AT21603B - Verfahren und Vorrichtung zur Oxydation von Metallen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Oxydation von Metallen.

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AT21603B
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Austria
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metal
steam
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oxidation
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Laurent Dr Fink-Huguenot
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Laurent Dr Fink-Huguenot
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren und Vorrichtung zur Oxydation von Metallen. 



   Gegenstand vorliegender Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Oxydation von Metallen durch Anwendung oxydierender Gase, welche entflammt werden und wobei deren Flammen sich derart kreuzen, dass sie eine   sehr "'''ksame Stichflamme   bilden. Das in   einem Behälter befindliche geschmolzene Metall @d a@ demselben mi@elst   eines Dampfstromes in Form eines dünnen Strahles mit grosser Geschwindigkeit gegen eine feste Wand geschleudert, dadurch fein zerstäubt, worauf dieser   Staub-ion dein Dampf-   strom emporgewirbelt nnd in wiederholten Kontakt mit den entflammten oxydierenden Gasen gebracht wird. 



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform eines zur   Ausführung   des Verfahrens dienenden Apparates In Fig. 1 im Vertikalschnitt dargestellt, während Fig. 2 einen Schnitt nach   x-x   der Fig. 1 veranschaulicht. Wie aus Fig. 1 ersichtlich, besteht die Vorrichtung aus einem Behälter   1,   welcher eine durch einen Hahn 3 verschliessbare   Einlauföffnung   2 für das geschmolzene Metall hesitzt. Für den Austritt ist an der anderen Seite des Behälters 1 ein Stutzen 4 vorgesehen und trägt der Deckel einen Hahn 5 und ein Ventil 6. Im Stutzen 4 sind zwei von einem zum anderen Ende reichende horizontale   Kanäle   vorgesehen. An den zentralen Kanal 7 ist innerhalb des Behälters 1 ein Rohr 8 angeschlossen.

   Ein zweiter, parallel zu diesem angeordneter Kanal 9 von grösserem Querschnitt als der erste, steht mit einem in einem Anguss 10 vorgesehenen   Kana ! in Ver-   bindung und mündet der Kanal 9 bei 9a in den Behälter 1. An seinem freien Ende 
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 oxydierten Metalles dienender Zylinder 18 befestigt. In der Nähe der Öffnung 15 sind in radialen Durchbohrungen eine Reihe von Rohren 20,   S,   20b, 20c symmetrisch an-   geonll1nt,   durch welche Wasserstoff, Leuchtgas oder Sauerstoff in dünnen Strahlen ein-   geführt wird,   so dass eine   Stichflamme   gebildet wird, wenn diese Gase angezündet werden. 



   Das geschmolzene Metall wird aus einem Tiegel durch die   Eingussöffnung   2 in den Behälter 1 eingegossen, welcher, wenn er gefüllt ist, durch den Hahn 3 abgeschlossen wird. Nun wird durch die Öffnung 10 ein Dampfstrom in den Kanal. 9 eingeleitet. Der   Dampfstrom teilt sich   im Kanal 9 ; ein Teil geht durch die Öffnung 9a, welche denselben Querschnitt wie die Bohrung in dem Stutzen 10 besitzt, in den Behälter 1, während der andere Teil durch die Bohrung 9 in den Raum 12 gelangt. Die Geschwindigkeit des Dampfes bleibt die gleiche während der Bewegung desselben durch 9 in der Richtung 
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 Teil des Dampfes ab. Es wird sich also eine bedeutende Differenz der Geschwindigkeiten derbeidenDampfströmezeigen. 



   Der durch die Öffnung 9a in den Behälter 1 einteretende Dampf übt auf das geschmolzene Metalleinen Druck aus, reisst dasselbe infolge seiner Geschwindigkeit mit und 
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   Kanal 7 wird aber kleiner sein, als die des in den Behälter 1 eintretenden Dampfes, so dass infolge der Differenz der Geschwindigkeit der Metallmasse und des direkt in den Raum 12 einströmenden Dampfes eine kräftige Saugwirkung entsteht, welche durch die Düsenform der Mündung li unterstützt wird, wodurch die Geschwindigkeit der Metall-   masse erhöht wird. 
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 spannung zu ändern und diesem anzupassen. 



   Die mit grosser Geschwindigkeit ans dem Kanal 7 austretende Metallmasse wird gegen die feste Platte 12 mit grosser Kraft geschleudert und fein zerstäubt. Dabei wirkt der mit voller Geschwindigkeit durch den Kanal 9 in den Raum 12 eintrotende Dampfstrom günstig mit, um die Geschwindigkeit der Metallmasse zu erhöhen und somit den Anprall an die feste Wand 12 noch wirksamer zu gestalten. 



   Gleichzeitig treibt dieser beständig wirksame Dampfstrom den gebildeten Metallstaub durch die Öffnung 15 in den Zylinder 18 und bewirkt in diesem ein Emporwirbeln des Staubes. 



   Dies hat eine wiederholte und innige Berührung mit den durch die Rohre 20,   20"usw.   eintretenden entflammten Gasen und somit eine vollkommene Oxydation des Metalles zur Folge. 



   Von den Flammen bilden je zwei gegenüberliegende eine   Stichflamme,   wobei sich die so entstehenden Flammen infolge der radial angeordneten Rohre 20,   20"',   20b,   200   kreuzen 
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 werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zur Oxydation von Metallen, bei welchem der Metallstaub der Einwirkung von Stichflammen oxydierender Gase ausgesetzt wird, dadurch gekennzeichnet, dass das   gc-   sehmolzene Metall mit grosser Geschwindigkeit gegen eine feste Wand geschleudert wird, zum Zwecke, eine vollkommen feine Zerstäubung des Metalles zu erreichen.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Behälter (1) für das geschmolzene Metall, mit welchem ein Ansatzstutzen (4) vprbnndfn ist, in dem ein J {anal (7) für den Durchgang des Metallstromes und ein zweiter EMI2.3 wol)ni letzterer Kanal derart geteilt ist, dass ein Teil des Dampfes in den Behalter (1), der andere in einen durch eine feste ebene Wand (17) abgeschlossenen Hohlkörper (14) geleitet wird, mit dem ein Zylinder (18) verbunden ist, in welchen die oxydierenden und enlflammten Gase durch Rohre (20-206) eingeführt werden, zum Zwecke, das vom Dampf mitgerissene MetaH mit grosser Geschwindigkeit gegen die feste Wand zu schleudern,
    zu zerstäuben und durch die eingeleiteten, oxydierend wirkenden, entflammten Gase zu oxydieren.
    3. A I1sfü hrungsform der Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass dip im Zylinder (18) vorgesehenen Gaszuführungsrohre radial und symmetrisch angeordnet sind. so dass kreuzende Stichflammen gebildet werden.
AT21603D 1904-08-16 1904-08-16 Verfahren und Vorrichtung zur Oxydation von Metallen. AT21603B (de)

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AT21603B true AT21603B (de) 1905-10-10

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