte eintretenden Scheck betätigt bzw. angehoben wird.
Wenn der Hebel 710 durch einen oder mehrere in das Fach zugeführte Scheck angehoben wird, wird dieSelbststeuereinrichtung angesprochen, um die Bodenplatte 692 um den entsprechenden Betrag zu senken. Werden die abgelegten Schecks von der Bodenplatte 692 abgenommen, fällt der Hebel 710 ab und betätigt dadurch die Selbststeuervorrichtung, um die Bodenplatte 692 in die Ausgangs-Stellung anzuheben. An dem, die Bodenplatte 692 tragenden Schaft 712 (Fig. 22) ist ein Kolben 714 innerhalb eines Zylinders 716 befestigt. Eine den Schaft 712 umfassende Feder 718 federt die Bodenplatte 692 in ihrer tiefsten Stellung ab, und eine Feder 720 am Schaft 712 drängt den Kolben abwärts.
Der Boden des Zylinders 716 hat Anschluss an ein Druckluftsystem mit einem Ventil 726, das über der Bodenplatte angeordnet ist (Fig. 22). Das Ventil arbeitet zusammen mit dem Hebel 710, der mit seinem schlaufenförmigen Ende einen Teil des Ventils umfasst. Die dem Ausführungsbeispiel gezeigte Vorrichtung arbeitet mit Druckluft. Da diese Vorrichtung nicht zur Erfindung gehört, wird nur eine allgemeine Beschreibung gegeben. Der Fühlhebel 710 liegt normalerweise entweder auf der Bodenplatte 692 oder auf dem obersten Scheck auf (Fig. 22). Bei der Zuführung weiterer Schecks wird der Hebel 710 im Uhrzeigersinne in die in der Fig. 22 schematisch gezeigte Stellung 71 Ob gedreht. Dabei wird im Druckluftsystem ein Luftaustritt aus dem Zylinder 716 veranlasst.
Die Feder 720 kann daher den Kolben 714 und somit die Bodenplatte 692 senken, wodurch der Hebel 710 wiederum im entgegengesetzten Uhrzeigersinne gedreht wird und der Luftaustritt abgesperrt wird. Werden dann die abgelegten Schecks herausgenommen, fällt der Hebel 710 abwärts und es wird in den Zylinder 716 Luft eingelassen, um den Kolben 714 mit der Bodenplatte 692 gegen die Wirkung der Feder 720 anzuheben. Diese Aufwärtsbewegung wird fortgesetzt, bis die Bodenplatte 692 den Hebel 710 erreicht, diesen aufwärts bewegt und damit die Luftzuführung unterbricht.
Wird die Bodenplatte bei der Zuführung von Schecks in das Fach in die mittlere Stellung gesenkt, trifft sie auf einen Hebel 760, der an einer im Maschinenrahmen drehbaren Achse 762 befestigt ist (Fig. 22). Die Achse 762 trägt einen Quecksilberschalter 764, welcher in der gestrichelt gezeichneten Lage 764a, wenn sich die Bodenplatte 692 in ihre unterste Stellung bewegt hat, einen elektrischen Kontakt schliesst, der zur Überwachung des Fachüberlaufes dient. Elf der dreizehn Sortierfächer 36 haben einen Hebel 760, welche alle auf der Achse 762 sitzen. Die Sortierfächer 36-0 und 36-1 haben gesonderte Schalter, die jedoch in der gleichen Weise wie der von den Hebeln 760 gesteuerte Schalter 764 arbeiten und steuern Kontakte für einen abwechselnden Fächer-Auswahl Vorgang.
Die Maschine kann drei Hauptarbeiten ausführen. Eine dieser Hauptarbeiten ist die Sortierarbeit, bei welcher die Schecks in die verschiedenen Fächer in Übereinstimmung mit den aus einer ausgewählten Stelle im Scheck abgefühlten Aufzeichnungen sortiert werden. Diese Sortierarbeit kann allein oder in Verbindung mit ändern Maschinen ausgeführt werden, auch können die aus einem Scheck abgefühlten Angaben in eine Speichereinheit eingeführt werden, so dass sie für verschiedene Arbeitsvorgänge zur Verfügung stehen. Bei einer Listarbeit wird beispielsweise die aus dem Scheck abgefühlte Angabe über einen Zwischenspeicher in eine Tabelliermaschine übertragen, in welcher. diese Angaben gedruckt werden.
Wenn keine Sortierung erwünscht ist, wird die abwechselnde Sortierfach-Auswahl angewendet, bei welcher die Schecks in zwei Sortierfächer geführt werden, u. zw. zuerst in das erste Sortierfach 36-0, bis dieses Fach gefüllt ist, in welchem Zeitpunkt der diesem Fach zugeordnete Schalter 764 den entsprechenden Kontakt betätigt und die Steuerung der Sortierschienen umschaltet, so dass die folgenden Schecks in das benachbarte Sortierfach 36-1 geleitet werden. Wenn dem Fach 36-0 die abgelegten Schecks entnommen sind, ist dieses zur Aufnahme der Schecks bereit, die das Fach 36-1 nicht mehr aufnehmen kann.
Bei dieser Art der Ablage kann die Arbeit der Maschine ohne Unterbrechung fortgesetzt werden.
Da die elektrische Einrichtung und Steuerung der Maschine nicht zum Wesen der Erfindung gehört, wird zum besseren Verständnis derselben nur eine allgemeine Erklärung über die elektrischen Vorgänge
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gegeben. Dies kann besonders mit Rücksicht darauf getan werden, dass die benutzten Bauteile wie Trigger und Thyratron-Schaltungen sowie die Anwendung von Multivibratoren bekannt sind.
Das Blockdiagramm (Fig. 24) der Maschine zeigt im wesentlichen den elektrischen Aufbau der Maschine mit der Transistorlogik zur Auswertung der aus einem Scheck abgefühlten Angaben. Der Impulseingang kommt von den Abfühlköpfen 494-0 und 494-1, durch welche dieAufzeichnungszeilen"0"bzw."l" der Schecks abgefühlt werden. Die Abfühlimpulse werden in zwei Verstärkerstufen 490 übertragen, welche Signale mit Spannungshöhen erzeugen, auf welche der übrige Teil der Schaltung ansprechen kann. Die sich aus der Abfühlung der beiden Aufzeichnungszeilen ergebenden Impulse werden unabhängig voneinan- der verstärkt und in einen Signalerzeuger 850 geleitet, welcher so eingerichtet ist, dass auch ein schiefliegender Scheck richtig abgefühlt wird.
In dem Signalerzeuger 850 werden die nach einem Eins-, Zwei-, Vier-, Acht-Schlüssel aufgezeichnetenDezimalziffem umgesetzt. Jeder Ziffer istinder"0"-Aufzeichnungs- Zeile und in der "1"-Aufzeichnungszeile des Schecks eine Koinzidenzmarde vorgesetzt. Da der Scheck, von welchem ein Teil in der Fig. 10 dargestellt ist, mit seiner oberen Fläche nach unten gelegt und an seiner rechten Kante beginnend abgefühlt wird, wird die rechte Ziffer zuerst abgefühlt, die entsprechend dem Scheck gemäss der Fig. 10 die Ziffer"l"ist, welcher, ebenso wie allen übrigen Ziffern, die aus einer Nullund einer Eins-Marke bestehende Koinzidenzmarke (0. 1) vorgesetzt ist.
Der Signalerzeuger 850 fühlt diese Koinzidenzmarken am Beginn jeder Ziffer ab und trennt diese von den folgenden vier Impulsen, welche die bestimmte Ziffer identifizieren.
In der"l"-Aufzeichnungszeile des Schecks sind die Ziffern nach dem Eins-, Zwei-, Vier-, AchtSchlüssel aufgezeichnet, und die"0"oder Prüf-Zeile enthält das Komplement dieser Verschlüsselung. Das Vorhandensein einer Verschlüsselungsmarke ist gekennzeichnet als Eins, Zwei, Vier oder Acht entsprechend ihrem Abstand von der Koinzidenzmarke, während das Fehlen einer übereinstimmenden Verschlüsselungsmarke als "nicht 1" (1), "nicht 2" (2), "nicht 4" (4) oder "nicht 8" (8) bezeichnet wird.
Die Verschlüs- selung für die Ziffern Null bis Neun ist wie folgt :
EMI12.1
<tb>
<tb> Aufzeichnungsbahn"l"Aufzeichnungsbahn
<tb> 0 <SEP> Ï248 <SEP> 1248
<tb> 1 <SEP> Ï248 <SEP> Ï248 <SEP>
<tb> 2 <SEP> 1248 <SEP> 1248
<tb> 3 <SEP> T748
<tb> 4 <SEP> 1248 <SEP> 1248
<tb> 5 <SEP> 1248 <SEP> 1248
<tb> 6 <SEP> 4'9 <SEP> 1248
<tb> 7 <SEP> 1248 <SEP> 1248
<tb> 8 <SEP> 1248 <SEP> 1248 <SEP>
<tb> 9 <SEP> Z <SEP> 8 <SEP> T2 <SEP> 4*9 <SEP>
<tb>
Im Signalerzeuger werden entsprechend dem Vorhandensein oder dem Fehlen von Verschlüsselungsmarken im Scheck individuelle Signale erzeugt. Die Ausgangssignale vom Signalerzeuger 850 treten über Leitungen aus, von denen die Leitung 852 Null und"nicht l" (O.
T) dieLeitung854 Eins (und"nicht 0"1. ), die Leitung 856 Null und Eins (0. 1) und die Leitung 858 Null und "nicht eins" oder Eins und "nicht 0" (O. T+l.'S) oder (0+1) darstellt. Diese Symbole, z. B. (O. T) werden in der folgenden Beschreibung verwendet. Die in dem Signalerzeuger u. a. vorgesehenen Triggerschaltungen arbeiten dabei so, dass der Eingang zur rechten Seite des einen Triggers gleichzeitig zur entgegengesetzten bzw. linken Seite eines zweiten Triggers und der Eingang zum zweiten Trigger gleichzeitig zur entgegengesetzten bzw. linken Seite des ersten Triggers Tl geleitet wird, wodurch der eine Trigger in den EIN-Zustand und der andere Trigger in den AUS-Zustand geschaltet wird, sobald sich dieser im EIN-Zustand befindet.
Dies ist notwendig, da die Aufzeichnungsbits in der "0"-Aufzeichnungszeile komplementät zuden Aufzeichnungsbits in der "1" -Zei- le sind, und wenn ein Aufzeichnungsbit in der"l"-Zeile vorhanden ist, darf die"o"-Bahn kein Aufzeichnungsbit enthalten. Diese Art der Querkopplung eliminiert die Notwendigkeit für die Rückstellung der Trigger Tl und T2 nach dem jedesmaligen Abfühlen eines Aufzeichnungsbits.
Die vom Signalerzeuger 850 gegebenen, den abgefühlten Angaben entsprechenden, Signale werden sowohl in ein Sortierregister 859 als auch an einen Zwischenspeicher 868 (870) gegeben. Vom Zwischen-
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speicher kann beispielsweise eine Verrechnungsmaschine der IBM-Type 650 oder zum Schreiben von Listen eine Tabelliermaschine der Type 419 bedient werden.
Ebenso werden die Signale 0, 1 und 0+1 über entsprechende Leitungen in eine Bit-Zählereinheit 876 und eine Fehler-Feststellungseinheit 877 eingeführt. Die Aufgabe besteht darin, Fehler festzustellen, die z. B. durch Fehlen eines Schriftzeichen-Bits entstehen und durch einen Ausgangsimpuls das angeschlossene Schriftzeichenregister weiterzuschalten, das ein ausgewähltes Schriftzeichen in das Sortierregister 859 leitet und eine Angabe durch"Worte"und"Ziffer"in den Speicher 868 (870) überführt.
Hiezu wird der "0, 1"-Ausgang der Bit-Zählereinheit 876 über eine Leitung in ein Zeichenregister 87 9 übertragen. Ein Ausgang von der Einheit 879 wird in die Fehler-Feststelleinheit 877 übertragen, und ein anderer Ausgang von der Einheit 879 wird durch eine Leitung in das Sortierregister 859 übertragen, um dieses zur Annahme der Angabe aus den Leitungen 852,854 und 858 vorzubereiten. Fünf"Wort"-Leitungen 882-1 (Wort 1), 882-2 (Wort 2), 882-3 (Wort 3), 882-4 (Wort 4) und 882-5 (Wort 5) sowie 10"Ziffern"-Leitungen 887-1 bis 887-10 und eine "Spalte l"-Leitung 888 führen die Angabe aus dem Zeichenregister 879 in den Zwischenspeicher 868 (870). Fehler-Signale werden aus dem Zwischenspeicher 868 (870) über eine Leitung 889 in die Fehlerfeststell-Einheit 877 geleitet.
Dem Sortierregister 859 werden über Leitungen 852,854, 858 die Signale zugeführt und in der Weise gespeichert, dass die in der Aufzeichnungszeile "0" verzeichneten Angaben von den Aufzeichnungsbits "8","4","2"und"l"zugeordneten Triggern aufgenommen wird und für die Angaben in Zeile "1" des Schecks ebenfalls entsprechende Trigger vorgesehen sind.
Bei einem im Sortierregister 859 gespeicherten gültigen Schriftzeichen befinden sich somit die Triggerpaare in entgegengesetzten Schaltungszuständen, d. h. einer der Trigger jedes dieser Paare ist im EINZustand und der andere Trigger im AUS-Zustand. Das Sortierregister ist als Schieberegister wirksam, das die eingeführten Angaben nacheinander weitergibt.
EMI13.1
der Fehler-Feststelleinheit 877. Die Entschlüsselungsmatrix 893 hat durch die Leitungen 895-0 bis 895-9 Anschluss an die Sortierfach-Auswähleinheit mit den Sortiermagneten 626-0 bis 626-9.
Die Entschlüsselungs-Matrix 893 empfängt die Angaben über die achtLeitungen 890 und die Prüf-An-
EMI13.2
892. Die Matrix 893 übersetzt die Verschlüsselung, umzeichnungs-Verschlüsselung, dass jedem Zeichen eine Koinzidenzmarke (0, 1) vorausgeht. Der Speicher 868 (870) verwendet diese Koinzidenzmarke, um ein Signal zu erzeugen, welches anzeigt, dass ein Zeichen empfangen wurde. Um festzustellen ob keiner der Sortiermagnete 626 oder mehr als nur einer dieser Magnete erregt würden, sind Sortier-Vergleichsschaltungen vorgesehen. Ausserdem sind Überwachungsstromkreise vorhanden, die in Verbindung mit den Kartenhebeln 576,579, 606 und 608 und den durch sie betätigten Kontakte 576b, 579a.
Von den weiteren in der Maschine noch vorgesehenen Kartenhebeln414, 446 und 809 dienen der Kartenhebel 414 (Fig. ll) mit seinem Kontakt 420 zur Erregung des Magneten 422C (Fig. 13) zum Festhalten
EMI13.3
sich sehr rasch abnützen, wenn keine Schecks in den Trennstationen sind, ist eine Sicherheitseinrichtung vorgesehen, die in Zusammenwirken mit dem Kartenhebel 809 und dessen Kontakt 811 und einer Lichtschranke L2-PC2 (Fig. 6) mit Verzögerung die Trennstation dann abschaltet, wenn alle Schecks von den Transportriemen 266 abgelaufen sind. Sobald die Maschine ausgeschaltet ist, unterliegt die Zuführung der Schecks der Steuerung der ersten Lichtschranke 278 (Fig. 5) welche den Stromkreis für den MagazinKupplungsmagneten 94, 240 überwacht.
Bei Scheckstauungen arbeiten die'entsprechenden Vorrichtungen 182,184, 186 deren Kontakte 200a bis c in einem Relaisstromkreis liegen und diesen unterbrechen, wenn Scheckstauungen beim Transport auftreten.
Es sind ausserdem Vorkehrungen getroffen die Maschine mit höherer Arbeitsgeschwindigkeit arbeiten zu lassen, wenn nur sortiert wird, da in diesem Fall der Transport nicht verzögert werden muss, um je nach rechnerischer Verarbeitung auf einen Befehl zu warten.
Wie bereits erwähnt wurde, können zur rechnerischen Auswertung und schriftlichen Wiedergabe der Scheckaufzeichnungen an den Speicher entweder ein IBM-Rechner der Type 650 oder eine Tabelliermaschine der Type 419 angeschlossen werden. Beim Anschluss dieser Maschinen müssen bestimmte Steckver-
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bindungen durchgeführt und Übersetzerschaltungen eingeschaltet werden. Bei Anschluss einer Tabelliermaschine werden in einem vorherbestimmten Zeitpunkt durch einen nockengesteuerten Kontakt derselben ein Signal in die Transportaufrufleitung der Sortiermaschine gegeben, durch welches ein Scheck in der Verzögerungsstation freigegeben wird.
Die Entnahme der gespeicherten Angaben erfolgt dabei unter der Steuerung von Entnahmesignalen durch nockengesteuerte Kontakte der Tabelliermaschine, wobei mit der Entnahme die Typenstangen synchron bewegt werden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Horizontale Sortiermaschine mit Ablagefächern, einer Abfühleinrichtung für mit magnetischen Markierungen versehene Aufzeichnungsträger und einer Einrichtung zur gleichzeitigen Abgabe der abge- fühlen Werte an eine datenverarbeitende Maschine, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verarbeitung von in Grösse und Stärke unterschiedlichen Aufzeichnungsträgern, insbesondere Belegen, Scheckformularen od.
dgl., die Maschine eine von einer Zwischenstation (12) gesteuerte Magazinentnahme (264), eine aus zwei nacheinander angeordneten Trennvorrichtungen (20a, 20b) bestehende Trennstation (20), eine von der magnetischen Abfünleinrichtung (488) gesteuerte Verzögerungsstation (26) sowie eine Trommeleinheit (30) mit der zwischen drehbaren Trommelteilen (458, 460) stationär angeordneten Abfühleinrichtung (488) und einer diesen Trommelteilen vorgeschalteten. funktionsmässig zugeordneten Ausrichteinrichtung (28) enthält und die einzelnen Belege durch Gruppen von paarweise stetig umlaufenden Transportriemen fortbewegt und nach der Abfühlung über eine Sortierschienen-Wählereinheit (32) in diesen zugeordnete Sortierfächer (36) ablegt.
EMI14.1