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Antenne, insbesondere Fernsehantenne
Die Erfindung bezieht sich. auf eine Antenne, insbesondere Fernsehantenne, deren Elemente mit freischwebenden Enden auf einem Tragrohr angeordnet sind.
Es ist bekannt, dass bei gewissen Windgeschwindigkeiten die freischwebenden Enden derAntennenelemente durchWirbelablösung in Schwingungen geraten können. Insbesondere ist das der Fall bei langen An-
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sachen nicht selten unangenehme Geräusche. Sie führen auch zu gefährlichen mechanischenBeanspruchun- gen, z. B. zu Brüchen infolge von Materialmündungen.
Es ist schon versucht worden, diese Schwierigkeiten zu beseitigen, indem man die Schwingungsver- hältnisse der Elemente verändert hat, um sie in andere günstige Bereiche zu verlegen. Man hat z. B. hohle Elemente mit einer hiefür geeigneten Füllmasse versehen. Die Veränderung der Schwingungsverhältnisse erfolgte dabei in beiden Hälfte der Elemente gleichmässig.
Man hatauf diese Weise die früherenSchwierigkeiten in einem gewissen Umfange überwinden können.
Infolge der Gleichmässigkeit der vorgenommenen Veränderungen der Schwingungsverhältnisse gelangte man jedoch noch nicht zu einer befriedigenden Lösung.
Bei einer andern bekannten Antenne werden beide Elementenhälften an ihren äusseren Enden mit in einem kurzen Hohlraum beweglichen Dämpfungsgewichten versehen. Auch bei dieser bekannten Ausführung sind die erreichbaren Veränderungen der Schwingungsverhältnisse sehr gering. Die durch diese bekannte Massnahme in geringem Masse erzielbaren unterschiedlichen Schwingungsverhältnissein jeder Elementenhälfte bleiben dem Zufall überlassen, eine sichere Ausschaltung gefährlicher Schwingungen wird nicht erreicht. Ausserdem verlangt die bekannte Ausführung besonders angefertigte Elemente oder relativ kostspielige, an den Elemeqtenenden zu montierende Dämpfungsbautelle.
Nach der Erfindung wird eine befriedigende, die genannten Mängel und Nachteile beseitigende Lösung dadurch erzielt, dass die beiden Hälften eines jeden Elementes unterschiedliche Masse aufweisen.
Dadurchist der Vorteil gewonnen, dass die Bildung störender und die Antenne gefährdender Schwingungen mit Sicherheit in ausreichendem Masse und ausserdem ohne besonderen Aufwand an relativ kostspieligen Bauteilen auf einfache und leichte Weise vermieden ist.
Bei einer besonderen Ausführungsform ist die eine Elementenhälfte voll und die andere hohl ausgebildet. Die Ausführung kann auch so sein, dass die eine Elementenhiilfte hohl bleibt, während die andere ursprunglich hohle Elementenhälfte mit einem Füllstoff versehen ist.
In der Zeichnung ist eineAusführungsform der Erfindung als Beispiel dargestellt. Fig. 1 ist die Draufsicht auf eine Antenne gemäss der Erfindung. Fig. 2 ist eine Seitenansicht der Darstellung nach Fig. l.
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und einem Anschlusskasten 5. Die Antennenelemente sind mit Hilfe von Schrauben 6 an dem Tragrohr 1 befestigt.
Die Hälften 3'und 4'der Antennenelemente 3 und 4 sind hohl ohne Füllung, während die Hälften 8", 4" zwar ebenfalls hohl, jedoch mit einem Kern 5'gefüllt sind. Der Kern kann aus Metall, Holz oder aus Fasern, z. B. einem Seil, bestehen. Es kann auch amorphes Material, z. B. Sand, in den Hälften 3" und 4" enthalten sein. Durch diese mechanische Unterschiedlichkeit der Hälften 3', 4' gegenüber den Hälften 3", 4" treten unterschiedliche mechanische Schwingungsvenhältnisse bei den Antennenelementen
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3 und 4 ein, die zur Folge haben, dass die Bildung von störenden Schwingungen der Elemente 3 und 4 vermieden wird.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Antenne, insbesondere Fernsehantenne, deren Elemente mit freischwebenden Enden auf einem Tragerohr angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Hälften (3', 3" bzw. 4', 4") eines jeden Elements (3, 4) unterschiedliche Massen aufweisen.
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4")die andere (3', 4') hohl ausgebildet ist.